Beiträge von Moosfreundin

    Hallo zusammen,


    bei mir geht winterpilzmäßig leider nichts, deswegen habe ich heute mal Baumarten wiederholt.

    Besonders praktisch war, das der Waldweg freigeschnitten wurde und daher viel frische Holzflächen verschiedenster Arten sichtbar waren, das bringt nochmal neue Elemente in die Bestimmung.

    Weis nicht ob das für wen anderes hier Mehrwert hat, aber wer mag, kommt gerne mit. :)


    1.1

    Knospen spindelförmig, deutlich abstehend, mit sehr vielen Knospenschuppen. Knospen zweizeillig wechselständig angeordnet.

    1.2

    Aufnahme zu Hause nachgeholt, draußen hat man nichts erkannt.


    1.3

    Rinde größtenteils Glatt, bis auf Verletzungen (im nächsten Bild).


    1.4

    Der Vollständigkeit halber... :D


    1.5


    Wenn durchnässt durchaus auch mal nicht in heller Farbe sondern hell orange-gelblich. Rinde +/- ähnlich dick ringsherum, hier wurde auf Höhe von Ästen geschnitten daher mehrere "Herzen". Ich persönlich finde das die Holzstrahlen im Gegensatz zu 2. weniger "durchgehend" sind, sie werden sozusagen heller/weniger hell und unterschiedlich dick von Herz bis Rinde. Aber das ist nur was mir hilft das muss nicht für andere hilfreich sein. :)


    2.1

    Knospen deutlich kürzer als bei 1., mehr als 4 unterscheidbare Schuppen. Dieser Ast stammt aus der Krone.


    2.2


    2.2.2

    Gleiche Art anderer Baum. Dieses Knospen waren richtig prächtig ausgeprägt. :)


    2.3

    Recht unauffälliges Schnittbild, Jahrringe sichtbar jedoch nicht so deutlich, Rinde dünn und glatt, Stamm wulstig - ist das unterste Stammstück also da sind die meisten Bäume "gewellt" aufgrund der Wurzelanläufe, darauf nicht zu viel geben. Im Gegensatz zu 2.4, sind hier die Holzstrahlen nahezu nicht sichtbar - variabel.


    2.4

    Anderer Baum gleiche Art, Stamm in der Mitte etwas oberflächlich abgetrocknet. Mir hilft im Unterschied zur Buche, das die Rinde nicht gleichmäßig dick ist (wie sie unten rechts in diesem Bild scheint) sondern oft dünnere Stellen hat wo das Holz sich wie "eingebuchtet" hat in die Rinde (oben links gut zu sehen). Auch die Jahrringe an sich sind weniger rund als bei Buche, sondern wie gebuchtet, zu sehen z.b. in Stammmitte oberhalb und links vom Riss. (ähnlich einer Blume) Schwer zu beschreiben das muss man einfach immer wieder sehen.


    2.5

    Jung glatt, im mittleren Alter oft stark längs-wulstig, im starken Baumholz dann oft nur noch solche Längsfurchen verbleibend. Manchmal so glatt wie 1.


    2.6

    Anderer Baum gleiche Art


    3.1

    Wenn ich hier mit der Knospe anfangen würde wüsste sofort jeder was es ist, deswegen erstmal das Schnittbild. :)


    3.2

    Auffallend hier besonders die Maserung innerhalb der Jahresringe, dass sind die Leitungsgefäße die diese Baumart in der Hauptvegetationsperiode bildet, die sind einfach enorm groß. Interessant auch die Maserung innerhalb der Jahrringe ist sozusagen parallel zum Jahrring verlaufend. Dies ist bei 7.3 genau umgekehrt.


    3.3

    In älterem Zustand entwickelt diese Art starke Rillen in Wuchsrichtung, jung ist die Rinde fast glatt und erst bei genauerem Hinsehen fallen einem sehr feine Rillen auf.


    3.4

    Sehr typisch schwarze mächtige Knospen.


    4.1

    Dachte falls sich jemand fragt was das ist, Spuren die entstehen wenn der Baum durch den Harvesterkopf durchgeschoben wird (dabei wird der Baum entastet, gemessen und abgeschnitten). Diese Walzen die da dran sind am Kopf verursachen diese mondförmigen Abdrücke.


    4.2.

    Äste auf verschiedensten Höhen. Rechts aus der Krone, dieser Ast hat maximal Licht gehabt und daher viel Nadeln ausgebildet und deutlich kräftigerer Wuchs. Links vom gleichen Baum weiter unten, hier war weniger Licht -deutlich lichterer Nadelbewuchs. Wenn noch weniger Licht verfügbar ist sind die Nadeln nicht mehr rundherum "bürstenartig", sondern flach und weniger in der Zahl. Knospen braun, klein.


    4.3

    Die Nadeln sitzen nicht direkt am Ast auf, sondern auf einem braunen Nadelkissen. (=das Stück zwischen Nadel und Ast)

    4.4

    Je nach Alter kann diese Art auf dem Bild, einer Weiß-Tanne recht ähnlich werden da sie auch gräulich werden kann in der Rinde. Ich persönlich orientiere mich dann an den Rottönen, beide können zwar grob schuppig grau werden aber diese Rottöne finde ich bei der Weiß-Tanne nicht und wenn man nur aufmerksam genug schaut sieht man die Rottöne auch bei einer "grauen" Version der abgebildeten Art.


    4.5

    Klar erkennbare Jahresringe, Rinde nicht übermäßig dick (vgl Kiefer usw.). Frisch gesägte Weiß-Tanne hätte einen Nasskern (dunkel innen bis der Stamm trockener ist, wenn man mit dem Finger drüber reibt mufft das auch).


    5.1 Wenn ich mal eine Weißtanne finde die gesägt wurde wär das hier vielleicht gut einzufügen :)

    6.1

    Finde die Blattnarben dieser Art einfach süß. (Smiley)


    6.2

    Schräger Querschnitt der Äste zeigt eine Kammerung. Die Rinde am jungen Ast ist glatt.


    6.3

    An diesem Ast sieht man die Rinde von jüngeren Exemplaren. Es beginnt längsrissig zu werden, Gesamteindruck grau.


    6.4

    Etwas älter, die Längsfurchen sind bereits tiefer. Grau und Dunkelbrauntöne.


    6.5

    Mit genug Zeit wird die Rinde tief gefurcht. (dieser Baum hatte einen Durchmesser von etwa 80cm)


    6.6

    Knospen können kugelig (Seitenknospen) oder kegelförmig (Blütenknospen) sein.


    (kein Schnittbild da zum Glück keine Walnuss gefällt wurde)

    7.1

    Schnittbild von einem 1cm starken Ast. Hier bereits sehr deutliche Holzstrahlen sichtbar. Wer mutig ist kann mit diesem Bild schon runter auf die Gattung.


    7.2

    Für mich hervorstechendstes Merkmal die dicken Holzstrahlen, sowie Maserung zwischen den Jahresringen. Auch der Farbkern sowie die Maserung zwischen den Jahrringen fällt auf. Frisch gesägt riecht der Kern sauer/würzig.


    7.3

    Anderer Baum gleiche Gattung, hier noch deutlicher der Farbkern zu sehen.


    7.4


    7.5

    Knospen breit eiförmig, oft +/- stumpf.


    (Habe tatsächlich die Rinde vergessen zu fotografieren, das hole ich noch nach :/

    hier ist eine tolle Quelle für verschiedene Rinden von Arten dieser Gattung. Auf 3 Seiten werden hier verschiedenste Arten vorgestellt)


    8.1

    Jahrringe wie inneinander "verwischend", die Jahrringe sind oft nicht so "richtig rund" sondern wie beim unteren Stamm im oberen Bereich gut zu sehen so "ausgedellt". Diese Baumart hat sehr gern Fäule (unterer Baum). Manchmal sieht man auch riesige nach Essig riechende Löcher die von einer roten großen Raupe verursacht wurden. Schadbild (mehr zur Raupe)


    8.2

    Rinde ganz jung glatt, dann mit kleinen Rauten die dunkler als die restliche Rinde sind (der Botaniker sagt Lentizellen), dann furchen ausbildend sie mit zunehmendem Alter stark ausgeprägt und dick werden.


    8.3


    8.4

    Knospen anliegend, wechselständig.


    8.4

    Aufplatzend, ein weißer weicher Flausch kommt zum Vorschein. "Kätzchen"


    8.5

    (Foto zu Hause gemacht) Hier soll das hellbraune Mark gezeigt werden, was rechts zu erahnen ist.


    Ich dachte ich fang' mal mit den bei mir häufigsten Arten an, das wars für heute.

    Viele Grüße :)

    Ja das ist die traditionelle Art mit Pfeffer/Salz/Fett und oft auch gut.


    Ich dagegen bin im modernen Team, weil wenn man mal ehrlich ist - im alltäglichen kochen würde man ja auch nicht alles nur mit Pfeffer/Salz würzen und erwarten das es schmeckt. Viele Aromen entwickeln sich erst durch das "Zusammenspiel". Das heißt nicht dass man da den ganzen Gewürzschrank reinmischen muss bei jedem Gericht. Ich möchte einfach sagen, kochen ist mehr als Pfeffer/Salz.


    Unterm Strich bin ich beiden Methoden offen gegenüber eingestellt und für mich ist das völlig okay wenn jemand meint er/sie präferiere die traditionelle Art. Es (überspitzt gesagt) als einzig wahre/richtige Art hinzustellen finde ich jedoch falsch.

    Ach ich finde deine Tipps gold wert danke!

    War schon so begeistert das ich gerade heute dein Kommentar gelesen habe, nachdem ich gestern mich nicht mehr an die Pilze getraut hatte. ^^

    Das mit dem auf größere was draufstellen merke ich mir. Sesamkörner sind zur Zeit nicht im Haus, aber das wird noch getestet.


    Danke dir! :)

    Hallo zusammen,

    ich hatte gestern verschiedene Fruchtkörper (Alter & Größe) des gelbstieligen Muschelseitlings gesammelt und nun gerade den Test gemacht.

    Für mich wars lecker, aber man muss zumindest in diesem Rezept, auch mit süßen Pilzen klarkommen.


    1. Trocken geputzt und in die sehr heiße Pfanne gelegt


    2. scharf angebraten von beiden Seiten, ein angenehmer Geruch machte sich in der Küche breit der am besten als "röstiger Pilz" bezeichnet werden kann.


    3. So sah das fertige Ergebnis aus, die Sauce bestand aus: 1Tl brauner Zucker, 2Tl oyster sauce, 2Tl Sojasauce, 3Tl Wasser. Ziel war das die Sauce eben am Pilz mehr karamellisiert als dass dann später eine echte Sauce übrig bleibt.


    Ich fand es sehr lecker. Allerdings war für mich ein klarer Unterschied zu schmecken zwischen den kleinen Fruchtkörpern mit ungekocht hellen Lamellen und den größeren Fruchtkörpern, bei denen die Lamellenfarbe eher cremefarbend-hellbraun ungekocht war. Letztere schmeckten leicht bitter und etwas muffig. Auch waren die größeren Fruchtkörper eher saftig-gummig von der Konsistenz als die kleineren. Ich denke wenn man nicht weis wie lecker die kleinen schmecken, wird man mit den großen auch zufrieden sein. :D Aber nachdem ich jetzt die verkostet habe werde ich nur kleine mit hellen Lamellen sammeln. Für mich wieder ein klarer Fall von "man muss nur wissen wie". Richtig zubereitet, schmeckt der lecker.

    Hey, erstmal Glückwunsch zu deinem Fund!


    Schau doch mal hier nach ob ein Pilzsachverständiger in deiner Nähe lebt. Der kann dir helfen bei der sicheren Bestimmung.

    Weil du legst hier gerade dein Leben in die Hände von irgendwelchen Menschen die einen Account hier haben - Pilzsachverständige dagegen sind geprüft und können dir echte Sicherheit geben.


    Pilzsachverständige finden / DGfM


    Das heißt auch nicht das du da immer hingehen musst, aber glaube mir, es ist eine ganz andere Sicherheit. :)



    Edit: Manche hier sind auch absolute Experten so ist es nicht - aber es ist einfach höchst unprofessionell eine "Essensfreigabe" per Internet zu geben, das wird keiner machen der/die eben professionell arbeitet.

    Hast du zufällig auch ein Tipp wie man Austernseitlinge schmackhaft zubereitet? Ich habe das letztens mit Zwiebeln angebraten und Sahne abgelöscht und es war kein Erlebnis das ich wiederholen möchte... :/
    Habe da schon an dich gedacht aber es hat sich irgendwie nicht die Gelegenheit ergeben dich zu fragen.

    Möchte nicht den thread völlig in andere Bahnen lenken, aber wenn ich dich hier schonmal habe. :D (nur als kurze Frage nicht um den thread völlig in ein Kochthread umzuwandeln) Shroom!

    Hallo Stegi,


    gut sieht es aus wie du bestimmst! :)

    Ich dachte ich fang mal an und mal sehen wies läuft.


    1&4 sind tatsächlich gelbstielige Muschelseitlinge. Ich erkenne sie immer an den Grüntönen im Hut und natürlich wenn man sie umdreht die Gelbtöne und die gleichmäßig endenden Lamellen. So erkennst du die eigentlich auch fast immer schon von weitem, wenn du dir angewöhnst diese Grüntöne zu "suchen" im Pilz. Zumindest nach meiner Erfahrung sind Austernseitlinge zwar sehr variabel in ihrer Färbung, aber dieses grünstichige haben sie nicht. Snokri hat die letztens auch mal gekocht in einem Youtubevideo... sah aber nicht so enorm begeistert aus. (sind halt bitter)


    2. kenne ich nicht, aber ich bin recht sicher das du mit deiner Vermutung falsch liegst, allein schon der Stiel ist völlig anders beim büscheligen Faserling.


    3. Ich hätte da einen aus der Gruppe der Gifthäuplinge vermutet... wenn da viel Regen & Hände drüber ging, ist nichtmehr viel übrig von den weißen Fasern.


    5. korrekt, Schmetterlingstramete. (ohne r am Ende, glaube das war aber versehentlich von dir)


    6. korrekt, ich finde der Birkenporling riecht auch so stechend wenn frisch aufgeschnitten. Falls du ihn verwenden wolltest, nur unten reinweiße Fruchtkörper sind "frisch". Eine konkrete wissenschaftlich nachgewiesene positive Wirkung auf den Mensch gibt es derzeit noch nicht... aber viele hällt das ja nicht ab. Ehrlich gesagt muss man sich da wirklich anstrengen um den zu verwechseln, aber mit genug Kreativität ist es bestimmt möglich. Einen der super ähnlich aussieht und leicht zu verwechseln ist, gibt es meines Wissens nach nicht.


    Bin gespannt was die anderen meinen. :)

    Ich überlege gerade wie ich das schaffe nachzubilden, vielleicht mag hier jmd. meine Gedanken/Plan überprüfen und mir Tipps geben.


    Plan:

    1. Austernseitlinge sammeln, trocken mit Pinsel reinigen, in grobe Stücke schneiden
    2. Thermomix "Pulse" (matscht das nicht sondern produziert feine Stückchen)
    3. auswringen mit sauberem Geschirrtuch
    4. Kugeln in growbeutel (mit Filter) legen und bei 8°C in den Lagerkühlschrank legen
    5. Warten und hoffen.


    Gedanken:

    Erst hatte ich wie weiter oben geschrieben auch gedacht "ja klar, hier wird Austernseitling auf Austernseitlingfruchtkörper gezüchtet". Aber es kann ja auch irgendein ungefährlicher weißer Schimmel sein (ähnlich Camembertschimmel) der damals in diesem "feuchter&kühler-Keller-Habitat" vorhanden war, aber jetzt in meinem Keller der zudem viel zu warm und trocken ist, nicht vorhanden ist. Das Risiko das da irgendwas wächst was ich nicht möchte schätze ich als enorm hoch ein. Selbst wenn sich ein weißer Überzug bildet, weis ich nicht wie ich erkenne ob das "der Richtige" ist. Im Video wurden sehr feine Pilzstückchen aber nicht Matsch produziert nur mit dem Messer schneiden würde das nicht reproduzieren. Wenn ich es in growbeutel lege habe ich zumindest kein Schimmelhaufen in meinem Kühlschrank. Der Kühlschrank ist ein Lagerkühlschrank er wird selten geöffnet. Wenn ich wüsste was da wirklich damals passiert ist könnte ich ja auch das Austernseitlinghack sterilisieren und neu beimpfen, nur mit was? Keine Ahnung. Ich überlege auch ob ich Handschuhe tragen sollte - im Video wird alles mit bloßer Hand gemacht, aber ich glaube das hat ganz andere "Kontaminationskosequenzen" als wenn ich das heute auch so mache. Also mir geht es nicht drum steril zu arbeiten weil das ist hier eh utopisch. Puh.

    Vielleicht liegt das an der Qualität? Also ich kenne mich auch nicht aus, nur habe ich mal gehört das sobald die beschädigt sind, kaum noch Wert haben. Viele von den Fruchtkörpern haben ja Löcher oder sind angeschnitten? Auch sehe ich keine Marmorierung, ich dachte die sollte vorhanden sein... Bin gespannt was die Experten dazu meinen, man lernt immer dazu und das finde ich sehr spannend.



    Edit: Habe nachdem Ulla den bestimmt hat, den Pilz mal bei 123pilze gesucht, falls es noch jmd interessiert.
    Chinesischer Trüffel, Indischer Trüffel = TUBER INDICUM (SYN. TUBER SINENSE)

    Da kann man ja nur neidisch werden! Danke fürs Teilen. :) Sieht super lecker aus!
    Ist der Naematelia aurantialba (die gelbe Kugel) roh aufgeschnitten? Oder wurde die vorher gedünstet oder so?

    Genieß deine Zeit da drüben. :)

    Wow da hast jetzt aber einen rausgehauen!
    Ich finde deinen Bericht richtig toll, danke fürs teilen. :)

    Für mich die besten Touren, wenn neben den "Pilzen zum Betrachten" auch noch ein paar Speisepilze den Weg kreuzen.

    Ich hätte jetzt einen rotrandigen Baumschwamm vermutet, bei dem irgendwas schon kräftig zugebissen hat. Bin aber kein Experte.

    Glückwunsch zu deinen bisherigen Funden, Austernseitlinge (in essbarem Zustand) suche ich noch für diese Saison vergeblich... :)

    Hallo zusammen,


    weil ich das gestern eigentlich ziemlich cool fand, habe ich mich heute nochmal an Pilze an Holz gewagt.

    Eigentlich wollte ich mir mal Tanne und Esche anschauen, aber irgendwie war da nicht so viel los wie an der Buche...

    Über Korrekturen & Bestimmungshilfe bin ich wieder sehr dankbar!

    1.

    Wuchs an Buche, fühlt sich rau-samtig an (weniger flauschig als es aussieht), nur die Lamellenschneiden sind cremeweiß, die Lamellen selbst sind hellbraun.


    2.

    An Buche, angenehm pilziger Geruch, dunkle Cortexzone zwischen Huthaut und Fleisch nach durchschneiden sichtbar, Poren klein - manche rundlich manche eckig der Pilz konnte sich nicht entscheiden was er will.


    3.

    Wuchs an Fichte, habe den selben Pilz aber auch an Weißtanne gesehen. Keine Verbindungen zwischen den Lamellen, die Lamellenschneiden sind Sägeblattartig, auf dem Hut ist sehr feiner Samt. Riecht etwas stechend/pilzig, definitiv nicht Kräuter, Anis oder Mehl. Sporenpulverfarbe scheint hell zu sein, in der Mitte vom Bild sieht man (direkt links von dem umgedrehten Fruchtkörper) die Sporen die sich auf dem Hut des nebenliegenden Fruchtkörpers abgelegt haben.


    4.1

    4.2

    Wuchs an Weißtanne, riecht für mich leicht säuerlich.

    5.1

    5.2

    Wuchs an einem Buchenast, gallertartig, sehr strukturschwacher Pilz.


    6.1

    6.2

    Wuchs an Esche, ist in echt etwas heller - nicht so durchdringend schwarz und auf der Unterseite matt. Gallertartig aber recht fest. Kein Geruch.


    7.

    Wuchs an Weißtanne. Stiel weiß überfasert, braune Ringzone, leicht säuerlicher Geruch. Habe den in "frischer" schon betrachtet leider war da mein Handyakku leer. Inzwischen hatten sie etwas unter dem Wetter (und Tieren) gelitten.


    8.

    Wuchs an Buche. Dachte hier erst an die Buckeltramete, dann sah ich die runden Poren.


    9.

    Buche oder Esche, war ein Wurzelstrunk und schwer zu erkennen.


    10.1

    10.2


    Wuchs im Wurzelwerk einer Erle. Gebilde ist sehr hart, riecht nur nach Erde sonst nichts. War fest mit einer Wurzel verbunden. Schnittbild riecht auch nach nichts. Wurde mit einer Handsäge aufgeschnitten.


    11.

    Wuchs an Buche. Hat richtung Anwuchsstelle schon Madenfraß. Roch pilzig bis unbedeutend.


    12.1

    12.2

    Der Stamm darunter war schon ziemlich durch und kann Buche oder Eiche sein. Wird beim trocknen deutlich heller, riecht muffig/pilzig, verfärbt nicht bei Reibung.


    Vielen Dank fürs drüber schauen und mitbestimmen! :)

    Danke Bläuling! :)
    ich muss ehrlich gestehen ich hatte bei dem keine Ahnung. Mein erster Gedanke war in Richtung Saftling (weil einfarbig, doch recht intensives gelb) aber da hat der Standort ja garnicht gepasst und die Lamellen auch nicht - und so enorm knallig war das gelb dann doch nicht. :D Haben Dachpilze nicht alle freie Lamellen? Diese sind jedenfalls angewachsen, minimal herablaufend.


    Ich lerne auch extrem viel hier, bin dankbar für alle Hilfen.

    Danke euch beiden, Werner & Björn!

    Habe es gerade im Hauptpost editiert.


    Habe mir alle vorgeschlagenen Pilze angeschaut und die Merkmale nachgelesen.

    Von dem stereum habe ich zum Glück zwei Fruchtkörper mitgenommen, einer ist jetzt auf die Heizung gewandert mal sehen was sich da morgen sehen lässt ob da was heller wird.

    Irgendwann werde ich hoffentlich auch ein Mikroskop haben. :)

    Den (Neo)-lentinus adhaerens habe ich halbiert und er sieht im Schnittbild (und von den anderen Merkmalen) sehr passend aus.


    Ehrlich gesagt bisher habe ich einfach alles mitgenommen was "bestimmbar" aussah, also nicht diese winzigen einfarbig braunen Pilze z.b.

    Oft gerate ich dann auch an Arten die doch nicht so einfach sind wie erhofft. Aber es macht mir trotzdem Freude.

    Danke nochmal euch. :)


    Ein Mikroskop besitze ich leider nicht.
    Aber ganz ehrlich, bei den Pilzen wo man makroskopisch nicht zur Art kommt, bin ich auch mit einer Gattung o.ä. voll zufrieden.


    Nr.3

    Mit Laubholzknäueling meine ich einen Knäueling, der an Laubholz wächst. :)

    Tiefer bin ich nicht gekommen.


    Nr.4

    Den werde ich mir jetzt genau anschauen, vielen Dank für den tipp!


    Nr. 5

    Mir ist gerade aufgefallen das Stielbecherchen ja an Kräutern wachsen, das hatte ich leider völlig falsch im Kopf gehabt. (Hymenoscyphus repandus hatte ich gedacht).

    Ich schaue mir deinen Vorschlag jetzt genau an!

    Danke dir! Das ist super wertvoll. Ich füge deine Bestimmungen jetzt noch im Hauptpost ein damit es in Zukunft richtig dasteht.

    Hallo zusammen,


    ich dachte ich traue mich mal an "Pilze an Holz".

    Besonders freuen würde ich mich um Korrekturen/Bestätigungen, da es ein neues Thema für mich ist bin ich da nicht so sattelfest.

    Zu Beginn die Pilze welche ich bereits bestimmt habe, später die eher unsicheren Kollegen...

    Habe es hinter einem Spoiler verborgen weil ich das mal hier gesehen habe und eigentlich ganz cool finde.

    1.

    1.1

    Auf Birkenholz, Unterseite weiß, Geruch erinnert mich an Flaschenstäubling (bisschen stechend aber nicht sehr unangenehm), Schnittbild weiß. Ältere Fruchtkörper haben eine schmutzige weiße Ober- und Unterseite.


    2.

    2.1

    Buchenholz, kein Geruch, recht weicher Fruchtkörper, Schnittbild so fleischfarbend/braunrötlich. Habe kein KOH (ist zwar bestellt aber kommt leider nicht an)


    3.

    Buchenholz, kein Geruch, ist etwas klebrig an den Fingern wenn man ihn unliebsam quetscht.


    4.

    Auf Buchenholz, kein Geruch, gallertartig.


    5.

    Buchenholz, sehr weiche Fruchtkörper, kein Geruch.


    6.

    Ich dachte der hätte eigentlich eine weiß-cremefarbene Unterseite, aber diese haben (glaube ich) schon unter dem Wetter gelitten.

    Wuchs an Salweide, roch für mich kartoffelartig, Oberseite fühlt sich glatt-speckig an.


    7.

    Ich tippe auf Eichentotholz, Pilz ist weich, trocken, riecht pilzig, Oberseite leicht beflaumt. Leider ist das Bild nicht so scharf, die Unterseite hat keine regelmäßigen Poren - labyrinthartig passt dazu.

    8.

    Buchentotholz, leider auf dem Bild nicht erkennbar aber die Unterseite ist cremeweiß und hat sehr feine unregelmäßig aber größtenteils rundliche Poren. Pilziger Geruch, vielleicht leicht süßlich.

    9.

    An Buchentotholz, riecht pilzig, Oberseite fein beflaumt fühlt sich an wie ein Pfirsich. Keine Poren sichtbar an der Unterseite. Verändert nicht die Farbe bei Reibung.

    10.

    Wuchs auf einem Baumstumpf, leider war für mich nicht erkennbar ob Nadel-/Laubholz. Riecht süßlich.

    Das Moos oben links im Bild ist das große Besenmoos. :)


    11.

    Auch die vorderen Fruchtkörper hatten die gleiche Farbe wie die weiter hinten, leider war das mir nicht möglich besser zu fotografieren.

    Muss nicht bestimmt werden, würde mich nur interessieren was das ist. Wuchs in Totholz, sah für mich nach Nadelholz aus.

    Jede dieser Kügelchen hatte einen winzigen Stiel in gleicher Farbe aber heller.

    12.1

    12.2

    12.3

    12.4

    Wuchs am Fuße einer Eiche, umliegend kleine Buchen und weiter weg eine Kiefer. Da es nur ein Fruchtkörper gab habe ich diesen mehrfach fotografiert. Habe kein speziellen Geruch feststellen können. Hat eine kleine Hutspitze die auf den Bildern nicht so rüberkommt. Lamellen sind dünn & weich und laufen nicht am Stiel herab. Stielspitze weiß überhaucht. Wuchs nicht an Holz (alle anderen Pilze von diesem post sind ja an Holz)


    13.

    Buchentotholz, Oberseite fein beflaumt, Geruch gibt für mich nichts her. Poren sind länglich.


    Vielen Dank an jeden der hier kommentiert :)