Beiträge von Tsgu
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Hallo Tsgu,
welche Alternative hättest du denn anzubieten? Auf X. porosporus warst du ja auch gekommen, wie du schriebst.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling,
ich habe keine Alternative anzubieten. Es wäre dann eine Art, auf die ich bei meiner kleinen Recherche nicht gestossen bin.
FG
Manuel
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Hallo Manuel,
schau mal in Richtung Falscher Rotfussröhrling X. porosporus, da deuten die düsteren Farben am und in der Stielbasis hin,
viele Grüsse
Matthias
Besten Dank für deinen Beitrag, Matthias. Ich habe auch auf x. porosporus getippt. Aber müsste die Stielbasis nicht intensiver dunkelbraun bzw. schwärzlich gefärbt sein? Beim einen Exemplar ist das ja gut sichtbar, viele andere, die ich gesehen habe, hatten aber keinen Ansatz davon.
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Guten Tag allerseits,
ich habe heute bei Tannen die Röhrlinge gefunden, die unten abgebildet sind. Sie sind 3 - 8 cm hoch. Die Röhren sind gelb bis bräunlich (ältere Exemplare) und bläuen nicht. Die Färbung der Stiele geht von gelblich und bräunlich bis zu leicht rötlich. Deutlich rot gefärbt, wie die der Rotfussröhrlinge, die ich bisher gefunden habe, sind sie nicht. Die Hutfarbe ist hellbraun, hat sich aber, so wie es mir scheint, in Richtung dunkelbraun verschoben nach etwa zwei Stunden. Das Schnittbild zeigt hellgelbes Fleisch, das am Stiel stellenweise nach einigen Minuten bläut (s. Fotos). Die Pilze sind fest, auch diejenigen, die Risse zeigen im Hut.
Kann das der starkblauende Rotfussröhrling sein? Welche Arten kommen für euch sonst noch in Frage?Beste Grüsse
Manuel -
Guten Tag, kommen andere Pilze infrage als Craterellus ianthinoxanthus
Hallo Tsgu,
ich denke Schrumz liegt sehr gut mit seiner Einschätzung und es wird nichts anderes dabei rauskommen,
viele Grüsse
Matthias
Danke Matthias. LG Manuel
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Guten Tag, kommen andere Pilze infrage als Craterellus ianthinoxanthus
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Hi,
ich halte das erste für eine Krause Kraterelle und das zweite für Craterellus ianthinoxanthus, ein super Fund.
Viele Grüße
Besten Dank für deinen Beitrag, die Krausen Kraterellen habe ich mittlerweile schon mehrmals gefunden in diesem Herbst, die helle Farbe verblüfft mich.
Beim anderen Pilz erstaunt mich die Schwärzung am Hutrand. Sollten nicht eher Druckstellen schwärzen bei craterellus ianthinoxanthus?
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Guten Tag allerseits,
ich habe heute in einem Mischwald mit mehrheitlich Buchen nebst zahlreichen grossen Totentrompeten folgende zwei Arten gefunden, die ich nicht bestimmen kann. Kann der cremefarbene bis weissliche Pilz eine krause Kraterelle sein? Müsste der Hut nicht dunkler sein? Und der andere Pilz, ein schwärzender Leisling? Die Farbe des Pilzes hat sich seit dem Anschnitt vor einer halben Stunde leicht ins graubräunliche verschoben, aber nicht nur an der Schnittstelle, auch äusserlich. Die Pilze sind übrigens teils büschelförmig gewachsen, viele hatten einen auffällig breiten Stiel.
Update: Mittlerweile - etwa eine halbe Stunde später - sind die Hutränder an einigen Stellen schwarz geworden. (s.letzte 2 Bilder)
Besten Dank für eure Hilfe schon mal.
Beste Grüsse
Manuel -
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Hallo Tsgu,
das mit der "Vorwarnliste" war scherzhaft gemeint, nämlich dass man da wo Krause Kraterellen wachsen, auch stark mit Totentrompeten und noch anderen essbaren Kraterellen/Kantharellen wie C. cinereus oder melanoxanthus oder Laubwald-Pfifferlingen rechnen kann, also sozusagen "vorgewarnt" wird. Bei der Krausen Kraterelle und den anderen Arten muss man allerdings genau hinschauen: wenn die Pilze zu schimmeln anfangen, dann oft vom Hutrand her.
Freilich gibt es bei Kraterellen und Kantharellen aller Art (auch beim Pfifferling!) besondere Sammelbeschränkungen, zumindest ist das in Deutschland so.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling, ach so : ). Dann werde ich das Plätzchen künftig öfters aufsuchen.
LG
Manuel -
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Hallo Manuel
In D steht die Krause Kraterelle auf der Vorwarnliste. In der CH nicht. Die darfst du sicher ernten, aber häufig sind sie nicht.
https://www.wsl.ch/map_fungi/s…art=1991&end=2025&lang=de
Hab sie letztes Jahr erstmals gesehen im Stadtwald hier. Hab sie stehen gelassen, da es nicht viele gab. Wenn nicht geschützt handhabe ich das so: Wenns irgendwo viel hat von etwas, nehme ich einige davon, auch wenn die Art an sich nicht häufig ist. So richtest du keinen schaden an.
LG Andreas
Hallo Andreas, genau so handhabe ich das auch. Danke für den Link!
LG Manuel -
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Hallo Manuel,
Krause Kraterellen stehen auf der Vorwarnliste.
Verantwortlicher Umgang.
Merk Dir den Platz.
Ich hatte eine Stelle, wo es 2 Jahre an den Buchenschösslingen Krause Kraterellen gab und danach wachsen dort seitdem üppigst Totentrompeten.
Beste Grüße
inge
Hallo Inge,
in welchem Land stehen sie auf der Vorwarnliste? Ich komme aus der Schweiz.
Es gab ziemilch viele frisch gewachsene Exemplare, mal schauen, was da noch kommt. Ich werde aber nichts ernten, solange ich nicht weiss, wie selten die hier in der Schweiz sind.
Danke für den Tipp, den Platz habe ich mir schon gemerkt.
Das würde mich natürlich freuen, wenn bei mir auch die Totentrompeten folgen würden. : )
Beste Grüsse
Manuel -
Hallo
Im ersten Bild erkennt man schon den typischen krausen Rand einer Krausen Kraterelle.
Hallo, besten Dank für deinen Beitrag. Sind die Leisten bei krausen Kraterellen bei solch jungem Wachstum einfach noch nicht vorhanden?
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Die Frage ist zunächst, was Du mit "Herbsttrompeten" meinst? Ich sehe hier weder eine Totentrompete noch einen Trompetenpfifferling. Ich würde eher in Richtungen Krause Kraterelle denken.
Hallo Thomas, danke für die Rückmeldung. Ja, "Totentrompete" habe ich gemeint. Der Pilz hat keine Leisten, deshalb dachte ich, die krause Kratarelle komme nicht in Frage. Oder kann es sein, dass man in diesem jungen Wachstum noch keine Leisten sieht?
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Guten Tag allerseits,
ich habe heute diese ca. 1 - 2 cm grossen Pilze im Mischwald in der Nähe von Buchen und Tannen gesehen. Sie scheinen ganz frisch gewachsen zu sein. Ich vermute es sind Herbsttrompeten, was mich aber etwas irritiert, ist der weisse Rand am Hut. Ich habe noch nie Herbsttrompeten mit einer solchen Zeichnung gesehen, ihr schon? Kommt ein anderer Pilz in Frage?
Beste Grüsse
Manuel -
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Nicht nur die Rottöne, sondern auch der Ring ist auch bei dem jüngeren Exemplar deutlich erkennbar. Er hängt halt noch zwischen Hutrand und Stiel fest.
Super Hinweis! Danke Claudia!
LG Manuel -
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Moin Manuel

Schau dir mal dieses Bild bei wikipedia genau an, da kannst du das sehr gut erkennen mit dem Ring am Stiel bzw. wie das von unten mit der Teilhülle gemeint ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/…0_Amanita_rubescens_2.jpg
Der Perlpilz hat eine sogenannte Teilhülle und eine sogenannte Gesamthülle.
Das haben andere Wulstlinge/Knollenblätterpilze auch, z.b der Fliegenpilz.
Ganz jung und klein umschließt die Gesamthülle oft noch den kompletten zu sehenden Pilzfruchtkörper.
Im Laufe des Wachstums reißt diese Gesamthülle dann auf und hinterläßt dann auf der Hutoberseite, wie beim Perlpilz oder auch beim Fliegenpilz diese weißlichen, aber je nach Art auch anderweitig gefärbten Flöckchen, das sind die Reste der Gesamthülle. Die können bei feuchter Witterung auch mal fehlen, die sind meist leicht abwischbar.
An der Hutunterseite hast du beim Perlpilz ein dünnes Häutchen, welches im jungen Zustand noch die Lamellen bedeckt, die sogenannte Teilhülle.
Im Laufe des Wachstums reißt das ab und bleibt dann als Ring am Stiel zurück. Der kann natürlich auch mal fehlen, abgerissen, abgefressen von Schnecken, weg gegammelt.
Meist sieht man dann aber trotzdem noch ganz gut die Zone am Stiel, wo er mal war.
Der Ring sollte beim Perlpilz oberhalb gerieft sein, was aber kein ganz sicheres Berstimmungsmerkmal ist, das kann der Pantherpilz auch gelegentlich mal haben.
Wichtig ist die rötlich/rosaliche Verfärbung, die man oft sehr gut an der Knolle, in den Madenfraßgängen oder unter der Huthaut sehen kann.
Das kann auch mal rotbraun ausfallen. Der Stiel geht allmählich in die Knolle über, das sieht dann so rübenartig aus.
Die Bilder sind ja von drin, so wie es aussieht, versuch mal welche draußen zu machen bei Tageslicht. Kunstlicht kann die Farben verfälschen.
Versuch mal so nah wie möglich dran zu gehen, um mehr Details aufs Bild zu bekommen. Da fummel dich mal rein, das ist mit eigentlich jedem Smartphone machbar.
LG
Daniel
Besten Dank, Daniel, für deine ausführliche Erläuterung. Ich lade noch ein aussagekräftigeres, bei Tageslicht aufgenommenes Foto hoch. Definitiv erkennbar sind meiner Meinung nach die anscheinend typischen Rosatöne im Schnittbild.
LG Manuel -
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Moin Manuel,
ich denk auch, daß das mit dem Perlpilz passen sollte, ist natürlich keine Verzehrfreigabe.
Bitte äußerste Vorsicht, wegen Verwechslungen, z.b. dem Pantherpilz.
Ich bin sehr lange um die drumrumgeschlichen und habe mir keine Ahnung wie viele angeschaut und da gelassen.
Ist das rechts daneben eventuell eine Flockenhexe, macht so den Eindruck?
LG
Daniel
Hallo Daniel, ich bin genauso wie du einige Zeit lang um die drumherumgeschlichen 😁 und habe sie stehenlassen, auch wenn Rosatöne deutlich erkennbar waren.
Rechts daneben liegt tatsächlich eine Flockenhexe
, eine der ersten in diesem Jahr in meinem Pilzrevier. -
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Besten Dank euch beiden für die wertvollen Beiträge.
Nun, das Holz, an dem die Pilze gewachsen sind, war nicht morsch und Stiele sind vorhanden. Kann ich so den ohrförmigen Seitling definitv ausschliessen?
Und was deutet eher auf den rillstieligen Seitling hin? Nur die deutlichen Rillen am Stiel oder gibt es noch andere Merkmale? Ist die Färbung nicht eher typisch für Lungenseitlinge?
Liebe Grüsse
Manuel -
Hallo liebe Pilzcommunity
Ich habe heute auf einem Baumstrunk in einem Schweizer Wald diese Seitlinge gefunden. Sie sehen für mich aus wie Austernseitlinge, ziemlich helle einfach. Soviel ich weiss, wachsen die Austernseitlinge aber nur in den kalten Monaten. Oder liege ich da falsch? Könnte es sich allenfalls um den Lungenseitling (pleurotus pulmonarius) handeln? In meinem VAPKO-Pilzführer ist der nicht einmal aufgeführt, was mich stutzig macht.
Kann ich ausschliessen, dass es sich um den giftigen ohrförmigen Seitling (pleurocybella porrigens) handelt? Bei meinen Exemplaren ist ein Stil vorhanden und die Pilze sind nicht weisslich durchschimmernd.Einige mit Blizlicht aufgenommenen Fotos trügen etwas, die Pilze sind nicht rötlich, sondern weiss bis grau. Die Konsistenz würde ich mit der des Austernseitlings gleichsetzen, der Geruch ist angenehm pilzig.
Interessieren würd mich auch, wie ihr den Zustand der Pilze für Speisezwecke beurteilt.
Als Anfänger bin ich dankbar für jede Form von Mithilfe.
Beste Grüsse
Manuel aka Tsgu
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Hallo,
ich sehe nichts auf den Bildern, was eine 100%ige Bestimmung zulassen würde.

Gruß
Peter
Hallo Peter, wenn nicht Austernseitling, welcher Pilz könnte es sein? Gruss Tsgu
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Hallo Tsugu,
Austernseitlinge in dieser hellen Form kenne ich nur, wenn sie schon sehr alt waren. Man muss diesen Pilz in der Hand haben, um ein Urteil abgeben zu können.
Dass sie etwas älter sind dachte ich auch. Die Pilze waren übrigens auch gefroren. Das würde ja aber nichts ausmachen, was die Verwertung betrifft, ja?
Hallo Tsugu,
Austernseitlinge in dieser hellen Form kenne ich nur, wenn sie schon sehr alt waren. Man muss diesen Pilz in der Hand haben, um ein Urteil abgeben zu können.
Ich dachte auch, sind wahrscheinlich etwas älter. Die Unterseite ist ja auch schon ein wenig braun verfärbt.
