Wenn ich mir den Vorgarten so anschaue, wohnst du auf Sizilien
(bei uns sieht es auch nicht besser aus).
LG Suillus
Wenn ich mir den Vorgarten so anschaue, wohnst du auf Sizilien
(bei uns sieht es auch nicht besser aus).
LG Suillus
Ich habe den Leitfaden für PSV übrigens vorbestellt und freue mich, wenn er erscheint
.
Heute hatte ich eine nette Überraschung im Briefkasten.
LG Suillus
Guten Morgen allerseits,
es hat über das Wochenende 22 Liter geregnet. Das ist ganz gut und draußen sind die Böden immer noch feucht. Es hilft, dass es aktuell recht kühl ist, mit Tagestemperaturen um 20 Grad und Nachttemperaturen im einstelligen Bereich. Wir sind natürlich weiterhin in einer Dürreperiode, aber immerhin der Oberboden sollte wieder ganz gut angefeuchtet sein.
Gleichzeitig gibt es aber enorme lokale Unterschiede in den Regenmengen. Hier ein Überblick aus dem Südwesten mit den 7-tägigen Niederschlagssummen:
Wir brauchen deutschlandweit jetzt bald mal dringend großflächigen Landregen.
Bis dahin wird ein abgeschwächter Trog am Mi/Do den Norden und rückseitig insbesondere den NO mit etwas Niederschlag erfassen.
Am Wochenende soll hier wieder was runterkommen. Wie es hinten raus weitergeht, ist unklar, aber es sieht erstmal unbeständiger aus. Die große Hitze scheint sowieso erstmal gebannt.
P.S. Fundmeldung anderer: Pilzfreunde aus Biberach haben zwei einzelne B. edulis im Nadelwald gefunden.
Es wären die ersten in BaWü in diesem Jahr.
Ah, ja die Meldung hatte ich im Pilzticker BW gesehen. Ich muss B. reticulatus nochmal checken, aber ich denke, da dauert's noch ein wenig.
LG Suillus
Viel jammern hilft viel. Nachdem wir die letzten Wochen von allen Gewitterzellen gekonnt links liegen gelassen wurden, hört es seit gestern gar nicht mehr auf zu gewittern.
Das ist jetzt schon das sechste Mini-Gewitter, was sich immer westlich von uns bildet und frontal erwischt. Gerade ballert hier der Hagel runter und wir sind jetzt bei fast 25 Litern in 24h.
LG Suillus
Uhh, der Schönbuch steht schon länger auf meiner Liste. Leider habe ich es dieses Jahr noch nicht nach Tübingen geschafft, vielleicht wird es wieder was im Herbst.
LG Suillus
Lieber MeckPilz,
Das hast du super gemacht. Was Lagen wie die heutige anbetrifft, kann selbst das beste Nowcast Modell regional etwas daneben liegen. Plötzliche Änderungen im Isobarenverlauf, unvorhersehbare Störungen bei zuvor angenommenen Einstrahlungen, kurzes Auffrischen von Höhenwinden etc..
erstmal vielen Dank für das Lob!
Ja, genau so heute wieder erlebt: in den Nowcast-Modellen war für heute nichts drin, aber es haben sich mehrere Gewitterzellen in Serie wie an einer Perlenschnur gebildet und uns nacheinander erwischt. Ist die Luftmasse nur labil genug, dann ist sowas möglich. Da zeigt sich aber auch mal wieder, dass halt der "klassische" Wetterbericht aus Fernsehen/Radio manchmal nicht so verkehrt ist. Da wurden für den Süden einfach großräumig Schauer und Gewitter angekündigt, genauer kann man es halt auch manchmal nicht sagen.
Die Handy Wetter Apps kann man mal nehmen, wenn man sonst nichts zur Verfügung und sich den groben Trend für 3-4 Tage anzeigen lassen möchte.
Ich schaue auch ab und zu mal in die iOS-Wetterapp. Gerade in den letzten Tagen lag die aber schon fast amüsant deutlich daneben. Da wurden einfach mal 12 mm Niederschlag in den letzten 24h angezeigt, obwohl das Gewitter 5 km entfernt vorbeigezogen ist. Da hat man auch wieder gesehen, dass deren verwendetes Modell relativ grob sein muss.
Jo, die Wetterzentrale nutze ich schon seit den Anfängen. Früher gab es da auch ein sehr aktives Forum, insbesondere bei schönen Winterwetterlagen.
Die Wetterzentrale habe ich als schönes Kleinod mal vor 2 Jahren oder so entdeckt. Ist echt ein nützliches Tool!
LG Suillus
Alles anzeigenHallo,
nachdem wir die letzten Tage von den Gewittern weitgehend ignoriert wurden, hat sich jetzt doch mal eine kleine Zelle erbarmt und uns frontal erwischt.
Es hat immerhin fast 10 Liter in hoher Intensität geprasselt, sodass es auch unter den Büschen und Sträuchern mal nass geworden ist.
LG Suillus
Unfassbar: wir wurden im Verlauf der letzten 4 Stunden von 5 Mini-Gewittern überquert und es sind respektable 17 Liter im Regenmesser. Ich muss morgen mal schauen, wie nass das Unterholz geworden ist, aber zumindest für die Felder der Landwirte war das schon beinahe zu viel auf einmal, die Böden sind ja sehr trocken und müssen sich an den Kontakt mit dieser fremden Substanz erst wieder gewöhnen, so sarkastisch das auch klingen mag.
Gut, dass es in mehreren Paketen hintereinander kam und nicht alles in 5 Minuten runtergeprasselt ist, da besteht die Hoffnung, dass auch ganz gut was im Boden versickern konnte.
In den nächsten Tagen ist ja noch ein wenig Nachschlag angesagt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Option besteht, dass ich euch womöglich diesen Juli noch was pilziges im Wald zeigen kann...
LG Suillus
Hallo,
nachdem wir die letzten Tage von den Gewittern weitgehend ignoriert wurden, hat sich jetzt doch mal eine kleine Zelle erbarmt und uns frontal erwischt.
Es hat immerhin fast 10 Liter in hoher Intensität geprasselt, sodass es auch unter den Büschen und Sträuchern mal nass geworden ist.
LG Suillus
Hallo liebe Regenfreunde ![]()
wir kennen das alle: in der Wetter-App im Handy werden Gewitter gemeldet, aber es kommt nichts. Die Wetterseite gibt 40 Liter Niederschlag für die nächsten 7 Tage an, aber am Ende sind es nur 0,4. Morgen soll es endlich abkühlen, aber dann bleibt es doch heiß.
Warum ist das so? Wie kann es sein, dass im 21. Jahrhundert die Wettervorhersage gefühlt immer unzuverlässiger wird? Tatsächlich sind die Modelle und Vorhersagen in den letzten Jahrzehnten deutlich akkurater geworden, aber die Art und Weise, wie wir Wettervorhersagen konsumieren, hat sich auch deutlich verändert.
Vor 20 Jahren noch hat man sich abends in der Tagesschau über das Wetter in den nächsten 2 Tagen informiert. Da kam dann sowas wie "Im Norden bewölkt, im Süden freundlicher. Vereinzelt sind Schauer und Gewitter von Westen her möglich. Die Höchstwerte im Norden bei 16, im Süden bei 25 Grad. Am Wochenende dann unbeständiger." oder sowas. Wenn man vorhatte, am nächsten Tag an die Ostsee in den Urlaub zu fahren, wusste man, dass man sich besser eine Regenjacke einpackt.
Heutzutage schauen die meisten Leute in die Wetter-App am Handy. Die gibt einem für das letzte 100-Seelen-Dorf in Buxtehude für die nächsten 7 Tage eine standortspezifische Vorhersage. Das Problem an der Sache: die globalen Wettermodelle sind gar nicht in der Lage, so ortsbezogen für solche Zeiträume eine auch nur halbwegs akkurate Vorhersage zu geben! Das wird dem User aber nicht vernünftig vermittelt.
Die Modelle, welche für 7-Tage-Vorhersagen genommen werden, sind Globalmodelle wie ECMWF oder GFS, und diese sind viel zu grob aufgelöst, um regionale Vorhersagen zu machen. Bei einer Gittergröße von ~22 x 22 km (GFS) werden beispielsweise unsere Mittelgebirge regelrecht weggebügelt. Es gibt zwar Regionalmodelle wie das ICON-RUC, welche sehr fein aufgelöst sind und auch Berge und Täler und die dort entstehenden Gegebenheiten ganz gut abbilden können, aber die sind sehr rechenintensiv und reichen deshalb auch nur einige Stunden in die Zukunft.
Wer sich für das Thema interessiert, es gibt von Kachelmannwetter eine gute Einführung in Wettermodelle und wie das mit den Gittern funktioniert:
Teil 1 (Grundlagen): https://www.youtube.com/watch?v=KlEx4BWToIA
Teil 2 (Auflösung und Lokalmodelle): https://www.youtube.com/watch?v=XScW0b7tLBM
"Okay, aber wie kriege ich denn jetzt eine seriöse Vorhersage über das Wetter in den nächsten 48h?"
Ich demonstriere das Ganze mal an einem Beispiel mit der sehr nützlichen Wetterseite wetterzentrale.de.
Oben links kann man seinen Heimatort eingeben.
Ich nehme mal "Dresden" und erhalte folgendes Bild:
Wie wir sehen können, ist das Globalmodell GFS (1) für das 10-tägige Meteogramm (2) ausgewählt. Rechts (3) sehen wir dann ein lustiges Diagramm mit einer Temperaturkurve und blauen Niederschlagsbalken.
Was fällt auf? Für heute, Freitag, und den folgenden Samstag, sind einige kleine Niederschläge drin.
Aber Obacht: wer jetzt in Dresden wohnt und sich über ein wenig Regen freut, könnte enttäuscht werden!
Ich schalte das ganze Mal auf das Regionalmodell ICON-D2 um und erhalte folgendes Bild:
Der Vorhersagezeitraum reicht plötzlich nicht mehr 10 Tage in die Zukunft, sondern nur noch bis Sonntag. Und die Niederschläge für Freitag und Samstag? Sind weg.
Das ICON-D2 ist viel genauer in der Kurzfristvorhersage als das GFS und sieht frühestens ab Sonntag wieder ein paar Niederschlagssignale.
Das Problem ist, dass viele Wetter-Apps oder Wetterseiten euch auch einen Tag vorher noch einen 10-Tage Output eines Globalmodells zeigen, wenn ein Regionalmodell für den Kurzfristbereich viel mehr Sinn macht!
Die Globalmodelle sind deshalb nicht automatisch nutzlos. Für längerfristige Tendenzen sind ECMWF und GFS sehr potente Werkzeuge. Aber man muss halt immer im Hinterkopf behalten, dass sie im Nahbereich (nächste 48h) für lokale Vorhersagen nur sehr bedingt zu gebrauchen sind.
Wer sich für eine längerfristige Prognose interessiert, kann sich den Ensemble-Output eines Globalmodells anschauen:
Dafür klickt man auf "ECMWF" bei den Globalmodell-Ensembles (1) und wählt dann unten als Parameter den Niederschlag (2).
Das Diagramm zeigt jetzt den Verlauf von 50 verschiedenen Modelllösungen für die nächsten 2 Wochen an. Das ist deutlich nützlicher als ein Diagramm, wo nur Einzelwerte drinstehen. Wir sehen hier konstant Niederschlagssignale im Diagramm, das heißt, den Dresdnern stehen voraussichtlich eher unbeständige Tage bevor. Natürlich ohne Gewähr
!
Ich hoffe, dieser Post ist halbwegs verständlich geworden, und ich freue mich über Feedback. Ich bin kein Meteorologe, sondern beschäftige mich nur hobbymäßig mit dem Wetter. Korrigiert mich gerne bei Falschinformationen oder Ungereimtheiten.
Gewittrige Grüße
![]()
Suillus
Und am Alpenrand ist es wie immer, die verstehen wahrscheinlich gar nicht dass es woanders ein Problem gibt.
Hallo Wolfgang,
das ist so nicht ganz korrekt, es hat zwar in den letzten Tagen am Alpenrand vermehrt Gewitter gegeben, weshalb der 7-Tage-Rückblick jetzt stellenweise ganz gut aussieht, aber die Böden sind vielerorts so staubtrocken und hart, dass das Wasser einfach abfließt. Der paar Gewitter zum Trotz steht der Gesamtsüden weiterhin fast fläckendeckend mit einem dramatischen Niederschlagsdefizit da, was man auch an der Bodenfeuchtekarte sieht. Das ist im Westen nicht annähernd so dramatisch.
UFZ-Dürremonitor/ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
LG Suillus
Hallo Suku,
ich fühle deinen Schmerz!
Als kleiner Lichtblick: der heutige Hauptlauf vom ECMWF hat für Bonn durchaus ein paar Optionen für Niederschläge drin. Vermutlich wird nicht allzu viel bei rumkommen, aber es ist in dem Sinne eine Verbesserung, weil bis vor kurzem in den Vorhersagen noch völlig tote Hose war.
Vielleicht reicht es ja mal für einige Liter, um zumindest den akuten Durst der Vegetation ein wenig zu lindern.
LG Suillus
Um die extremen Niederschläge zu messen, die wir hier gerade erleben, schlage ich die Einführung einer neuen Maßeinheit T/m² (Tropfen pro Quadratmeter) vor.
Heute hatten wir rekordverdächtige 100 T/m²! Ein Einsatz der Feuerwehr konnte zum Glück gerade noch vermieden werden.
LG Suillus
Schön für euch... Ich habe hier in den letzten 31 Tagen gerademal 13 mm Niederschlag. Bei fast täglich über 30 ° C. Und ich wohne eigentlich nicht in einer besonders heissen und trockenen Region...
Dito, 250 Liter Niederschlag ist deutlich mehr, als es hier bisher das ganze Jahr geregnet hat. Draußen steht ein großer Apfelbaum, der hat schon einen Großteil seiner noch grünen Äpfel abgeworfen, weil es ums nackte Überleben geht.
Wir haben hier zwar mittlerweile Gewitteraktivität in BW, aber es zieht alles in Sichtweite vorbei. Mal südlich, mal nördlich, es ist zum Haare raufen.
Frustrierte Grüße
Suillus
Eben hat es hier ein wenig getröpfelt. War jetzt nicht unfassbar viel, es sind ca. 2 Liter zusammengekommen. Die nächsten Tage bleiben unbeständig, aber ich bin skeptisch, ob wir in den zweistelligen Literbereich kommen.
Positiv ist, dass in den Ensembles von GFS als auch ECMWF für den gesamten Vorhersagezeitraum bis Ende Juli konstant Niederschlagssignale auftauchen. Das heißt natürlich NICHT, dass es konstant regnen wird, aber dass die Option besteht, weil einzelne Läufe was drinhaben. Das war in den letzten Wochen anders, da gab es teilweise Strecken von 10 Tagen und mehr, wo alle Ensemble-Läufe 0,0 Liter Niederschlag berechnet haben, also wirklich absolut keine Chance bestand, dass sich irgendwas tut.
GFS:
ECMWF:
LG Suillus
Ja, also der große Befreiungsschlag in Form von Landregen wird es noch nicht werden, aber allein, dass mal eine Störung reinkommt, ist schonmal besser als nichts.
Das ICON-RUC ist wahrscheinlich der Goldstandard, was Ultra-Kurzfristvorhersagen angeht, und das sieht für Dienstagmorgen ein Gewittersystem über dem Vogtland. Ich drücke die Daumen, dass es so kommen möge!
LG Suillus
Huhu,
trau mich ja gar nicht mehr, hier erneut aktuelle Pilzfotos zu posten…
Doch, bitte immer gern her damit!
Der Blick in die Ensembles macht Mut. Ab Dienstag nehmen die Niederschlagssignale deutlich zu.
LG Suillus
Hallo elbeangler,
schöne Köhler hast du da, Petri Heil! Ich war die letzten Tage selber am Wasser, aber die Hitze macht auch den Fischen zu schaffen. Bis auf die immer gefräßigen Weißfische beißt eigentlich nichts.
LG Suillus
Guten Morgen,
die Trockenheit hält an. Der Bodenseepegel hat vor ein paar Tagen einen neuen Negativrekord seit Beginn der Aufzeichnungen 1850 aufgestellt. Da kommen gleich zwei Faktoren zusammen: zum einen natürlich die extreme Dürre im Süden, zum anderen aber auch der sehr schneearme Winter in den Alpen, weshalb kaum Schmelzwasser in den See geflossen ist.
Nach Erholung sieht es allzu bald leider nicht aus, wie erwartet wurden die Modellvorhersagen drastisch nach unten korrigiert.
LG Suillus
Ich habe gerade einen Blick in die Karten geworfen, und auch die 00er Läufe von heute sehen weiterhin nach einer kurzen Rückkehr der Hitze einen deutlichen Wetterumbruch ab der Monatsmitte. Hier das ECMWF:
Klar, das wird so nicht 1:1 kommen und es ist ja auch noch was hin. Gefühlt habe ich auch dieses Jahr schon 35 mal ein ähnliches Diagramm vorgezeigt, und zwei Tage vorher waren alle Niederschläge verschwunden. Aber irgendwann muss es ja mal klappen! 😇
LG Suillus
Für die RAW-Bild-Nachbearbeitung nutze ich Darktable (auf Ubuntu). Das ist open source und mindestens genauso mächtig wie Lightroom o. ä.
Kann Darktable auch sehr empfehlen. Für einen unkomplizierten Einstieg ist die folgende Hilfeseite sehr nützlich: https://darktable.info/
LG Suillus
Ich war heute kurz im Wald bei den Heidelbeeren. Entweder war ich zu spät, oder es ist ein schlechtes Jahr, aber die Sträucher trugen nur wenige, winzige Beeren. Schade!
Der Blick in die Karten macht zumindest etwas Hoffnung. Nachdem das GFS noch heute morgen im Hauptlauf brutal heiße Temperaturen und Trockenheit für den gesamten Vorhersagezeitraum im Angebot hatte, ist es heute Mittag umgeschwenkt auf kühles und unbeständiges Wetter schon ab der Monatsmitte. Das ECMWF sieht das weitestgehend ähnlich, von daher könnte was dran sein.
LG Suillus
Hi,
also 2025 war zumindest ein sehr gutes Pilzjahr mit einem großen Artenreichtum; natürlich erst richtig im Herbst nach dem vielen Niederschlägen. Ich müsste nachsehen aber ich habe 2025 über 500 Arten in der Hand gehabt, viele dabei sogar als pers. Erstfunde.
l.g.Stefan
Hallo Stefan,
da hattest du mehr Glück als ich. Ich spreche hier auch aus der Sicht von jemand, der bevorzugt Pilze zu Verzehrzwecken sammelt, aber es ist keine rhetorische Übertreibung, wenn ich sage, dass ich letztes Jahr mehrere Dutzend Waldrunden in unterschiedlichsten Habitaten absolviert habe, wo ich bestenfalls eine einstellige Zahl an Großpilzen, egal ob essbar oder nicht, zu Gesicht bekommen habe (oft auch gar nichts).
In den Jahren davor war das schon deutlich anders.
LG Suillus
Hallo Sandra,
ich kann deine Frustration absolut verstehen. Insbesondere 2025 und 2026 sind sehr bescheidene Pilzjahre für den Sammelkorb, um es mal diplomatisch auszutrücken. Klar, vereinzelt gab es mal hier und da eine Schwemme von irgendwas, aber bundesweit gesehen ist es nicht gut.
Das heißt jetzt aber doch nicht, dass du diesem tollen Hobby ganz abschwören musst. Der Klimawandel ist zwar leider Realität, aber das Wetter verläuft auch zyklisch. Ich bin sicher, dass wir auch wieder sehr nasse Jahre mit Pilzen an jeder Ecke erleben werden. Wir sind gerade in einer sehr trockenen Phase, die schon seit dem Winter 2024/25 anhält, aber das wird so garantiert nicht ewig bleiben.
Nutze die Übergangszeit doch, um dich anderen Hobbies zu widmen. Ich mache aktuell viel Musik und gehe öfter mal zum Fischen - beides Hobbies, die in den letzten Jahren oft liegen geblieben sind.
Tröstende Grüße
Suillus
Suillus … so eine Pilzsaison wie 2024 kann man sich derzeit nur noch erträumen. Da hat man Pilze nicht gesucht, sondern hat seine Stellen besucht und ggf. etwas eingesammelt. Meine Frau hat damals immer gefragt: „Na, wieder Pilze ernten?“
Ja, das war wirklich toll. Leider sind wir 2024 erst hier her von einem Nachbarlandkreis gezogen und ich kannte die Wälder und die Stellen noch nicht gut. Mit dem Wissen von heute hätte ich damals ordentlich eingefahren.
LG Suillus
Wunder geschehen doch immer wieder. Wir wurden heute nicht mit einem, sondern gleich mit zwei kleinen Gewitterzellen beglückt. Der Regenmesser zeigt 8 Liter an. Das ist jetzt nicht die Welt, aber genug, dass zumindest die Tier- und Pflanzenwelt etwas durchatmen kann.
LG Suillus
Hier die Niederschläge von gestern. Ich wohne im roten Rechteck:
Ich glaub, ich muss mal einen Abstecher ins Allgäu machen 😄.
LG Suillus
