Beiträge von sigisagi

    Hallo zusammen,

    anhand der vor Ort vorhandenen Zapfen darf man ruhig ein wenig spekulieren, zur exakten Bestimmung sollte man bei Zapfenrüblingen selbstverständlich die Zystiden unter dem Mikroskop anschauen. Mit Ohrlöffelstacheling, Würzelchen-Trichterling und Harzigem Sägeblättling kann ich mich hier anfreunden, vor allem wenn die Lamellen des Sägeblättlings auffallend klebrig waren.

    Freundliche Grüße

    Oehrling

    Das ist ein guter Hinweis. Tatsächlich musste ich mir die Finger lange an der hose abwischen weil der Saft des Pilzes sehr klebrig war.

    Der stand leider so tief im Boden dass ich keinen Zapfen ausmachen konnte. Aber es dürfte Kiefer sein. Anbei stehen nämlich nur 5 Nadelbäume derselben Sorte. Der Rest ist laubwald.

    Bestätigt ja Schupfnudels Vermutung, nur eben dass es keine Lärche braucht. Ich tippe auch eher auf Kiefer, bin aber schlecht mit Nadelbäumen.

    Danke dir!

    Ja, nummer 2 passt. Besten Dank euch allen.

    Bei uns ist es gerade recht warm und feucht. Grund genug also die hiesigen Wälder zu besuchen. Die typischen Pilze im Frühling erkunde ich gerade und möchte natürlich lernen was ich da gesehen habe. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

    Besten Dank!

    1) Fichtenzapfenrübling?


    2) Leider gar keine ahnung. Ein Räsling?

    Der Geruch ist sehr unauffällig. Markannt ist das Myzel das wie Wurzeln aussieht.


    3) Ein Stacheling?

    Wie zu sehen Wuchs er aus einem zapfen heraus.


    4) Leider auch keine Idee.

    Wuchs an einem Baumstumpf und roch stark nach vergorenem Obst


    Lieben Dank euch!

    Merkwürdig finde ich das allerdings auch nicht. Die sehr frischen Exemplare haben mitunter fast reinweisse Röhren.

    Letztens fand ich einen den ich, aufgrund der schneeweißen Röhren und des fast ganz weißen Kopfes (durch Laubbedeckung), für einen unbekannten Röhrling hielt. Ein Tag bei Raumtemperatur hat daraus dann unverkennbar einen Steinpilz gemacht, da sich sowohl Netz, Röhren- als auch Hutfärbung deutlicher herausgebildet haben.

    Bei alten Stäublingen sieht man diese Verformungen mitunter häufiger. Ich dachte immer die wären zwischendurch mal zu trocken gewesen und eingefallen.

    Ich meine, im unteren Teil des Stiels ein sehr großes Netz zu sehen ;)


    Da bin ich bei dir. Ich sehe auch eine Bataillinie. Die Hutfarbe passt auch eher zur Netzhexe.

    Und ich erlaube mir den Kommentar, dass die Fotos echt nicht mal mäßig sind. Da darf sich der Anfrager echt bissle mehr Mühe geben künftig. LG

    Da hast du ja recht. Entschuldigt die schlechten Bilder, mein Handy hat es bei dem Lichtverhältnissen echt nicht besser gepackt. Hier sind nochmal welche von heute.

    Hier der Röhrenboden. Tut mir leid, es ist einfach schon zu dunkel für bessere Bilder. Ist gelber als hier zu sehen. Die Bataille linie ist zu sehen, jedoch deutlich schwächwer ausgeprägt als ich das sonst kenne.

    Letztens dachte ich mir das auch. Bisher ist es recht gut gegangen. Waren wohl zuvor immer sehr frische und wenig verdreckte Exemplare. Und Reizker, Pfifferlinge und andere feste Pilze vertragen das ruhig mal.

    Die Rotfußröhrlinge konnte ich danach aber entsorgen. Schleimig, pampig, nicht mehr zu verwenden. Hab ich dann zum Glück nach 2 Exemplaren gemerkt :haue:

    Bin auch stark für den Zottigen Birkenmilchling. Deine Funde sind schöne Beispiele warum Anfänger diese gerne mit Edelreizkern verwechseln. Gerade die Grübchen am Stiel können in die Irre führen. Klar wirds dann natürlich wenn man sich die Milch betrachtet, sofern man da immer konsequent drauf achtet.

    Lieber Malone, lieber Andi, liebe (r) Wutzi!

    Danke - ja, beim Geruch war ich mir nicht sicher, Multivitaminsaft kommt hin!

    Und der Buchen-Helmling auch - merci!

    LG Sepp

    Ich find der riecht auch mehr nach billigem Chinagummi :D auf multivitamin bin ich erst gekommen nachdem ich es gelesen habe. Ich finde Pilze nach Geruch zu erkennen ist sehr schwierig, sofern man sie noch nie selbst gerochen hat. Nur anhand der Beschreibung in der Literatur finde ich es meist schwierig oder sogar irreführend.

    Da gibt's Ausnahmen wie den Knoblauchschwindling oder dem Anistrichterling (der viel klarer nach typischem Anis riecht als der Rötelritterling). Ich verstehe schon wie du auf Anis kommst. Die Assoziation hatte ich auch.

    Wenn du den Geruch jetzt aber kennst, dann erkennst du die nächsten bestimmt daran.

    Ja, Ihr habt ja recht. Schande auf mein Haupt. Es war einfach kein anderer "Kochwein" im Haus und der Merlot der Einzige mit Schraubverschluss. Den konnte ich meiner Holden gerade so abschwatzen. Werde ich wohl in Zukunft nicht mehr tun :D

    Nach dem Vergleich von Bildern könntest du mit der 2 recht haben. Einfach in sehr jungem Stadium.

    Danke!

    Wenn du an der 1 riechst, wirst du feststellen, das du das kein zweites mal tun möchtest.


    Es ist die Stinkmorchel.

    Die stand etwas weiter weg. Ich habe durch eine Brombeerhecke fotografiert, riechen war also schwierig. Gut dass ich nicht durchgekrochen bin ^^

    Was habe ich denn hier gefunden?

    Lieben Dank schonmal.

    1) Morcheln? Aber was für eine?

    2) Kann ich leider gar nicht zuordnen. Wuchs auf totem Holz im Laubwald.

    Hi Ihr. Heute hatte ich steinpilze mit Knödel. Dazu klassische braune Sauce - Zwiebel, Knoblauch, Pilzverschnitt (Parasol, Butterpilze, violetter Rötelritterling) mit Tomatenmark angebraten und solange mit Rotwein und Brühe abgelöscht, bis sich eine klassische braune (Braten)sauce bildet.

    Nach dem Essen haben meine Freundin und ich einen recht pelzigen Geschmack im Mund.

    Alle Pilze habe ich einwandfrei identifiziert. Auch sonst geht es uns gut, keinerlei Unwohlsein. Einfach dieser komische pelzige Geschmack. Wie nach Spinat.

    An was könnte das denn liegen? Am Rotwein? Hatte schonmal jemand was in die Richtung?

    Mittlerweile ist es Mitte November. Bei uns im Südwesten war es bis vor 3 Wochen noch hochsommerlich. Nun regnet es endlich seit ein paar Tagen. Bei einem kurzen Pilzschub im September, als die Temperatur kurz durch den Regen von 30 auf 12 Grad gefallen ist, sind die meisten Pilze leider vertrocknet. Es ist danach einfach wieder zu heiss und trocken geworden. Ich hatte schon Angst dass die Myzele für dieses Jahr geschädigt wurden und das herbstliche Wachstum ausbleibt. Nun ist es endlich soweit und es scheint so als müssten alle Pilze nun in den letzten 2 Tagen riesige Fruchtkörper ausbilden.

    Hier sieht man die Größe die zum Beispiel Steinpilze seit Samstag ausgebildet haben.


    Habt ihr ähnliche Erfahrungen nach so langen Trockenphasen gemacht? Zugegeben sind die größten Kollegen hier schon etwas dem Getier anheim gefallen. Ähnlich große waren aber unberührt.

    Nachfolgend die Vielfalt einer einstündigen Waldrunde mit Steinpilzen, Trompetenpfifferlingen, etwas Parasole, Violetten Rötelritterlingen, Rotfußröhrlingen, Lacktrichterlingen, Knoblauchschwindlingen, Butterpilzen und Semmelstoppelpilzen.

    Nun sind sie endlich im Südwesten angekommen die Trompetenpfifferlinge, Reizker, Steinpilze und all die anderen Pilze die man als fortgeschrittener Anfänger so findet. Der folgende Kollege kommt gerade auch sehr häufig vor. Ich denke es könnte sich um den Nebelgrauen Trichterling handeln.

    Das Habitat sieht man auf den Bildern. Der Geruch ist stark. Nicht ganz wie der Rötelritterling, aber ähnlich künstlich, nach Lack, Lösungsmittel.


    Geht Ihr da mit?

    Und falls ja, wie schaut es mit der Genießbarkeit und dem Speisewert aus? Man liest da doch sehr unterschiedliche Einstufungen. Nutzt den Irgendjemand? - Keine Angst, ich habe nicht vor Ihn zu verköstigen. Reiner Lernwille.

    Lieben Dank Euch!

    Milch war sofort vorhanden. Mal abgesehen von den nordischen Milchlingen kenne ich mich aber kaum aus.