Beiträge von Enno

    Hallo Beli!


    Ich habe vermutlich geschrieben, sicher bin ich mir da nicht. Mehr geht halt in dem Fall über Bild leider nicht...

    Hi! :)


    Pilz 1. Ist eine Melanoleuca (Weichritterling)

    Pilz 2. Vermutlich eine Inocybe, Risspilz

    Pilz 3. Ebenfalls vermutlich eine Inocybe

    Pilz 4. Da könnte ich mir einen Trichterling ( Clitocybe s.l.) vorstellen

    Hi,


    Mal noch eine abwegige Idee: Contumyces rosellus (bei Ludwig als Marasmiellus rosellus abgebildet).


    Gruss Raphael

    Hi!

    Den Hatte ich gestern, der ist das mit Sicherheit nicht. Die Sporen bei C. rosellus sind stark walzenförmig.

    Hallo Bernd!


    Leider ist das Bild zur Bestimmung vollkommen ungeeignet. Da musst du auf jedenfall näher dran und schärfer sollte es auch sein. Nix für Ungut, aber so ist es wie Vom Mond Bäume auf der Erde Bestimmen...

    Hallo Bernd!


    Leider ist das Bild zur Bestimmung vollkommen ungeeignet. Da musst du auf jedenfall näher dran und schärfer sollte es auch sein. Nix für Ungut, aber so ist es wie Vom Mond Bäume auf der Erde Bestimmen...

    Hallo Liebe Freunde!


    ich rolle mal die schönen Tage vom Altmühltal von Hinten auf. Es war wunderschön! Danke nochmal an Maria für die Tolle Organisation!


    Am letzten Tag hieß es, es geht auf die Wiesen! Das ist natürlich was für den Enno, der die Wiesenpilze als seine Lieblinge erkoren hat. Aber es gab nicht nur Wiesenpilze zu bestaunen, seht selbst!


    Unser Begrüßungspilz an dem Tag, war eine Art welche ich selbst so noch nicht finden konnte.


    1. Tricholoma aurantium, Orangeroter Ritterling


    Ritterlinge gab es da überall, so konnten wir auch,


    2. Tricholoma batschii, den Fastberingten Ritterling finden



    Ein Dritter Ritterling im Bunde war:


    3. Tricholoma vaccinum, der Bärtige Ritterling


    Auch Blühtechnisch war noch etwas los, so zeigte uns Maria...


    4. Den Deutschen Kranzenzian, Gentianella germanica


    Und:


    5. Die Silberdistel, Carlina acaulis


    Bei den Fichten an der Wiese wuchsen auch noch, durch Ihren wunderbaren Marzipanduft gekennzeichnet,


    5. Wohlriechende Schnecklinge, Hygrophorus agathosmus


    Und Dann ging es los mit den Wiesenpilzen!


    Der Rudi fand einen Rötling, welcher sich unterm Mikroskop als...


    6. Flockenstieliger Rhombensporiger Rötling, Entoloma rhombisporum var. floccipes herraustellte. Dieses Artenaggregat wird derzeit von Nordeloos erneut überarbeitet, weshalb meine Bestimmung nur ein s.l. darstellt.


    Hier hänge ich nochmal ein paar Mikros dran:

    Sporen:

    (8.2) 9.3 - 10.1 (10.6) × 7.9 - 8.2 (8.3) µm

    Q = (1) 1.1 - 1.2 (1.3) ; N = 6

    Me = 9.5 × 8.1 µm ; Qe = 1.2


    Cheilozystiden:


    Kaulozystdiden:


    Und dann gabs die erste Erdzunge bzw. hier in dem Fall eine Haarzunge:


    7. Gemeine Haarzunge in der langsporigen Varietät, Trichoglossum hirsutum var. longisporum


    Auch hier noch ein Paar Mikros:

    Sporen:

    (162.6) 162.62 - 176.67 (176.7) × (5.3) 5.33 - 6.1 µm

    Q = (26.8) 26.84 - 33.17 (33.2) ; N = 3

    Me = 170.2 × 5.8 µm ; Qe = 29.3




    Mit Setae zwischen den Asci:


    Ein Überraschender Fund, war auf diesen Trichoglossum (Leider keine Makroaufnahme, da sich dieser befall erst in der Dose gebildet hatte):


    8. Hypomyces papulasporae, Hier geht der Dank an boccaccio der die Art erst kürzlich hier vorgestellt hatte. Bisher kannte ich nur Stephanoma strigosum an den Geoglossales!


    Weiter ging es mit einem Rötling mit schwach blauem Stiel:


    9. Poliertstieliger Zärtling, Entoloma poliopus var. parvisporigerum, eine Art welche wahrscheinlich nicht mehr lange auf diesen Namen hören wird, da diese sich ebenfalls lt. Nordeloos in Überarbeitung befindet.


    Auch hier nochmal ein paar Mikros:


    Sporen:

    (7.7) 8.5 - 10.3 (11.5) × (6.1) 6.4 - 7.7 (7.8) µm

    Q = (1.1) 1.2 - 1.5 (1.6) ; N = 30

    Me = 9.4 × 7.1 µm ; Qe = 1.3


    Cheilozystiden:


    Als nächstes fanden wir eine Art welche relativ einfach anzusprechen war und schon durch Ihr Äußeres gut gekennzeichnet ist:


    10. Zitzenrötling, Entoloma hebes


    Wunderschön und neu für mich waren auch diese Kerlchen hier:


    11. Lilastieliger Rötelritterling, Lepista personata


    Ebenfalls neu Für mich waren auch diese hier:


    12. Dattelbraune Ellerlinge, Cuphophyllus colemannianus


    Zum Schluss fanden wir noch eine wunderschöne Keule, welcher ich leider keinen "richtigen" Namen geben kann, da mir die Trennung dieser beiden Arten etwas Schleierhaft wirkt.


    13. Fleischfarbene Keulchen, Clavaria incarnata oder Clavaria messapica.


    Warum Schleierhaft?


    Die Sache ist leider ziemlich verzwickt. C. incarnata wurde in zwei Arten aufgeteilt, einmal in C. incarnata sensu auct. Ohne Leptozystiden Größeren Sporenmaßen mit Violettem Fleisch und mit vergelbung beim Exsikieren. Jetzt kommen wir zu meinem Problem und zwar die andere Art, Clavaria messapica heißt diewelche mit Leptozystiden, durchschnittlich kleineren Sporen, ohne vergelben im Exsikat und ohne Violettem Fleisch. Unser Fund hat diese "Leptozystiden" aber die Sporenmaße von C. incarnata, Besitzt kein Violettes Fleisch und wird schon etwas Gelblich beim Exsikieren. Die Gute Nachricht, von der C. messapica gibt es eine Sequenz, die Schlechte Nachricht von der C. incarnata sensu auct. Gibt es keinen Herbarbeleg und somit keine Sequenz des Originalmaterials. Die einzige Möglichkeit dass Ding zu Bestimmen ist selber eine Sequenz anzulegen und diese mit der von C. messapica zu Vergleichen. Sollte es aber nicht der Fall sein, dass die Sequenzen von C. messapica mit unserem Fund übereinstimmen, wird es noch verzwickter, denn scheinbar soll es noch eine 3. Art im Bunde geben, bei welcher ich noch nicht weiß ob sie schon veröffentlicht wurde. Möglicherweise kann ich das Keulchen sequenzieren lassen.
    Die Arbeit zu der C. messapica verlinke ich mal hier:
    https://www.researchgate.net/profile/Ivona_Kautmanova/publication/274706047_Clavaria_messapica_una_nuova_specie_del_sud_della_Puglia/links/552667650cf2628d5afdef5d/Clavaria-messapica-una-nuova-specie-del-sud-della-Puglia.pdf?origin=publication_detail

    Auch hier hänge ich mal die Mikros mit dran.


    Sporen:

    (6.9) 7.4 - 8.4 (8.5) × (4.8) 5 - 5.5 (5.7) µm

    Q = (1.4) 1.5 (1.7) ; N = 6

    Me = 7.9 × 5.2 µm ; Qe = 1.5


    "Leptozystiden"






    So dass soll es erstmal von mir hier gewesen sein.

    Hallo Matthias!


    Wie oben schon angemerkt wäre es wichtig ob du Schnallen findest oder nicht. Ich würde noch Entoloma fernandae mit ins Rennen werfen, dieser hätte keine und würde bis auf den fehlenden Geruch, was kein konstantes Merkmal darstellt, auch optisch gut zu deinem Fund passen. Auch Cheilozystiden sind bei E. fernandae nicht vorhanden.

    Hallo Wutzi!


    Tolles Saftlingssortiment hast du da! Ich sehe da Bärwurz auf deinen Wiesen, Das ist natürlich eine Super Zeigepflanze für Saftlingswiesen, welche stark montan geprägt ist! Danke fürs Teilhabenlassen!

    Hallo Andreas!


    das Blauen trat erst sage und schreibe 5 Stunden nach Anschnitt auf. Wir hatten den Gefunden und gleich aufgeschnitten, er blieb weiß, nach 3 Stunden in der Box zeigte ich den Fund einer Freundin und er war immer noch Weiß, nach 5 Stunden war ich zu Hause und wollte ihn mir genauer ansehen, und auf einmal sah er so aus. Und das Blau ist auch kein Kornblumenblau sondern eher ein grau.

    Ich weiß nicht was ich davon Halten soll. Wir werden sehen, oder auch nicht :D Das Dingens geht jedenfalls Morgen nach Italien.

    Hey Ihr beiden!


    der Röhrling geht Morgen auf Reise nach Italien zum Herrn Simonini und wird sequenziert. Mal schauen was bei Rumkommt. Passen tut keine der Aktuell beschriebenen Arten.

    Hallo Pablo!


    danke für deine Antwort!

    Ja der hat tatsächlich eine Auffallende Pseudoringzone, welche ich von castaneus nicht kenne. Ob ammophilus das kann weiß ich nicht. Dann werde ich mal schauen ob er schon paar Sporen hat.

    Hallo liebes Forum!


    seit langem meld ich mich mal wieder hier.


    Denn heute Fand ein Pilzfreund diesen Verrückten Gyroporus. Unter Waldkiefer (Pinus sylvestris) Und Quercus sp. Auf Sandboden.


    Beim Frisch durchschneiden war er Weiß, ich ließ ihn den ganzen Tag in der Box, und als ich ihn mir grad nochmal ansah war er plötzlich graublau! Nun weiß ich um das Vorhandensein von G. ammophilus, und hab das Ding mal über Ammoniak gehalten. Da veränderte sich der Hut naja etwas Rotbraun, da siehe Bild. Kann man das Als Positiv anerkennen? Exemplar ist gesichert. Bitte um Meinungen!

    Hallo Liebes Forum!


    Ich habe heute einen Schneckling unter Kiefern gefunden, welchen ich gern als Hygrophorus suaveolens bestimmen würde. Diese Art wurde erst Letzes Jahr von Jesko Kleine und Ellen Larsson aus Sachsen neu beschrieben. Sie gehört mit Ihrem Geruch nach Bittermandeln und Ihrem Aussehen in den Artenkreis um Hygrophorus agathosmus. Sie Unterscheidet sich von diesem durch ihr Vorkommen unter Kiefern. In dieser Sektion der Unter Kiefern wachsenden, nach Bittermandel riechenden Arten gibt es noch eine unbeschriebene Art welche nur auf Kalkböden vorkommen soll. Mein Fund Stammt aber vom Sauren Boden, so dass H. suaveolens am nächsten scheint. Inwiefern die Saure Art sich aber von der Kalkholden Art unterscheidet, Außer durch die Dunkle Scheibe, welche ich nur bei einigen und nicht bei allen Fruchtkörpern ausmachen konnte, erschließt sich mir nicht ganz. Hier muss ich wohl mal Herrn Kleine persönlich Fragen. Die Fruchtkörper werde ich aber definitiv erstmal exikieren.


    --> Hier Gehts zur Arbeit von E. Larsson und J. Kleine


    Hallo Liebes Forum!


    Da isser wieder mein möglicherweise Blaugrüner Nabeling, Arrhenia cf. Chlorocyanea. Und wieder ist er absolut untypisch. im Alter recht schwache Blau-Grüntöne, in allen Altersstadien ungerieft, und immer Zottig, haarig. Hatte die vor 4 Jahren da schonmal am Selben Standort, auf den Zentimeter genau auf einer mit Erde bedeckten Mauer. In Gesellschaft, wie Damals, mit Lamprospora saeveri. In unbestimmten Flechten, sowie Bryum sp. als Moos. Leider war ich auch diesesmal reichlich spät dran. Aber der ganz kleine war ziemlich frisch. Damals wollte Karl W von mir wissen ob die HDS Inkrustiert ist und ob Schnallen vorhanden sind, heute kann ich sagen, Ja das passt. Es passt mikroskopisch halt alles zu A. chlorocyanea. Nur das Makroskopische Erscheinungsbild ist halt eher aus der Norm.

    Oh, ja doch schon. ==18 Aber es gibt ja doch schon den Oberlehrer Gnolmi. ==Gnolm19 Ich meinte Schlaumeier-Schüler so ein bisschen nerdy und Angebermäßig. :)

    Hallo Malone-Peter!


    Schön das es jetzt einen Kopfschüttel und Dampfende Kacke mit Pilobolus Smily gibt, hast du echt klasse gemacht!


    Mir fiel heute auf dass es noch gar keinen Schlaumeier-Smily gibt, so mit durchsichtiger Brille und so. Das wär nochmal ne Idee für die Smily Sammlung :)