Beiträge von Shroom!

    Also bei mir leider keine Funde dieses Wochenende. Feucht ist es, aber kein einziger Schlauchpilz in Sicht. Auch noch keine Mürblinge am Start. Dauert wohl noch. So wurde der Korb dann mit Bärlauch und Giersch gefüllt. Für nächstes Wochenende sind aber 21 Grad angesagt. Vielleicht lockt das ja was aus dem Boden.


    LG Christopher

    Glückwunsch zu den schönen Grauen Speisemorcheln. Bin mal gespannt, was mich hier im Süden am Wochenende erwartet. Ich tippe auf Fingerhutverpeln und eventuell an einer frühen Stelle den ersten SchwePo Ansatz. Speisemorcheln kamen hier letztes Jahr ab 7. April. Da es heuer kälter ist, könnte es später werden. Spitzmorcheln kommen hier leider gar nicht vor - oder ich habe das Habitat einfach noch nicht gefunden.


    LG Christopher

    Ging im Januar schonmal durch ein paar Medien. Wie man bei der Tagesschau auf die Idee kommt, Batterie und Brennstoffzelle zu vermischen, würde ich ja schon gerne wissen.

    Entweder ist es eine Batterie oder eine Brennstoffzelle. Auch wenn die Art der Energieerzeugung eher einer Brennstoffzelle ähnelt, passt Batterie hier tatsächlich besser. Da der Brennstoff im Anoden- und Kathodenmaterial gebunden ist, lässt sich wohl im Gegensatz zu einer Brennstoffzelle kein Treibstoff nachfüllen.


    Wie dem auch sei: Spannung damit zu erzeugen schön und gut, doch was ist mit Strom? Bei dem Testaufbau würde wahrscheinlich schon eine winzige LED die Spannung komplett zusammenbrechen lassen. Um da genügend Energie für einen sinnvollen Einsatz erzeugen zu können, benötigt man wahrscheinlich eine unfassbar große Masse von dem Zeug. Vom Platzbedarf her also eher unbrauchbar. Und wenn der Zucker dann verbraucht ist, muss alles wieder neu hergestellt werden.


    Trotzdem spannend, was alles funktioniert. Wer weiß, vielleicht kann man daraus ja irgendwann tatsächlich mal was Nützliches entwickeln. Dafür müsste man das Konzept in eine echte Brennstoffzelle umwandeln, bei der die Energiequelle (Zucker) konstant nachgepumpt werden kann, um durch die Kulturen in Strom umgewandelt zu werden. Problematisch ist halt weiterhin der Flächenverbrauch.


    LG Christopher

    Zum Thema einfrieren: Ich mache das in ganzen Blättern und möglichst trocken, damit die Blätter nicht zusammenfrieren und sich einzeln entnehmen lassen. Echter Bärlauch bleibt so mindestens ein Jahr brauchbar. Gehackt ist es besser ihn in kleinen Portionen zu vakuumieren und dann einfrieren, dann bleibt der Aromaverlust geringer.


    LG Christopher

    wie gut es ihm geht, seit er jeden Tag Birkenporlingstee trinkt

    Ein sachliches Gespräch wäre dann aber trotzdem angebracht, denn auf Dauer würde sich die Person so zwangsläufig schaden. Auch abseits des noch recht neuen Nieren-Themas ist der dauerhafte tägliche Konsum nicht gesundheitsförderlich. Der Pilz enthält ein relativ potentes Antibiotikum, was ihn zur Wundbehandlung oder Infektionen im Magen-Darm-Bereich wirklich toll macht, aber eben auf Dauer auch schaden kann. Gegen Trinkkuren mit Birkenporling ist sicherlich nichts einzuwenden, aber bitte nicht länger als eine Woche und auch nicht ohne einen Grund dafür zu haben. Für den dauerhaften prophylaktischen Konsum z.B. zur Immunstärkung gibt es unproblematischere Arten wie die Schmetterlingstramete, bei der zumindest so weit mir bekannt ist, keine negativen Effekte zu befürchten sind. Und besser schmecken tut sie noch dazu. :S


    LG Christopher

    Die Farbe ist für das bei uns heimische Judasohr tatsächlich etwas ungewöhnlich. Vielleicht eine andere Ohrlappen-Art, die sich dort auf welchem Wege auch immer breit gemacht hat?


    LG Christopher

    Zwar kein Pilz, aber ein Vorbote: Der Bärlauch ist jetzt auch bei mir an manchen Stellen in sammelbarer Größe zu finden.


    Erfahrungsgemäß kann man in den folgenden 20 bis 30 Tagen mit den ersten Verpeln und Morcheln rechnen.


    LG Christopher

    Mein bestes Habitat für Stockschwämmchen (großes, frisches Substrat) kann einmal im Monat fruchten, wenn die Bedingungen passen. Meistens gibt es zeitig nach üppigem Regen einen Schub. Den Startschuss nach der Winterpause geben in der Regel die ersten warmen Tage mit 15°C und darüber. Die ersten Stockschwämmchen gab es bei mir 2024 auch im März. Es sind aber nicht alle Habitate so vorhersehbar. Ich kenne auch viele, wo sie nur ein bis zweimal im Jahr fruchten. Viel Erfolg!


    LG Christopher

    Genau, Stoppeliger / Abgestutzter Drüsling. Kommt vorwiegend an Eichen vor. Diese aderige und leicht matte / stoppelige Optik ist ganz typisch bei der Art.

    Bei mir diesen Winter auch überaus häufig und mit großen Fruchtkörpern zu finden, wenn es gerade feucht ist. Besuche das Habitat mal direkt nach ergiebigen Regenfällen, dann sehen sie noch prächtiger aus.


    LG Christopher

    Ich merke mir jede Stelle wo es was zu Essen gibt 8o

    Austern sind leckerer, das stimmt. Aber Judasohren sind in Asia-Küche halt auch wichtig - und nebenbei noch ein guter Heil- und Vitalpilz. Finde die Konsistenz toll, aber da sind die Geschmäcker halt verschieden.


    Unweit von dem Austern-Habitat lag noch eine relativ frisch umgefallene Kirsche. Die dürfte dort auch liegen bleiben, da in dem Waldstück nichts gemacht wird. Habe mir mal erlaubt dort die Rinde etwas anzuritzen und ein paar überständige Austern darauf platziert. Bin gespannt, ob sich daran in den nächsten Jahren was tut.


    LG Christopher

    Hallo zusammen!


    Der Wetterausblick für Februar war in meiner Region schonmal nicht korrekt. Eigentlich sollte es trocken bleiben. Stattdessen ist seit gestern Dauerregen angesagt und das wird wohl auch noch bis Freitag anhalten. So war heute trotz Regen mal wieder eine Pilzrunde angesagt. Ich wollte noch an ein paar anderen Stellen um den Waldrand vom Hauswald laufen. Dort hat es immer wieder mal Holunderbüsche. Ziel waren natürlich die Judasohren.


    Wie es so oft ist, fand ich dann aber nicht das, wonach ich gesucht habe. Kein Judasohr weit und breit. Dafür stand ich plötzlich vor einem Baum, der von unten bis oben mit Austern eingehüllt war.


    Ich hatte ehrlich gesagt gar nicht mehr damit gerechnet, nochmal welche zu finden. Entsprechend groß auch die Freude über den Fund. Für den Korb war auch noch einiges Brauchbares dran. Und von den Pilzfliegen wurde das Habitat auch verschont.


    Im weiteren Verlauf gab es dann noch einen Weiden-Stumpf zu sehen, den sich der Orange Seitling mit dem Samtfußrübling teilt. Wunderschöne Farbtupfer bei diesem grauen Wetter.


    Nachdem hier so schönes junges Wachstum zu sehen ist, wird die Wochenend-Pilztour wahrscheinlich wieder in Richtung Auwald gehen. Da lohnt sich das Sammeln der Samtfüße mehr.


    LG Christopher

    Ja, hier ist leider auch kein nennenswerter Niederschlag mehr angesagt. Wenn's so kommt, wird es dann wohl doch eine Durststrecke im Februar geben. Aber immerhin scheint es mit den Temperaturen langsam bergauf zu gehen. Das lässt dann für den März hoffen. Stichwort Morcheln.


    LG Christopher

    Getrocknet oder teilgetrocknet kann man die durchaus auch sammeln, sofern der Zustand gut ist. Die Judasohren können ja eintrocknen und anschließend bei Regen wieder aufleben und weiterwachsen.


    Meine Tour war heute nicht so ergiebig. Eine kleine Traube Samtfüße gab es an einer stehenden Buche. An einem liegenden Buchenstamm gab es ein paar noch feuchte Judasohren. Von Holunder nochmal eine Handvoll eingetrocknete. Der letzte Regen ist jetzt mittlerweile zu lange her.


    LG Christopher

    Ein Teil der vielen Judasohren von der letzten Runde hat sich heute in leckere gebratene Nudeln verwandelt. Zusätzlich kamen noch Samtfußrüblinge, Shiitake, und Abgestutzte Drüslinge mit rein. In der Sauce wurde Parasolsalz als MSG Ersatz genutzt (funktioniert super) und zwei Langstielige Knoblauchschwindlinge zum Aromatisieren kamen auch rein.


    Frisch gestärkt geht es jetzt auf die Suche nach neuen Habitaten. Mal schauen, ob es für einen neuen Thread reicht. :)


    LG Christopher

    Hey,


    ich habe letztes Jahr das Trocknen von Maipilzen getestet. Fazit: Vergiss es. Stinkt beim Trocknen wie Champignon und schmeckt am Ende auch ähnlich wie getrocknete Champignons. Also nicht, dass das schlecht wäre, aber mit Maipilz hat es dann nichts mehr zu tun.


    Besser ist es, sie zu vakuumieren und in den Froster zu legen. Wenn man sie dann kräftig durch die Pfanne schlüpfen lässt, sind die wie frisch.


    Ich esse sie einmal im Jahr, sozusagen als Begrüßung der Speisepilze im neuen Jahr und dann ist es gut

    Dass sie richtig gut schmecken, muss man sie wirklich kräftig braten. Die dürfen richtig braun werden. Erst dann sind sie wirklich gut. Ich gebe dann auch gerne noch etwas frischen gehackten Bärlauch und Giersch dazu.


    Was auch ziemlich fein ist, ist dieses italienische Rezept: https://www.falstaff.com/de/re…/penne-mit-prugnoli-sauce

    Gebe da ganz gerne auch noch einen Schluck Weißwein dazu.


    LG Christopher