Beiträge von Hannes2

    Hallo,

    Nächste Woche kommt hoffentlich kühles Nass

    Bei diesen vorhergesagten Regenmengen kannst Du dir einen Besuch bei mir sparen.



    Zumindest sind dann die Temperaturen wieder erträglich.

    Wir werden am Samstag erstmal die kältesten Regionen Deutschlands aufsuchen. Da sollen in der Nacht aktuell so um die 10° sein

    Auch wenn ich nicht weiß wo das sein soll halte ich euch alle Daumen dass noch irgendetwas zu finden ist. Für Deutschlands Kältepool Morgenröthe-Rautenkranz sieht es nicht unbedingt besser aus.



    Bei uns im Süden BW gleichen die Wälder leider einer Wüste

    Im Wald sieht es bei mir auch nicht besser aus ;( . Da ist gähnende Leere.


    Ich hoffe dass ich das Wochenende irgendwie lebend überstehe und werde mich ab Montag mit etwas anderem beschäftigen. Mit Pilzen hat es sich dann sowieso erledigt.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute zeige ich euch noch ein paar Funde die ich in den letzten sieben Tagen habe machen können.


    Agaricus xanthodermus, der Karbolegerling ließ sich blicken.



    Ein paar nicht mehr ganz taufrische Schafegerlinge (Agaricus arvensis) liefen mir über den Weg.



    Sommersteinpilze (Boletus reticulatus) waren recht häufig zu sehen.



    Viele von denen sogar mit sehr geringem Innenleben.



    Agaricus augustus, der Riesenegerling war an einigen Stellen zu sehen.



    Fahle Röhrlinge (Hemileccinum impolitum) trauten sich hervor.



    Netzstielige Hexenröhrlinge (Suillellus luridus) waren ein häufiger Gast in den einheimigen Parkanlagen.



    Auch Lactarius circellatus, der Gebänderte Hainbuchen-Milchling



    und der Hainbuchen-Raufuß (Leccinellum pseudoscabrum) waren im Park zu finden.



    Flockis, welcher Art auch immer, waren eine willkommende Sammelbeute.



    Es zeigte sich ein zweiter Schub des Pappel-Raufußes (Leccinum duriusculum).



    Gefreut habe ich mich über den Erstund von Volvariella bombycina, dem Wolligen Scheidling bei mir. Ich hatte den bisher nur in Schupfis ( Schupfnudel) Weidegründen finden können.



    Es zeigten sich irgendwelche Grauen Scheidenstreiflinge.



    Der Kurznetzige Hexenröhrling (Suillellus mendax) war an meinem bekannten Standort zu sehen.



    Ich entdeckte die erste Stinkmorchel (Phallus impudicus) in diesem Jahr.



    Frauentäublinge (Russula cyanoxantha) und Russula vesca, der Fleischrote Speisetäubling waren willkommene Speisepilzfunde.



    Unter uralten Rotbuchen kam der Schönfußröhrling (Caloboletus calopus) vor.



    Cyanoboletus pulverulentus, der Schwarzblauende Röhrling war auch vertreten.



    Ungewöhlich madenfreie Perlpilze (Amanita rubescens) wanderten ins Körbchen.



    Der erste Goldröhrling (Suillus grevillei) lief mir über den Weg.



    Amanita franchetii, der Raue Wulstling war mit einem Einzelexemplar vertreten.



    Zu guter Letzt hat sich der junge Nadelholzbraunporling (Phaeolus spadiceus) seit letzter Woche prächtig entwickelt.



    Das waren meine Funde von der Chemnitzer Pilzfront.


    Ich hoffe dass wir alle die jetzige Hitzewelle gut überstehen und diese nicht die selbe Wirkung auf das Pilzwachstum wie letztes Jahr zeigt. Da gab es bei mir wochenlang überhaupt nichts mehr zu finden.


    VG Jörg

    Hallo Marcel,


    das ist aber ein hübsches Kerlchen. Ob der, wie bei mir in letzter Zeit, auch kaum Madenbefall hat läßt sich leider nicht mehr feststellen.

    Jetzt wieder daheim werde ich wohl erstmal eine günstigere Wetterlage abwarten um mal ein Parkgelände zu begehen.

    Das mach ich genau so. Ich will ja nicht gegrillt werden.


    Danke für die Mitteilung.


    VG Jörg

    Hallo Steffen,


    es freut mich dass die Teile noch in zeigenswertem Zustand anzutreffen waren. Bei diesem Wetter kann in 24 Stunden viel passieren. Ich finde auch die Porenfarbe bei älteren Mendaxen als bestimmungsrelevant. Diese habe ich bei Netzhexen so noch nie gesehen. Wenn die jung sind ist es deutlich schwieriger die beiden zu unterscheiden. Auffällig ist dann nur das bei Mendax immer etwas rötliches auf der Huthaut zu sehen ist was bei der Netzhexe nur bei feuchter Witterung vorkommt. Das ist zumindest meine Erfahrung.


    Schupfnudel


    Volvariella bombycina hatte ich bisher nur einmal bei dir gefunden. Deshalb habe ich mich sehr gefreut ihn nun auch bei mir zu entdecken.



    Navajoa


    Danke für die schöne Präsentation "meiner" Funde vom Montag.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich kann leider erst gegen 21 Uhr dazu kommen. Wenn Interesse besteht kann ich euch ja mit meinen Funden der letzten sechs Tage beglücken. Es sind aber c.a. sechzig Bilder geworden , vielleicht zuviele für den späten Abend ;) .


    VG Jörg

    Hallo,

    Du hast doch sowieso, ohne mich um Erlaubnis zu bitten, meine Flächen alle abgegrast.

    seit Du nicht mehr großartig auf Tour gehst muss das ja jemand machen.

    Der Regen heute ist erfolgreich vorbeigezogen

    Ich konnte heute südlich von Neukirchen/Erz. auch welchen von weitem beobachten.

    Ich bin motiviert jetzt demnächst auch mal wieder eine Parkanlage bei mir zu inspizieren.

    Von dieser Inspektion würde ich gern etwas erfahren. Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Da hilft nur Warten auf besseres Regenwetter,

    Ich halte Dir dafür alle Daumen aber die Großwetterlage sieht dafür sehr schlecht aus.


    VG Jörg

    Hallo,


    heute zeige ich Euch ein paar Funde die ich am letzten Dienstag machen konnte. Ich kann berichten dass es langsam mehr wird.


    Es zeigten sich Psathyrella candolleana, der Behangene Faserling,



    ein einzelner Erdritterling aus der gilbenden Sippe, möglicherweise Tricholoma inocybeoides, der Spitzgebuckelte Ritterling,



    Agaricus bernardii, der Salzwiesenegerling,



    der erste wenn auch schon überständige Birkenpilz,



    einer der Stinktäublinge der aber keinerlei Geruch von sich gab,



    einige Exemplare vom Sommersteinpilz (Boletus reticulatus) ganz klein,




    und etwas größer,



    die standen sogar an einem Ort wo ich noch nie welche gesehen habe.



    Russula ionochlora, der Papageientäubling hat sich hervorgetraut



    ebenso ein paar Pfifferlinge. Ganz jung noch ohne



    etwas älter mit deutlichen Bildhauerarbeiten.



    Es zeigten sich auch Frauentäublinge (Russula cyanoxantha)



    hier zusammen mit einer Netzhexe.



    Die gab es auch ohne Täubling



    und manchmal sogar ohne Madenbefall.



    Für mich überraschend stand dort ein einzelner Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda). Den kenne ich eigentlich nur in größeren Gruppen.



    Neben einer Fichte ließ sich Agaricus augustus, der Riesenegerling blicken.



    Auch Flockis welcher Art auch immer zeigten sich.



    Clitopilus geminus, den Würzigen Tellerling konnte ich an einem neuen Standort finden.



    Perlpilze (Amanita rubescens) zeigten sich.



    Zwei kleine und milde Täublinge (Dottersporer) waren zu sehen. Einer Info nach ist es der Wechselfarbige Dottertäubling aber wie ist dessen Schlauname, Russula lutea, Russula risigallina oder Russula acetolens? Ich sehe da nicht durch.



    Aus der Gattung gab es auch noch eine Griseane welcher Art auch immer.



    Dann fand ich noch einen kleinen Hainbuchen-Raufuß (Leccinellum carpini).



    Zum Schluß zeigte sich noch Phaeolus spadiceus, der Nadelholzbraunporling.



    Das war es erst einmal für heute. Ich hoffe das mein Bericht dem einen oder anderen gefällt und ihn (sie) animiert einmal ein Parkareal zu besuchen. Ich wünsche Euch ein schönes und erfolgreiches WE.


    VG Jörg

    Hallo,


    der Graublättrige Schwefelkopf fruchtet auch von März bis Mitte April, dann aber eher mit wenigen Fruchtkörpern. Er besiedelt auch Kiefernholz, das aber seltener.

    Im Gegensatz zu Morcheln, die sind nur ein Phantom.

    Das stimmt so nicht. Seit China sich zur zweitgrößten Wirtschafts- und Exportnation der Welt entwickelt hat tauchen diese südostasiatischen Imitate selbst bei mir immer häufiger auf ;) .


    VG Jörg

    Hallo,


    heute zeige ich Euch meine "Erfolge" der letzten Woche von drei Touren. Letzten Samstag habe ich eine größere Runde durch mein Wohngebiet gemacht aber da war gähnende Leere. Der einzige Lichtblick ist dieses Grüppchen Nelkenschwindlinge.



    Am Montag begab ich mich in mein ehemaliges Lieblingsgebiet aber auch da war kein Pilz in Sicht. Die Forstarbeiten dort haben vorerst alles zerstört. Zum Glück gab es keine großflächigen Abholzungen so das sich alles wieder erholen kann. Die einzigen Farbtupfer gab es mit ein paar Fingerhüten an Wegrändern an dem keine Holzstapel lagen.



    Heute bin dann losgezogen um zu sehen was sich in meine Parkanlagen so tut. Auch dort ist kaum etwas zu finden.


    Es zeigte sich ein junger Riesenegerling,



    einige Waldfreundrüblinge,



    eine kleine Gruppe Sommersteinpilze



    ein paar Tintlinge aus der Glimmertintlingsverwandtschaft



    eine einzelne Netzhexe wobei ich die Zahl eins bei denen eigentlich noch nicht kannte.



    Es standen auch noch ein paar Perlpilze herum wobei dieser hier noch der ansehnlichste war.



    An einem bekannten Standort war auch ein Papageientäubling zu sehen.



    Unter einer Eiche stand ein prächtiger Frauentäubling herum.




    Unter ein paar Hainbuchen zeigten sich noch diese kleinen Täublinge.



    Ob es sich dabei um Russula carpini handelt entzieht sich meiner Kenntnis da ich diese zerfledderten Zwerge nicht mitnehmen wollte.


    Das war es für heute. Ich wünsche Euch mehr Erfolg als ich ihn hatte.


    VG Jörg

    Hallo Stefan,


    es freut mich dass sich auf deinem berühmten Hamburger Mittelstreifen wieder etwas zeigt. Bei mir gibt es ja inmitten einer Bus- und Bahnwendeschleife ein ähnliches Biotop.


    Der Steini ist wirklich ein Prachtexemplar.


    Danke fürs Zeigen.


    VG Jörg

    Hallo,


    danke für euer Feedback. Bei mir im Wohngebiet ist mittlerweile schon wieder alles vertrocknet. Die Rasenmäherkolonnen sind dabei nicht ganz schuldlos. Ich will mir morgen einmal meinen ehemaligen Lieblingswald anschauen in dem der Forst gewütet hat. Ich bin gespannt wie es dort aussieht.

    ohne Regen leider auch keine Pilze. Hier ist es knochentrocken.

    Da hilft wohl nur noch eine große Gießkanne. Schon während meiner Schulzeit wurde vermutet das sich viele Gebiete in Brandenburg und Ostsachsen in eine Steppe verwandeln werden. Bei Dir scheint das wohl schon zuzutreffen :( .


    VG Jörg

    Hallo Steffen,


    da hat sich das viele Jammern über ausbleibenden Regen doch gelohnt. Es freut mich dass auch bei dir so einiges zu finden ist.

    Bedauerlicherweise waren auch diese bis tief in die Hüte hinein von Maden befallen.

    Das ist leider das Problem mit denen. Wenn die nicht in übermäßig großen Mengen auftreten muß man schon 5 kg finden um 500 g zu konsumieren.


    Danke fürs Zeigen.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich zeige Euch hier ein paar Funde die ich in den letzten beiden Tagen gemacht habe. Hier ist ein Bild vom Suchgebiet bei dem man erkennen kann dass die Zuordnung der Funde an einen bestimmten Baum recht schwierig ist.



    Es zeigte sich ein einzelner Stadtchampignon,



    irgendeiner der Blutegerlinge,



    der Orangegelbe Scheidenstreifling,



    Graue Wulstlinge,



    Perlpilze,



    einer der grauen Scheidenstreiflinge,



    ein vom Rasenmäher gerade zerstückelter Sommer-Steinpilz,



    einer der wenige Minuten später umgemäht, aber vorher schon von Bildhauern bearbeitet wurde.



    Ein einzelner Schwärzender Saftling ließ sich blicken.



    Ein paar Ziegelrote Rißpilze waren auch zugegen.



    Der erste Hainbuchenraufuß lief mir über den Weg.



    Es zeigten sich diverse Flockenstielige Hexenröhrlinge unter Eichen




    und unter Rotbuchen.



    Auch einige Frauentäublinge



    und ein mir unbekannter Dottersporen aus der selben Gattung waren unter Eichen zu finden.



    Zu guter Letzt zeigten sich nun auch die ersten Netzhexen.



    Das war es erst einmal von mir. Ich hoffe das Euch mein kleiner Bericht gefällt und animiert selber einmal nach Großpilzen zu schauen und auch hier zu posten.


    VG Jörg