Das sind keine Birkenporlinge. Sieht mir eher nach einem Schüppling aus und sollte Lamellen haben.
LG Christopher
Das sind keine Birkenporlinge. Sieht mir eher nach einem Schüppling aus und sollte Lamellen haben.
LG Christopher
und ob man sich gezielt unattraktiver machen kann
Doch, kann man. Kokosöl an Armen und Beinen wirkt Wunder. Die meisten Zecken lassen sich dann entweder fallen oder irren ewig auf einem herum ohne anzubeißen, sodass man sie dann erwischt und wegschnippen kann. Apfelessig trinken reduziert die Bissrate ebenfalls, darauf schwören manche Jäger. Und hat auch nebenbei noch andere gesundheitliche Vorteile auf Zuckerstoffwechsel und Fettverbrennung. Beides in Kombination wirkt bei mir sehr gut. Zecken spielen so gut wie keine Rolle mehr. Nach der Tour kurz die aufgesammelten von der Kleidung entfernen und gut ist. Keine Bisse mehr.
Die Chemiekeulen haben bei mir nie was gebracht und ich kann den Geruch der Mittel auch nicht ausstehen.
LG Christopher
Guten Morgen in die Runde!
Nach den zahlreichen ergiebigen Regenfällen der letzten Wochen tut sich im Wald endlich wieder was und so gab es auf der gestrigen Tour am späten Nachmittag im Hauswald einiges zu entdecken.
Was die Fichtensteinpilze angeht, ist das Jahr nicht so gut wie 2024. Sie sind da, allerdings nur vereinzelt. Nur an wenigen Stellen gibt es Massenwachstum. Die größeren Schübe habe ich leider verpasst, diese fanden während des Regens statt und so konnte ich dort nur noch alte Riesen bewundern.
Am Ende sprang nur noch ein brauchbarer Fichtensteinpilz raus, dieser allerdings in stattlicher Größer und komplett frei von Maden. Ich bin zufrieden.
Die Lachsreizker starten auch gerade ins Massenwachstum. Überall sind orangene Punkte zu sehen und hier und da findet man auch schon stämmige Fruchtkörper.
Auch die Mönchsköpfe kommen langsam. Noch ein Einzelfund, aber das dürften bald mehr werden. Ich freu mich drauf, einer meiner liebsten Speisepilze.
Die Schopftintlinge schieben auch weiterhin in Massen. Ein Foto wert war dieses nette Grüppchen mitten auf dem Weg. Als ich in dem Waldstück ankam, war nichts zu sehen. Zwei Stunden später standen sie plötzlich da. Entweder, ich war am Hinweg blind, oder die Art kann derart schnell wachsen.
Ein netter Zwischenfund war dieser Eispilz / Gallertige Zitterzahn. Im Hauswald bisher nie gefunden. Schön, dass es die hier auch gibt. Einfach eine wunderschöne Art.
Auf einem Baumstumpf konnte ich dieses nette Makro-Motiv ausfindig machen. Picture Mushroom sagt Fleischroter Gallertbecher - nach Prüfung stimme ich dem zu. Der Fleischrote Gallerttrichter hat sich übrigens auch gezeigt, allerdings schon recht durchgenudelt und kein Foto mehr wert.
Zu Abwechslung zwischendurch mal was abseits der Pilzwelt. Ein toller Farbtupfer am Wegesrand mitten im Nadelwald.
Ein kleiner Schmunzler: Goldröhrlinge stehen Schlange zum Aussporen. Einer nach dem Anderen, Ordnung muss sein! ![]()
Erfreulich: Die Amanita Gattung, welche bisher ein extrem schlechtes Jahr hatte, kommt endlich in Wallungen. Es fehlen zwar immer noch viele Arten, aber der Gelbe Knolli steht jetzt praktisch überall im Wald rum. Für mich kein Foto wert, dafür aber das: Ganz frische Grüne Knollis, die gerade aus ihrem "Ei" herausplatzen.
Und auch die Fliegenpilze sind endlich ins Massenwachstum übergegangen. Darunter auch ein paar extrem schöne Exemplare. Wer findet das versteckte Kuhmaul?
Hier und da zeigen sich in den Buchenwäldern auch noch klassische Sommerpilze. Die Gelbporigen Raufüße wollen es immer noch stellenweise wissen.
Weitere nicht abgelichtete Funde: Verschiedene Schleierlinge, Grüne Anistrichterlinge, Hallimasch, Unmengen an Pfefferröhrlinge, einige Maronen, Langstielige Knoblauchschwindlinge, alte Täublinge und ein schönes Büschel Stockschwämmchen - meine ersten Brauchbaren in diesem Jahr.
Steinpilz und Stockschwämmchen landeten auf einer Pizza Gorgonzola. Die Lachsreizker gab es kross gebraten und gesalzen pur als Snack.
LG Christopher
Da Zecken ja jahrelang ohne Mahlzeit auskommen
Nur wenn sie sich vorher vollgesaugt haben und unter idealen Bedingungen. Feuchtigkeitsmangel macht ihnen schnell den Garaus, deshalb verschwinden sie im Wald recht schnell wieder in den Boden, wenn eine Trockenperiode kommt. Nach vier bis fünf Tagen im Haus sind die hinüber. Am Körper vermutlich auch wenn sie an einer Stelle hängen wo nichts zu holen ist. Wobei das eher die Ausnahme sein dürfte. Die suchen sich dann eher ne neue Stelle bevor sie verenden.
LG Christopher
unverhofft kommt oft.
In der Tat. Gerade zog hier aus heiterem Himmel ein kräftiges Gewitter durch. 11 Liter gab es.
LG Christopher
Pilztour heute war toll. Der Wald lebt auf. Hier allerdings kein gutes Jahr für die Fichtensteinpilze. Kommen nur sehr punktuell. Da wo sie vermehrt kamen, habe ich sie verpasst. Immerhin sind die Lachsreizker jetzt da, Amanita kommt endlich in Wallungen und ich konnte die ersten Stockschwämmchen dieses Jahr ernten. Morgen mach ich nen Tour Bericht in einem separaten Thema, heute nicht mehr. Hab ein paar sehr schöne Fliegenpilze vor die Kamera bekommen. ![]()
LG Christopher
Lass' sie dir munden!
Schon passiert. Gab ein Panini mit italienischer Salami, etwas Bärlauch, Frischkäse und den gebratenen Trompeten + Schopftintlingen gewürzt mit etwas Knoblauch, Thymian und ein Hauch Zitronenabrieb. Die Schopftintlinge haben zwar nach dem Brutzeln mit den Trompeten auch nur noch danach geschmeckt aber seis drum. Sau leckeres Sandwich.
LG Christopher
Bei den Büschelraslingen und Schopftintlingen dürfte aber auf jeden Fall jetzt was zu holen sein. Die mögen so ein Wetter ja.
Die Glaskugel hat gesprochen. Aber was für Dreckspatzen. Zum Glück kann man die Art problemlos waschen.
Erfreulich außerdem:
Unerfreulich hingegen:
Da kontrolliert man monatelang engmaschig und dann kommen die Affen (Fichtensteinpilze) wenn es schüttet und man die Stelle mal 4 Tage nicht kontrolliert. Hmpf!
LG Christopher
Bei mir sind jetzt die 20 Liter geknackt. Bis 9 Uhr soll es noch regnen. Morgen Pause, dann Freitag bis Sonntag jeden Tag nochmal ein paar Liter.
Bin schon gespannt, was die Steinpilze dazu meinen, ob sie weiter schieben oder nochmal ne Pause einlegen bis die Feuchtigkeit gesunken ist.
Bei den Büschelraslingen und Schopftintlingen dürfte aber auf jeden Fall jetzt was zu holen sein. Die mögen so ein Wetter ja.
LG Christopher
Gut, Merkmale können immer variabel sein. Dass eine breitblättrige Glucke wie eine Krause Glucke riecht ist aber dann doch sehr unwahrscheinlich. ![]()
LG Christopher
Heute Dauerregen mit bisher 16 Litern bei mir.
LG Christopher
An meiner besten Stelle für Xanthopus kommen beide Arten zusammen vor. Und Richtung Wegesrand auch noch Netzhexen. Ist ein tolles Habitat, da es zuverlässig ab Juni bis in den Herbst in Massen und mit nur kurzen Pausen schiebt, wenn die Bedingungen passen. In anderen Habitaten ist es aber tatsächlich auch ein "Entweder, Oder". Den Zweifarbigen Hexenröhrling habe ich bisher nur in Nadelholz Habitaten gesehen. Auch wenn das wohl nur eine Varietät sein soll, ist da wohl doch irgendwas anders.
LG Christopher
Da kann man die Austern Spots im Auge behalten. Bei mir hatte ja auch schon ein Stamm los gelegt als es nachts mal so weit runter ging.
LG Christopher
So viele Schopftintlinge kannst du gar nicht essen, bis sich da ein Effekt einstellen würde. Mehrere Kilogramm wären da nötig. Die muss man auch erst mal finden.
LG Christopher
Die Farbe ist ja der Hammer. Sah der wirklich so aus oder hat die Kamera da etwas übertrieben?
LG Christopher
Kann entweder ne Erythropus sein mit abweichenden Merkmalen oder auch Xanthopus. Xanthopus hat gerne relativ helle Stielfarben mit stark variabler Musterung und Gelbeinschlag in den Röhren. Beides trifft bei dir zu. Der Hut ist bei Xanthopus aber auch gerne mal heller, muss aber nicht. Wenn es exakt dieselbe Stelle wie die normalen Flockenhexen ist und du dort bisher nie sowas gesehen hast, würde ich auf einen atypischen Erythropus gehen. Wenn es öfter vorkommen würde, dann Xanthopus.
LG Christopher
Maronen und Schopftintlinge haben sich über die 30 Liter Regen sehr gefreut.
LG Christopher
Man könnte tatsächlich schon meinen
Aber nur bei kurzem Hinsehen, weil sie etwas gröber geformt ist. Das passiert bei den Glucken im Alter aber gerne mal, wenn die so groß werden. Die Formgebung bleibt dennoch typisch. Die Breitblättrige Glucke ist weniger gekräuselt und generell auch nochmal deutlich heller im Farbton. Und spätestens beim Schnuppertest erkennt man sie ja eindeutig. Die Breitblättrige riecht furchtbar seifig für meine Nase.
LG Christopher
Dein Mohrenkopf-Milchling sieht verdächtig hell aus..
Kamera. Die Farbe passte schon.
Und Deine Mega-Glucke sieht verdächtig nach der breitblättrigen Glucke aus
Die Krause Glucke bekomme ich gerade noch so bestimmt. Es war eine Krause Glucke. Schon alleine der Geruch und die Randfärbung ist charakteristisch. Nur weil mal ein Teil(!) des Fruchtkörpers breiter geformt ist, wird daraus doch nicht direkt eine Breitblättrige. Schau doch mal auf den Rest. Typischer kann eine Krause Glucke nicht aussehen.
Peter Warum sollte eine Krause Glucke nach Anis riechen?! Krause Glucke riecht würzig, morchelartig und leicht vanillig-nussig für meine Nase.
Für alle die die Arten nicht auseinander halten können, die sehen schon eklatant unterschiedlich aus im Direktvergleich:
LG Christopher
Bei mir auch 20 Liter bisher und es regnet schön weiter. Das sollte die gerade zum Schieben anfangenden Sommer- und Fichtensteinpilze in den nächsten Tagen richtig in Gang bringen.
LG Christopher
Schaden kann es trotzdem nicht vor und nach der Mahlzeit auf Alkohol zu verzichten. Den Glimmertintling kann man makroskopisch ja auch leicht mal verwechseln.
LG Christopher
Dito, jetzt knallt es hier gerade ganz gewaltig. Sehr schön!
Also Vorhersage sagt nur für jetzt (nix is) und morgen Regen an. Ab dann trocken und kalt (8 Grad). Aber kann sich ja auch noch ändern.
LG Christopher
I hope so, sonst werden die Steinis und Maronen wieder abgewürgt.
LG Christopher
