Beiträge von Beorn

    Morgen!


    Aye, das hatte ich tatsächlich gar nicht auf dem Schirm... Peter hat recht, und die Quelle ist quasi "Gold-Standard" wo's um Porlinge (iws) geht.

    Aber irgendeine Funktion müssen diese Anamorphen ja haben. Bisher habe ich einmal eine unters Mikro gelegt - da war in der Tat nicht viel zu sehen. Wobei das bei vielen Pilzen dann ja auch eine Frage der zeit / des Stadiums ist, wann sich die Hyphen in so einem Gebilde in Konidien bzw. Chlamydosporen zerlegen.

    Aber wenn es selbst bei Leif Ryvarden nicht bekannt ist, was die Anamorphe von Inonotus obliquus darstellt, kann man ja spekulieren.
    Wenn das nur ein Hyphenklumpen ist, dann eventuell sowas wie ein Sklerotium?



    LG; Pablo.

    Hallo, Yvonne!


    Zu deinem Fund hat Werner eh schon mehr geschrieben, als ich dazu weiß.

    Nur zum Verständnis der Schleimigkeit ganz allgemein: Die Hüte von Phlegmacien müssen nicht grundsätzliich schleimig / schmierig / sonstwas sein.

    Wie du schon selbst schreibst: Das ist zum einen stark witterungsabhängig, zum anderen aber auch von Art zu Art verschieden, wie schnell Hutoberflächen abtrocknen bzw. wie stark diese Ixocutis (Schicht aus schleimigen Hyphen auf dem Hut) ausgeprägt ist. Da gibt es auch Arten, wo du selbst nach Anfeuchten die Huthaut nicht wirklich schleimig bekommst.



    LG; Pablo.

    Hallo, Amon!


    Der Begriff "steril" passt in dem Zusammenhang eigentlich nicht. "Steril" wäre ein fruchtkörper, der gar keine Sporen bildet (aus welchem grund auch immer).
    Die anamorphen Stadien - ob als fruchtkörper ausgebildet oder nicht - von eigentlich allen Pilzen bilden ja durchaus sporen, nur eben keine geschlechtlichen.
    Am beispiel der Anamorphe von Inonotus obliquus: Die dient dem Pilz dazu, sich sozusagen zu klonen. In dem Fruchtkörper werden Millionen von Chlamydosporen gebildet, die ein neues Mycel bilden können, wenn sie ein geeignetes Substrat erreichen. Allerdings kein einkerniges Primärmycel, das sich mit einem anderen Primärmycel "paaren" (passt bei Pilzen auch so gar nicht , der Begriff) kann, sondern ein fertiger "Klon" des ursprünglichen Mycels.



    LG, Pablo.

    Hallo, Raphael!


    Wow.


    Diese komischen Klumpen an Alpenrosen sind ein Exobasidium?
    Dann muss ich das nächste Mal, wenn ich sowas sehe, auch mal eins mitnehmen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Werner!


    Das ist ein Panus strigosus aus diesem Frühsommer - im Oberrheingebiet ist die Art nicht selten.

    Die hier besiedeln einen alten, dicken Pappelstamm, der offen (sonnenexponiert) an einem Rheindeich im süden Mannheims liegt - das Substrat muss er sich mit allerlei anderen Pilzen teilen, darunter auch ein Auenblättling (Lenzites warnieri), der hier ebenfalls immer mal wieder zu finden ist.

    Sieht ganz jung übrigens so aus:


    ... und lustigerweise bilden die Fruchtkörper gerne ganz jung und ganz früh im Jahr Sporen.
    Vom selben Stamm, aber eingesammelt im Januar:




    LG, Pablo.

    Servus!


    Hier noch ein paar makroskopische Ansichten, also zumindest mal "im weiteren Sinne" - wobei da jetzt nichts mit pigmentierten Lamellenschneiden dabei ist, also vermutlich sogar alles Hymenopellis radicata s.str.:






    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Spannend ist es ja trotzdem. Egal, welchen Rang nachher das Taxon "kluzakii" einnehmen müsste.

    Wenn man solche Funde wie die von Jörg und Werner herbarisieren und ggfs. sequenzieren lassen würde, dann könnte man da schon mal ein wenig vergleichen. Sagt natürlich erstmal nichts über den Typus aus (dazu müsste man eben das Material entsprechend untersuchen), würde aber ein breiteres Bild schaffen.

    WuBis an sich sind ja nicht selten, aber mit rosa Subkutis habe ich bisher noch keinen gesehen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Wastl!


    Ich denke, das kann sehr gut sein. Der Behangene (Panaeolus papilionaceus s.l.) ist eine sehr variable Art, aber wenn so deutliche Velumfetzen am Hutrand sind wie hier, sollte eigentlich nichts anderes in Frage kommen.



    LG; Pablo.

    Morsche!


    Ach, wie schaut's denn da aus? Da sind ja Gebäude auf der anderen Seite, die's heut gar nicht mehr gibt, und andere Gebäude waren damals noch nicht da (MVV - Hochhaus...?).

    Jedenfalls, von der Neckarbrück' bei so einem schönen Wetter kann man heute ja nur träumen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Werner!


    Dann mal auf in ein neues und hoffentlich überragendes Schwammerl - Jahr.

    Bleib gesund und fit und glücklich, und erfülle dir die richtigen Wünsche für das Jahr - egal ob in Sachen Pilze oder Anderes.




    LG, Pablo.

    Morgen!


    Kurz zu den hohlen Stielen: Das ist als Merkmal für Bestimmungen nicht verwertbar. Alle Pfifferlingsarten können hohle Stiele entwickeln, je nach Wuchsweise, äußeren Bedingungen, Parasitenbefall etc.

    Es gibt auch noch einen Cantharellus romagnesianus, der unter Umständen Cantharellus friesii recht ähnlich sehen dürfte.

    Beli, deine weißlichen Pfifferlinge in Beitrag #3, erstes Bild sind nicht Cantharellus pallens (= Cantharellus subpruinosus). Vermutlich auch nicht Cantharellus cibarius var. pallidus, weil doch recht deutlich braun verfärbend. Das könnte man mal zB mit Cantharellus alborufescens vergleichen, eventuell auch eine blasse Form von Cantharellus ferruginascens.


    Kleine Zusammenstellung der in europa bekannten Arten >siehe hier<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Nein, hat er nicht.
    >Das hier ist Xerocomellus sarnarii<, also eine Art aus der Gruppe um X. dryophilus (X. dryophilus s.str. = nordamerikanische Art!!!).
    Das was in dem Portrait bei 123 vorgestellt wird, ist aber ebenfalls etwas anderes, vermutlich Xerocomellus chrysenteron und nicht Xerocomellus sarnarii. Darum vermutlich das Mißverständnis.

    Deinen Fund (erster Pilz, erster Beitrag) halte ich nach wie vor für eine Ziegenlippe (Xerocomus subtomentosus), Beli.
    Zumindest den Fund 1a, bei 1b bin ich recht unsicher, was das sein soll.



    LG, Pablo.

    Hallo, Don!


    An wie vielen Nebelkappen hast du denn bisher selbst schon den Gruch beobachtet, also aufmerksam beschnuppert und auch mal gerubbelt und Lamellen in der Hand zerrieben, bei alten und bei jungen Fruchtkörpern?
    Weil Pilzgerüche sind eine komplexe und merkwürdige Sache: Die Angaben, über die man beim lesen stolpert, müssen nicht unbedingt direkt individuell nachvollziehbar sein. Jeder Mensch hat eine eigene Wahrnehmung - und dann kommt noch die Variabilität der Pilzgerüche an sich dazu. Bei Nebelkappen zB ist es so, daß die Geruchswechsler sind, d.h. die jungen fruchtkörper riechen anders als die älteren (erst ab einem gewissen Stadium kommt diese pissig - parfümierte Komponente mit rein).



    LG, Pablo.

    Hallo, Bruno!


    Das ist ja famos!
    Eine Squamanita finden ist schon auch ein kleiner Traum von mir, deine Begeisterung kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Die Begegnung ist auch toll beschrieben. S. schreieri als Parasiten auf Amanita strobiliformis hatte ich bisher gar nicht auf dem Schirm - dabei ist der Fransige hier in der Gegend recht häufig. Also ein prima Anreiz, die Augen besser offen zu halten. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Kurz zwischendruch: Der Beitrag von Holger hätte da schon stehen sollen - dafür war der von Willy doppelt.

    Da ist im Moment echt der Wurm drin mit einigen Bugs im Forum, siehe Erklärungen >hier< und >hier<.


    Wenn euch irgendwie sowas auffällt, wie hier, was so nicht sein soll: Bitte jederzeit mich oder Stefan (Climbingfreak) oder Jan - Arne (JanMen) anschreiben, wir korrigieren diese Fehler dann manuell, bis eine echte Lösung gefunden ist.



    LG, Pablo.

    Hallo, Martin!


    Dann war das rosa auf dem ersten Bild vermutlich nur ein Reflex. Hier jedenfalls zeigt mir mein Monitor inchts Rosanes mehr auf dem Hut, die Netzzeichnung am Stiel und das fehlen von rötlichen Farbtönen am Stiel würden aus meiner Sicht ebenfalls richtung "normalem" WuBi (Caloboletus radicans) weisen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Schön dokumentiert. :thumbup:
    Interessant wäre noch die Identität des Porlings. Wenn das Substrat Prunus ist (kann das sein?) wäre ja sogar auch ein Phellinus möglich.
    Das (also zumindest die Gattung) bekommt man sogar bei so einer Mumie mikroskopisch noch raus, anhand der Hyphenstrukturen und Hypheneigenschaften (Hymenochaetaceae ohne Schnallen zB, FomFom wegen Myceliarkern und FomPini weil Brutzeltest meistens auch bei Mumien noch funktioniert, ebenso wie die rote KOH - Reaktion der Skeletthyphen).



    LG; Pablo.

    Bon Soir!


    Wow, die Boletenkollektionen sind ja eine Pracht. :thumbup:

    Und interessante Details zur Melzer - Reaktion, Christoph.
    Rubroboleten finde ich bei mir leider bisher nicht (außer satanas), hatte aber bei mandaxen zB schon den Fall, daß es mal makroskopisch schwach war (dafür dann mikroskopisch deutlicher / Zellwände) ebenso wie beides deutlich ausgeprägt.
    Wenn's denn auch hier mal langsam los gehen würde (wird wohl erst nach der kommenden Dürrephase so sein), und zu den Röhrlingen noch ein paar Schleierlinge und Ritterlinge rumstehen, dann schleppe ich auch wieder meine drei Fläschchen mit. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, Martin!


    Wenn der Hut nicht rosa ist (wirkt fast ein bissel so auf dem Bild), dann dürfte das schon in die Richtung gehen.

    Ist aber nur nach einem Bild wirklich schwer zu sagen bei diesen Röhrlingen. Idealerweise müsste man die Stieloberfläche von der Basis bis zur Spitze scharf sehen können, ebenso die gesamte Hutoberfläche und auch das Schnittbild ist bei Röhrlingen sehr wichtig.
    Dazu müsste man aber freilich einen Fruchtkörper abmachen und umdrehen (bzw. längs schneiden). Das schadet dem Pilz selbst zwar nicht, aber wenn man den Fruchtkörper nicht opfern möchte (was auch ok ist), muss man eventuell mit einer gewissen Unsicherheit hinsichtlich der Bestimmung rechnen.



    LG; pablo.

    Hallo, Andre!


    Sorry wegen dem fiesen Bug, der derzeit bei manchen Mitgliedern Beiträge ungewollt löscht!

    Stefan hat >hier< auch was dazu geschrieben, deinen Beitrag habe ich mal wieder hergestellt.



    LG, Pablo.