Beiträge von Enno

    Hallo Wutzi!


    Tolles Saftlingssortiment hast du da! Ich sehe da Bärwurz auf deinen Wiesen, Das ist natürlich eine Super Zeigepflanze für Saftlingswiesen, welche stark montan geprägt ist! Danke fürs Teilhabenlassen!

    Hallo Andreas!


    das Blauen trat erst sage und schreibe 5 Stunden nach Anschnitt auf. Wir hatten den Gefunden und gleich aufgeschnitten, er blieb weiß, nach 3 Stunden in der Box zeigte ich den Fund einer Freundin und er war immer noch Weiß, nach 5 Stunden war ich zu Hause und wollte ihn mir genauer ansehen, und auf einmal sah er so aus. Und das Blau ist auch kein Kornblumenblau sondern eher ein grau.

    Ich weiß nicht was ich davon Halten soll. Wir werden sehen, oder auch nicht :D Das Dingens geht jedenfalls Morgen nach Italien.

    Hey Ihr beiden!


    der Röhrling geht Morgen auf Reise nach Italien zum Herrn Simonini und wird sequenziert. Mal schauen was bei Rumkommt. Passen tut keine der Aktuell beschriebenen Arten.

    Hallo Pablo!


    danke für deine Antwort!

    Ja der hat tatsächlich eine Auffallende Pseudoringzone, welche ich von castaneus nicht kenne. Ob ammophilus das kann weiß ich nicht. Dann werde ich mal schauen ob er schon paar Sporen hat.

    Hallo liebes Forum!


    seit langem meld ich mich mal wieder hier.


    Denn heute Fand ein Pilzfreund diesen Verrückten Gyroporus. Unter Waldkiefer (Pinus sylvestris) Und Quercus sp. Auf Sandboden.


    Beim Frisch durchschneiden war er Weiß, ich ließ ihn den ganzen Tag in der Box, und als ich ihn mir grad nochmal ansah war er plötzlich graublau! Nun weiß ich um das Vorhandensein von G. ammophilus, und hab das Ding mal über Ammoniak gehalten. Da veränderte sich der Hut naja etwas Rotbraun, da siehe Bild. Kann man das Als Positiv anerkennen? Exemplar ist gesichert. Bitte um Meinungen!

    Hallo Liebes Forum!


    Ich habe heute einen Schneckling unter Kiefern gefunden, welchen ich gern als Hygrophorus suaveolens bestimmen würde. Diese Art wurde erst Letzes Jahr von Jesko Kleine und Ellen Larsson aus Sachsen neu beschrieben. Sie gehört mit Ihrem Geruch nach Bittermandeln und Ihrem Aussehen in den Artenkreis um Hygrophorus agathosmus. Sie Unterscheidet sich von diesem durch ihr Vorkommen unter Kiefern. In dieser Sektion der Unter Kiefern wachsenden, nach Bittermandel riechenden Arten gibt es noch eine unbeschriebene Art welche nur auf Kalkböden vorkommen soll. Mein Fund Stammt aber vom Sauren Boden, so dass H. suaveolens am nächsten scheint. Inwiefern die Saure Art sich aber von der Kalkholden Art unterscheidet, Außer durch die Dunkle Scheibe, welche ich nur bei einigen und nicht bei allen Fruchtkörpern ausmachen konnte, erschließt sich mir nicht ganz. Hier muss ich wohl mal Herrn Kleine persönlich Fragen. Die Fruchtkörper werde ich aber definitiv erstmal exikieren.


    --> Hier Gehts zur Arbeit von E. Larsson und J. Kleine


    Hallo Liebes Forum!


    Da isser wieder mein möglicherweise Blaugrüner Nabeling, Arrhenia cf. Chlorocyanea. Und wieder ist er absolut untypisch. im Alter recht schwache Blau-Grüntöne, in allen Altersstadien ungerieft, und immer Zottig, haarig. Hatte die vor 4 Jahren da schonmal am Selben Standort, auf den Zentimeter genau auf einer mit Erde bedeckten Mauer. In Gesellschaft, wie Damals, mit Lamprospora saeveri. In unbestimmten Flechten, sowie Bryum sp. als Moos. Leider war ich auch diesesmal reichlich spät dran. Aber der ganz kleine war ziemlich frisch. Damals wollte Karl W von mir wissen ob die HDS Inkrustiert ist und ob Schnallen vorhanden sind, heute kann ich sagen, Ja das passt. Es passt mikroskopisch halt alles zu A. chlorocyanea. Nur das Makroskopische Erscheinungsbild ist halt eher aus der Norm.

    Oh, ja doch schon. ==18 Aber es gibt ja doch schon den Oberlehrer Gnolmi. ==Gnolm19 Ich meinte Schlaumeier-Schüler so ein bisschen nerdy und Angebermäßig. :)

    Hallo Malone-Peter!


    Schön das es jetzt einen Kopfschüttel und Dampfende Kacke mit Pilobolus Smily gibt, hast du echt klasse gemacht!


    Mir fiel heute auf dass es noch gar keinen Schlaumeier-Smily gibt, so mit durchsichtiger Brille und so. Das wär nochmal ne Idee für die Smily Sammlung :)

    Hallo Felli,

    meines Erachtens passen Standort, Jahreszeit, makroskopisches Erscheinungsbild und Sporenform recht gut zu Entoloma vinaceum (Entocybe vinacea). Deutsche Namen sind Weinroter Rötling oder Winter-Rötling.

    LG Ingo

    Die Idee klingt nicht unbedingt schlecht. Mir fiel im nachschlüsseln aber die Unterschiedliche Artenauffassung von E. vinaceum in der Literatur auf.


    Ludwig sieht diesen Pilz teilweise mit glatten Stielen aber auch mit teilweise mit deutlichen Längsstreifen, angewachsenen schwach ausgebuchteten (am Stiel nur schwach abgerundet) bis herablaufenden Lamellen.


    Funga Nordica beschreibt die Art mit glatten Stiel, welcher gelb (var.vinaceum) oder auch rauchgrau (var. fumosipes), schlüsselt diese auch so aus, mit ausgebuchtet angewachsenen Lamellen.


    Nordeloos schreibt in Fungi Europaei, Stiel oft verbogen,glatt, poliert oder sehr fein überfasert. Lamellen angewachsen oder ausgebuchtet angewachsen.


    So was sehen wir hier? Poliert ist dieser Stiel keinesfalls, auch nicht nur "fein überfasert" sondern die Überfaserung des Stiels ist ziemlich deutlich und erinnert sogar an E. sericeum Stiele. Die Lamellen sind nicht nur angewachsen, sie sind deutlich ausgebuchtet angewachsen. Quasi haben wir hier eine Mischung aus allen Drei Beschreibungen


    Das nur mal so am Rande.


    Warum ich nicht für E. vinaceum plädiere sind die Viel zu Runden und zu großen Sporen, in jeglicher Literatur wird der max Wert mit 9 µm angegeben, in der FN sogar nur mit 8µm.


    aber irgendwas aus der Ecke muss es schon sein. Ich ende mit meinem Schlüsselversuch bei E. turbidum/pseudoturbidum, aber auch da wären die Sporen zu Groß, außerdem haben die Arten einen mehr oder minder convexen bis konischen Hut und nicht so eingedrückt. Was du machen könntest wäre die Sporen nochmal nachmessen. Und in der Schreibform niederzutragen: (minimale Sporengröße) mittlere Sporengröße (maximale Sporengröße). Am Besten die Werte aus einer Messreihe nehmen. 15 Sporen sollten reichen um einen ungefähren Mittelwert zu ermitteln.

    Die beiden von gestern musste ich mir ganz schön erackern, der heutige ging wahrscheinlich auf den ersten Blick. Vielleicht liegts ja daran das ich meine Brille mal geputzt habe oder daran das ich noch so frisch verliebt bin, das hält wohl den Kopf und die Augen fit, oder vielleicht lenkt sie doch ganz schön ab diese :cool:

    Hallo Matthias!


    Danke für das schöne Portrait! Ich hatte die Art tatsächlich mal an Fichtenzapfen gefunden, wo ich eigentlich Phragmotrichum chailletii vermutet hatte. Ich hänge mal ein Bild an.

    Hallo Matthias!


    Schön das sie heil angekommen sind :)


    Deine Aufnahmen sind mal wieder der Pure Wahnsinn!

    Danke dafür!


    Das Holz kann ich leider nicht sagen, ich kann nur sagen das da Weiden, Birken, Pappeln, Erlen, Ahorn und Eiche in dem Gebiet vorkommen. Die Nähsten Bäume zum Fund müssen Weide und Erle gewesen sein. Fagus will ich nicht ausschließen, aber genau auf die Baumart habe ich just nicht geachtet.

    Hallo Matthias!


    Danke für deine Auskunft!

    Ich würde dir gern was zukommen lassen benötige aber deine Anschrift. :) Übrigens habe ich auf dem Selben Ast eine Orbilia gefunden, das kann natürlich Zufall sein, nach vergleichen lande ich bei dieser orbilia bei O. rosea, werde davon später nochmal was hochladen. Diese Orbilia steht auch mit helicoon-Arten in verwandtschaft, laut Zottos In-Vivo-Veritas. Du schreibst aber das die Hauptfruchtform wohl eher bei den pleosporales steht.