Beiträge von Enno

    Hallo liebes Forum nochmal :)


    Ich habe hier noch eine Schizothecium Art, welche ich gern als S. vesticola abspeichern würde. Kann mir das jemand bestätigen?

    Substrat ist Hirschdung.


    Sporen ohne Caudae:


    (20.6) 20.65 - 21.6 × 11.4 - 12.9 µm

    Q = 1.7 - 1.8 ; N = 5

    Me = 21 × 12.2 µm ; Qe = 1.7


    Caudae: 34.4 µm - 58,9 µm


    Danke für eure Hilfe!









    Servus, such mal unter Myxobacterium, ich denke da könnte es hin gehören

    Genau, Felli!:thumbup:

    Hatten wir sogar schon hier im Forum diskutiert.


    LG, Nobi

    Hallo ihr beiden!


    Spitzenklasse, was ihr so alles kennt! Dann weiß ich zumindest unter was ich das jetzt Abspeichern kann!


    Vielen lieben Dank!


    Wo finde ich die Konidiogenen Zellen?

    Na ja, zuerst müsstest du checken, welchen Konidiomata-Typ du hast. Das wäre schon für mich Schwierigkeit Nr. 1; da ich mit deinen Bildern "nicht schlau" werde. Synnema sollten es nicht sein. Ansonsten findest du konidiogene Zellen in der Wand von solchen Gebilden oder aber direkt am "Stiel" dieser Gebilde. Schaut auf jeden Fall spannend aus. Trotzdem ist so was immer schwer. Die Konidien sind extrem klein und geben auch nicht viel her. Wenn ich so was fände, dann würde ich den Fund ignorieren, weil schon allein der Versuch der Bestimmung extrem anstrengend werden kann.


    l.g.

    Stefan

    Und das wäre hier dann wirklich zum Problem geworden, da wir hier ja wo ganz anders sind!

    Aber auch hier danke nochmal für deine Erklärungen!

    Hallo liebes Forum!


    ich kämpfe schon seit Tagen mit einem merkwürdigen Pilz auf meinem Hirschdung. Dieser besiedelt wirklich alles. Nur bestimmen lässt er sich bisher noch nicht. Das besondere sind die Abermillionen knapp 1µm großen, kugeligen Sporen. Sowas hab ich noch nicht gesehen! Vielleicht kann mir einer Dungi-Spezialisten ( nobi  Rada  Felli  thorben96 ) weiterhelfen?

    Ich habe versucht ein paar der Sporen zu Vermessen, bei der Größe gar nicht so einfach:


    1.2 - 1.47 (1.5) × 1.1 - 1.29 (1.3) µm

    Q = 1 - 1.2 (1.3) ; N = 7

    Me = 1.3 × 1.2 µm ; Qe = 1.1


    Für Ideen wäre ich sehr Dankbar!






    Hallo liebes Forum!


    Auf einer Exkursion mit Heidrun habe ich diesen Coelomyceten an Vaccinium myrtillus, der gewöhnlichen Heidelbeere gefunden.


    Bei Ellis und Ellis ist nur ein Coelomycet auf Heidelbeere beschrieben und auch ein Abgleich mit dem Portrait >>HIER<< auf Asco-France, sieht sehr gut aus. Die Art scheint in Deutschland noch nicht nachgewiesen zu sein, jedenfalls finde ich sie nicht in Pilze-Deutschland.de. Eventuell kann mir diese hier jemand bestätigen?


    Diese schönen 3-fach Septierten Konidien sind jedenfalls ein Hingucker :)


    Danke schonmal im Vorraus!







    Hallo liebes Forum!


    Ich habe hier einen Interessanten Ascomyceten gefunden, bei dem ich nicht weiter weiß.

    Eventuell kann mir hier jemand helfen?

    Danke schonmal im Vorraus!


    Gefunden auf dem Thallus von Peltigera sp.

    Asci J- biseriat.


    Sporen:

    (9.1) 9.11 - 10.4 (10.5) × (3.3) 3.4 - 4.4 (4.7) µm

    Q = (1.9) 2.2 - 2.86 (2.9) ; N = 13

    Me = 9.8 × 4 µm ; Qe = 2.5







    Hallo Raphael!


    Danke für deine Antwort! Die Sporen sind indextrinoid, ohne Reaktion in Lugol. Schnallen auch nach langer Suche nicht gefunden.

    Hallo liebes Forum!


    Zusammen mit Goldröhrling konnten wir heute diese Galerina an lebendem Sambucus nigra finden. Ich lande beim Schlüsseln bei Galerina similis. Eventuell kann mir dass hier jemand bestätigen.


    Makroskopie:


    Hut: durchscheinend gerieft, kahl, Lamellen auffallend entferntstehend, Orange

    Stiel: Orange, verbogen, mit unter der Stereolupe auf der gesamten Stieloberfläche sichtbaren Kaulozystiden

    Geruch/ Geschmack: fehlend/nicht getestet


    Mikroskopie:


    Sporen:

    (8.3) 8.7 - 10 (10.2) × (5.5) 5.6 - 6.4 (6.6) µm

    Q = (1.4) 1.5 - 1.6 (1.8) ; N = 13

    Me = 9.4 × 6 µm ; Qe = 1.6


    Ellipsoid-Ovoid bis subamygdaloid, dünnwandig, Glatt wirkend schwach rau, ohne Plage. Einige Sporen kollabierten in KOH, aber nicht viele. Blassocker in KOH.


    Cheilozystiden: Tibiiform, schwach Kopfig.

    Pleurozystiden: keine beobachtet.

    Kaulozystiden wie Cheilozystiden

    HDS mit inkrustiertem Pigment.




    Sporen



    Sporen in KOH


    Cheilozystiden


    HDS


    Kaulozystiden

    Hallo Ruben!


    der Blaue mit den gefärbten Schneiden ist vermutlich Entoloma serrulatum. Ab Bild 8 die nächsten 3 Drauffolgenden werfe ich einfach mal Gliophorus irrigatus in den Runde, Die Anderen sehen auch Spannend aus, da will mir aber grad nix einfallen!

    Hallo Beli!


    Ich habe vermutlich geschrieben, sicher bin ich mir da nicht. Mehr geht halt in dem Fall über Bild leider nicht...

    Hi! :)


    Pilz 1. Ist eine Melanoleuca (Weichritterling)

    Pilz 2. Vermutlich eine Inocybe, Risspilz

    Pilz 3. Ebenfalls vermutlich eine Inocybe

    Pilz 4. Da könnte ich mir einen Trichterling ( Clitocybe s.l.) vorstellen

    Hi,


    Mal noch eine abwegige Idee: Contumyces rosellus (bei Ludwig als Marasmiellus rosellus abgebildet).


    Gruss Raphael

    Hi!

    Den Hatte ich gestern, der ist das mit Sicherheit nicht. Die Sporen bei C. rosellus sind stark walzenförmig.

    Hallo Bernd!


    Leider ist das Bild zur Bestimmung vollkommen ungeeignet. Da musst du auf jedenfall näher dran und schärfer sollte es auch sein. Nix für Ungut, aber so ist es wie Vom Mond Bäume auf der Erde Bestimmen...

    Hallo Bernd!


    Leider ist das Bild zur Bestimmung vollkommen ungeeignet. Da musst du auf jedenfall näher dran und schärfer sollte es auch sein. Nix für Ungut, aber so ist es wie Vom Mond Bäume auf der Erde Bestimmen...

    Hallo Liebe Freunde!


    ich rolle mal die schönen Tage vom Altmühltal von Hinten auf. Es war wunderschön! Danke nochmal an Maria für die Tolle Organisation!


    Am letzten Tag hieß es, es geht auf die Wiesen! Das ist natürlich was für den Enno, der die Wiesenpilze als seine Lieblinge erkoren hat. Aber es gab nicht nur Wiesenpilze zu bestaunen, seht selbst!


    Unser Begrüßungspilz an dem Tag, war eine Art welche ich selbst so noch nicht finden konnte.


    1. Tricholoma aurantium, Orangeroter Ritterling


    Ritterlinge gab es da überall, so konnten wir auch,


    2. Tricholoma batschii, den Fastberingten Ritterling finden



    Ein Dritter Ritterling im Bunde war:


    3. Tricholoma vaccinum, der Bärtige Ritterling


    Auch Blühtechnisch war noch etwas los, so zeigte uns Maria...


    4. Den Deutschen Kranzenzian, Gentianella germanica


    Und:


    5. Die Silberdistel, Carlina acaulis


    Bei den Fichten an der Wiese wuchsen auch noch, durch Ihren wunderbaren Marzipanduft gekennzeichnet,


    5. Wohlriechende Schnecklinge, Hygrophorus agathosmus


    Und Dann ging es los mit den Wiesenpilzen!


    Der Rudi fand einen Rötling, welcher sich unterm Mikroskop als...


    6. Flockenstieliger Rhombensporiger Rötling, Entoloma rhombisporum var. floccipes herraustellte. Dieses Artenaggregat wird derzeit von Nordeloos erneut überarbeitet, weshalb meine Bestimmung nur ein s.l. darstellt.


    Hier hänge ich nochmal ein paar Mikros dran:

    Sporen:

    (8.2) 9.3 - 10.1 (10.6) × 7.9 - 8.2 (8.3) µm

    Q = (1) 1.1 - 1.2 (1.3) ; N = 6

    Me = 9.5 × 8.1 µm ; Qe = 1.2


    Cheilozystiden:


    Kaulozystdiden:


    Und dann gabs die erste Erdzunge bzw. hier in dem Fall eine Haarzunge:


    7. Gemeine Haarzunge in der langsporigen Varietät, Trichoglossum hirsutum var. longisporum


    Auch hier noch ein Paar Mikros:

    Sporen:

    (162.6) 162.62 - 176.67 (176.7) × (5.3) 5.33 - 6.1 µm

    Q = (26.8) 26.84 - 33.17 (33.2) ; N = 3

    Me = 170.2 × 5.8 µm ; Qe = 29.3




    Mit Setae zwischen den Asci:


    Ein Überraschender Fund, war auf diesen Trichoglossum (Leider keine Makroaufnahme, da sich dieser befall erst in der Dose gebildet hatte):


    8. Hypomyces papulasporae, Hier geht der Dank an boccaccio der die Art erst kürzlich hier vorgestellt hatte. Bisher kannte ich nur Stephanoma strigosum an den Geoglossales!


    Weiter ging es mit einem Rötling mit schwach blauem Stiel:


    9. Poliertstieliger Zärtling, Entoloma poliopus var. parvisporigerum, eine Art welche wahrscheinlich nicht mehr lange auf diesen Namen hören wird, da diese sich ebenfalls lt. Nordeloos in Überarbeitung befindet.


    Auch hier nochmal ein paar Mikros:


    Sporen:

    (7.7) 8.5 - 10.3 (11.5) × (6.1) 6.4 - 7.7 (7.8) µm

    Q = (1.1) 1.2 - 1.5 (1.6) ; N = 30

    Me = 9.4 × 7.1 µm ; Qe = 1.3


    Cheilozystiden:


    Als nächstes fanden wir eine Art welche relativ einfach anzusprechen war und schon durch Ihr Äußeres gut gekennzeichnet ist:


    10. Zitzenrötling, Entoloma hebes


    Wunderschön und neu für mich waren auch diese Kerlchen hier:


    11. Lilastieliger Rötelritterling, Lepista personata


    Ebenfalls neu Für mich waren auch diese hier:


    12. Dattelbraune Ellerlinge, Cuphophyllus colemannianus


    Zum Schluss fanden wir noch eine wunderschöne Keule, welcher ich leider keinen "richtigen" Namen geben kann, da mir die Trennung dieser beiden Arten etwas Schleierhaft wirkt.


    13. Fleischfarbene Keulchen, Clavaria incarnata oder Clavaria messapica.


    Warum Schleierhaft?


    Die Sache ist leider ziemlich verzwickt. C. incarnata wurde in zwei Arten aufgeteilt, einmal in C. incarnata sensu auct. Ohne Leptozystiden Größeren Sporenmaßen mit Violettem Fleisch und mit vergelbung beim Exsikieren. Jetzt kommen wir zu meinem Problem und zwar die andere Art, Clavaria messapica heißt diewelche mit Leptozystiden, durchschnittlich kleineren Sporen, ohne vergelben im Exsikat und ohne Violettem Fleisch. Unser Fund hat diese "Leptozystiden" aber die Sporenmaße von C. incarnata, Besitzt kein Violettes Fleisch und wird schon etwas Gelblich beim Exsikieren. Die Gute Nachricht, von der C. messapica gibt es eine Sequenz, die Schlechte Nachricht von der C. incarnata sensu auct. Gibt es keinen Herbarbeleg und somit keine Sequenz des Originalmaterials. Die einzige Möglichkeit dass Ding zu Bestimmen ist selber eine Sequenz anzulegen und diese mit der von C. messapica zu Vergleichen. Sollte es aber nicht der Fall sein, dass die Sequenzen von C. messapica mit unserem Fund übereinstimmen, wird es noch verzwickter, denn scheinbar soll es noch eine 3. Art im Bunde geben, bei welcher ich noch nicht weiß ob sie schon veröffentlicht wurde. Möglicherweise kann ich das Keulchen sequenzieren lassen.
    Die Arbeit zu der C. messapica verlinke ich mal hier:
    https://www.researchgate.net/profile/Ivona_Kautmanova/publication/274706047_Clavaria_messapica_una_nuova_specie_del_sud_della_Puglia/links/552667650cf2628d5afdef5d/Clavaria-messapica-una-nuova-specie-del-sud-della-Puglia.pdf?origin=publication_detail

    Auch hier hänge ich mal die Mikros mit dran.


    Sporen:

    (6.9) 7.4 - 8.4 (8.5) × (4.8) 5 - 5.5 (5.7) µm

    Q = (1.4) 1.5 (1.7) ; N = 6

    Me = 7.9 × 5.2 µm ; Qe = 1.5


    "Leptozystiden"






    So dass soll es erstmal von mir hier gewesen sein.

    Hallo Matthias!


    Wie oben schon angemerkt wäre es wichtig ob du Schnallen findest oder nicht. Ich würde noch Entoloma fernandae mit ins Rennen werfen, dieser hätte keine und würde bis auf den fehlenden Geruch, was kein konstantes Merkmal darstellt, auch optisch gut zu deinem Fund passen. Auch Cheilozystiden sind bei E. fernandae nicht vorhanden.