Es war einmal...

Es gibt 34 Antworten in diesem Thema, welches 9.758 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Beorn.

  • ...das Land wo die Maronen blüh'n...


    Will jetzt auch mal ein Pilzerlebnis teilen, heute kam ich an meine persönliche Pilzader, und Waldarbeiter wüteten buchstäblich wie die "Axt im Wald".


    Hier gibt es verdammt nochmal 3!! Stellen, an denen ich immer sammle.


    Heute bin ich mal wieder los, und alle 3 völlig zerstört. Zertretene und abgerissene Pilze, da frage ich mich: Warum dürfen Pilzsammler 2 Kilo sammeln, um den Bestand zu schonen, und dann kommen böse Menschleins und machen alles kaputt.


    Am liebsten hätte ich jeden Pilz einzeln beerdigt, und die Arbeiter gleich mit. Die können froh sein, dass sie vor mir da waren, ich hätte am liebsten jemanden mit meinem Pilzmesserchen erstochen :lightning:


    So, hab meinen Frust abgelassen :(


    Ich wünsche euch ganz viel Glück bei eurer Suche, und dass euer Wald von Zerstörern verschont bleibt :sun:

    [font="Papyrus"]Wahrer Mut bedeutet nicht, Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.


    - Gandalf
    97 Chips
    [/font]

  • Naja, so frustrierend das vielleicht auch ist, Forstwirtschaft ist nunmal legal und auch stark notwendig. In Deutschland gibt es hierfür ja auch starke Regularien. Wälder, die unter Naturschutz stehen, werden nicht abgeholzt, und in denen, die dem Holzabbau dienen, wird ja auch immer wieder neu gepflanzt.


    Ohne geht es nicht. Oder worauf willst du sitzen, wo deine Bücher reinstellen, aus was eine Arbeitsplatte in der Küche machen und worauf schreiben? Ist doch gut, dass wir hier ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft betreiben und die Hölzer nicht aus weniger regulierten Ländern importieren.


    Pilze werden deswegen nicht aussterben. Genauso wenig wie Gräser, die umgegraben und rausgerissen werden, wenn du ein Grundstück kaufst und darauf ein Haus baust.

    Bestimmungsversuche sind niemals eine Verzehrfreigabe! Ich bin längst kein Profi und kann mich auch mal irren. Ich übe um zu lernen ;)


    95 Chips

  • Ich weiß das ja auch, finde aber, man hätte das auch in 'nem Monat machen können, oder da holzen, wo ich nicht sammle... Mich hat das nur sehr frustriert und das musste raus :)

    [font="Papyrus"]Wahrer Mut bedeutet nicht, Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.


    - Gandalf
    97 Chips
    [/font]

  • Ja das kann ich verstehen. Will dich auch nicht 'belehren' sondern nur den Blickwinkel in ne andere Richtung schubsen, damit du dich nicht so sehr ärgerst. :)

    Bestimmungsversuche sind niemals eine Verzehrfreigabe! Ich bin längst kein Profi und kann mich auch mal irren. Ich übe um zu lernen ;)


    95 Chips

  • Naja, ich will ja nichts sagen aber ich habe in meinem "Stammrevier" drei Vollernteflächen (Kahlschlag) die mit Harvester und Forwarder bearbeitet wurden, das ist jetzt praktisch Wüste, da währen mir ein paar Waldarbeiter schon lieber gewesen. Dort wird wohl auf lange Zeit kein Pilz mehr zu sehen sein.


    Grüße
    Josch

  • Hallo Sonnenstrahl ;)


    dein Beitrag hat in mir etwas bewegt, was seit Jahren latent unter der Oberfläche schlummerte und weswegen ich mich an dieser Stelle doch ausführlicher äußern möchte!


    Deinen geschilderten Frust kann ich absolut nachvollziehen!


    Sicher ist Forstwirtschaft notwendig, wie Rhiannon1307 bereits schrieb, aber wenn nach Holzfällarbeiten ganze Biotope zerstört werden, habe auch ich meine Probleme.


    Ich selbst wohne seit ca. 20 Jahren an einem wunderschönen, recht vielfältigen Wald (ca. 400 km ²).
    Fast alle meine Lieblingswege und ~biotope sind seitdem zerstört worden! X(


    Ein kleiner versteckter moosiger Weg, den nur wenige gingen und auf dem man wie auf einem weichen Teppich lief, wo allerorten Pilze auftauchten, hat sich nach einem Holzeinschlag im vergangenen Jahr noch nicht wieder erholt. Verdichtete, zerstörte Erde - mir standen die Tränen in den Augen, als ich das zum ersten Mal sah!


    Ein anderer Weg, den ich über alles mochte, hieß nicht umsonst Lehmweg.
    Es war ein Weg, wo nach dem Regen kleine Pfützen standen, an deren Rändern sich seltene bunte Becherlinge tummelten, wo zwischen Moosen und Gräsern sogar unvermittelt ein Steinpilz auftauchen konnte!
    Heute ist dieser Weg, der übrigens immer noch Lehmweg heißt, eine Schotterpiste, befestigt wie man so schön sagt, sicher sehr zur Freude der Forstleute, aber biologisch tot!


    Ein letztes Beispiel.
    Im von uns als Wander- und Pilzparadies geliebtem Fichtelgebirge sah ein Hauptwanderweg vor einigen Jahren so aus:



    Das waren jetzt nur drei Beispiele von vielen!


    Im aktuellen Tintling 84 (Heft 5/2013) fand ich einen zum Thema passenden Beitrag von Jürgen Marqua über Peter Wohllebens Buch "Der Wald - Ein Nachruf"


    Ich selbst habe es zwar noch nicht gelesen, werde es aber bald nachholen!
    Und weil ich denke, das Peter Wohlleben, ein ehemals beamteter Förster, uns eine Menge zu dieser uns allen interessierenden Problematik zu sagen hat, verlinke ich an dieser Stelle auf seine Homepage.


    Lieben Gruß vom Nobi


    PS:Ich würde euch gern mit einem Namen ansprechen wollen, und sei es nur ein Vorname oder ein Kurzname.
    sunbeam und Rhiannon1307 sind irgendwie etwas sperrig! ;)

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    Chips: 88 nach diversen Verlusten - 10 APR 2019 = 78 + 6 (150er Prämie APR 2019) = 84 -10 APR 2020 = 74 - 5 Macrocystidia-Wette = 69 - 10 APR 2021 = 59

  • Da gibt es von Region zu Region unterschiedliche Verordnungen und Richtlinien. Generell gelten seltene Pilze als besonders geschützt, laut Bundesnaturschutzgesetz. Generell gilt, dass Pilze "in geringen Mengen für den Eigenbedarf" gesammelt werden dürfen, aber die exakten Mengen werden unterschiedlich ausgelegt. Die 2 Kilo haben sich aber als weitverbreitete Richtlinie eingebürgert.


    nobi: Auf die Zahl am Namensende verzichte ich gerne ;) Du kannst mich aber auch einfach Sandra nennen

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    95 Chips

    Einmal editiert, zuletzt von Rhiannon1307 ()

  • Die, das oder der Bärbel ist ja sooooo unheimlich gebildet, wie man an seinen bisherigen Postings erkennen kann.


    Deswegen ist die von ihm gestellte Frage für mich unverständlich:


    Zitat

    Sie schreiben, Zitat: "Warum dürfen Pilzsammler 2 Kilo sammeln, um den Bestand zu schonen...".


    Das kann schließlich jedes Kind googeln!
    Vielleicht liegt aber auch die Betonung auf dem zweiten Teilsatz?


    Ich schlage um des guten Forenfriedens vor, solcherart geschraubt formulierte Anfragen von Bärbel einfach zu ignorieren.


    Ich persönlich denke, da hat sich ein Troll ins Forum verirrt!
    Der vielleicht besser in einer Selbsthilfegruppe aufgehoben wäre.


    Nobi

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  • Werte/r "Rhiannon1307",


    Sie antworten für "sunbaem"!


    Ihr Kommentare, Ziat: "Da gibt es von Region zu Region unterschiedliche Verordnungen und Richtlinien."


    Bitte bennen Sie die "Verodnungen" und "Richtlinien" ganz konkret.


    "Die 2 Kilo haben sich aber als weitverbreitete Richtlinie eingebürgert."


    Auch hier möchte ich die "Richtlinie" benannt wissen? Danke.


    Herzliche Grüße


    Zusatz:
    Werter Norbert,
    ich wäre froh, wenn Sie über google das finden, was als rechtlich verbindlich und belastbar anerkannt wird.


    Herzliche Grüße
    Bärbel

  • Hallo


    tja das ist schon heftig was in de Staatsforsten manchmal so abgeht mit der Forstwirtschaft.


    Nobi: Dieses Bild aus unserer Gegend, erst am Sonntag hatten wir wieder ne schöne Wegstrecke nicht laufen können.


    Bei unserer gemeinsamen Tour waren wir ja vorwiegend im Naturschutzgebiet, da ist sozusagen noch "heile Welt "


    ein Kilometer weiter Waren letzten Herbst
    --> Diese Schädlinge
    und haben alle 30 m eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
    Das ganze Geäst liegt im Wald, es ist unmöglich da halbwegs vernünftig gehen zu können.


    Und genau in dem Bereich waren die seltenen Fichtenrotkappen
    ( ja, ich weiss, die gibt es eigentlich nicht )


    Wir haben uns am Sonntag da mal durchgequält weil da auch immer viele Mohrenkopfmilchlinge standen.


    Da wächst aber ausser Samtfusskremplingen fast gar nichts mehr.


    Es sind nicht die Sammler, es ist die Land-und Forstwirtschaftliche
    Industrie die zusammen erhebliche Schäden an unserer Umwelt anrichten.

  • Hi,
    ich sammle schon seit 40 Jahren und habe mir immer mal wieder neue Reviere erschließen müssen, da die Holzindustrie alles ander als schonend mit dem Wald umgeht. Leider können wir uns da ärgern, so vile wir wollen, da wird sich nichts dran ändern, befürchte ich. Ich finde es nur absolut beschämend, dass man im Gegenzug den mündigen Bürger möglichst mit all seinen Freizeitbeschäftigungen aus den Wäldern verbannen möchte, anstatt miteinander zu reden. Ich kenne die Problematik vom Geocachen zur Genüge!
    Grüße, Andi

  • Werte/r Bärbel
    Bärbel,


    da es in Deutschland eine enorme Anzahl an Verbandsgemeinden, kreisfreien Städten und anderen, zum Teil überkommunalen legislativen Zusammenschlüssen gibt, die es rein quantitativ zu bestimmen mir als zu müßig erscheint, kann ich leider dieser Aufforderung nicht Folge leisten.


    Ein Beispiel soll jedoch der Landkreis Lörrach sein, welcher "[ein] Kilogramm pro Person und Tag" als "etablierte" Richtmenge benennt.


    In dem zitierten Satz haben Sie das Wort "Richtlinie" im Kontext inkorrekt interpretiert. Da Richtlinien generell keine förmlichen Gesetze sind, wurde hier lediglich zusammenfassend eine Mengenangabe, welche oft von Pilzsachverständigen und Forstangestellten benannt wird, aufgegriffen.


    Jedoch muss ich hier auch als Quintessenz eruieren, dass mir ihre Diktion zwar impertinent erscheint, mich jedoch nur periphär tangiert.


    Mit neutralen Grüßen
    Rhiannon (w., Gottheit aus der Walisischen Mythologie)


    P.S.: Sie sind nicht zufällig mit einem Prof. Dr. Sheldon Cooper aus Pasadena, Kalifornien verwandt?

    Bestimmungsversuche sind niemals eine Verzehrfreigabe! Ich bin längst kein Profi und kann mich auch mal irren. Ich übe um zu lernen ;)


    95 Chips

    Einmal editiert, zuletzt von Rhiannon1307 ()


  • P.S.: Sie sind nicht zufällig mit einem Prof. Dr. Sheldon Cooper aus Pasadena, Kalifornien verwandt?


    :D:D:D


    Klasse, Sandra! :thumbup:

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  • Jedoch muss ich hier auch als Quintessenz eruieren, dass mir ihre Diktion zwar impertinent erscheint, mich jedoch nur periphär tangiert.


    8| Werte Rhiannon1307,
    ich weiß nicht wie sie auf die Idee kommen, das ich als Haupschüler diesen Satz lesen kann :nana:


    Meine Fresse, da hast du einen rausgehauen :thumbup: aber wenn du so weiter schreibst werde ich dich nicht mehr lesen :evil: :D


    LG Peter

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, werte Pilzforums - Freunde!


    Leider ist Bärbel nicht auch nur annähernd halb so amüsant wie Dr. Sheldon Cooper. :D
    Nichtsdestotrotz ein famoser Kommentar, Sandra. :thumbup:


    Allerdings würde ich euch allen den Vorschlag machen, auf Beiträge des Nutzers "Bärbel" künftig gar nicht mehr zu reagieren oder diese zu kommentieren. Eine vernünftige Diskussion ist da anscheinend gar nicht möglich, von einer sozialen Kommunikation ganz zu schweigen. Sämtliche Versuche einer Unterhaltung führten ja bislang ins Nirvana. Leider drohen sinnvolle Themen wie dieses durch solche Kommentare und die Reaktionen darauf in Nonsense abzudriften, was schade ist und ganz gewiss nicht im Sinne der Threadstarter.
    Ergo: Mittel der Wahl wäre Ignorieren. ;)
    Ich denke, das hilft uns allen am ehesten weiter.



    LG, Pablo.

  • Werte/r "Rhiannon1307",


    Ihr Beispiel aus dem Landkreis Lörrach in BW und die 2 kg-Regelung/Person/Tag aus NW sind von deutschen Gerichten m.W.n. noch nicht rechtskräftig verhandelt worden. Mit Sicherheit wird bei derartig relevanten Rechtsfragen mindestens ein Fachgutachter vom Gericht beauftragt und Revision in der Sache zugelassen!


    Nach erster beruflicher Kenntnisnahme der Löracher These fand ich es schon damals sehr interessant, ohne Rechtsgrundlage zu behaupten, Zitat: "In der Verwaltungspraxis hat sich hierbei etabliert, dass von einem Kilogramm pro Person und Tag ausgegangen wird. Bis heute fehlt jegliche rechtlich belastbare Rechtsgrundlage dafür.


    Der Bundesgesetzgeber und seine Fachorgane bleiben ganz bewusst bei der Eigenbedarfsregelung.


    Herzliche Grüße
    Bärbel

  • Ich denke, es schadet auch nichts, seinen Kleingeist etwas zu öffnen und Nachsicht zu üben für Personen, die sich so ausdrücken, wie sie sich eben ausdrücken. Gründe dafür gibt es sicherlich, aber dass sie darin zu suchen sind, dass jemand versucht, die hier ablaufenden Diskussionen zu verulken, sollte nicht von Vornherein unterstellt werden. Die Replys auf Bärbels Beiträge empfinde ich jedenfalls als deutlich nervender und aggressiver im Ton als die ursprünglichen Postings.
    Goggelt doch einfach mal nach "Asperger" und schaut, was da so kommt. Das als Tipp von jemandem, der hin und wieder beruflich damit konfrontiert wird.


    Bärbel
    Ja, Sie haben in der Tat Recht mit der Aussage, dass die 2-kg-Regelung vermutlich nicht justiziabel ist. Doch es ist kaum damit zu rechnen, dass es jemals zu einem Gerichtsprozess wegen einiger Kilo Pilze zu viel kommen wird. Die Standardsituation sieht eher so aus, dass ein Pilzsammler direkt im Wald vom Forst- bzw. vom Polizeibeamten einen Strafzettel wegen Ordnungswidrigkeit erhält und diesen anstandslos bezahlt, um sich weitergehenden Ärger (Gerichtsverfahren) zu ersparen.


    Möchte man den Strafzettel abwehren, liegt wohl die bessere Taktik darin zu behaupten, dass man keine Boletus edulis, sondern die in der Bundesartenschutzverordnung nicht erwähnten (!) Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) im Korb habe, mithin also nicht gegen die BArtSchVO verstoßen habe. Da soll mal der Polizeibeamte/Förster nachweisen, dass das wirklich Boletus edulis sind, mal sehen, ob er das kann.


    Freundliche Grüße
    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

    Einmal editiert, zuletzt von Oehrling ()

  • Werter "Oehrling",


    vorweg, keine der bis dato wo und wie auch immer kommunizierten konkreten Mengenbenennungen für das Sammeln von Wildpilzen in Deutschland haben eine Rechtsgrundlage; und das wissen die Verwaltungen auch. Man spielt mit der Unwissenheit und Angst der BürgerInnen. Lenkt vom eigentlichen Thema ab.


    Herzliche Grüße
    Bärbel

  • Hallo liebe Bärbel,


    das wäre dann doch mal einen extra Thread wert um drüber zu diskutieren
    oder ?? Ich fände es toll, wenn Du den eröffnen würdest ( das wäre dann Dein erster ) Und auch was Du letztens zur Rotkappe geschrieben hast war auch genau meine Meinung.


    Würde mich sehr freuen, wenn Du Dich mal ein klein bisschen für uns öffnen würdest, fällt es manches mal sehr schwer mit den Postings klarzukommen.


    Ich persönlich bin der Meinung, dass Du ne Menge "auf dem Kasten " (EDIT: damit meine ich Fachwissen) hast


    Na, wie wäre es mal ???

  • Bärbel
    wobei es aber schon eine juristische Festlegung gibt (wie gewohnt in Gummiform): den sogenannten "Eigenbedarf". Mit diesem Begriff ist eine Menge gemeint, die für das einmalige Zubereiten eines Pilzgerichts in angemessener (verträglicher?) Menge für die enge Verwandtschaft (Kinder, Eltern, Großeltern) bzw. für ständig im fraglichen Haushalt lebende Mitbewohner ausreichend ist. Wieviel das in Kilogramm ist, scheint im Ermessen des Kontrollbeamten zu liegen. Da dem Beamten von Staats wegen meist ein sogenannter Ermessensspielraum zugebilligt wird, entsteht die Situation, dass je nach Gemeinde/Bundesland unterschiedliche kg-Mengen eine Verwarnung bzw. ein Bußgeld nach sich ziehen könnten. In keinem Fall ist für meine Begriffe von einem Eigenbedarf auszugehen, wenn sich in einem Autokofferraum mehrere Waschkörbe o. Ä. voller Steinpilze/Pfifferlinge befinden sollten. Und diese Leute haben sich in meinen Augen das Bußgeld auch redlich verdient.

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

    Einmal editiert, zuletzt von Oehrling ()

  • Werter "Bauernhelmi",


    ich schrieb bereits, Zitat: "Der Bundesgesetzgeber und seine Fachorgane bleiben ganz bewusst bei der Eigenbedarfsregelung." Hingegen sind die Inhalte der Korrespondenz mit dem BfN, mit seiner Affiintät zu Roten Listen, bemerkennswert. Man lebt auf hoher Ebene im wissentlichen Konflikt.


    Herzliche Grüße
    Bärbel


  • Man lebt auf hoher Ebene im wissentlichen Konflikt.


    Da gebe ich Dir recht, aber hier in diesem unglaublich familiären Forum,
    da darf man auch mal "Mensch" sein.


    Und der Mensch "Bärbel" interessiert mich persönlich sehr.
    Auch das von vielen vermutete Fachwissen hinter der "Kulisse"
    aber ganz ehrlich: Der Mensch sollte sich hier auch mal ein wenig
    aus dem "Elfenbeinturm" rauswagen ;)


  • Werte/r ...
    ...m.W.n. noch nicht rechtskräftig ... Mit Sicherheit ...relevanten Rechtsfragen ...Fachgutachter ... Revision in der Sache zugelassen!
    ...erster beruflicher Kenntnisnahme ....ohne Rechtsgrundlage zu behaupten, Zitat: "In der Verwaltungspraxis hat sich hierbei etabliert, ...fehlt jegliche rechtlich belastbare Rechtsgrundlage dafür....


    Ein Troll, wie niedlich!
    (..ich dachte, die gibts nur in Skandinavien!)

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
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    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)

    Einmal editiert, zuletzt von nochn Pilz ()