Beiträge von TheWrestler

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    endlich zeigen sich bei uns die ersten Boleten.


    Gleich an zwei verschiedenen Stellen - dafür aber 2-3 Wochen später als in den letzten Jahren - haben die Flockis bei uns (trotz mittlerweile wieder vorherrschender Trockenheit) einen ersten kleinen Wachstumsschub hingelegt. Die Artenvielfalt ließ vor allem am Freitag und Samstag zwar zu wünschen übrig, aber über die ersten dicken Boleten des Jahres freut man sich doch immer wieder sehr.


    Anbei einige Funde vom 21.05.2020 (Donnerstag), 22.05.2030 und 23.05.2020 (Freitag & Samstag).


    Donnerstag, 21.05.2020 am Vatertag haben wir bei traumhaftem Wetter drei verschiedene Wälder besucht und konnten dabei noch etwas mehr Artenvielfalt bestaunen



    1 a) Den Anfang machte der Voreilende Ackerling, Agrocybe praecox



    1 b) Weiter ging es mit unserem aller ersten Röhrling 2020 - zwar kein guter Zustand, aber immerhin ein Anfang was die Röhrlinge betrifft: Rotfußröhrling, Xerocomellus chrysenteron


    1 c) Stockschwämmchen, Kuehneromyces mutabilis gab es dann wirklich ohne Ende zu finden.





    1 d) Höchstwahrscheinlich Glimmertintlinge, Coprinellus micaceus (theoretisch möglich wären auch die sehr ähnlichen Arten wie z. B. der Überzuckerte Tintling, etc.)



    1 e) Den Abschluss machten wirklich wunderschöne, knackige, junge Mairitterling, Calocybe gambosa




    Freitag, 22.05.2020 in unserem Sommersteinpilz-Wald



    2 b) Ein für uns nicht zu definierender Schleimpilz. Wir vermuten es könnte mal ein Fadenfruchtschleimpilz, Physarum utriculare werden. Was wir im Wald leider nicht wahrgenommen haben sind die Grünspan-Becherlinge, die sich überall um den Schleimpilz verteilt hatten und teilweise auch auf den Bildern zu sehen sind.






    2 b) Einige total vertrocknete Breitblättrige Holzrüblinge, Megacollybia platyphylla gab es auch


    2 b) Ansonsten nur Porlinge - Rotrandiger Baumschwamm, Fomitopsis pinicola, Zunderschwamm, Fomes fomentarius & Sklerotienporling, Polyporus tuberaster




    23.05.2020 - Am Samstag waren wir dann noch in unserem "Lieblingswald" und haben einige "Flocki-Stellen" kontrolliert.


    3 a) Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator






    3 b) Ansonsten gab es "nur" einen Grünblättrigen Schwefelkopf, Hypholoma fasciculare ...


    3 c) ... und eine wirklich wunderschöne, riesige Gelbe Lohblüte, Fuligo septica






    Da der Wald bereits gestern einen extrem trocken Eindruck gemacht hat und der versprochene Regen uns dann - im Herzen Oberbayerns - einfach so gut wie ausgelassen hat (nur 1,7 l/qm) schaut die Prognose für die nächsten Wochen bei uns leider erstmal überhaupt nicht gut aus. Man kann nur hoffen, dass doch noch irgendwie Regen kommt, bevor die Juni / Juli-Hitze zuschlägt. Wasser-Reserven scheinen die Wälder dieses Jahr nicht im Ansatz zu besitzen. Aktuell liegen wir auf die letzten 90 Tage (Mittlere Summe 1961-1990) gerechnet ca. 50 L/qm unter dem langjährigen Schnitt und in den nächsten 15 Tagen fallen weitere 30-40 Liter aus der Statistik (Niederschlagsinformationsdienst Bayern / Mühldorf).


    Wir hoffen, dass ihr gestern mehr vom Regen abbekommen habt und wünschen euch schon mal einen schönen Start in den Pilzmonat Juni!


    Viele Grüße


    Melanie, Julian, Leon und Michael

    Excellente Fotos, die besonderes fotografisches Können bezeugen. Die warmen Farbtöne der Fotos lassen mich auf die Verwendung einer Olympus-Kamera tippen?!

    Vielen Dank für den lieben Beitrag.


    Wir haben unsere Bilder und Videos aber ehrlich gesagt seit September 2018 alle mit dem iPhone XS gemacht.


    Durch die Dualkamera und die Bildstabilisierung kann man mit etwas Geduld & ruhiger Hand mit dem iPhone wirklich gut arbeiten.


    Natürlich wäre die Qualität mit der Spiegelreflex (wir haben eine Canon EOS 1100D) wahrscheinlich besser, aber spätestens beim Filmen sticht das iPhone jede Spiegelreflex ohne Gimbal aus und da wir den Wald auch richtig genießen wollen, ist uns ein Smartphone in der Hosentasche immer lieber, als die schwere Spiegelreflex + Gimbal :)


    Wir werden im September 2020 aber wahrscheinlich auf das dann neue iPhone mit Triplekamera umsteigen. Alle 2 Jahre sind da meist wirklich merkliche Verbesserung bei den Kameras dabei und bei so vielen Bildern / Videos die wir machen lohnt sich die Anschaffung doppelt.


    Viele Grüße :)


    Hallo liebe Pilzfreunde,


    so viele Schwefelporlinge wie in den letzten 4-5 Wochen haben wir noch nie gesehen - anbei deshalb eines unserer Lieblingsrezepte zum Thema: Schwefelporling im Backteig (Rezeptvideo)


    (Zum Ausdrucken befindet sich das Rezept bei Interesse auch nochmal als "einseitiges PDF" im Dateianhang des Beitrags)


    1. Schwefelporling finden und ernten.


    Vor allem an großen, alten / verletzten / umgestürzten Weiden ist er dieses Jahr extrem verbreitet. Von Eichen (wegen eventueller Bitterkeit), oder auch giftigen Bäumen (Robinien) sollte der Schwefelporling nicht verwendet werden. Am besten ist er laut diversen Erfahrungsberichten aus dem Netz wohl an Obstholz (z. B. Kirsche / Pflaume), aber auch von der Weide kann er laut unserer Erfahrung problemlos genossen werden. Wichtig ist die Konsistenz. Je weicher der Schwefelporling, desto frischer ist er. Alte, harte / holzige Exemplare verwenden wir nicht mehr.





    2. Benötigt

    - 1 Ei

    - 1/2 Teelöffel Salz

    - 125gr Mehl

    - 125gr Speisestärke

    - 150ml Wasser

    - 1 Päckchen Backpulver

    - 400-500gr Schwefelporling

    - 500-750ml Sonnenblumenöl

    - Soße nach Bedarf (z. B: Süß-Sauer)



    Rezept


    1. Für den Teig das Salz, Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Das Wasser und das Ei zugeben und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig 15-30 Minuten ruhen lassen, damit das Backpulver arbeiten kann.



    2. Das Sonnenblumenöl in einen Topf geben und heiß werden lassen.



    3. Den Schwefelporling putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Achtung: Durch den Backteig werden die Stücke deutlich größer, also lieber etwas kleiner schneiden, damit die einzelnen „Nuggets“ dann auch in den Mund passen.



    4. Die einzelnen Schwefelporlingsstücke dann durch den Teig ziehen und im Sonnenblumenöl frittieren.




    5. Am Ende am besten auf einem Küchenpapier ablegen, das dann überschüssiges Öl aufnehmen kann.



    6. Zum Dippen verwenden wir gerne asiatische Sweet-Chili-Soße, aber auch Majonäse und Ketchup, oder andere Dips können – je nach Geschmack – natürlich verwendet werden.




    Wir hoffen das Rezept gefällt euch und Ihr lasst es euch schmecken! 2020 scheint das perfekte Jahr zu sein, um auf die Jagd nach dem "Huhn des Waldes" zu gehen. Bessere Erfolgsaussichten gab es (zumindest für uns) in keinem anderen Pilzjahr.


    Viele Grüße

    Dateien

    • rezeptV2.pdf

      (479,65 kB, 9 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    nachdem endlich der langersehnte Regen kam, haben auch die Morcheln bei uns endlich etwas zugelegt. Dank Elternzeit haben wir aktuell auch viel freie Zeit die wir am liebsten im Wald verbringen. Anbei deshalb einige Funde von unseren Pilzwanderungen am 03.05.2020, 05.05.2020 und 07.05.2020.


    1. Schwefelporling, Laetiporus sulphureus





    2. Speisemorchel, Morchella esculenta







    2.5 Speisemorchel, Morchella esculenta - leider waren viele Speisemorcheln bereits in nicht mehr in brauchbarem Zustand und durften im Wald bleiben. Erst war es ihnen zu trocken, jetzt war es ihnen zu nass und viele Exemplare sind bereits von Schimmel befallen.



    3. Beschleierter Pappel-Seitling, Pleurotus calyptratus (Diese haben den für die Art typischen Schleier innerhalb der letzten Tage vollständig verloren. In dem Zustand ist eine Verwechlungs mit Austernseitlingen wohl sehr, sehr wahrscheinlich. Auch wir hätten sie in diesem Zustand wahrscheinlich für Austernseitlinge gehalten, wenn wir diese Art nicht an gleicher Stelle schon einige Tage vorher mit Schleier gefunden hätten)



    4. Schuppiger Porling, Polyporus squamosus



    5. Kastanienbrauner Stielporling, Polyporus badius



    6. Stockschwämmchen, Kuehneromyces mutabilis



    7. Samtfußrübling, Flammulina velutipes (Unsere ersten Samtfußrüblinge nach April. Ob sie vielleicht schon vom nahenden Kälteeinbruch / den Eisheiligen wissen?)




    8. Judasohr, Holunderschwammpilz, Auricularia auricula-judae




    9. Rehbrauner Dachpilz, Pluteus cervinus



    10. Ein Greifvogel - lag leider tot in einem Baum. War nicht markiert und hatte auch keine äußerliche Verletzung. Scheint also auf natürlichem Wege gestorben zu sein. Auch wenn es natürlich traurig ist ein totes Tier zu finden, war es auch ein echtes Erlebnis. So einen großen Vogel in Ruhe aus nur einem halben Meter betrachten zu können war für uns schon etwas besonderes.




    11. Aus dem Schwefelporling haben wir "Schwefelporling im Backteig" gekocht.





    Falls jemand Lust hat das nachzukochen - anbei unser Rezept.


    Benötigt

    - 1 Ei

    - 1/2 Teelöffel Salz

    - 125gr Mehl

    - 125gr Speisestärke

    - 150ml Wasser

    - 1 Päckchen Backpulver

    - 400-500gr Schwefelporling

    - 500-750ml Sonnenblumenöl

    - Soße nach Bedarf (z. B: Süß-Sauer)


    Rezept

    1. Für den Teig das Salz, Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Das Wasser und das Ei zugeben und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig 15-30 Minuten ruhen lassen, damit das Backpulver arbeiten kann.


    2. Das Sonnenblumenöl in einen Topf geben und heiß werden lassen.


    3. Den Schwefelporling putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Achtung: Durch den Backteig werden die Stücke deutlich größer, also lieber etwas kleiner schneiden, damit die einzelnen „Nuggets“ dann auch in den Mund passen.

    4. Die einzelnen Schwefelporlingsstücke dann durch den Teig ziehen und im Sonnenblumenöl frittieren.


    5. Am Ende am besten auf einem Küchenpapier ablegen, das dann überschüssiges Öl aufnehmen kann.


    6. Zum Dippen verwenden wir gerne asiatische Sweet-Chili-Soße, aber auch Majonäse und Ketchup, oder andere Dips können – je nach Geschmack – natürlich verwendet werden.


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    Wir hoffen, dass auch bei euch sich durch den Regen wieder die ein oder andere Art mehr blicken lässt und wünschen euch einen tollen Start in die Frühsommerzeit.


    Viele Grüße


    Melanie, Leon, Julian und Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    nach dem super Morcheljahr 2019 ist bei uns im Pilzjahr 2020 bei den Morcheln leider nicht viel los. Dennoch lassen sich im Auwald auch ohne viele Morcheln immer einige schöne Funde machen. Anbei eine kleine Auswahl unserer Funde vom 19.04.2020 und 21.04.2020 aus dem Landkreis Mühldorf in Oberbayern.


    1. Graue Speisemorchel, Morchella vulgaris & Speisemorchel, Morchella esculenta


    2. Morchel-Suchbild (der Fund von 1. versteckt sich auf diesem Bild)


    3. Speisemorchel, Morchella esculenta mit Frost- & Trockenschaden


    4. Beschleierter Pappel-Seitling, Pleurotus calyptratus




    5. Schuppiger Porling, Polyporus squamosus




    6. Rehbrauner Dachpilz, Pluteus cervinus



    7. Schwefelporling, Laetiporus sulphureus




    8. Hasenpfote, Coprinopsis lagopus


    9. Schmetterlings-Tramete, Trametes versicolor


    10. Judasohr, Holunderschwammpilz, Auricularia auricula-judae


    11. Aktuell zeigt sich der Inn von seiner besten (türkisen) Seite


    12. Fichtenblüten


    Wir hoffen Ihr habt trotz der Trockenheit eine gute Zeit im Wald - auch ohne eine große Masse an Speisepilzen ist der Wald doch immer einen Besuch wert!


    Viele Grüße


    Melanie, Leon, Julian & Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    das Pilzjahr 2019 war für uns auch das Pilzjahr der schönen Erstfunde. Weit über 50 Erstfunde konnte wir im Pilzjahr 2019 machen. Die folgenden vier Funde haben uns dabei wohl am meisten gefreut. Unsere "Top 4 Erstfundunde" hätten wir bei Interesse auch wieder als Video im Angebot - Erstfunde im Pilzjahr 2019 | Satansröhrling, Gallertkäppchen, Verpel und Trüffel


    1. Zufallsfund mitten auf dem Waldweg - Stachelsporige Mäandertrüffel, Choiromyces meandriformis





    2. Zum Abschluss der Morchelzeit - Fingerhutverpel, Verpa conica





    3. Mitten in der Hauptsaison, an einem steilen Abhang im Buchenwald - Schwarzgrünes Gallertkäppchen, Leotia viscosa





    4. Unser absolutes Highlight im Pilzjahr 2019 - durch einen Tipp total versteckt am Badesee gefunden: Satansröhrling, Rubroboletus satanas





    Zum Satansröhrling vielleicht noch eine kleine Geschichte. Eine sehr liebe Schwammerlfreundin hat uns einen Tipp gegeben, wo wir eventuell den Satansröhrling bei uns in der Region finden können. Wir haben uns dann auf den Weg gemacht, haben geparkt, waren keine 50 Meter vom Auto weg und fanden zunächst eine angefahrene, schwerverletzte Katze auf einem kleinen Weg zwischen einer Hauptstraße und Badesee. Wir haben dann natürlich erstmal um die Katze gekümmert, ein nahgelegenes Tierheim angerufen, dass die Katze in Obhut genommen und versorgt hat. Zwei Wochen später haben wir dann erfahren, dass die Katze tatsächlich überlebt hat. Hätten wir nicht exakt an diesem Tag nach dem "Satansröhrling" gesucht, hätte die Katze wohl niemand gefunden und sie hätte es nicht geschafft. Somit hat der "Satansröhrling" wohl indirekt tatsächlich ein Katzenleben gerettet. Für uns eine echt tolle Geschichte.



    Wir hoffen, dass es auch 2020 wieder so tolle Erstfund für uns und natürlich auch für euch alle gibt. Es gibt (fast) kein schöneres Gefühl, als eine Art Jahrelang gezielt zu suchen und endlich zu finden.


    Viele Grüße


    Melanie, Leon, Julian und Michael

    Liebe Pilzfreunde,


    auf unserer heutigen Pilzwanderung zum Start ins neue Pilzjahr 2020 konnten wir einige schöne Funde machen. Bei Interesse hätten wir unseren Fundbericht auch wieder als Video im Angebot. (Pilze im Januar | 01.01.2020 | Unsere erste Pilzwanderung im Pilzjahr 2020 | Neujahr)


    1. Austernseitling, Pleurotus ostreatus




    2. Zinnoberroter Prachtbecherling, Sarcoscypha austriaca



    3. Samtfußrübling, Flammulina velutipes





    4. Gelbstieliger Muschelseitling, Panellus serotinus


    5. Orangeroter Kammpilz, Phlebia radiata


    6. Rosafarbener Rindenpilz, Laeticorticium roseum



    7. Warziger Drüsling, Exidia nigricans


    8. Rötende Tramete, Daedaleopsis confragosa


    9. Fleischroter Gallertbecher, Ascocoryne sarcoides


    10. Wintertrompetenschnitzling, Tubaria furfuracea


    11. Gemeiner Spaltblättling, Schizophyllum commune


    12. Links: Gelbstieliger Muschelseitling, Panellus serotinus // Rechts: Austernseitling, Pleurotus ostreatus


    Insgesamt ein wirklich toller Start ins neue Pilzjahr. Wir hoffen Ihr seid alle wohlbehalten im neuen Jahr angekommen. Für das Pilzjahr 2020 wünschen wir euch Gesundheit, Glück, viele tolle Erstfunde und möglichst viel entspannte Zeit im Wald / in der Natur!


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael


    Silbersee bei Winhöring im Landkreis Altötting / Oberbayern

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    heute haben wir einen kurzen Waldspaziergung unternommen und waren erstaunt welche Vielfalt an Herbstpilzen es noch zu entdecken gibt. Natürlich waren eigentlich alle Herbstpilze nicht mehr für den Teller, aber für die meisten Sammler in diem Forum dürfte die Verwendung von Pilzen als Speisepilz auch eher zweitrangig sein, weshalb wir unsere Freude über die späten Funde gerne mit euch teilen möchten. Unsere Funde haben wir bei Interesse auch wieder als Video im Angebot: YouTube)


    1. Der Blick von "Oberhofen" auf Mühldorf am Inn in Richtung Alpen - fühlt sich fast schon an wie Frühling


    2. Zwei relativ junge Riesenschirmlinge, Macrolepiota procera



    3. Ein taufrischer Violetter Rötelritterling, Lepista nuda


    4. Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis


    5. Den folgenden Fund hätten wir als den Weißblättrigen Samtfußrübling, Flammulina fennae bestimmt.
    Ausschlaggebend waren für uns die rostfleckig wirkende Hutoberfläche und das im Moos auf Totholz wurzelnde Wachstum.




    Dazu im Vergleich der Flammulina velutipes aus dem Auwald vom 08.12.2019:




    Falls das jemand anders sieht, wüden wir uns aber natürlich über Hinweise freuen :)


    6. Zweifarbiger Lacktrichterling, Laccaria bicolor



    7. Maronenröhrling, Imleria badia - mit Frostschaden an den Röhren, aber insgesamt erstaunlich gutem Zustand (die letzten Wochen gab es schon mehrmals Nächte bis zu -6 Grad)



    8. Gelbstieliger Muschelseitling, Panellus serotinus



    9. Eine nicht mehr ganz so taufrische Krause Glucke, Sparassis crispa


    10. Orangeseitling, Phyllotopsis nidulans


    11. Flaschenstäubling, Lycoperdon perlatum


    Insgesamt ein perfekter Spaziergang beim traumhaftem Frühlingswetter. Würde man es richtig darauf anlegen, dann wären sich noch mehr tolle Herbstpilzfunde möglich. Wir haben dieses Jahr, was die Herbstpilze betrifft, wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Bis Weihnachten sind jetzt fast jeden Tag zweistellige Temperaturen ohne Frost vorhergesagt. Aktuelle (nicht ernst gemeinte) Prognose: Frische Maronenröhrlinge als Vorspeise an Weihnachten.


    Viele Grüße und allen Pilzfreunden einen tollen Start in die letzte Adventswoche!


    Melanie, Leon und Michael

    Liebe Pilzfreunde,


    auf unserer heutigen Pilzwanderung durch einen Auwald sind wir auf den folgenden Fund gestoßen.


    Fakten zum Fund:

    - Geruch: Angenehm Pilzig

    - Geschmack: Nicht probiert

    - Fundort: An mehreren Stellen im Auwald direkt an einem See immer nur am Fuße von älteren Birken


    Die Fruchtkörper haben uns von der Form her stark an Lepisa spec. erinnert. Ein erster Versuch die Art in diese Richtung zu bestimmen lief aber leider ins Leere.


    Bilder zum Fund


    Junges Exemplar





    Ausgewachsenese Exemplar





    Altes Exemplar




    Hat jemand spontan eine Idee?


    Viele Grüße und euch allen einen schönen Sonntag!


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    wir hatten ein richtig, richtig geniales Pilzwochenende! Gerne möchten wir euch an unseren Funden und unserer Freude teilhaben lassen. Unsere Pilzwanderungen haben wir bei Interesse auch wieder als Video (Pilze im November | 09.11.2019 | Steinpilze, Pfifferling, Maronenröhrlinge, Austernseitling, Hexenröhrlinge & Pilze im November | 10.11.2019 | Erster Auwaldspaziergang der Winterpilzsaison 2019 / 2020) im Angebot.


    Anbei eine kleine Auswahl zu unseren Funden:


    09.11.2019


    1. Speisepilze am 09.11.2019


    2. Echter Pfifferling, Cantharellus cibarius



    3. Fichtensteinpilz, Boletus edulis (leider bereits weich wie Butter - trotzdem für uns ein Grund zur Freude - unser "spätester Steinpilz" den wir je hatten)


    4. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator


    5. Frauentäubling, Russula cyanoxantha


    6. Austernseitling, Pleurotus ostreatus



    7. Pfefferröhrling, Chalciporus piperatus


    8. Maronenröhrling, Imleria badia


    9.Flaschenstäubling, Lycoperdon perlatum


    10. Violetter Lacktrichterling, Laccaria amethystina


    11. Fichtenreizker, Lactarius deterrimus


    12. Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis


    13. Olivbrauner Milchling, Lactarius turpis

    14. Fliegenpilz, Amanita muscaria


    10.11.2019


    15. Röhrige Keule, Macrotyphula fistulosa


    16. Austernseitling, Pleurotus ostreatus



    17. Winter-Stielporling, Lentinus brumalis


    18. Judasohr, Auricularia auricula-judae


    19. Samtfußrübling, Flammulina velutipes



    20. Goldmistpilz, Bolbitius titubans


    21. Pappelschüppling, Hemipholiota populnea


    Es waren wirklich zwei wunderbare Pilzwanderungen! Wir hoffen, ihr hattet alle ein ebenso schönes wie pilzreiches Wochenende und wünschen euch einen guten Start in die Winterpilzsaison!


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    die letzten Tage haben wir fast komplett im Wald verbracht. Bestes, sonniges Herbstwetter, buntes Laub und viele, viele, viele verschiedene Pilze. Das große Highlight für uns war heute der Tannenstachelbart, der nach 2018 auch 2019 wieder einen (leider noch sehr kleinen) Fruchtkörper gebildet hat. Bei Interesse hätten wir unsere Pilzwanderungen auch als Video im Angebot (z. B: Pilze am 13.10.2019 & Pilze am 11.10.2019) Anbei eine kleine Auswahl unserer Funde.


    1. Tannenstachelbart, Hericium flagellum




    2. Stahlblauer Rötling, Entoloma nitidum



    3. Amethystblättriger Klumpfuß, Cortinarius callochrous



    4. Hohlfußröhrling, Suillus cavipes *Erstfund*



    5. Schildborstling, Scutellinia spec.


    6. Gelbgestiefelter Schleimkopf, Cortinarius triumphans


    7. Rosa Rettichhelmling, Mycena rosea



    8. Rostgelber Semmelstoppelpilz, Hydnum rufescens


    9. Gummihelmling, Mycena epipterygia


    10. Herbsttrompete, Craterellus cornucopioides


    11. Birkenpilz, Leccinum scabrum (Drilling)




    12. Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca


    13. Maronenröhrling, Imleria badia


    14. Fliegenpilz, Amanita muscaria


    15. Goldröhrling, Suillus grevillei


    16. Schopftintling, Coprinus comatus


    17. Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis


    18. Violetter Rötelritterling, Lepista nuda


    19. Violetter Lacktrichterling, Laccaria amethystina


    20. Es gab nicht nur wunderbare Pilze, sondern einfach auch so viele tolle Momente




    Was uns im Pilzjahr 2019 im Oktober auffällt: Die Röhrlinge tun sich bei uns extrem schwer. Massenpilze wie Steinpilz, diverse Raufußröhrlinge oder auch Maronen- und Rotfußröhrlinge sind bei uns seit dem Monatswechsel kaum bis gar nicht mehr zu finden. Bei Funden wie dem Stachelbart können wir auf Maronenröhrling, Steinpilz und Co. aber ohne weiteres verzichten :)


    Wir hoffen, dass ihr ein genauso perfektes Wochenende in der Natur verbingen konnten und wünschen euch einen tollen Start in die kommende Woche!


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    gerne möchten wir euch wieder mal an unserer Freude über die aktuelle Situation im Wald teilhaben lassen. Nach einem bombastischen August und einem etwas verhaltenen Start in den September geht es seit einer Woche wieder richtig Rund bei uns im Landkreis Mühldorf in Oberbayern. Anbei deshalb einige Funde der letzten beiden Tage. Bei Interesse haben wir unsere Pilzwanderungen auch als Video im Angebot (Pilzwanderung am 28.09.2019 & Pilzwanderung am 27.09.2019)


    1. Schopftintling, Coprinus comatus


    2. Wollstieliger Raufußröhrling, Leccinum cyaneobasileucum



    3. Weißstielige Rotkappe, Leccinum leucopodium



    4. Birkenrotkappe, Leccinum versipelle


    5. Vielverfärbender Birkenpilz, Leccinum variicolor



    6. Grauer Wulstling, Amanita excelsa


    7. Gummihelmling, Mycena epipterygia


    8. Amiant-Körnchenschirmling, Cystoderma amianthinum


    9. Elastische Lorchel, Helvella elastica



    10. Gelbgestiefelter Schleimkopf, Cortinarius triumphans



    11. Sparriger Schüppling, Pholiota squarrosa


    12. Grüner Schwefelkopf, Hypholoma fasciculare


    13. Rosa Rettichhelmling, Mycena rosea


    14. Fichtensteinpilz, Boletus edulis


    15. Purpurfilziger Holzritterling, Tricholomopsis rutilans


    16. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator


    17. Fliegenpilz, Amanita muscaria ohne Ende in den verschiedensten Größen - einfach wunderschön!




    18. Birnenstäubling, Lycoperdon pyriforme


    19. Krause Glucke, Sparassis crispa


    20. Freude herrscht :)


    Bei so vielen Speisepilzen im Wald wurde (natürlicbh unter der Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen) an beiden Tagen viel zum Trocknen und einfrieren mit nach Hause genommen.


    Speisepilze am 27.09.2019


    Speisepilze am 28.09.2019


    Und es war - trotz der vielen wunderbaren Pilze nicht nur "Masse", sondern tatsächlich "Klasse":




    Wir hoffen, dass Ihr aktuell genau so eine schöne Zeit verbringt wie wir. Wir sind nahezu jeden Tag im Wald und genießen die tolle herbstliche Atmosphäre. Schade, dass die Tage immer kürzer werden und sich die Zeit, in der es sich lohnt nach der Arbeit noch los zu ziehen, schon wieder dem Ende entgegen neigt.


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo Pablo, vielen Dank für den Hinweis auf R. rhodoxanthus.


    Der einzige Grund, warum wir den Fruchtkörper entnommen haben war das Schnittbild :) Anbei noch 2-3 Bilder vom Fund:


    Im Habitat, direkt am Fuße einer Eiche.


    Deutlicher Blick auf den Stiel


    Schnittbilder



    Fleisch also weißlich bis leicht gelblich und deutlich blauend. Damit bleibt nur Rubroboletus satanas, oder? :)


    Viele Grüße

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    heute haben wir eine kleine Pilzwanderung an einem Badesee im Landkreis Altötting gemacht, bevor es uns bei Regen in zwei heimische Wälder verschlagen hat. Bei Interesse hätten wir unsere Pilzwanderung auch wieder als Video im Angebot: Pilze im September | 08.09.2019 | Satansröhrling, Rotkappen, Pfifferlinge, Krause Glucke


    Anbei eine kleine Auswahl aus über 300 Bildern unserer heutigen Funde:


    1. Satansröhrling, Rubroboletus satanas *Erstfund*



    2. Weißstielige Rotkappe, Leccinum leucopodium


    3. Wurzelnder Bitterröhrling, Caloboletus radicans



    4. Netzstieliger Hexenröhrling, Suillellus luridus



    5. Amethystschuppiger Pfifferling, Cantharellus amethysteus



    6. Weißvioletter Dickfuß, Cortinarius alboviolaceus



    7. Rotschuppiger Raukopf, Cortinarius bolaris



    8. Spitzgebuckelter Raukopf, Cortinarius rubellus



    9. Grüngefelderter Täubling, Russula virescens



    10. Violettstieliger Pfirsichtäubling, Russula violeipes



    11. Großsporiger Riesenchampignon, Agaricus urinascens (Hutdurchmesser ca. 40cm) *Erstfund*



    12. Krause Glucke, Sparassis crispa



    Besonders die beiden Erstfunde haben uns wirklich begeistert. Nachdem wir die letzten Tage schon immer wieder kräftige Niederschläge hatten, regnet es jetzt seit Mittag durchgehend. Mit jedem Tropfen mehr erhöht sich bei uns die Wahrscheinlichkeit auf einen "goldenen Schwammerlherbst". Wir hoffen, dass 2019 auch der Rest Deutschlands noch Regen an kommt und es dieses Jahr überall ein schöner, pilzreicher Herbst wird!


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo Ihr Lieben,


    erstmal vielen Dank für die angeregte Diskussion und die vielen Vorschläge.


    Wir sind erst heute dazu gekommen nochmal eine Runde im gleichen Wald zu drehen. Leider waren in der Zwischenzeit wohl ein paar Trampeltiere im Wald unterwegs. Unglaublich, was wir heute an herausgerissenen, zertretenen, zerbröselten und sonst irgendwie untypisch zugerichteten Fruchtkörpern gesehen haben. Leider hat es auch unsere Schirmlinge erwischt, weshalb wir leider nicht wie erhofft brauchbaren Fotos von aufgeschirmten Exemplaren nachliefern können - das ist, was von den zuletzt wunderschön wachsenden Schirmlingen übrig geblieben ist:








    So wie es aussieht: Stiele kaum bis gar nicht genattert. Ring relativ stabil und verschiebbar. In direkter Nachbarschaft stand außerdem ein ziemlich frischer Safranschirmling - anbei ein direkter Hutvergleich (links der unbekannte Schirmling, rechts der Safranschirmling):



    Der Unterschied ist denke ich klar zu erkennen. Insgesamt tendieren wir persönlich doch mittlerweile viel mehr zu Macrolepiota spec. aber wirklich zu bestimmen war bei diesem Massaker für uns nichts mehr möglich, aber vielleicht sieht ja jemand noch irgendein spezielles Merkmal, dass auf eine bestimmte Art hindeutet oder zumindest einige Arten ausschließt :)


    Viele Grüße und danke nochmal an alle die sich Gedanken zum Fund gemacht haben.


    Viele Grüße

    Hallo,

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage :

    Wenn sich die Stiele noch etwas strecken reisst die Stielhaut auf und es wird sich die typische Natterung des Parasols zeigen.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Norbert, vielen Dank für die schnelle Antwort. Bist du dir da sicher? Wir hatten den Riesenschirmling eigentlich schon im Blick bei unseren Bestimmungsversuchen, aber die Fruchtkörper waren dafür eigentlich viel zu klein - die hatten exakt die größe von jungen Safranschirmlingen und Riesenschirmlinge im ähnlichen Alter standen dort auch viele rum, sahen aber z. B. so aus und waren deutlich, deutlich (Faktor 3-4) größer:





    Außerdem haben wir noch nie gesehen, dass Riesenschirmlinge so wachsen würden - aus einem Ansatz zwei Fruchtkörper bzw. 10 Fruchtkörper fast büschelig auf wenigen Quadratzentimetern), oder fällt das in die Kategorie "Ausnahmen bestätigen die Regel?" :)


    Viele Grüße

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    die folgende Schirmlingsart ist uns heute auf einem Waldweg in einem Birken-Kiefern-Mischwald mit eingestreuten Fichten über den Weg gelaufen (Landkreis Mühldorf in Oberbayern). Auf den ersten Blick fiel uns gleich das fast büschellige Wachstum auf, was uns für einen zuerst vermutenden Safranschirmling gleich komisch vorkam. Wir haben uns das dann genauer angeschaut und haben festgestellt, dass sich die Art nicht im Ansatz verfärbt bei Verletzung, weshalb einer der Safranschirmlinge nicht in Frage kommt. Hat vielleicht jemand anhand der Bilder eine Idee, um welchen Schirmling es sich handeln könnte?


    Falls jemand eine Idee hat in welche Richtung es gehen könnte würden wir uns freuen :)


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    bei uns in Oberbayern hat sich trotz der Hitze eine richtige Steinpilzschwemme breit gemacht. An manchen Stellen im Wald stapeln sich die Steinpilze fast. Eigentlich sind wir ja mehr an der Artenvielfalt interessiert, aber einige male im Jahr sammeln wird dann doch gerne auch mal für den Wintervorrat. Unsere heutige Tour hätten wir bei Interesse auch wieder als Video im Angebot: Pilze im August | 26.08.2019 | Steinpilze ohne Ende | Rotkappen, Pfifferlinge, Hexenröhrlinge


    1. Birkenrotkappen, Leccinum versipelle



    2. Einige der gefundenen Fichtensteinpilze, Boletus edulis








    3. Amethystschuppiger Pfifferling, Cantharellus amethysteus


    4. Parasol, Riesenschirmling, Macrolepiota procera



    6. Beutelstäubling, Calvatia excipuliformis



    7. Düsterer Röhrling, Porphyrellus porphyrosporus


    8. Rotbrauner Scheidenstreifling, Amanita fulva


    9. Frauentäubling, Russula cyanoxantha


    10. Goldröhrling, Suillus grevillei


    11. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator



    12. Schwarzblauender Röhrling, Cyanoboletus pulverulentus


    13. Fliegenpilz, Amanita muscaria


    14. Fundergebnis


    15. Trotz der Hitze waren über 90% der Funde im Top-Zustand



    Aktuell macht es bei uns wieder richtig, richtig Spaß im Wald. Endlich haben wir mal das Glück, dass unser Sommerurlaub 2019 bisher perfekt zum Pilzwachstum der noch jungen "Hauptsaison" passt. Wir hoffen ihr habt eine genauso schöne Zeit wie wir und wünschen euch noch viele schöne Funde in den nächsten Wochen!


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael


    Hallo Jörg und erstmal sorry für die späte Rückmeldung - der Ockertäubling wuchs in dem Fall genau an der Grenze zwischen Fichten- und Laubwald (überwiegend junge Buchen mit eingestreuten Eichen / Birken). Viele Grüße :)

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    nach einem tollen Juni und einem schlechten Juli ging es bei uns in den ersten August-Wochen steil bergauf und wir konnten einige schöne Funde machen. Gerne möchten wir euch an unserer heutigen Tour aus dem Landkreis Mühldorf in Oberbayern teilhaben lassen. Bei Interesse haben wir unseren Fundbericht auch wieder als Video im Angebot.


    1. Weißstielige Rotkappe, Leccinum leucopodium



    2. Wollstieliger Raufußröhrling, Leccinum cyaneobasileucum


    3. Ockergelber Täubling, Russula ochroleuca


    4. Netzstieliger Hexenröhrling, Suillellus luridus


    5. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator


    6. Eichenmilchling, Lactarius quietus


    7. Perlpilz, Rötender Wulstling, Amanita rubescens


    8. Grüner Schwefelkopf, Hypholoma fasciculare


    9. Fichtensteinpilz, Boletus edulis


    10. Amethystschuppiger Pfifferling, Cantharellus amethysteus (es ist bei uns das bisher ergiebigste Pfifferlingsjahr seit wir sammeln)



    Fundergebnis nach ein Paar tollen Stündchen im Wald


    Wir hoffen, dass die Probleme mit Hitze bzw. Trockenheit bei euch auch mit viel Regen aus der Welt gespült wurden und wünschen euch einen tollen Start in die "Herbstpilzsaison".


    Viele Grüße


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    die folgende Art hätten wir als Agaricus essettei eigeordnet. Gerne würden wir euch bitten einen Blick auf die Funde zu werfen und zu beurteilen, ob wir eventuell etwas übersehen haben, das Agaricus essettei vllt doch ausschließt.


    Fakten zum Fund:

    - Geruch pilzig mit deutlicher Anisnote

    - Fundort reiner Nadelwald mit überwiegend Fichte

    - Sporenpulver bräunlich



    Viele Grüße und einen schönen Sonntag!


    Melanie, Leon und Michael

    Hallo und erstmal vielen, vielen Dank für eure Hinweise und eure Zeit :)


    Wir waren uns eigentlich sicher die Pilze anhand der markanten Farben / Merkmale daheim ohne Sporenfarbe bestimmen zu können. Wir dachten, da wirds nicht so viele Möglichkeiten geben aber das war - wie so oft beim Thema Pilze - zu einfach gedacht.


    Wir sind euren Vorschlägen aber mal gefolgt und haben verglichen. Wir sind bei unseren Nachforschungen über Google unter anderem auf das folgende Bild von Gymnopilus sapineus gestoßen: s-fl2.jpg (wir hoffen die Verlinkung ist so okay), was uns auf den ersten Blick sofort wie eine "Originalkopie" unseres Fundes "von unten" vorgekommen ist. Lamellen, Farben und das markante, raue Schnittbild mit den verfärbenden Erhebungen sind exakt wie bei unserem Fund. Gymnopilus sapineus wäre daher nach aktuellem Stand unser Favorit.


    Da wir an der Stelle mindestens einmal die Woche vorbei kommen, werden wir das aber im Auge behalten und mit etwas Glück können wir den Sporeprint noch nachreichen.


    Nochmals vielen, vielen Dank für eure Zeit und Mühen :)


    Viele Grüße und ein schönes Wochenende!