Beiträge von Beorn

    Servus!


    Das Problem ist, daß junge Fruchtkörper von FomPini (Fomitopsis pinicola) auch so aussehen, und ebenfalls gerne mal rosa Farbtöne entwickeln können (bisweilen sogar ganz schön deutlich). Mikroskopisch ist aus so einem jungen fruchtkörper in aller Regel nichts raus zu holen, weil noch kein Hymenium gebildet, geschweige denn Sporen.

    Wenn man irgednwo ein Stück Hutkruste findet, hilft der Brutzeltest. Weil Hutkruste von FomRosi ohne Harzeinlagerung (schwelt nur beim Anzündeln) und bei FomPini mit Harz (schmurgelt und blubbert beim Anzünden).
    Interessante Frage: FomPini hat ja eine auffällige Reaktion mit KOH 5%:


    Weiß jemand, wie das bei FomRosi aussieht? Werden Kontext und Trama da auch rot mit KOH5%
    Wenn nein wäre das ja noch ein gutes Merkmal zur Unterscheidung bei jungen fruchtkörpern, weil bei FomPini funktioniert das nach meiner Erfahrung immer, egal wie jung die Fruchtkörper sind.
    Achja, noch ein FomPini mit schön lachsrosa Poren:



    LG, Pablo.

    Servus!


    Ja, Schnittbild muss sein. Einmal aufgenommen direkt nach dem Schnitt, einmal 10 Minuten später.

    Wenn das hier kein Pappelraufuß, sondern tatsächlich eine Art aus der Sektion Scabra (Birkenpilze iwS) ist, dann glaube ich diesen Pilz sogar zu kennen. Also ein "Birkenpilz" mit blaufleckender Stielbasis, aber hellem, +/- einheitlich gefärbtem Hut (ähnlich L. scabrum, aber nicht L. variicolor).
    Nur einen richtigen Namen habe ich bisher nicht dafür. :gplemplem:

    Das Ding heißt bei mir momentan "Leccinum spec. Viernheim 2014"



    LG; Pablo.

    Hallo, Hans!


    Danke für die Bilder. :thumbup:
    Das passt nun auch farblich etwas besser zu den frischen Fruchtkörpern am Fundort. Und man sieht eben auch gut, daß im Stielfleisch oberhalb der gelben Basis eben durchaus ein Bereich mit rosabräunlichem Fleisch ist, was auch wieder zur Ziegenlippe im Strengen Sinne weist.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jörg!


    Sagenhaft, Glückwunsch.
    Dann hat es also doch geklappt, und nun sollte es noch weiter hin und wieder regnen, damit auch das Wachstum weiter gehen kann.
    Auch gut zu wissen: Es ist Parkpilzzeit. Müsste ich hier auch mal testen, weil in den Wäldern ist nix los.



    LG; Pablo.

    Hallo, Felli!


    Danke für die Klarstellung. Also wäre die Vergesellschaftung eben noch weiter zu erforschen, daß es eben einfach nur aufgrund gleicher ökologischer Vorlieben so sein kann, wäre ja im grunde die naheliegendste Erklärung.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Was in China verzehrt wird, ist vermutlich nicht Caloboletus radicans, sondern Caloboletus panniformis oder Caloboletus yunnanensis.
    Ob diese asiatischen Vertreter der Gattung auch bitter schmecken können, weiß ich allerdings nicht.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Du hättest natürlich oben auch genannt werden müssen, bei der Frage nach Expertenmeinungen - umso mehr ein Dankeschön für deine Einschätzung, und daß du dich trotzdem gemeldet hast. :thumbup:
    Also deutet wohl alles darauf hin, daß ich da mein "Bild" von X. subtomentosus s.str. noch etwas weiter fassen darf, vor allem hinsichtlich der Färbung in der Stielbasis. Aber das leuchtend gelbe Hutfleisch, verfärbung, Sporen und blasses Basismycel passen in der Kombination auch wirklich nirgendwo sonst hin.



    LG; Pablo.

    Hallo, Thomas!


    Auch Schwefelporlinge sind farblich variabel, und neigen gelegentlich dazu, ziemlcih rasch auszublassen.
    Dein erster Gedanke war also schon richtig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Schön. :thumbup:

    Kurz noch als Zusatzinfo: Haplotrichum conspersum = Botryobasidium conspersum.
    Haplotrichum sind die Nebenfruchtformen von "Traubenbasidien" (Botryobasidium), die zu den Ständerpilzen (Basidiomyceten) gehören. Dieser Pilz hier könnte also (wenn er denn wollte) auch eine Hauptfruchtform bilden, die ich aber bisher ebensowenig selbst finden konnte wie die Nebenfruchtform.



    LG; Pablo.

    Bon Soir!


    Hm, den Wald hast du wunderbar eingefangen mit deinen Bildern, Dodo. :thumbup:

    Und den Cortinarius subtortus fotografiert - der ja für mich im Grunde auch ein Erstfund war, aber dank einer Anfrage und Diskussion kürzlich hier im Forum doch ganz gut erkennbar. Den nehme ich aber erst beim nächsten Mal auf, wenn er nicht nur einzeln hier und da steht, sondern mir mal in einer schönen Kollektion begegnet, wo man ein paar Fruchtkörper nebeneinander fotografieren kann.


    Danke an Werner und Rudi zu den weiteren Infos zur Hypocrea / Podostroma. Also ein Parasit möglicherweise?
    Wir fanden in der Umgebung weder eine Spathularia noch eine Cudonia.
    Von den Spatelingen kenne ich auch nur den klassischen, satt gelb gefärbten Lärchenbegleiter (Spathularia flavida), und die Cudonia circinans würde ich auch gerne mal live an einem Fundort sehen.
    Kann ja noch kommen, könnte auch in dem Gebiet durchaus vorhanden sein.



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli!


    Dein Fund ist durchaus auch komisch, aber dem fehlt ja das leuchtend gelbe Fleisch unten in der Stielbasis und im Hut. Zudem blaut er ja vor allem an den Röhren / Poren, nicht aber im Hutfleisch. Ich würde mal vermuten, daß das was Anderes ist, könnte dem jetzt aber auch auf die Schnelle keinen Namen geben.


    Hortiboletus engelii hat auch nicht solches gelbes Fleisch in der Stielbasis, sondern da eben entweder die karottenroten Pünktchen, eventuell auch ockerbräunlich durchfärbt und ohne Punkte (ähnlich wie bei Hortiboletus bubalinus), aber nie so gelb.
    Hortiboletus engelii hat auch keine Flocken auf der Stieloberfläche (jedenfalls nicht solche, wenn dann eher rötilch und dann ist es meistens auch Hortiboletus rubellus), die Stieloberfläche ist da in der Regel mehr oder weniger deutlich längsfaserig. Auch die leuchtende Stielspitze wäre da untypisch. Inkrustierung der HDS - Zellen ist bei Hortiboletus auch etwas anders, etwas kräftiger und in den unteren Zellen auch deutlicher pigmentiert.
    Hier mal eine Kollektion von H. engelii, die ich als einigermaßen typisch bezeichnen würde:





    Die andere Frage ist, ob's nicht auch Xerocomellus sein könnte, aber auch da wüsste ich keine Art mit solchen Fleischfarben (Stielbasis und Hut), und in der Gattung ist die HDS - Inkrustierung noch mal kräftiger normalerweise.



    LG; Pablo.

    Hallo, Thorben!


    Weißtanne muss da nicht zwingend - mit Vorbehalt.

    Sowas gibt's auch in der Rheinebene um Mannheim rum, da aber an liegenden Rotbuchenstämmen.





    Die Frage ist halt, ob das auch die selbe Art ist. Morphologisch finde ich keine Unterschiede, und interessanterweise findet man hier zB auch Phlebia centrifuga an Rotbuchen (und anderen Laub- und Nadelhölzern), die ja auch sonst ein Weißtannenpilz im eher hochkollinen bis montanen Bereich sein sollte.



    LG; Pablo.

    Servus!


    Woran das nun wieder liegen mag...
    Komisch, daß der Beitrag zunächst nicht für alle sichtbar war. Ich hatte ihn freigeschaltet, danach hat meines Wissens kein Moderator was damit gemacht.
    Ein Beitrag von Rebecca wurde nicht gespeichert (siehe >dieser Bug<), den hatte ich eben wieder hergestellt. Wenn sonst noch jemand was gemacht hätte, müsste da eine Meldung für mich sichtbar sein.
    Irgendwie ist bei ein paar Sachen im Forum derzeit der Wurm drin.
    Bitte, wenn irgendwas nicht passt, nicht läuft oder verkehrt läuft, scheut euch nicht, jederzeit mich, Stefan (Climbingfreak) oder Jan Arne (JanMen) anzuschreiben via Persönliche Kommunikation.
    Wir kümmern uns dann zeitnah so gut es geht.


    Kurz zu >Antrodia xantha<: Die ist wirklich sehr vielfältig. Gibt es auch komplett ohne Gelbtöne und komplett resupinat, auch ohne nennenswerte Vorsprünge. Sieht dann eher aus wie Cinereomyces lindbladii oder so.
    Das Schöne ist: Dank dieser beiträge habe ich jetzt eine viel bessere Vorstellung vom Doppelgänger (Antrodia alpina). :thumbup:
    Das war für mich bisher nämlich eher so ein Phantom, aber mit dem, was ihr davon zeigt und beschreibt, würde ich sie jetzt wohl erkennen und unterscheiden können.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rebecca!


    Wow, tolle Funde - und ein traumhaftes Gebiet, denke ich.

    Die ersten beiden sind schon krass. Antrodia alpina hatte ich bisher noch nie, die makroskopisch identische Antrodia xantha ist bei mir dagegen sehr häufig.
    Hast du den KOH - Test auch mal mit 5%-10% KOH ausprobiert? Müsste (wenn wirklich positiv) eigentlich auch funktionieren, für Porlinge und Rindenpilze nehme ich keine höheren Konzentrationen mehr (wegen den ganzen sonst auftretenden falsch - positiven Reaktionen).
    Und die Arrhenia polycephala, das ist halt ein echter Knüller. Sowass werden die wenigsten Pilzkundler überhauot jemals zu Gesicht bekommen. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Guten Morgen!


    Da hätten wir mal einen verwirrenden Fall eines Filzers, meiner Ansicht nach aus der Ziegenlippenverwandschaft (also Gattung Xerocomus s.str.). Ist eben manchmal schwierig, vor allem wenn man nur zwei Fruchtkörper zur Verfügung hat. Ich stelle den Fund einfach mal zur Diskussion, vielleicht hat ja jemand mit Röhrlingsaffinität (zB. Jürgen oder Tricholomopsis ?) Lust das Dingens zu diskutieren?


    Gefunden letztes Wochenende (15.08) in Südbaden, Region Lörrach; thermophiler Laubwald (Rotbuche, Eichen) auf Kalkboden mit Lößauflage.

    An einer Wegböschung, vergesellschaftet mit Suillellus luridus & Clitopilus prunulus s.l.

    Die Aufnahme am Fundort ist verunglückt. Überstrahlt, und dann versucht farblich irgendwie zu retten...
    Die Aufnahmen daheim sind dann an einem fast zwei Tage alten fruchtkörper entstanden. Im grunde hatten die sich nicht groß verändert, lediglich die komischen Flocken am Stiel sind nachgedunkelt, von ockergelb nach ockerbraun / rostbraun. Das Verhalten im Schnitt war daheim immer noch ziemlich genau so, wie am Fundort.

    Weitere Details stehen in den Bildern dabei (u.A. auch Sporengrößen, und einschränkender Hinweis dazu), die man auch aklicken und vergrößern kann.







    Wegen dem leuchten gelben Fleisch unten in der Stielbasis kam mir am Fundort der Gedanke an Xerocomus chrysonemus. Dagegen spricht aber das erst getrocknet blass ockergelbe Basismycel, beim Frischmaterial war es eher cremefarben. Auch sollte X. chrysonemus ein Pilz mit recht kurzen & breiten Sporen sein. Erst recht, wenn ich hier davon ausgehe, daß die Sporen von einem nicht ausgereiften Fruchtkörper stammen, dürfte der Quotient hierfür eigentlich schon aus dem Rahmen sein.
    Das Blauen darf wohl bei X. chrysonemus so vorkommen, vgl dazu >hier<.

    Angesichts der Kontextfarben würde ich sowohl X. ferrugineus als auch X. silwoodensis ausschließen.
    Die offene Frage: Darf X. subtomentosus so gelbes Fleisch in der Stielbasis entwickeln? Und was sollen die bräunenden Flocken am Stiel? Beides habe ich bei X. subtomentosus s.str. so noch nie beobachtet.
    Was nichts heißen muss, denn die Ziegenlippe im strengen Sinne ist ja reichlich variabel.


    Beleg ist mal prophylaktisch getrocknet, wenn jemand zur morphologischen einschätzung noch Ideen und Wiedersprüche hat: Immer raus damit. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Guten Morgen!

    Ja, solche Wälder gibt es auch im Schwarzwald leider nicht mehr allzu viele. Immerhin noch ein paar, die auch entsprechend geschützt sind. Wie zB das Gebiet um den Wilden See (Hornisgrinde Nationalpark), die Geutsche bei Hornberg, die Hochmoore bei Kaltenbronn...
    Jedes dieser Gebiete hat aber wieder einen eigenen Charakter, und auch das kleine Waldstück, wo wir jetzt unterwegs waren, ist im Artenspektrum wohl nochmal anders als die genannten Schutzgebiete.


    Aber ach, wegen diesem Pustelkeulchen...
    Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, daß es ja da auch mehrere Arten gibt. Danke für den Hinweis, Felli!

    Die Fruchtkörper saßen definitiv nicht auf Holz, sondern entsprangen einem die Nadelstreu durchziehenden Mycel. Ich hatte mich einfach gefreut, kurz gecheckt ob's denn eine Hypocrea / Podostroma / Trichoderma ist, und dann gar nicht weiter recherchiert. Das gucke ich mir auch nochmal bei Jaklitsch an, aber ich vermute mal: MIkroskopisch geht nur anhand der Hauptfruchtform eh wenig, um die beiden zu trennen?
    Sonst hättest du ja keine Kultur angeregt. :gzwinkern:
    Mit Fruchtkörperkrümeln die ich noch habe, ist auch was schief gegangen, im Sinne von mulschig und braun...
    Mist.



    LG, Pablo.

    Morgen!


    nach einem Regenereignis dauert es ja auch immer einige Zeit, bis die Pilze die Flüssigkeit in Fruchtkörper umsetzen können.
    Ich bin mal gespannt, was wir heute bei der Vereinsexkursion finden. Das Problem war, daß es eben gestern und vorgestern wieder zwei richtig heiße Tage (mit an die 34°) gab, das mögen viele Arten eben auch nicht so gerne, und verzichten dann trotz einigermaßen guter Bodendurchfeuchtung auf Fruchtkörperbildung.

    Das Gute: Jetzt wird's erstmal kühler. Auf absehbare zeit keine Hitze in Sicht, aber weiterhin warm und hoffentlich mit etwas Regen hier und da.



    LG; Pablo.

    Hallo, Jos!


    Laetiporus sulphureus ist ein Schwächeparasit. Ein einigermaßen gesunder Baum wird sich erfolgreich gegen den Pilz wehren können.
    Die Art ist sehr häufig und überall verbreitet, es bringt also nichts, den einen Baum zu fällen, weil die Sporen ja auch von anderen Schwefelporlingen im Umkreis an jeden Baum im Radius einiger Kilometer verfrachtet werden können.
    Bei Obstbäumen ist eine gute Baumpflege relevant, so daß möglichst lange gesund und stark bleiben, dann hat ein Pilz kaum chancen.
    Irgendwann aber geht jeder Baum den Weg des Lebens, wird alt, der Stoffwechsel funktioniert nicht mehr so richtig, und dann wird er eben von Pilzen besiedelt, die ihn über kurz oder lang zum Absterben bringen. Ist eben Natur.
    Wenn man Glück hat, fängt sich ein alter Obstbaum als erstes einen "vorsichtigen" Parasiten ein, zB Phellinus pomaceus, also eine Art, die den Baum nur sehr langsam schädigt. Das Gute daran: Viele dieser Pilze mögen keine Konkurrenz, also wo der Baum sich nicht selbst schützen kann, aber bereits von einem langsamen Parasiten besiedelt ist, wird der Parasit sein Substrat gegen etlichie andere parasitische Pilze verteidigen.



    LG, Pablo.

    Hallo, Sandra!


    Du kannst auch an etlichen anderen Substraten Ausschau halten. Das Habitat sollte stimmen, das wäre nach meiner Erfahrung feucht, der Boden schwer und oft eher nährstoffreich... Also was ich von denen bisher gesehen habe, waren Auwaldfunde an Laubholz, das teils nicht mehr bestimmbar war, aber einmal war auf jeden Fall Esche (Fraxinus) dabei.



    LG, Pablo.

    Buona Sera!


    Eine Zibarte also. Genial, kenne ich als Schnaps, aber die eigentliche Pflanze hatte ich noch nie gesehen. Jedenfalls nicht bewusst.

    Leider war ja oben im Schwarzwald ganz schön wenig los an Pilzen. Das hatte ich schon besser, wobei ich dieses Waldstück ja erst letztes Jahr wieder entdeckt hatte.

    Auch da war das lange nicht bei 100%, da geht zur richtigen zeit noch viel, viel mehr.

    Die Bilder vom letzten Jahr wollte ich noch raussuchen, die gibt es >hier<.
    Schade, daß wir den Goldnabeling nicht wiedergefunden haben. Den Stamm schon, aber es waren keine Fruchtkörper dran.


    In diesem Jahr gibt's wurde leider das Gebiet beschädigt. Zwar nicht im kern, aber hart am Rand vorbei führt eine eklige Traktorspur durch ehemals gesunden Wald, links und recht noch einige markierte Bäume, da wird also im Winter noch größerer schaden angerichtet werden.
    Schade, aber so ist das leider: Geld ist alles, Leben ist wertlos.


    Was los ist, wenn da oben nichts los ist, zeigen ja deine Bilder schon mal ganz gut, Hans.
    Diese Scheidenstreiflinge auf der Wiese hatte ich nicht fotografiert - vor den Grauen graut es mich.

    Hast du auch die älteren, aufgeschirmten fruchtkörper geknipst? Die hatten ja immerhin schon ein paar auffällige merkmale, wie den genatterten Stiel zB, die eher kurze Hutriefung und den ockergrauen Fleck in der Hutmitte. Zusammen mit der Mykorrhizabindung an Birke hat vielleicht jemand sogar eine gute Idee dau.


    Dann von hinten nach vorne:
    Pilzbild 24 sind meiner Ansicht nach Löwengelbe Rauköpfe (Cortinarius limonius).
    Über die hatte ich mich auch sehr gefreut, bisher immer nur einzelne, wenige Exemplare meistens zu jung oder zu oll, diesmal in wunderbaren, üppigen Kollektionen:




    Pilzbild 22: Ja, aus der Distanz dachte ich an Fichtenhabichtspilze (Sarcodon imbricatus), aber aus der Nähe ist es eben was Anderes. Trotzdem ein Erstfund auch für mich, wenn auch noch mal deutlich seltener als Habichtspilze. Inzwischen riechen die Dinger auch ganz kolossal nach Maggi, und hören auf den Namen Bankera violascens (Violettbrauner Weißsporstacheling):


    Pilzbild 20 war für mich auch noch ein Perser. Hört auf den Namen Ledergelbes Pustelkeulchen (Hypocrea alutacea):



    So zwischendrein: Der Dritte an dem Tag für mich war was ganz Unspektakuläres, nämlich der Lila Dickfuß (Cortinarius traganus):



    Bei den Schleierlingen, die Hans auch schon gezeigt hatte, dachte Wolfgang ja letztes Jahr eher an eine Dermocybe - aber so recht mag mir das nicht passen. Die Lamellen sind auch bei jungen fruchtkörpern dezent gefärbt, ohne Olivton, auch ohne Orangeton. Ich dachte, ich hätte einen mitgenommen, aber der fehlte in meinem Pilzgepäck.
    Ich würde die aber dennoch weiterhin für Spitzgebuckelte Rauköpfe (Cortinarius rubellus) halten:


    Ansonsten wie gesagt wenig.

    Bissle Pfifferlinge, etwas angelaufen, aber eben die nicht verfärbende Standard - Schwarzwaldart (Cantharellus cibarius:(


    Zwergerlfeuer (Calocera viscosa):


    So, mal gucken, ob von dem Biotop auch in den kommenden Jahren noch was übrig bleibt, oder ob das weg kommt.



    LG, Pablo.

    Hallo; Andre!


    Erstmal Sorry wegen dem verschwundenen beitrag.
    >Siehe hier<, das ist ein sehr nerviger Bug im Moment.

    Die Bestimmung als Thelephora penicillata halte ich aus den oben genannten Gründen für gar nicht sicher. Mindestens müsste man den Fruchtkörper mal umdrehen bzw. von unten sehen, wie der Strunk / Stiel aussieht, woran genau der wächst usw.


    Mal zum kritischen vergleich - das hier ist Clavulina coralloides:


    Dieser junge Fruchtkörper ist optisch von deinem Fund ja nun nicht gerade weit weg. Jedenfalls nicht weiter weg als Fruchtkörper von Thelephora penicillata.



    LG; Pablo.