Kurze Runde durch den Hauswald. Die Steinis sind restlos verschwunden. Dafür kommen jetzt neben ein paar unerwarteten Überraschungen die typischen Täublinge raus, die man gerne in heißen Trockenphasen nach Regen findet.
Fangen wir mal mit den unerwarteten Kandidaten an. Nummero Uno: Ziegenlippen in ungewohnter Größe und dabei sogar noch fest, trotz Trockenheit.


Die Wurzelnden Schleimrüblinge wollen es trotz Trockenheit auch nochmal wissen. Da gab es so viele, dass sich glatt das Sammeln gelohnt hätte.


Hat schonmal jemand den Spindeligen Rübling in so einem Büschel gefunden? Ich nicht.


Dann zu den Täublingen. Der Harte Zinnobertäubling darf um die Jahreszeit nicht fehlen - in meiner Pfanne allerdings gerne. 

Die Frauentäublinge mögen's warm.



Ein extrem intensiver Farbtupfer hat aus dem Laub gespitzelt. Irgendwas von den Heringstäublingen, dem Geruch nach zu Urteilen. Oder der Zustand ist dran schuld.




Vermutlich ein Buchenspeitäubling, einmal knallig und einmal blass. Da sie nebeneinander standen, gehe ich von derselben Art aus. Muss natürlich nicht sein.


Der erste Grüngefelderte Täubling in diesem Jahr.

Und dann auch noch ein Fleischroter Speisetäubling.

Der Abschluss dann der Gelbporige Raufuß. Ein Klassiker wenn die anderen Röhrlinge nicht mehr so recht wollen. Einmal groß, einmal klein und beide noch schön fest. Der Kleine kam mit. Im Hauswald sind sie aktuell noch recht zaghaft unterwegs. Bin gespannt, ob mit dem nächsten Regen endlich mal das sonst gewohnte Massenwachstum einsetzt.

LG Christopher