Beiträge von Enno

    Oh, ja doch schon. ==18 Aber es gibt ja doch schon den Oberlehrer Gnolmi. ==Gnolm19 Ich meinte Schlaumeier-Schüler so ein bisschen nerdy und Angebermäßig. :)

    Hallo Malone-Peter!


    Schön das es jetzt einen Kopfschüttel und Dampfende Kacke mit Pilobolus Smily gibt, hast du echt klasse gemacht!


    Mir fiel heute auf dass es noch gar keinen Schlaumeier-Smily gibt, so mit durchsichtiger Brille und so. Das wär nochmal ne Idee für die Smily Sammlung :)

    Hallo Felli,

    meines Erachtens passen Standort, Jahreszeit, makroskopisches Erscheinungsbild und Sporenform recht gut zu Entoloma vinaceum (Entocybe vinacea). Deutsche Namen sind Weinroter Rötling oder Winter-Rötling.

    LG Ingo

    Die Idee klingt nicht unbedingt schlecht. Mir fiel im nachschlüsseln aber die Unterschiedliche Artenauffassung von E. vinaceum in der Literatur auf.


    Ludwig sieht diesen Pilz teilweise mit glatten Stielen aber auch mit teilweise mit deutlichen Längsstreifen, angewachsenen schwach ausgebuchteten (am Stiel nur schwach abgerundet) bis herablaufenden Lamellen.


    Funga Nordica beschreibt die Art mit glatten Stiel, welcher gelb (var.vinaceum) oder auch rauchgrau (var. fumosipes), schlüsselt diese auch so aus, mit ausgebuchtet angewachsenen Lamellen.


    Nordeloos schreibt in Fungi Europaei, Stiel oft verbogen,glatt, poliert oder sehr fein überfasert. Lamellen angewachsen oder ausgebuchtet angewachsen.


    So was sehen wir hier? Poliert ist dieser Stiel keinesfalls, auch nicht nur "fein überfasert" sondern die Überfaserung des Stiels ist ziemlich deutlich und erinnert sogar an E. sericeum Stiele. Die Lamellen sind nicht nur angewachsen, sie sind deutlich ausgebuchtet angewachsen. Quasi haben wir hier eine Mischung aus allen Drei Beschreibungen


    Das nur mal so am Rande.


    Warum ich nicht für E. vinaceum plädiere sind die Viel zu Runden und zu großen Sporen, in jeglicher Literatur wird der max Wert mit 9 µm angegeben, in der FN sogar nur mit 8µm.


    aber irgendwas aus der Ecke muss es schon sein. Ich ende mit meinem Schlüsselversuch bei E. turbidum/pseudoturbidum, aber auch da wären die Sporen zu Groß, außerdem haben die Arten einen mehr oder minder convexen bis konischen Hut und nicht so eingedrückt. Was du machen könntest wäre die Sporen nochmal nachmessen. Und in der Schreibform niederzutragen: (minimale Sporengröße) mittlere Sporengröße (maximale Sporengröße). Am Besten die Werte aus einer Messreihe nehmen. 15 Sporen sollten reichen um einen ungefähren Mittelwert zu ermitteln.

    Die beiden von gestern musste ich mir ganz schön erackern, der heutige ging wahrscheinlich auf den ersten Blick. Vielleicht liegts ja daran das ich meine Brille mal geputzt habe oder daran das ich noch so frisch verliebt bin, das hält wohl den Kopf und die Augen fit, oder vielleicht lenkt sie doch ganz schön ab diese :cool:

    Hallo Ingo!


    Zwei fantastische Funde hast du da gemacht, und sehr schön Dokumentiert! Die Entoloma velenovsky schaut fast genauso aus wie eine Junge E. longistriatum, aber natürlich durch die andersförmigen Cheilozystiden klar unterscheidbar.

    Ich bin irritiert, habe ich doch schon 2 Namen gefunden und in meiner Liste...hat sich hier ein gnolm eingenistet, der mir die Lösungen ins ohr flüstert?:S

    Mensch Angela da bist du ja besser dran als ich, ich habe bei beiden noch keinen blassen schimmer :D

    Hallo Matthias!


    Danke für das schöne Portrait! Ich hatte die Art tatsächlich mal an Fichtenzapfen gefunden, wo ich eigentlich Phragmotrichum chailletii vermutet hatte. Ich hänge mal ein Bild an.

    Hallo Matthias!


    Schön das sie heil angekommen sind :)


    Deine Aufnahmen sind mal wieder der Pure Wahnsinn!

    Danke dafür!


    Das Holz kann ich leider nicht sagen, ich kann nur sagen das da Weiden, Birken, Pappeln, Erlen, Ahorn und Eiche in dem Gebiet vorkommen. Die Nähsten Bäume zum Fund müssen Weide und Erle gewesen sein. Fagus will ich nicht ausschließen, aber genau auf die Baumart habe ich just nicht geachtet.

    Hallo Matthias!


    Danke für deine Auskunft!

    Ich würde dir gern was zukommen lassen benötige aber deine Anschrift. :) Übrigens habe ich auf dem Selben Ast eine Orbilia gefunden, das kann natürlich Zufall sein, nach vergleichen lande ich bei dieser orbilia bei O. rosea, werde davon später nochmal was hochladen. Diese Orbilia steht auch mit helicoon-Arten in verwandtschaft, laut Zottos In-Vivo-Veritas. Du schreibst aber das die Hauptfruchtform wohl eher bei den pleosporales steht.

    Hallo liebe Anamorphenfreunde!


    Ich habe diese Schicke Anamorphe auf Feucht liegendem Totholz gefunden. Ich lande mit der Maximalen Sporengröße von knapp 80 µm bei Helicoon richonis, die wohl Größtsporige Art der Gattung.

    Ich habe mit diesem Schlüssel hier gearbeitet: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/s0007153686800109

    Der Pilz wurde in Frankreich, Großbrittanien und den Niederlanden schon nachgewiesen nur in Deutschland noch nicht. Tja nun bin halt kein Anamorphen-Spezialist, und bitte um Eure Meinung.





    Hallo lieber Nobi!


    Welch fantastische Artenvielfalt auf solch einer Insel! Grandiose Bilder ! Schade dass der Mensch das nicht achtet. :(


    Danke fürs teilhaben lassen!

    Hallo Karl!


    Mhm optisch war das für mich schon gelb, wenn auch nicht so quietschig wie auf deinem Bild. Aber schon deutlich. Ich kenn die auch in Weiß und da meistens Von Wiesen bzw. offenen Habitaten. Aber ich weiß nicht wie stark farblich abweichend die sein müssen um als Varietät zu laufen.

    Hallo Ute!


    Die Maipilze habe ich an der Polnischen Grenze bei Görlitz gefunden. :)


    Schön hier jemanden aus der näheren Umgebung zu treffen!


    Liebe Grüße Enrico aus Gersdorf-Möhrsdorf

    Hallo Liebes Forum!


    Ich war in letzter zeit versucht den sächsischen Frühjahrspilzen etwas auf die Schliche zu kommen und konnte tatsächlich einige finden. Gerade mit den Frühjahrsascomyceten hat es ja Sachsen bekanntermaßen nicht unbedingt leicht da es hier bei uns in der Umgebung quietschsauer ist. Durch Recherche konnte ich dennoch eine Kalklinse am Östlichsten Rand ausmachen, welche ich schon seit geraumer Zeit und vorallem im Frühjahr regelmäßig auf Suche in der Hoffnung irgendwann mal eine Speisemorchel-Stelle zu finden. Diese konnte ich nicht entdecken aber Trotzdem war die Freude groß! Aber jetzt schaut selbst!


    Alles begann dieses Jahr schon am 21.03.2019 Ich fuhr meine Altbekannte Stelle der "Parkplatz-Verpeln" an und Tatsache es gab schon was zu finden!



    1. Verpa bohemica, Böhmische Verpel



    Außerdem konnte ich noch einen Pilz mit Hut und Stiel entdecken welcher meine Aufmerksamkeit erregte. Ein Rötling und das um die Jahreszeit! Nach vielem hin und her überlegen stellte ich den Fund bei Facebook ein und Karl W brachte mich auf den Richtigen Weg. Scheinbar hatte ich da was recht besonderes entdeckt! Dieser Rötling wächst nur in der kalten Jahreszeit von November bis März, hat auffällig starkes vakuoläres Pigment in der Huthaut und heterodiametrische Sporen. Und es stellte sich heraus dass es erst der Zweite Nachweis für Sachsen sein sollte!


    2. Entoloma undulatosporum, Welligsporiger Rötling



    Weiter ging es am 28.03.2019 da konnte ich auf einer kleinen Feierabendrunde diese hübsche Gruppe Tintlinge finden. leider fehlte mir die zeit sie unters Scharfe Glas zu legen.


    3. Coprinellus sp. Tintlinge



    Einen für mich besonderen Fund stellte dieser Porling an Weißtanne dar, da ich diesen noch nicht gefunden hatte. Leider war es schon ein Uropa.


    4. Ganoderma carnosum, Dunkler Lackporling oder Weißtannen-Lackporling




    Am 04.04.2019 sollte es mal in meine Frühjahrslorchel-Gründe gehen, da war es leider schon arg Trocken und ich machte mir keine großen Hoffnungen. Ich drehte eine etwa 2 Stunden lange Runde und hatte alle Hoffnungen schon begraben, als plötzlich da am Graben-Rand ne kleine Frühjahrslorchel stand ^^


    5. Gyromitra esculenta, Frühjahrslorchel



    Am 17.04.19 besuchte ich meine Kalklinse erneut und konnte mit erstaunen Feststellen dass die Fingerhut-Verpeln im Kommen waren. Noch waren sie aber ganz jung und streckten nur Ihr Köpfchen heraus.


    6. Verpa conica, Fingerhut-Verpel



    Am 30.04.19 machte ich mich erneut auf die Socken zur Kalkinsel, weil ich ja uuuunbedingt dieses Jahr noch Morcheln finden wollte. Und ich wurde Tatsächlich nicht enttäuscht!


    7. Morchella semilibera, Käppchen-Morchel




    Und den perfekten Abschluss meiner Frühjahrspilz-Exkursion machten heuer die erstem Maipilze, hier die gelbe Form ;)


    8. Gelber Maipilz, Calocybe gambosa var. flavida



    Hallo Leute!


    Tricholomopsis


    Vielen Dank für dein Statement. Interessant dass du auch schon mal vor dem Problem standest. Die Lösung des Problemes könnte Bibliothekar liefern. Ich bin gespannt was da drin steht. Klar ist derzeit das für mich nichts klar ist. Und ich sehe es Wie Christoph mit den 3 Möglichkeiten.


    Das mit den Windungen ist mir noch nicht aufgefallen, da ich bis Dato nur Laubwaldfunde kannte. Ich versuche den Fund zu herbarisieren. Leider ist er schon arg in Mitleidenschaft gezogen, mal schauen was noch zu retten ist.

    Hallo Jörg!


    Laut Daniel stammen die aus Brandis, also nicht vom Lerchenberg, deshalb war meine Neugierde groß. Übrigens hieß der Entdecker auch Jörg :/ ^^


    "Meine persönlichen Funde" hab sie ja bis dato immer gezeigt bekommen stammen aus der Region um den Lerchenberg ja. Aber auch da just nur laubholz.

    Da drücke ich Dir schon mal ganz fest die Daumen, lieber Enno! :thumbup::thumbup:

    In der Hoffnung, dass es bei Dir nicht 38 Jahre dauert, bis Du die Art entdeckst.;)

    Denn das würde ich sicher nicht mehr erleben, da ich dann bereits 100 wäre!==Gnolm11


    Liebe Grüße vom Nobi

    Na hoffentlich dauerts nicht so lange! Ich geb mir Mühe :) Falls du jetzt eine Neue Herrausforderung suchst schau mal bei Ciborinia camelliae der sollte doch auch noch zu finden sein oder ? :D Also falls du mal irgendwo Kamelien siehst und'n Becher drunter, ich hätte Großes Interesse ;)

    Hallo liebes Forum!


    Ein Freund von mir fand vor kurzem diese Gyromitra in der nähe von Leipzig. Angeregt durch dieses Thema >>HIER<< in dem Tricholomopsis etwas von einer Gyromitra ticiniana erzählte beschloss ich diesen Fund mal genauer unter die Lupe zu nehmen und mir bereitstehende Quellen zur Differenzierung beider Arten zu konsultieren. Leider Ende ich bei dem Punkt dass wohl beide Arten nicht so gut trennbar sind, so wie angegeben. Aber erstmal der Reihe nach...


    Alle Makrobilder sind durch © Daniel Rödiger entstanden.


    Fundbeschreibung:


    Fundort: Reiner Laubwald bei Birken, Espen und Erlen an wie es Scheint Laubholz, welches teilweise Vergraben ist.


    Makroskopie:


    Hut: Grobrunzelig Ocker-Rotbraun.


    Stiel: Kurzer weißer Stiel.


    Geruch und Geschmack nicht getestet.







    Mikroskopie:


    Sporen stammen allesamt aus einem Abwurfpräperat. 28-36 x 10-13 µm mit 3 Guttulen und kappen an jedem Ende. Aber wie ich finde in der Größe sowie in der Form sehr variabel.





    Ornamentik: Sehr schwierig abbildbar aber klar ornamentiert, zumindest die Abwurfsporen. Interessant dass diese Ornamentik beim betrachten der Sporen im Ascus nicht wahrnehmbar ist!



    Hier erkennt man mehr oder minder gut wodurch diese Ornametation entsteht und zwar durch aufreißen der Äußeren Sporenhülle. Aber direkt netzig konnte ich nur bei sehr wenigen Sporen beobachten, meistens war es eher Sandpapierartig, rauh halt. Übrigens wenn man die Sporen in Ammoniak untersucht kann man beobachten wie sich die "Ornamentation" sowie die Anhängsel auflösen.



    Sporen in Ammoniak ohne Anhängsel:



    Vergleicht mal das Thema >>HIER<< da wird das alles nochmal genauer besprochen ( Achtung italienisch! ). Wenn es um meine Meinung geht halte ich das Taxon G. ticiniana für unreife G. gigas oder halt andersrum, zu der These würden die etwas kürzeren Sporen und das fehlende Ornament passen, welches bei unreife ja nicht aufreißen kann. Van Vooren packt G. gigas in den Nadelwald meine bisher bekannten Funde stammen allesamt so wie dieser aus reinstem Laubwald. Ich bin ehrlich ich weiß nicht was ich davon halten soll. Was meint Ihr wie würdet Ihr mit dem Wissen den Fund einschätzen? Ich wäre hier bei G. gigas, der Sporenmaße schon halber. Aber was haltet Ihr von dem Taxon G. ticiniana? >>HIER<< Ist nochmal ein Portrait von G. ticiniana auf Asco-france welches auch fein rauhe Sporen zeigt, also darf der doch rauh obwohl in der Beschreibung glatt steht?

    So richtig seh ich da nicht durch...