Beiträge von Suillus

    Na immerhin Pilze mit Stiel und Hut

    Genau Christopher, wie oft bin ich schon in den Wald und kein einziger Fruchtkörper entdeckt.

    -> mein Motto, wer nicht sucht (Outdoor)kann auch nichts finden ☺️

    Und es hat sich ja auch gelohnt A. echinocephala ist ein toller Fund. LG Andy

    So ist es, ich gehe nach Möglichkeit 2 bis 3 mal pro Woche in den Wald, und wenn es nur ein kurzer Spaziergang ist. Das macht locker um die 60 Waldrunden im Jahr. Oft sehe ich keinen einzigen Pilz mit Hut, aber darum geht es ja nicht. Die Bewegung ist gesund man erfreut sich an der Natur.


    Wirklich ergiebige Pilzfunde (also alle Pilze eingeschlossen, nicht nur Speisepilze) mache ich vielleicht an 10 dieser Waldrunden, aufs ganze Jahr gesehen.


    LG Suillus

    Hallo Oehrling,


    vielen Dank.


    Ja, leider konnte ich den Fund mangels Transportgefäß nicht mitnehmen (man sollte niemals in Eile durch den Wald flitzen sondern sich Zeit nehmen) und ich habe auch nicht dran gerochen. Ich gehe sicher bald nochmal an die Stelle und schaue mich dann nochmal um, ob was nachgekommen ist.


    Rund um die Kiefer wuchsen auch Buchen, es kann also gut sein, dass die Kiefer gar nicht der Symbiont war.


    LG Suillus

    Hallo Joana,


    zur Bestimmung kann ich nichts beisteuern, da haben schon weitaus fachkundigere Forenmitglieder ihre Einschätzung gegeben.


    Ich wollte nur sagen, dass ich deine "Drapierung" der Funde sehr gelungen finde! Nicht nur kann man die relevanten Merkmale gut erkennen, es ist auch optisch ansprechend. Mit einem zusätzlichen Foto vom jeweiligen Fundort wäre es optimal, aber du hast ja schon gut begründet, wieso das nicht ging ^^.


    Ich schaue mir das auf jeden Fall ab.


    Liebe Grüße Suillus

    Hallo,


    diesen Täubling fand ich vorletzte Woche direkt am Fuß einer Kiefer. Der Geschmack war schon nach Sekunden brennend scharf und verweilte lang im Mund.


    Könnte das der Blassgelbe Täubling (Russula raoultii) gewesen sein? Aber der soll ja hauptsächlich bei Laubbäumen vorkommen...




    Liebe Grüße Suillus

    Ich hatte heute ein, sagen wir mal, interessantes Erlebnis.


    Ich war mit meiner Tochter auf einer ausgiebigen Waldrunde und wir haben geschaut, ob die Niederschläge schon Wirkung gezeigt haben. Zu sehen war noch nicht viel, aber an einer vielversprechenden Stelle mit dicken Moospolstern am Boden passierte es: mir stieß eindeutig und deutlich (!) der charakteristisch-würzige Geruch von Pfifferlingen in die Nase. Und das mehrfach in kurzem Abstand. Ich habe mich genau umgesehen und konnte nichts entdecken, aber der Geruch war immer wieder kurz da. Jetzt kommt der Knackpunkt: ich war dort vor genau einer Woche und hatte an exakt derselben Stelle dieses Erlebnis schonmal.

    Ich kann mir das natürlich eingebildet haben, aber da es jetzt schon das zweite Mal mit zeitlichem Abstand am gleichen Ort passiert ist, bin ich schon geneigt, davon auszugehen, dass ich da tatsächlich was gerochen habe.


    Vielleicht lauern da wirklich kleine Pfiffis im Moos, oder aber beim Auftreten auf die Moospolster wurde die Luft aufgewirbelt und hat den Geruch vom darunterliegenden Myzel raustransportiert. Klingt esoterisch angehaucht, aber ich habe schon mehrfach gelesen, dass Myzel und Fruchtkörper bei Zuchtpilzen identisch riechen sollen, warum sollte das bei Symbiosepilzen anders sein?

    Ich werde die Stelle auf jeden Fall beobachten. Wenn da wirklich mal Pfifferlinge kommen, mache ich eine Umschulung zum Trüffelschwein 🐖. Der Speck ist ja schon da...


    LG Suillus

    Wenn alle Leute, die gerne Pilze essen möchten, für die Mahlzeit vorher in die Wälder rammeln würden, wäre dort alles platt getrampelt. Insofern muss man für das Angebot von Zuchtpilzen dankbar sein.

    Sehe ich auch so. Zumal die Folgezersetzer auch aus Abfall noch was essbares machen können. In größeren Städten wird der Kaffeesatz von Cafés immer öfter von Pilzzuchten abgeholt. Ansonsten landet das Zeug im Müll, und so kann man nochmal die letzten Nährstoffe rausholen.

    So weit ich weiß gibt es Produktion auf diesem industriellen Niveau in Europa (noch) nicht weit verbreitet, da werden die Champignons tatsächlich noch überwiegend von Hand geerntet. In der Regel finde ich die Qualität von Zuchtchampignons auch in Ordnung, Druckstellen oä finde ich selten. Das Hauptargument für Wildpilze ist sicher der überlegene Geschmack (auch Wildchampignons sollen deutlich besser sein) und die Freude am Sammeln.


    Getrocknete Steinpilze würde ich aber auch nie kaufen, das was da angeboten wird, würde unsereins getrost im Wald lassen. Zumal die oft aus Osteuropa kommen und die Wälder da regelrecht geplündert werden.


    LG Suillus

    Gestern einen Anruf von meiner Mutter bekommen, wo denn die Pfifferlingsplätze jetzt genau seien ^^. Die wohnen 50 Minuten entfernt am Rand vom Allgäu und ich kenne in deren Wäldern mehrere Stellen für Echter Pfifferling, den Amethystschuppigen und sogar den Samtigen (den ich natürlich stehen lasse).

    Meine Eltern wohnen direkt am Waldrand und beim Morgenspaziergang hatte sie einen Opa mit Enkel und einem großen Korb Pfifferlinge aus dem Wald kommen sehen. Witzigerweise an einer ganz anderen Stelle als wo ich sonst sammle. Da müsste also noch was zu holen sein.


    Da die ähnliche Niederschläge hatten wie wir und es mit den Leistlingen erst jetzt losgeht (Juni/Juli war nichts), besteht die Hoffnung, das hier auch noch was kommt. Ansonsten muss ich halt zu denen fahren :P.


    LG Suillus

    Herzlich Willkommen, liebe Joana! Hier wirst du viele Gleichgesinnte treffen, die alle die Begeisterung für diese faszinierenden Lebewesen teilen.

    Ah, okay. Prinzipiell auf jeden Fall. Ich hatte letztes Jahr Anfragen aus Aachen usw. Die lehne ich dann immer ab, weil das Blödsinn ist so weit für eine PSV-Prüfung zu fahren. Ich bin hauptsächlich Prüfer geworden um den Leuten in der Region eine Anlaufstelle zu bieten, denn die meisten Prüfer sind ja in B-W aktiv.


    l.g.

    Stefan

    Ich kann deine Haltung absolut nachvollziehen, aber ich komme selber aus BW, und die Prüfungstermine bei Krieglsteiner und Wergen scheinen halt notorisch ausgebucht zu sein ^^.


    Bei mir ist es eh noch einige Jahre hin, bis ich mich fit für die Prüfung fühle, aber das wirkt auf mich als müsste man Karten für die Rolling Stones erwerben, weshalb ich schon mit dem Gedanken gespielt habe, die Prüfung woanders zu machen.


    Liebe Grüße Suillus

    Hi Axel,


    danke für das liebe Angebot. Ich schicke dir gleich mal eine PN, damit wir den Thread nicht mit Fragen zu Implementierungsdetails zukleistern :).


    Liebe Grüße

    Suillus

    Hallo Anton,


    Keine Sorge, da bist du in guter Gesellschaft. Selbst im feuchtfröhlichen Süden ist gerade weitgehend tote Hose im Wald.

    Bald geht es aber bestimmt wieder los, auch bei dir.


    LG Suillus

    Ich habe heute in aller Kürze mal einen Blick in die Fichtenplantagen geworfen. Öde Habitate sind sie gewiss, aber was Fichtensteinpilze angeht halt unschlagbar ergiebig. Da ist leider noch tote Hose, obwohl die Streuschicht noch immer leicht feucht ist von den Regenfällen der Wochenmitte. Man merkt einfach, dass es deutlich kühler ist.

    Gesehen habe ich leider nichts, aber ich denke Shroom! hat Recht. Lange dauern kann es bei denen nicht mehr.

    Spätestens wenn nächste Woche der Wetterumschwung mit Regen kommt und das Wetter richtig Frühherbstlich wird, sollte sich da was tun.


    LG Suillus

    Einer der besten Trockenpilze ist sicher der Echte Knoblauchschwindling (franz. Mousseron), dieser behält auch nach dem Trocknen sein Aroma zu 100%, aber macht keinen Knoblauchatem.


    Außerdem sehr gut gehen soll die Krause Glucke. Getestet habe ich es noch nicht, aber als Soßenpilz soll sie toll sein.