Beiträge von Beorn

    MoinMoin!


    Ich würde das mal so ausdrücken: "Tyromyces" gilvescens ist ein altes Synonym.


    Was die Rötlinge da mit den Rosaceae machen, ist irgendwie eine komische Geschichte. Es scheint irgendwie keine normale Ektomykorrhiza zu sein. Wie genau das da funktioniert, weiß ich auch nicht. Aber solche Ausnhamen gibt es natürlich, auch bei anderen Bäumen (Eschen zB), die normalerweise keine Ektomykorrhiza zulassen.

    Erlen haben halt standardmäßig eine ganze Reihe Mykorrhizapartner aus typischen Ektomykorrhiza - Gattungen wie Cortinarius, Lactarius, usw. Sowas findet man bei Rosaceae nicht.



    LG; Pablo.

    Tach!


    So ist es: Geschmack durchaus pflaumig. Aber auch recht sauer. Insgesamt erfrischend und besser als StiMo - Hexenei - Innendingens. :gfreuen:


    Noch kurz Hans Pilzbilder von hinten aufräumen:
    12in11 (Also Bild 12 in Beitrag 11) ist doch auch ein Steinpilz? Ich sehe ein Netz am Stiel. Jetzt nach Bild für mich schwer zu entscheiden, ob Sommer oder Fichte, sollte aber einer der beiden sein.

    11in11: Ohne reingelinst zu haben war das für mich im Feld zu 97,4% Stereum insignitum (Prächtiger Schichtpilz). Die Fruchtkörper wirkten im Wald auf mich irgendwie noch ein bissel farbfreudiger, vor allem brauner. Zusammen mit der Wuchsform und Wuchsweise, und wenn man bedenkt, daß im Oberrheingraben bis zu mit hoch an Rotbuchenstämmen Stereum insignitum inzwischen viel häufiger ist als Stereum subtomentosum, dann - naja, eine minimale Restwahrscheinlichkeit räume ich dem Samtigen Schichtpilz noch ein.

    Rest in 11: Ist genau so, wie Hans sagt. :thumbup:


    Meine Perser kommen dann übrigens einen Tag später, das passierte erst im Schwarzwald, wo keine Pilze mehr waren (und wo mein Lieblingswald beschädigt wurdeX( ).



    LG; Pablo.

    Hallo!


    So ist es. Magen - Darm giftig, roh in größeren Mengen wie fast alle anderen Pilze auch leicht hämolytisch.
    Also insgesamt sicherlich nicht dramatisch, wenn es tatsächlich nur ein Stückchen von genau diesem Pilz war.
    Ärztlich abklären und weiter beobachten ist aber auf jeden Fall genau die richtige entscheidung. Da werden auch direkt die Entscheidungen getroffen, von hier aus nur: Vorläufig mal leichte Entwarnung, es wird nichts Bedrohliches passieren.



    LG, Pablo.

    Hallo; Schorsch!


    Nein, du hast sichelrich nirgendwo falsch geklickt.
    Da ist zur Zeit ein sehr unschöner >Bug ium Forum<, der noch nicht beseitigt werden konnte.

    Hat also nichts mit dir zu tun, sondern einem Fehler in der Software.

    Beiträge habe ich mal eben wieder hergestellt, immerhin sind die nicht komplett verloren wenn das passiert.

    Ich muss gestehen, daß ich noch nicht ausreichend Leccinum - Skalps MIkroskopuert habe, um das anhand von Bildern wirklich gut einschätzen zu können...

    Aber vielleicht hat ja da zB Jürgen oder Tricholomopsis noch ein paar Ideen dazu?
    Von Christoph ist ja immerhin auch die aktuelle Publikation zur Gattung Leccinellum, wo eben diese Arten detailliert beschrieben und auch taxonomisch betrachtet werden.



    LG, Pablo.

    Hallo, Andre!


    Die Kammkoralle (Clavulina coralloides = Clavulina cristata) bildet manchmal solche üppig wuscheligen Fruchtkörper mit reduziertem Strunk. Das wäre jedenfalls mein Gedanke bei dem Bild, die Option wäre ein Warzenpilz (Thelephora spec.), aber das passt meiner Ansicht nach nicht wirklich zusammen. Die einzige sinnvolle Option wäre da Thelephora penicillata, und die breitet sich etwas flacher aus und die Äste werden rasch von der Basis her bräunlich bis schwärzlich. Zudem wäre das eine Art auf anderen Böden, die braucht Laubbäume zur Mykorrhizabildung und bevorzugt eher neutrale bis basische, schwerere Böden.



    LG; Pablo.

    Hallo, Schorsch!


    Ein spontaner Gedanke dazu: Es gibt von manchen Rotkappen auch blasse, unrote Formen. Mit den schwarzen Stielschuppen (die auch irgendwie nicht wie Leccinellum - Stielschuppen aussehen) wäre hier vielleicht die helle, braunhütige Form der Birkenrotkappe (Leccinum versipelle) eine Möglichkeit?

    Jörg ( Hannes2 ) hat hier im Forum sowas mal gezeigt, die Bestimmung seines Fundes hatte da entweder Peter Welt oder Jürgen Schreiner oder beide zusammen durchgeführt, wenn ich das ncoh richtig erinnere.



    LG; Pablo.

    Hallo, Hans & Walter & Dodo!


    Ah, nun beginnt er also, der Bilderreigen.

    Obwohl am Samstag noch heiß und trocken, habe ich mich vor allem gefreut, euch wieder zu sehen. Im Fall von Dodo und Hans und Frau nswP war's ja nun auch eine wirklich unnötig lange Zeit...

    Besonders schön auch, noch Verwandschaften kennen zu lernen, mit denen man sich gerne und gut unterhalten konnte. Nicht nur über Pilze. Auch über andere Sachen. Also sogar über Wildschweine zum Beispiel. g:-)


    Aber fotografiert habe ich irgendwie doch wieder nur die komischen Fadengestalten in aller Pracht und Herrlichkeit, wie sie sich uns in Dodos Kalklaubwäldern am Samstag präsentiert haben.

    Da zeige ich gerne mal einige Aufnahmen, teils von Funden, über die (nicht nur) ich mich doch sehr gefreut habe.


    Sommersteinpilze (Boletus aestivalis) in hell:


    Sommersteinpilze (Boletus aestivalis) in dunkel rotbraun:



    Ganz viele Bronzini (Bronzeröhrlinge, Boletus aereus) in allen möglichen Farben und Formen, hatte ich so auch noch nie in der Vielfalt gesehen:







    Nexen (Suillellus luridus, Netzhexen):


    WuBis (Caloboletus radicans, Wurzelnder Bitterröhrling):


    Gelbporige Raufüße (Leccinellum crocipodium):


    Lungenseitlinge (Pleurotus pulmonarius, mit obligatorischem "cf"):





    Und dieses ganz vertrackte Ding, das mir nach wie vor seinen Namen nicht verraten will:


    Nennen wir es mal Xerocomus rumpelstilzii.

    Bild ist etwas überstrahlt, aber den stelle ich eh die Tage noch zur Diskussion, denke ich. Ist meiner Ansicht nach keine normale Ziegenlippe, ist aber auch nicht Xerocomus chrysonemus, wie ich anfangs wegen der leuchtend gelben Stielbasis dachte.



    LG; Pablo.

    MoinMoin!


    Oha, da habe ich entweder eine falsche Info abgespeichert, oder (wahrscheinlicher) eine richtige Info falsch abgespeichert.
    Also Alnus nix Rosaceae, macht auch insofern mehr Sinn, weil doch Alnus sehr Ektomykorrhizafreudig ist (obligat sogar?) und Rosaceae gar nicht.
    Das Substrat bdürfte hier aber ohnehin nicht die erste Geige spielen für den Pilz.
    Komisch verkorkste Fruchtkörper von Sarcodontia war auch eher so eine ganz vage Idee, mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Wer kommt den auf "Tyromyces" gilvescens? :gkopfkratz:

    Ich nehme mal an, daß du diesen Pilz meinst, Beli:


    ...also Ceriporiopsis gilvescens.

    Morphologisch würde ich das für reichlich verwegen halten, den bei Tyromyces einzuordnen. Tyromyces - Arten sehen makro- und mikroskopisch schon anders aus.


    Ich glaube aber eher nicht, daß das Joes Pilz ist. Diese deutlichen Violettöne macht Ceriporiopsis gilvescens nicht. Makroskopisch wäre dann eher Ceriporia excelsa eine Option, den meine ich auch schon an Erle (Alnus, also ebenfalls Rosaceae) gefunden zu haben.
    Ceriporia excelsa passt jedenfalls farblich besser, und hat auch gröbere, teils recht unregelmäßig ausfallende Poren:


    Optional könnte ich mir aber auch einen komisch verwitterten fruchtkörper von Sarcodontia crocea (Apfelbaum - Stachelbart) vorstellen.

    Man müsste da tatsächlich reinlinsen, muss man aber bei solchen Pilzen grundsätzlich ja immer.

    Am besten einfach zur Sammlung für's nächste Packerl dazutun, Joe. Sieht toll aus, den gucke ich mir sehr gerne an.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    :thumbup:


    Wie gesagt, ich verstehe selbst nicht, wo da welche morphologischen grenzen gezogen werden könnten. Tendenziell meine ich da mehrere "Erscheinungsformen" beobachten zu können, aber hier und da geht immer irgendwie was durcheinander, jedenfalls sind mir noch keine korrelierenden, konstanten merkmale aufgefallen.


    Hier mal eine Kollektion mit einigermaßen gewaltigen Fruchtkörpern, auf einem zuwachsenden Holzweg angetroffen:







    Und noch ein paar weitere, makroskopische Eindrücke verschiedener Kollektionen, alles als "Psathyrella candolleana s.l." natürlich:

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    LG, Pablo.

    Hallo, Jos!


    Diese Safranorangene verfärbung in der Stielbasis beobachte ich oft bei dem, was ich für Agaricus litoralis (Gedrungener egerling) halte:



    Bei deinem Fund finde ich aber den Ring und auch die Hutoberfläche komisch, das könnte auch gut nochmal was Anderes sein - da wird's dann aebr reichlich verzwickt, Zumindest ich könnte da trotz deiner sehr guten Funddokumentation nichts Sinnvolles vermuten.
    Champis sind haltecht fies, weil es so viele davon gibt und die meistens alle "gleich" aussehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Klaro, daß das wesentlich besser geht. Aber im Moment freue ich mich wirklich schon über jeden Pilz, und hatte ein paar hoffnungsvolle Tage jetzt am Wochenende. Allerdings ganz im Süden des Landes, da geht's schon los und das auch ohne allzu große Regenmengen.
    Das meinte ich jedenfalls, daß die Chancen durchaus noch da sind, in diesem Jahr noch einiges geboten zu bekommen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Ralph!


    Kann man das, was du brauchst, nicht auch über Abonnements erledigen?
    Ansonsten: Klar, mit Lesezeichen des Browsers geht's natürlich auch.



    LG, Pablo.

    Hallo, Bernhard!


    Und eben so, wie du es beschreibst, wär's für mich auch am Schönsten: Recherchieren, Ausprobieren, Suchen - und dann (Glück muss immer dabei sein) mal selbst finden. :thumbup:
    Irgendendwann klappt's, auch wenn man sich nicht von Pilzfreunden an einen bekannten Fundort führen lässt. Was auch toll ist, aber eben nicht ganz das selbe.



    LG; Pablo.

    Hallo, Matthias!


    So vom Gesamteindruck her sieht das für mich nach Hortiboletus bubalinus (Bubalinusröhrling) aus. Der ist zwar ein Hortiboletus, hat aber in aller regel keine karottenroten Pünktchen ganz unten in der Stielbasis. Die beiden anderen Hortiboleten aber auch nicht immer.
    Allerdings: Solche angeschimmelten Kollektionen können sehr trügerisch sein, oft sogar unmöglich zu bestimmen.
    Sowas lasse ich meistens links liegen und suche lieber nach ein paar Pilzen in besserem Zustand, da macht es mehr Spaß, die zu beobachten, wenn alle Merkmale noch ausgeprägt sind und beurteilbar und damit die Chancen auf eine einigermaßen sichere Betimmung höher. :gzwinkern:



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Nicht viel, aber immerhin ein paar schöne Boleten: Das ist doch ein guter Lichtblick.
    Und abwarten: Im letzten Jahr kam bei uns ein Schub relativ spät (ab mitte / ende September), davor nahezu nichts, dann aber alles gleichzeitig und massenhaft.
    Kann also noch was werden!
    Manchmal macht es ja Sinn, wenn die Pilze sich etwas Zeit lassen, und darauf warten, daß man selbst auch Zeit und sonstige Voraussetzungen herstellen kann, das auch besser zu genießen. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Andreas Melzer hatte das mal betont, daß er (und andere Psathyrellologen auch), das für ein schwer auflösbares Aggregat halten.
    Unterschiede meine ich immerhin beobachten zu können zwischen den typischen "Waldkollektionen" (auf Holzstückchen, im Grünzeug, vergrabenem dickerem Holz, mehr oder weniger weit vom Wegrand entfernt, feuchte Hüte deutlich pigmentiert, Velum kräftig aber Fruchtkörper eher zierlich) und den typischen "Anthro - Kollektionen" (Vorgärten, Straßen- und Wegränder, stark gepflegte Wiesenflächen, Gebüsche in Gärten etc.; immer an stark anthropogen beeinflussten Standorten, Hüte auch feucht meistens etwas heller, Velum manchmal weniger stark ausgeprrägt, Fruchtkörper oft kräftig und groß).

    Problem: Die diversen Übergänge, die Tatsache, daß auch die "Wildformen" gerne irgendwo in der Nähe von Wegen stehen, oder an Böschungen oder Gräben, alten Traktorspuren im Wald etc. Also ich muss da acuh beim Aggregat bleiben, irgendwelche Grenzen kann ich da erst recht nicht ziehen, wenn es schon erfahrenen Psathyrella - Forschern wie Andreas nicht gelungen ist.


    Bilder eigener Funde (s.l.) muss ich nochmal überarbeiten, ggfs. bitte dazu noch ein Memo hier ablegen, falls ich das vergesse. :gzwinkern:



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralph!


    So richtig erschließt sich mir das auch nicht. Das ist wohl einfach ein Feature der Software, das in anderen Foren mit höherem Traffic vielleicht Sinn machen kann.

    Ich habe eben etwas rumprobiert, und wenn du das Thema im entsprechenden Unterforum markierst (Häkchen in Köstchen setzen links neben dem Titel des Themas), dann müsste rechts unten am Bildschirm ein kleiner Kasten auftauchen, da steht "1 Thema". Da kann man drauf klicken, es müsste sich ein Auswahlmenu öffnen, und da müsste man "Thema als erledigt markieren" auswählen können. Dann verschwindet es aus der Liste der unerledigten Themen.

    Funktioniert so jedenfalls mit Laptop / Windows / ChromeBrowser... Von anderen Geräten mit anderen Betriebssystemen und Browasern kann das wieder total anders aussehen).



    LG, Pablpo.

    Hallo, Stefan!


    Aha, danke. :thumbup:

    Das sind mal auch noch wichtige Fakten, denn diese Unterscheidung hatte ich bisher auch wohl nie richtig kapiert.
    So wie von dir beschrieben macht's nun endlich für mich Sinn. Merke also: Chlamydosporen = Überdauerungsmechanismus ähnlich Sklerotienbildung; Konidien = Reproduktion für ungeschlechtliche Vermehrung.



    LG; Pablo.

    Hallo, Peter!


    Im Prinzip ja: Fruchtkörper von Pilzen sind nichts anderes, als verdichtetes Mycel, wobei sich dort einzelne Zellen schon auch spezialisieren und Aufgaben übernehmen, die eine normale Mycelzelle so nicht wahr nimmt.

    Im Fall vom Schiefen Schillerporling ist es dann wirklich irgendwie mysteriös. Fragen kann man sich natürlich: Wie oft wurden diese Gebilde denn eigentlich mikroskopiert und in welchem Stadium? Denn auch bei anamorphen fruchtkörperstadien beginnt die Produktion von Konidien oder Chlamydosporen nicht sofort, sondern erst ab einem gewissen "Reifestadium". Als Beispiel die Anamorphe von Postia ptychogaster (Weißer Polsterpilz): Wenn man da einen ganz jungen Flauschklumpen mikroskopiert, findet man im inneren noch erst sehr wenige oder teils auch gar keine Chlamydosporen. Je älter das Gebilde wird, desto mehr Sporen findet man im Inneren. Und am Schluss, wenn das ganze Ding in eine braune, staubige Masse zerfällt, sind die Hyphen komplett aufgelöst, und dieses Gedöns wirkt wie ein Schleimpilz, besteht nur noch aus einer MAsse aus Sporen.

    Der Reifeprozess in der Anamorphe von I. obliquus könnte langsam ablaufen, eventuell über Monate, vielleicht Jahre hinweg, und erst ganz spät werden irgedndwo in oder an dem Ding Chlamydosporen gebildet - nur wurden so verwitterte "Fruchtkörper" vielleicht zu selten mikroskopisch untersucht?
    Wie gesagt: Fragen, Vermutungen, Spekulationen.

    Aber halt spannend. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Sam!


    Einer der vielen hundert kleinen Dunkelsporer würde ich sagen, kann zu ganz vielen verschiedenen Gattungen gehören - also eventuell Dünerglinge (Panaeolus s.l.) oder Samthäubchen (Conocybe s.l.) oder Faserlinge (Psathyrella s.l.).

    Müsste man auf jeden Fall genauer angucken, für eine konkrete Bestimmung wohl auch mikroskopieren.

    Aber grundsätzlich ist das für deine Frage auch gar nicht relevant, was für ein Pilz das ist. "Essbar" ist das auf keinen Fall, aber auch nicht giftig in dem Sinne, daß der Kontakt mit diesen Pilzen irgednwie schädlich wäre. Also: Solange diese Pilzfruchtkörper nicht aufgegessen werden, sind sie für Menschen komplett harmlos. Da es keine kontaktgiftigen Pilze gibt, schaden sie auch den Tomaten nicht, es ist ausgeschlossen, daß sie die Tomaten in irgendeiner Form "kontaminieren". Das Mycel sitzt in der Pflanzerde und verwertet da organisches Material. Es besteht auch keine Konkurrenz um Nährstoffe zwischen dem Pilz und der Pflanze. Im Gegenteil: Der Pilz schließt Material in der Erde auf, das für die Pflanze sonst gar nicht verwertbar ist, erst durch den Stoffwechsel des Pilzes werden diese Teile der Erde / des Humus für die Pflanzen überhaupt erst nutzbar.

    Also ganz einfach: Pilz wachsen lassen (stört ja nicht), nur die Fruchtkörper bitte nicht zusammen mit den Tomaten verzehren, sondern nur die Tomaten. :gzwinkern:



    LG, Pablo.