Jup, Schwefelporling enthält Oxalsäure in etwa derselben Konzentration wie Rhabarber. Zusätzlich noch zahlreiche andere Säuren in nennenswerter Konzentration (Zitronensäure, Apfelsäure und einige mehr). Am besten bekommt man den Kram beim Trocknen und anschließenden Rehydrieren raus. Wenn ich fürs Nuggets machen eine größere Menge an getrockneten Stücken aufkoche, ist das Wasser danach knackig sauer. Die saure Note verschwindet dann aber in den Stücken fast komplett und nach dem Zubereiten vollständig. Spuren werden aber auch dann wohl noch vorhanden sein.
In jedem Fall würde auch ich davon abraten die Art und auch jegliche andere Art von Pilz täglich zu essen. Speziell beim Schwefelporling sollte man nicht vergessen, dass dieser auch Heil- und Vitalpilzeigenschaften hat. Wie sich da eine Überdosierung auswirkt, ist unklar da nicht erforscht. Bei anderen Arten wie beispielsweise dem Birkenporling gibt es aber Hinweise darauf, dass Überdosierung durchaus schädlich ist. Dass zu viel nicht gut ist, hast du ja anscheinend am eigenen Leib zu spüren bekommen. Wechselwirkung mit Stoffen aus der Weide ist natürlich auch denkbar. Der Schwefelporling nimmt durchaus Stoffe des Wirts auf. Bei Exemplaren von Eiche merke ich es an der Verdauung. Zu große Menge gegessen --> Dünnschiss. Bei Weide nicht.
Bei mir gibt es Schwefelporling maximal einmal pro Woche, in der Regel seltener. Mache fast nur Nuggets draus, da würde ich bei täglichem Konsum kugelrund werden. 
Daniel224 Such nach englischen Papern, da gibt es viel.
LG Christopher