Beiträge von Hannes2

    Hallo Marcel,


    danke das Du dir diese Teile noch einmal vorgenommen hast. Hier zeigt sich einmal wieder, dass selbst mit der Mikroskopie nicht jeder Fund sicher bestimmt werden kann.


    VG Jörg

    Hallo Oehrling,

    das hätte ich jetzt eher umgekehrt gesehen

    der einzige Unterschied zwischen den beiden war neben der Farbe der Stiel. Bei den ersten glitschig und beim zweiten kaum zu spüren. Am besten ist es wohl für mich die hübschen Teile nur noch zu knipsen und nicht mehr bestimmen zu wollen. Es sei denn sie sind rot und bitter oder sie schwärzen.


    Danke für deine Hinweise.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich habe heute auf einer Wiese diese schönen Saftlinge gefunden mir denen ich wieder einmal nicht zurechtkomme.


    Kollektion 1

    Hut schmierig, Stiel schmierig aber nicht glitschig



    Kollektion 2 Hut leicht schmierig, Stiel kaum schmierig



    Dummerweise standen die noch kunterbunt durcheinander. Mit meinen bescheidenen Kenntnissen würde ich bei Nr.1 auf Hygrocybe acutoconica und bei Nr.2 auf Hygrocybe chlorophana tippen.


    Kann jemand etwas Ordnung in meinen verwirrten Kopf bringen?


    VG Jörg

    Hi,

    Als sehr schönen Fund möchte ich auch Jörgs Arbeit an dieser Stelle loben, an (gefühlt) Hunderten weißer Ellerlinge zu riechen, bis sich tatsächlich Erfolg einstellte: der Juchten-Ellerling

    so viele waren es nicht sondern höchsten zwanzig Kollektionen aber wer nicht riecht wird auch keinen Erfolg haben. Die sind optisch vom Jungfernellerling ja nicht zu unterscheiden.


    VG Jörg

    Hallo Werner,

    Das am Schluß schaut mit den langen genatterten Stielen dann schon nach M. procera aus.

    das kann ich nachvollziehen obwohl ich M .procera noch nie mit solch einer Hutschuppung gesehen habe. Ganz so einfach ist die Gattung wohl doch nicht wie ich dachte.

    Hallo Stefan,

    Falls wirklich ein Schneckling, dann wären wie so oft discoxanthus oder eburneus die Kandidaten der Wahl.

    da die nicht schleimig waren sollten deine beiden Vorschläge wegfallen und zu trocken war es am Fundort in letzter Zeit bestimmt nicht. Vielleicht sind es ja sogar zwei verschiedenen Arten denn die auf dem ersten Bild waren verhältnismäßig klein und die anderen groß.

    Aber ich bin da voraussichtlich morgen nochmals in der Nähe, weil ich vorhin von einem interessanten Pilzfund dort in der Gegend gehört habe, und kann mir dann von denen mal ein paar für's scharfe Glas einsammeln.

    Wenn das klappt würden wir bestimmt alle dein Ergebnis erfahren wollen.


    VG Jörg

    Hallo,


    P. porrigens kannst Du bei diesem Fundort ausschließen. Der wächst nur an total vermorschten Nadelholz. Ob das nun helle Austern- oder doch Lungenseitlinge sind kann ich nicht abschätzen. Die sind optisch schwer zu unterscheiden zumal es auch noch Hybriden von einheimischen Austern mit der Zuchtform gibt. In einer Raterunde würde ich auf den Austernseitling tippen ;) .


    VG Jörg

    Hallo Bernd,

    bei den Erdsternen wäre ich bei G. fimbriatum.

    ich glaube an einem Exemplar eine Bruchlinie zu sehen, daher kam ich auf G. triplex (michelianum). Meine Funde vom Gewimperten Erdstern haben diese nicht



    aber ich habe keine wirkliche Ahnung von Erdsternen.


    VG Jörg

    Hallo,


    ich stimmen Marcel zu. Das leichte Röten an der Stielrinde kommt bei dem vor. Safranschirmlinge hätten keine Stielnatterung und würden auch im Fleisch röten.


    VG Jörg

    Hallo Andy,


    da ist ja mächtig was los bei Dir. Einiges davon habe ich in den letzten Tagen auch finden können aber Mycena inclinata, Mycena crocata, Auriscalpium vulgare und Phaeolepiota aurea verstecken sich noch erfolgreich vor mir.


    Danke fürs Zeigen.


    VG Jörg

    Hallo,


    hier habe ich noch ein paar ergänzende Funde von diesem tollen Tag. Es zeigten sich auch noch Orangebecherlinge (Aleuria aurantia),



    eine schöne Kollektion von Bulgaria inquinans, dem Schmutzbecherling



    der Tiegelteuerling (Crucibulum laeve),



    Suillus placidus, der Elfenbein-Röhrling,



    sowie diese Kollektionen, die leider keinen Namen bekommen haben.


    1


    2



    3


    wobei es sich bei Nr. 3 durchaus um die Runzelige Koralle (Clavulina rugosa) handeln könnte. Die Saftlingsmengen hat Corne ja bereits gezeigt.


    Eine kleine Anekdote habe ich auch noch. Als wir an unserem letzten Halt parkten sagte ich zu Corne aus Spaß "Hier steht eine Eiche. Da gibt es bestimmt Steinpilze". Corne öffnete die Autotür und sah das hier:



    Ich bedanke mich bei Corne für den fantastischen Tag in und um Schneeberg. Wenn mein Bein nicht gestreikt hätte wäre dieser bestimmt noch ein paar Stunden länger geworden.


    VG Jörg

    Hallo Ingo,

    sind schön weiß und auch hübsch anzusehen - aber dort auch zu erwarten.

    Allerdings wollte ich mir eine Fuhre Hallimasch einverleiben.

    Die beiden Weißen sind mir lieber als 100 kg Hallimasch die ich sowieso nicht mag. Ersteren habe ich erst einmal zu Gesicht bekommen und den Zweiten noch nie.

    Den allgegenwärtigen Heide-Schleimfuß (C. mucosus) zum Beispiel

    Und da ist der nächste Pilz den es im Erzgebirge und seiner Umgebung nicht gibt.

    Aber Einschaltquote war früher mal.

    Da muß ich Dir recht geben. Ich bin auch am Überlegen ob ich noch Fundberichte einstelle weil die Reaktionen darauf meist sehr dürftig sind (außer den Likes, die mich aber wenig interessieren). Von deinen Themen habe ich schon viel gelernt und ich würde es vermissen diese nicht mehr zu sehen.


    VG Jörg

    Hallo Marcel,


    besten Dank für deine Ergänzungen. Ich habe gerade gelesen das der Halskrausen-Erdstern mittlerweile Geastrum michelianum heißen muß. Die Erklärung bei Wiki ist eigentlich logisch.

    Und Jörg hatte letztlich dann auch noch einiges an Pilzen in seinem Körbchen

    Aber leider nicht das was ich eigentlich wollte.

    War ein schöner, lustiger u. pilzreicher Ausflugstag. Gerne mal wieder

    Das finde ich auch. Vielleicht trifft man sich ja kommendes Jahr wieder.


    VG Jörg

    Hallo,


    am Montag hatte mich Marcel Thorwulf eingeladen um seine Suchgebiete im Thüringischen Vogtland zu inspizieren. Der Untergrund ist dort sauer mit ein paar schönen Kalkhotspots. Wir waren noch gar nicht richtig aus dem Auto gestiegen als schon die ersten Pilze zu sehen waren, Grünspanträuschlinge (Stropharia aeruginosa) in großer Anzahl.



    Ein paar Meter weiter standen ein paar Violette Rötelritterlinge (Lepista nuda) herum.




    Unter Buchen auf Kalk standen dann diese geruchlosen Schnecklinge herum. Ich habe ihm einmal den Arbeitsname Hygrophorus penarius gegeben.



    Nicht weit davon entfernt gab es dann den nächsten Perser für mich. Die Herkuleskeule (Clavariadelphus pistillaris) war mir bisher noch nicht begegnet. Vermutlich weil sie ja nicht der typische Parkpilz ist.



    Dann zeigten sich diese Hallimasche bei denen ich zwischen Armillaria gallica oder A. mellea schwanke. Eure Ideen sind hier gefragt.



    Bei diesen Fichtenholzbewohnern tippe ich auf Galerina badipes ohne es wirklich zu wissen.



    Dann konnte ich endlich einmal ein ordentliches Foto vom Beringten Flämmling (Gymnopilus junonius) machen. Meine waren bisher mehr als dürftig.



    An einem morschen Fichtenstumpf fanden wir auch noch Hypholoma marginatum, den Natternstieligen Schwefelkopf. Den hatte ich schon lange nicht mehr gesehen.



    Chlorophyllum olivieri, der Olivbraune Safranschirmling sollte zu dieser Jahreszeit eigentlich häufig vorkommen. Wir fanden nur den einen.



    Dann ging es noch in eine andere Stelle an der wir am Wegrang eine große Anzahl vom Kaffebraunen Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe cyathiformis) fanden.



    Dort ließ sich auch Thelephora terrestris, der Gemeine Erdwarzenpilz finden.



    Nicht weit von dort entfernt trafen wir auf diese braunen Stäublinge, die sich als Stinkende Stäublinge (Lycoperdon nigrescens) entpuppten.



    Unter ein paar Kiefern ließ sich ein einzelner Sandröhrling (Suillus variegatus) blicken.



    Beim Einsammeln von Braunen Raslingen entdeckte ich zufällig diese Miniaturerdsterne. Vielleicht war es Geastrum triplex oder G. striatum, ich weiß es nicht.



    Dann fanden wir noch ein paar Schleierlinge. Diese hier sollten auf den Namen Bitterer Schleimkopf (Cortinarius infractus agg.)



    und diese hier vielleicht auf Violetter Klumpfuß (Cortinarius sodagnitus) hören.



    Das war es dann erst einmal von einem sehr schönen Ausflug mit Marcel und ich bedanke mich bei ihm für das Kennenlernen seiner Sammelgebiete und die Führung durch diese.


    Für Ideen bei den unklaren Pilzen wären wir sehr dankbar.


    Ich hoffe, dass euch der Bericht gefällt und bedanke mich fürs virtuelle Mitkommen bei unserer Tour.


    VG Jörg

    Hallo,


    die Gegend wäre etwas für dich gewesen.

    3. Hygrocybe ceracea oder glutinipes. Stiel schleimig?

    nicht einer der Saftlinge war irgendwie schleimig. Dann sollte das Hygrocybe ceracea.

    5+16. mal rumliegen lassen, vermute hier conica

    Das war auch mein erster Verdacht aber die haben sich auch nach einer halben Stunde nicht verfärbt.

    13. bitter? --> mucronella

    Wir haben sie leider nicht gekostet. Gibt es die auch in Orangegelb? Ich kenne sie nur rot.


    Besten Dank für deine Bestimmungen.

    Jörg.... Ich sehe da auch wieder keine Rauchigblättrigen, aber in Euren dortigen Ausflugsgebiet ja auch kaum zu erwarten....

    Wo Du recht hast, hast Du recht. Hypholoma capnoides auf Wiesen wäre ein Sensationsfund.


    VG Jörg