Beiträge von Juergen-M

    Hallo Bernd,


    also eine Pantax K-70 mit Deinem Makro ist ja eine gute Ausrüstung (ich bin auch Pentaxianer;-), Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber vielleicht könntest Du mal einen Foto-Kurs machen, wie man kleine Objekte so fotografiert, dass da genügen Schärfentiefe drin ist.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo Zusammen,


    nur kurz: über destilliertes Wasser gibt es den Mythos, dass es beim Trinken den Körper "ausspült" - das ist leider Quatsch! Es gibt tatsächlich viele Menschen, die nur destilliertes Wasser trinken, und gesund sind. Mineralien nehmen wir über die Nahrung auf, nicht über das Wasser. Dieser Mythos ist wohl über dieses "demineralisierte Bügel-Wasser" entstanden. Demineralisiertes Wasser wird chemisch oder über Inonentauscher demineralisiert, und ist wohl nicht so gesund. Destilliertes Wasser wird destilliert! Und da gibts z.B. Wasser-Destillierer im Internet zu kaufen - und eine ganze Community, die das z.B. propagiert. Wasser aus Umkehrosmose, die manche in ihre Küchenstysteme eingebaut haben, ist vergleichbar mit destilliertem Wasser. Einige andere legen in ihr destilliertes Wasser so Kristalle und Steine rein, um es zu reminaralisieren ... was letztlich auch nur Quatsch ist.


    Grüßle

    Jürgen

    Es gibt auch in Deutschland immer noch Menschen, die Kahle Kremplinge sammeln und essen. "Einmal" kann man den ja essen;-)


    grüßle

    Jürgen


    p.s. hab da mal eine Einzelverkostung gemacht und muss sagen, dass der wirklich sehr gut schmeckt.

    Disclaimer: Vorsicht, nicht nachmachen, der Kahle Krempling ist offiziell als Giftpilze eingestuft!

    Hallo Oehrling,


    meine Erfahrung: Die, die sich selbst gern als Experten bezeichnen und Wert darauf legen, als solche anmoderiert zu werden und als solche aufzutreten, und denen es überhaupt nichts ausmacht, als "Pilzpapst" oder mit ähnlichen Superlativ-Titeln bezeichnet zu werden, zählen meistens zur Kategorie "Maßlose Selbstüberschätzung".


    Seltsamerweise sind das oft Leute, die so um die 300 Pilzarten "drauf haben" ... das genügt denen für ihr Expertentum. So in der (meiner;-) Pilzlertypologie kann man drei Stadien ausmachen:


    1. Die bescheidenen und immer interessierten und nachfragenden Anfänger (50-100 Arten), die gern und schnell dazulernen

    2. die "Fortgeschrittenen", die sich bei 200-300 Arten als sichere Experten wähnen und auch so auftreten, im Brustton der Überzeugung ihre Bestimmungen raushauen

    3. und dann diejenigen, die mehr als 500 - 1000 Arten schon mikroskopiert und dokumentiert haben ... und mit ihren Bestimmungen noch vorsichtiger und bescheidener sind als die Anfänger ;-))

    streu ich mir vorher 99% reines MSG ins Gericht

    Aji-no-moto pur, dann weißt Du was und wieviel Du zu Dir nimmst ;)

    so machen es die Burmesen und Thais auch...damit läßt sich der Salzgebrauch reduzieren.

    ;) Zuviel und zu oft MSG , oder Sojasoße, oder Austernsoße usw macht natürlich irgendwann den Geschmackseindruck kaputt, wie mit Salz halt auch, und dann will man nur noch herzaftes und salziges essen ... ist auch nicht gut. Ich koche selbst gern asiatisch, könnte das aber nicht jeden Tag essen.

    Hallo Cognacmeister,


    nur so eine weiter Idee: Wenn der Frk. sehr knorpelig und (für Russula) ungewöhnlich "stabil" war, könnte auch Russula farinipes in Frage kommen, obwohl ich den auch eher blasser kenne, aber bei Täublingen sind die Farbnuancen ja sehr variabel.

    Hallo Tonio,


    ich hab da mal einen Arbeits-Namen für Dich: Amphichorda coprophila (kommt auf Hasenköttel vor). Diese zugespitzen Konidienträger passen da gut zu Deiner Abbildung, in der Gattung gibts noch ein paar andere Vertreter - da müsstest Du eventuell schlüsseln, wenn das überhaupt geht.

    Google mal mit diesem Namen, dann wirst Du auf ein, zwei Publikationen stoßen, die man frei runterladen kann.

    Die Gattung hieß wohl früher - wie ich Dir im ersten Post schon geschrieben hatte - Onychophora (google da lieber nicht danach, es gibt da nämlich fast nur Abbildungen von "Stummelfüßlern", die den gleichen Gattungsnamen besitzen;-)


    Grüßle

    Jürgen

    Es liegt auf der Hand: wer schon in der Kindheit Brühwürfelsuppen, Fertig-Bratensoßen, braune 4-Kant-Würzflasche auf dem Tisch stehen hatte und dann zum Vesper Gurken, Radiesle mit Universalwürzpulver bestreut hat, und später in Mensen und anderen Großküchen gespeist hat, entwickelt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Hypertonie, Allergien und weitere Industrie-Food-Symptomatiken.

    ;-)) Ohje ... da wären mindestens zwei Generationen davon betroffen. Ich hatte zum Glück eine Mutter, die wirklich frisch gekocht hat - die jungen Mütter von heute greifan da wohl eher oft zu convenience, aber bei uns stand auch die Maggi-Flasche auf dem Tisch, wenn es Suppe gab, und manche braune Soße war von Knorr;-)


    Das MSG wurde ja vor vielen Jahren schon vom Verdacht der Nahrungsmittel-Allergien und Unverträglichkeiten freigesprochen - siehe den Mythos "Chinarestaurant-Syndrom". Es hat evolutionsbiologisch schon seinen Grund, warum wir für diese Geschmacksrichtung (Umami) mindestns drei verschiedene Geschmacksrezeptoren auf der Zunge haben - der Geschmack (Geruch) zeigt eben wichtige Quellen für Proteine an (Glutamat, Aspartat und Purine). Ohne Glutaminsäure gäbe es vermutlich auf unserem Planeten gar kein Leben, weil das ein wichtiges Zwischenprodukt der Photosynthese ist. Und Glutaminsäure und seine Salze sind eben auch in jedem Lebewesen vorhanden.


    die asiatische Küche ist in der Hinsicht, ein bisschen "ehrlicher" als unser europäische: Wir nutzen als Glutamat-Quelle indirekte Produkte; Vergorenes (Käse z.B.) oder Würzmischungen (Maggi, Fondor usw) ... und die Asiaten verwenden das pure MSG (Mono-Sodium-Glutamat), welches sie eigentlich so nutzen, wie man Salz z.B. in der Küche einsetzt. Bevor ich eine Würzmischung verwende, oder Hühnerbrühen-Extrakt, wo hundert andere Sachen drin sind (Zucker, Fette, Stabilisatoren usw.) streu ich mir vorher 99% reines MSG ins Gericht.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo, das sind typische Schmetterlingstrameten, jung sind die fleischiger. Mich würde jetzt mal interessieren, wie Du den Geruch von angeschnittenen Exemplaren beschreiben würdest;-)


    Grüßle

    Jürgen

    Hm, einen falschen Mehltau mit rauhen Sporen? Hab ich noch nie gesehen, aber möglich. Deine Mikros sind gut, ich würde Dir als Tip für noch bessere Mikrofotos empfehlen, das Baumwollblau auszuwaschen.


    hier ein falscher Mehltau: Bremia lactucae an Stachellattich

    Irgend ein Dung bewohnender Hypohmycet, schwierig zu bestimmen, ohne Spezialwerke und Kultivierung ist das Raterei. Mögliche Gattungen Onychophora (Stilbella). Brüte das mal in einer Feuchtekammer aus.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo Maria,


    ich glaube, was Du da einforderst, ist einfach zu viel verlangt. Von den meisten Wildpilzen, die als essbar gelten, weiß man ja nicht einmal alle Inhaltsstoffe! Wer soll denn sowas erforschen? Ohne Budget, ohne Forschungsauftrag, ohne eine Relevanz! Schwieriges Thema. Ich hatte ja auch im Internet dazu recherchiert, aber in diesem Bereich der "Nahrungsmittel/Ernährungswissenschaft" ist halt vieles einfach unerforscht, und leider wird da sehr viel auch kolportiert. Also was bleibt? Erfahrungen von Betroffenen, die sich organisieren. Was auch viele nicht wissen: Histamin ist ein biogenes Amin, welches als Neurotransmitter fungiert und immunmodulierend ist: OHNE HISTAMIN kann kein Mensch überleben, auch Menschen nich mit einer Histaminunverträglichkeit, so paradox es klingen mag.


    Grüßle

    Jürgen

    Hallo Maria,


    ich glaube, dass die SIGHI als eine Art Community mit Betroffenen sicher keine falschen Erfahrungsberichte bringt. Ist halt schwierig bei dieser Stoffwechselerkrankung. Ich hatte gestern eine Telefonat mit meiner Bekannten, und die hat mir erzählt, dass sie Pilze isst, meist Bio-Champignons roh im Salat, ansonsten aber auch gebraten im Gemüse, dann auch Austernseitlinge, Zitronenseitlinge, Rosenseitlinge ... aber immer frisch. Sie kauft sie auf dem Markt bei einem Pilzzüchter (Ulm - Burgpilz).


    Grüßle

    Jürgen