Beiträge von Moosfreundin

    Finde deine Funde toll!
    Nach Karlsruhe wollte ich eigentlich auch kommen, bin jetzt aber leider krank. :/
    Falls du zufällig ein paar Bilder machst von der Ausstellung das wär ziemlich cool. (nichts aufwändiges)

    Bei Cortinarien habe ich leider keine Ahnung und kann dir da nicht helfen,

    aber wir haben tolle Mitglieder hier die viel drauf haben.

    Ich glaube das wär ganz gut für einen eigenen thread, dachte ich gerade.

    Nicht das ich noch nie einen thread in andere Gewässer gelenkt hätte... :D

    aber das war keine Absicht und man versucht ja draus zu lernen.

    Deswegen würde ich vorschlagen einen neuen thread zu eröffnen zu dem Pilzsammelthema in der Schweiz.


    Zu den Stockschwämmchen kann ich sagen, ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund sich dem völlig zu verschließen.

    Was zählt ist einfach die Intensität mit der sich der Sammler mit diesem einen Pilz beschäftigt hat.

    Es geht nicht nur um "Schüppchen oder nicht", sondern darum den Pilz immer und immer und immer wieder in verschiedensten Zuständen (jung bis gammel) wirklich gesehen zu haben und das nicht nur in einer Saison, mit der Zeit sieht man viel mehr (sehen im Sinne auch von riechen, Pilz in seinem Habitat verstehen usw.). Was ich als problematisch wahrnehme ist eher das "intensiv beschäftigt" oder "ich bin sicher damit" bei jedem Menschen etwas anderes heißt und manchmal vielleicht zu einer falschen Sicherheit führt. Vielleicht lässt du die Finger genau wegen der falschen Sicherheit von den Stockschwämmchen, das finde ich clever (wenn ich das so sagen darf ich hoffe es ist nicht zu direkt). Aber mit mehr Erfahrung und einem PSV zur Hand, finde ich schon das man sich mal rantrauen darf.


    Sieht toll aus! Sehr coole Bilder. :)
    Habe mal gelesen UV Licht kann auch ziemlich schädlich sein, ich sags nur weil du manchmal deine Finger auch erwischt hast.

    Manche Moose kann man auch ganz toll damit anleuchten... falls dir irgendwann die Pilze ausgehen. :D

    Welche Wellenlänge hast du denn da?
    Möchte ich auch unbedingt mal machen.

    Hm die Schüppchen sehen ziemlich hell dafür aus? Die sollten meines Wissens nach schwarzbraun sein. Du hättest das bestimmt gemacht wenns möglich gewesen wäre, aber Bilder draußen (in der Natur/ohne Kusntlicht) wären hilfreich gewesen.

    Nicht einfach essen wir sind hier noch am Rätseln!

    :D


    (man mag es kaum glauben aber das passiert leider dass Leute einfach die Pilze essen ohne sie sicher zu kennen, da jetzt Abendessenzeit ist dachte ich ich sag das mal...)


    VG

    Moosfreundin

    Habe mich entschieden das hat ja Zeit, ich muss nichts überstürzen. Der normale Pilzsammler bin ich ziemlich sicher nicht, dafür gehe ich viel zu oft in die Pilze rein zum Lernen (jeden Tag). Bzw. jetzt gerade nicht weil ich krank bin und im Bett den größten Teil meiner Zeit verbringe, aber ich meine im gesunden Zustand bin ich jeden Tag auf Pilzjagd. :D

    Inzwischen auch immer mit zwei Körbchen, eins für Speise- eins für Lernzwecke. Wobei das Speisekörbchen eben nicht die Priorität hat.

    Hauptgrund warum ich mir mit den Chemikalien jetzt Zeit lasse ist dass ich gerade nicht so klar denken kann (Fieber) und ich das einfach vorher mit klarem Verstand durchlesen möchte.

    Ich hatte schon diverse Chemikalien in der Hand/in Nutzung, also in einem Pilzkurs, da ging das ganz gut und uns wurde der richtige Umgang auch erklärt.

    Aber von Profi bin ich Meilen entfernt, will nur sagen der korrekte Umgang wurde mir gezeigt. :)


    VG

    Moosfreundin

    Hey Dydra,


    ich dachte ich lasse noch einen Tipp da,

    weil mir geht das auch oft so dass ich so "bei den Pilzen" bin, dass ich die Bäume voll vergesse.

    Ich mache draußen Fotos von den Pilzen und während ich sozusagen das "Bild zusammenstelle",

    dreh ich mich einmal um, schau was steht da so rum an Bäumen - und baue mir unauffällige Erinnerungen ins Bild ein.

    Wenn alles voll mit Fichten ist lege ich z.b. einen Fichtenzapfen an den Bildrand (oder nutze ihn um den Pilz besser zu positionieren).

    Wenn viele Birken da sind einfach ein Blatt dazu usw. . Das hilft dann kannst du ganz entspannt durch die Wälder streifen und musst dich später nicht fragen was da nochmal drumherum wuchs weil du es sozusagen mit fotografiert hast.


    VG,

    Moosfreundin

    In meinem Buch stehen sie weder als giftig noch als Speisepilz, sieht nach ungenießbar aus. (Pilze Mitteleuropas)

    Ich vermute das ist einer von den Pilzen die einfach zu wenige gegessen haben bisher,

    um wirklich sagen zu können ob/wie giftig. Zu wenig Menschenversuche. :D


    Dein Massenaufkommen finde ich beeindruckend!


    VG
    Moosfreundin

    Hallo zusammen,


    vielleicht gibt es hier ja schon eine Liste, die ich übersehen habe - dann einfach drauf hinweisen.


    Ich frage mich seit längerem, was denn Sinn ergibt für mich zu "besitzen" an Chemikalien.

    Letztens hatte ich einen Porphyrröhrling, da hätte KOH gut gepasst.

    Oft kommt dann im Buch auch was a la "time to shine für FeSO4"...

    Jedenfalls möchte ich nicht irgendwas für Sonderfälle kaufen die dann einmal all 5Jahre eintreten,

    ich brauche im Prinzip einfach eine mini Sammlung die ich nach dem Schlüsseln nutze und die dann auch zum weiteren Erkenntnisgewinn beitragen.

    Champignon finde ich keine leichte Gruppe, da habe ich auch viel über Chemikalieneinsatz gehört. (KOH & Schaffer Lösung)

    Ich mikroskopiere nicht.


    Ich habe gehofft vielleicht hat sich da jemand hier auch mal eine Liste geschrieben was er/sie so sinnvoll erachtet und mag diese teilen. :)


    VG,

    Moosfreundin

    Krass ich wollte garnicht so ein Stress hier auslösen mit meinem Kommentar, scheint ein heiß diskutiertes Thema zu sein.

    Aber jetzt ist gut, wir können wieder zum Pilzthema gehen oder? Das hat mir mehr Freude gemacht, das ist so ein toller thread hier. :)

    Ansonsten gelobe ich feierlich nur noch Stängel zu sagen statt Stiehl. :P

    VG

    Moosfreundin

    Viele Menschen stempeln komplexe oder unorthodoxe Gedanken als „Stuss“ ab, nicht weil die Ideen schlecht sind, sondern weil die eigene kognitive Leistungsfähigkeit oder Bereitschaft fehlt, sie tief zu durchdenken. Deswegen bin ich stehts sehr vorsichtig damit etwas als Stuss abzustempeln, weil sich später oft herausstellt, dass mir einfach die nötigen Informationen gefehlt haben um wirklich zu verstehen, was mein Gegenüber meinte.

    Was mich an dem Rechtschreibthema stresst, ist,

    dass oft Leute denken, es würde von hoher Intelligenz zeugen, wenn man sich „hochgestochen“ ausdrücken kann.

    Sowie umgekehrt von niedriger, wenn dies eben nicht der Fall ist.

    Ich habe mich mein ganzes Leben gefragt, warum ich so intelligent sein sollte, aber keinen Satz korrekt schreiben kann.

    Und warum so oft Menschen Dinge superkompliziert ausdrücken, aber es offensichtlich gar nicht verstanden haben, was sie da sagen.

    Oder noch schlimmer: der Satz ist dann einfach nur „leer“, ohne echte Information, was mir dann wie Zeitverschwendung vorkommt das lesen/zuhören zu müssen.

    Mir kommt es oft so vor, als würde so viel kognitive Leistung auf den Satzbau verwendet, dass das eigentliche Thema nicht mehr durchdacht wird.
    VG
    Moosfreundin :)

    Ich weis natürlich, dass der Beitrag von Radelfungus nur ein Scherz war.

    Aber habe über das "mit Rechen durchwirbeln" nachgedacht. Der Pilz scheint ja nur dort zu sein wo es feuchter ist (unter Holzbalken, dicht neben dem Holzbalken),

    wenn man es jetzt durchwirbelt verteilt man das Mycel ja in Bereiche bei denen er sich vielleicht nicht so wohl fühlt.

    Wenn das Wetter sich aber so ändert (Herbst halt...) das es besser für den Pilz ist,

    würde so ein durchwirbeln ja sogar die Verbreitung unterstützen?
    Ich habe aus der Pilzzucht gehört/gesehen dass man dort auch das Substrat "schön durchmischt" wenn Körnerbrut beigegeben wird,

    damit eben alles schön gleichmäßig bewachsen werden kann.

    Wenn allerdings andere Pilze bereits auf den Hackschnitzeln sind (das ist bestimmt so, ist ja draußen),

    und sich der sichtbare Pilz nur dort durchsetzen konnte (weil optimale Bedingungen) würde ein Durchmischen hilfreich sein.... weil er sich eben an den anderen Flächen nicht durchsetzen kann. Wenn man mit einer Schaufel den Bereich entnimmt und danach durchwirbelt, ist ja auch nicht gesichert ob man einfach nur frisches Substrat dem Pilz gibt oder ob sich andere Pilze die bereits auf den "neuen" Hackschnitzeln sind, dann vielleicht doch durchsetzen. Jedenfalls ist ein komplettes Entnehmen utopisch, aber man könnte ja die Dominanz sozusagen schwächen durch teilweise Entnahme. In einem Kurs habe ich gelernt Nitrat sei übel für Pilze. Aber ob das so gut für ein Kinderspielbereich ist und dann auch wirklich bei diesem unbekannten Pilz wirkt....

    Hm. :D

    Also ich schließe mit: Lieber nicht durchwirbeln/behandeln.

    War einfach nur ein Gedankenspiel.

    muelles1 schön das du hier ins Forum gefunden hast! :)
    Schau doch mal online nach dem nächstgelegenen PSV und frage dort persönlich (mit allen Pilzen) nach.

    Hier im Forum gibts keine Beratung hinsichtlich Verzehr,

    das ist nicht professionell.


    Machs gut,

    Moosfreundin.


    War das freundlich genug beli 1 ? :D

    Danke euch allen für die Nachrichten, ich hatte eigentlich vor heute KOH zu besorgen das ich den Test noch machen kann,

    aber mich hat es übel erwischt (Erkältung) und ich bleibe heute im Bett. Das muss jetzt einfach so passen.

    VG,

    Moosfreundin