Beiträge von Shroom!

    man bekommt das nur nicht so mit weil sie eher selten sind

    So selten sind sie zumindest bei mir nicht - bezogen aufs Myzel. Sie fruchten nur nicht sehr oft wie es scheint. Hatte ja letztes Jahr recht viele Funde davon an unterschiedlichsten Stellen in verschiedenen Wäldern. Am besten Spot standen relativ großflächig verteilt etwa 50 Fruchtkörper rum. Die Jahre davor haben sie sich nie blicken lassen und heuer bisher auch nicht mehr. Ist schon interessant mit den Pilzen. Die Pfifferlinge machen es bei mir ähnlich. Letztes Jahr waren sie überall, dieses Jahr wieder kein einziger Fruchtkörper an allen entdeckten Stellen.


    LG Christopher

    Also ich kenne den Glattstieligen Hexenröhrling / S. Queletii nur mit deutlich (rost)rotem Hut (viel gesättigter als bei deinem Fund) im jungen Stadium, im Alter dann eher ins Orangene gehend.


    Das Blauen war bei meinen Funden identisch mit den restlichen Hexen, also auch am Stiel bei Berührung. Keine Ahnung, wie variabel die Merkmale sein können. Ist auf jeden Fall ein interessenter Fund, den du da gemacht hast.


    LG Christopher

    So eine wunderschöne Pilzart. Hier im südlichen Bayern ist der Bronzeröhrling relativ häufig. Taucht bei mir auch jedes Jahr in weiteren Sommersteinpilz-Habitaten auf, breitet sich also definitiv stark aus. Dieses Jahr gab es sogar schon im Juni einen Fund bei den ersten Sommersteinis. Bin schon gespannt, ob meine vergangenes Jahr entdeckte Stelle gegen Ende August wieder Massenwachstum hinlegt.


    LG Christopher

    Ob die geschmort in Sauce schmecken?

    Ja, habe schon Gulasch daraus gekocht. Würde sie allerdings nur für den Ansatz braten, dann beiseite legen und am Schluss wieder rein zum fertig garen, sonst zu weich.


    beim Auskochen reduziert man die Oxalsäure.

    Der Oxalsäure Gehalt ist beim Riesenporling deutlich geringer als beim Schwefelporling, ist also nicht so schlimm, wenn man den nicht auskocht.


    Schmeckt der Riesenporling ähnlich wie der Schwefelporling?

    Der Grundgeruch ist ähnlich, abzüglich der Honig- bis Eierartigen Note vom Schwefelporling. Der Geschmack unterscheidet sich grundlegend. Der Riesenporling schmeckt ohne spezielle Behandlung deutlich angenehmer. Besonders beim Trocknen wird er sehr geschmackvoll und sehr Umami-lastig. Die Brühe beim Rehydrieren geht in Richtung "pilzige Rinderbrühe".


    LG Christopher

    Jup, entweder nur angeknabbert oder Eier reingelegt. Rotfüße oder Filzer generell haben das auch gerne und sind dann meist an den Stellen im Hut mit Gängen durchzogen. Einfach Schnittbild machen, wenn man nichts sieht oder der Befall geringfügig ist ab damit in den Korb - oder eben halt nicht. Jeder wie er mag.


    LG Christopher

    Bei mir geht es auch in anderen Wäldern so richtig rund bei den Sommersteinpilzen. Nahezu überall wo es eine Mischung aus jungen und alten Buchen sowie Eichen hat, stehen sie sehr zahlreich herum.


    Auch die Bronzeröhrlinge sind da, interessanterweise aber meist schon überständig und rissig auf der Huthaut.


    Die Gelbporigen Raufüße sind im heutigen Waldstück schon weiter und auch zahlreicher vertreten:


    Auch Hainbuchen Raufüße haben sich wieder gezeigt. Die Art hat wohl ein gutes Jahr erwischt.


    Eine Flockenhexe, die ich vor einer Weile stehen gelassen habe, hat sich prächtig und völlig makellos entwickelt. Die durfte wieder stehen bleiben.


    Dafür kamen ein paar knackige Rotfüße aus dem Umfeld mit:


    Die Anis-Champignons stehen jetzt auch überall rum und erreichen schon im jungen Alter prächtige Größen:


    LG Christopher

    Wenn bei Flockenhexen der in oder nahe der Erde liegende Teil des Stiels bei sehr feuchter Witterung einen weißlichen Belag aufweist, der sich gleichmäßig um den Stiel legt, ist es meistens Myzel. Hier ist es recht eindeutig Goldschimmel, wofür neben der Form der Ausbreitung auch Farbe und Dicke des Belags sprechen.


    LG Christopher

    und wir haben gerade Nachttemperaturen von ca. 5 Grad. Im Wald war auch ein recht kühler Luftzug.

    Dito, wenngleich hier 3 Grad mehr waren in der Nacht. Aber auf jeden Fall im Auge behalten, bei mir hat es von "nichts zu sehen" bis "Steinpilzwahnsinn" jetzt je nach Stelle 2 bis 3 Tage gedauert. Wenn die so richtig zünden, geht es extrem schnell. Bei den Fichtensteinpilzen hat man meist etwas mehr Zeit.


    LG Christopher

    Morgenstund hat Pilz im Mund: Heute Vormittag war ich mit der Familie unterwegs in meinem besten Sommersteinpilz Habitat im Hauswald, zu dem ich es gestern nicht geschafft hatte. Was da abgeht, ist der absolute Wahnsinn!


    Abseits davon ein schickes Netzhexen Duo:


    Und die Gelbporigen Raufüße trauen sich endlich mit über 2 Monaten Verspätung raus:


    An bekannter Stelle gab es außerdem den ersten richtig großen Fichtensteinpilz des Jahres. Immer an exakt derselben Stelle. Groß, reinweiße Röhren und knüppelhart.


    Zum Abschluss wurde noch der erste gewachsene Riesenporling des Jahres besucht. So langsam dürfte er das Maximum erreicht haben.


    Vielleicht geht es heute Abend noch in einen anderen Wald. Würde mich interessieren, ob die Sommersteinpilze dort auch so eskalieren.

    Jetzt erstmal arbeiten...


    LG Christopher

    Jo der Pilz (und auch seine rothütigen Kollegen) war trocken. Am anderen Ende des Habitats gab es auch zwei normale Netzhexen in klassischem Olivgrün-Braun. Das Netz war weinrot, was leider zusammen mit dem verfärbten Stiel (vom Anfassen) von der Kamera eher als schwarz abgebildet wird. In natura war der Rotton deutlich sichtbar.


    Zu deinen Exemplaren: Das passt schon. Die Art ist wie alle Netzhexen sehr variabel. Gib den wissenschaftlichen Namen mal bei der Google Bildersuche ein, dann siehst du das breite Spektrum. Deine sind schon eher am oberen Ende der Knallroten Kollegen.


    Beim Michael gibt es auch schöne Bilder der Art, so etwa mit noch etwas dunklerem Stilnetz waren auch meine: https://www.pilzbuch-pilzwelte…suillellus-rubriceps.html


    LG Christopher

    Nur junge Exemplare verwenden( sonst zäh und/oder bitter) und gut kochen

    Mittelalte, schön frisch und knackig aber in anständiger Größe, sind durchaus auch noch brauchbar. Ich koche die Art drei bis viermal für jeweils 15 Minuten ab mit Wasser-Wechsel zwischendrin. Im letzten Gang sollte sich das Wasser nur noch leicht verfärben, dann sind sie fertig. Wenn Exemplare eventuell bitter waren, sind sie dann nur noch minimal herb.


    Ansonsten kann ich auch bestätigen, dass man die Samtfuß-Holzkremplinge durchaus gut essen kann. Der Wurstsalat ist klasse, wenn man mal auf Fleisch verzichten will. Finde sie aber auch als Einlegepilz nicht verkehrt. Mache mir gelegentlich ein Glas mit mediterraner Würzung. Schmeckt super zur Brotzeit, in Pasta oder auch mal auf Pizza und die Konsistenz macht Spaß beim Essen. Ich mag es, wenn man bei Pilzen was zum Beißen hat.


    LG Christopher

    Pilzmausi Die gehen schon noch etwas auf ohne Knolle aber definitiv nicht komplett, wenn sie noch ganz geschlossen waren. Mit Knolle werden sie richtig prächtig.


    LG Christopher

    Tour in einem Nachbarwald war heute sehr erfreulich.


    Ganz viele madenfreie Sommersteinpilze.


    Erstaunlich viele Hainbuchenraufüße die ich leider vergessen habe zu Knipsen vor lauter Freude.


    Dafür habe ich bei einer anderen Raufußart dran gedacht. Die gab es schon letztes Jahr an gleicher Stelle - für mich nicht bestimmbar. Zu viele potenzielle Symbiosepartner an der Stelle. Stielbasis blaut himmelblau bis grünlich.


    Judasohren gibt es an fast jedem alten Holunder.


    Und auch Hexen lassen sich weiterhin finden. Hier wieder mal der Eichenflocki.


    Goldröhrlinge sind weiterhin da:


    Und natürlich viele Parasole, Anis-Champignons und Knoblauchschwindlinge (Echt und Lang).


    Ein paar Sommersteinpilzhabitate stehen noch leer. Da geht es bestimmt los, wenn es jetzt wieder wärmer wird. Eventuell trauen sich dann auch die Bronzeröhrlinge wieder vor die Kamera.


    LG Christopher