Beiträge von sigisagi

    Oh super. Vielen lieben Dank dafür. Abschauungsmaterial hilft

    Hmmm. OK, das scheint mir doch ein etwas weiteres Feld zu sein als gedacht. Lieben Dank dir!

    Besten Dank dafür!

    Hallo zusammen,

    Ich versuche gerade mir die Unterschiede der Riesenschirmlinge einzuprägen und hab mir mal zwei Exemplare mitgenommen. Zu beiden habe ich eine Vermutung und gerne eure Meinung dazu. Beide standen unweit voneinander in einem sehr chaotischen sehr gemischten Wäldchen, sodass ich keine definitiven Begleitbäume nennen kann. Da dürfte alles mit dabei sein. Sporenabdrücke könnte ich noch keine nehmen und einer ist noch geschlossen. Den muss ich erst baden :D

    Und natürlich will ich sie nicht verzehren.


    1) Leicht genatteter Stiel aber eher schuppig und leicht abzustreifen, dasselbe gilt für den Hut. Deutlich geriefte Hutränder und Ring. Verschiebbarer Ring, knollige Basis die bei Verletzung rötet (auf den Bildern nur schwach zu erkennen). Sehr langfaserig brechender Stil.

    Vermutung: rötender Riesenschirmling



    2) Deutlicher genatteter Hut und stärkere Nattern am Stiel. Verschiebbarer brauner Ring (ist zwar noch geschlossen aber man kann schon schieben), keine Rötung bei Verletzung, basis leicht knollige, Sehr langfaserig brechender Stil. Allgemein deutlich brauner aber reinweiß im Inneren.



    Vielen lieben Dank für eure Einschätzung und Hinweise auf die Unterscheidung.

    Hallo liebe Mit-Pilzbegeisterte,

    Hier im untersten Südwesten von BW, hat es nun endlich mal geregnet. Und zwar genug um mal ein paar Tage die Feuchtigkeit auch in den Wald zu tragen und zu halten. Für das was ich hier typischerweise finde, Reizker, Steinpilze, Schweinsohren, Trompeten in allen Formen, und vielem anderen, scheint es kein gutes Jahr zu sein. Zu lang zu trocken, sodass trotz guten Temperaturen sich nichts davon mehr zeigen möchte. Umso erfreute bin ich darüber dass sich jetzt eine mir zuvor unbekannte Vielfalt an anderen Arten zeigt. Halimasch (nicht mein lieblingspilz), Knoblauchschwindlinge, Schwefelköpfe und ganz viele mir unbekannte Helmlinge erreichen unerwartete Größen. Naja, jetzt fällt der Blick mehr auf Kandidaten die ich schonmal finden wollte und entweder den Blick nicht hatte oder die bisher nicht in dem Ausmaß da waren.

    Jetzt schaue ich grad meine Bilder an und stelle fest dass 17:30 mittlerweile keine geeignete Zeit mehr ist um mit meinem alten Handy im Wald Bilder zu machen. Was ich also als Fichtenzapfenrüblinge anfragen wollte, muss wohl bis zum nächsten Besuch warten.

    Ich hoffe ihr wollt mir nach der langen Geschichte trotzdem noch bei der Bestimmung der folgenden beiden helfen:

    1) Ich kann viele Gold-gelbe/orange Röhrlinge Wie die beiden Butter Pilze, den Sandröhrling, Kuh, Körnchen und Pfefferröhrling bereits gut bestimmen und unterscheiden weil ich sie schon gefunden und mit gut eingeprägt habe. Gefunden habe ich diesen glaub noch nicht. Ich würde Ihn Goldröhrling rufen aufgrund der groben Röhren, dem Ring, der Farbe und dem Standort bei (was ich als das vermute) Lärche. Geruch ist halt so angenehm pilzig...


    2) Ich hab eine vermutung und mir Vergleichsbilder angeschaut. Leider nichts in diesem Stadium gefunden das mich überzeugen würde. Dann mal zur Belustigung 3 verschiedene KI und 2 Apps gefragt und muss leider sagen: das ist verheerend dumm und schlecht was einem da so vorgeschlagen wird (nicht dass ich es nicht gewusst hätte).

    -Mischwald am hang, Buchen, Fichten, Lärche

    -Geruch angenehm Pilzig

    -Festes Fleisch, brüchig.

    -Rehbrauner hut, Huthaut lässt sich leicht abpopeln, weiße Stellen auf den Bildern kommen von festgeklebten Blättern.

    -Keine Verfärbungen im Schnitt.

    -Fuß hat leichte braunrötliche Einfärbungen die aber beim Schnitt nicht verstärkt hervortreten.


    Entschuldigt das schlechte Licht. Bin mir aber ziemlich sicher dass das ein ganz typischer Kerl ist den ich einfach nicht zuordnen kann oder eine Verbindung nicht verstehe.



    Lieben Dank Euch!

    Gestern habe ich dann doch noch einen einzelnen, den Temperaturen Trotzdem den, Brätling gefunden. Sonst war aber gähnende Leere...

    Ja gut, teste ich dann mal. Scheint mir dann aber auch eher als Beifang mal ok zu sein!?

    Wo wir schon bei geschmacklichen Vorlieben sind: Was sagt ihr denn zu den Hexeneiern? Das Zeug wirkt schon sehr wild. Habt Ihr das schon probiert? Wie findet Ihr Sie?

    Ja gut, das könnt Ihr schon alle behaupten. Vielleicht seid Ihr auch alle bei der Schwefelkopf-/Morchel-Lobbi angestellt ^^

    Oder im Süden von BW ist einfach kein gutes Gebiet oder Ihr kommt alle aus Narnia.

    Lieben Dank für eure Antworten und Glückwunsch zu den Funden.

    Aber mal im Ernst, gibt's den grauen wirklich? Ich hab mittlerweile hunderte kontrolliert und nie den grauen gefunden. Das waren jetzt auch die ersten die mal etwas in die richtige Richtung gegangen sind.

    Ja, es gibt sie. Ich habe sie sogar schonmal in einer gemischten Pilzpfanne verputzt. Allerdings nicht selbst gefunden, sondern nur gezeigt bekommen. Im Gegensatz zu Morcheln, die sind nur ein Phantom. Da solltest du definitiv alle Berichte von irgendwelchen Funden ins Reich des Jägerlateins sortieren.

    Bei Morcheln stimme ich dir auch komplett zu. Die existieren faktisch nicht. Seit Jahren suche ich die Wiesen und Auwälder ab. Nix!

    Hi Sigisagi,


    Ich schließe Matthias an. Wenn bei einem Schwefelkopf irgendwo Farben ähnlich einen grün-gelben Textmarker auftauchen, kannst du vom grünblättrigen ausgehen. Auf die violett-grauen Lamellen bin ich auch schon reingefallen.


    LG Michael

    Aber mal im Ernst, gibt's den grauen wirklich? Ich hab mittlerweile hunderte kontrolliert und nie den grauen gefunden. Das waren jetzt auch die ersten die mal etwas in die richtige Richtung gegangen sind.

    Hallo zusammen,

    heute wollte ich mal schauen was die Pfifferlinge so treiben. Sie brauchen noch ein bisschen. Aber dafür konnte ich zwei Erstfunde machen. Bin mir ziemlich sicher, aber wüsste gerne ob Ihr die beiden auch so ansprechen würdet.


    1) Graublättriger Schwefelkopf. Ich habe schon dran gezweifelt ob es ihm überhaupt gibt. Sonst fand ich immer nur massenhaft den grünen.

    Habitat Mischwald. Das Holz auf dem er wuchs konnte ich Lieder nicht mehr identifizieren. Geruch: Naja, pilzig ungefähr.



    2) Stinkmorchel / Hexenei:

    Endlich durfte ich mal die Hexeneier finden. Und dann gleich recht viele. Aufgewühltes Laub, ich nehme an von Wildschweinen, hat viele davon sichtbar gemacht.

    Habitat: Buchenwald, Geruch: Erinnert an Rettich

    Sind ja echt ulkige Dinger. Die Konsistenz ist wirklich sehr speziell. Man meint fast dass sich darin etwas bewegt.



    Lieben Dank Euch.

    Heute war ich mal bei uns im Süden die Wälder kontrollieren. Was soll ich sagen? Trotz regen ist es immer noch zu trocken. Hab ausser dieser Hexe und zwei gelben Lohblüten leider nix finden können. Dafür hatte sie quasi keine Bewohner. Jetzt kommt leider wieder eine Trockenphaseund ich glaube nicht dran dass es noch mehr geben könnte.

    Hi!

    Aderbecherling, Fingerhutverpel, Käppchenmorchel. Alle (endlich) schon gefunden. Aber die Diva Esculenta scheint mir seit ich sie seit 5 Jahren suche, aktiv aus dem Weg zu gehen. Es ist zum verzweifeln. Hab das Gefühl die Saison ist jetzt durch. Käppchenmorcheln und Aderbecherlinge sind jetzt drüber und die Fingerhutverpeln standen letztes Wochenende in voller Pracht in Nord West NRW. Regen ist die nächsten 7 Tage nicht angesagt. Hat jemand noch irgendwelche Tips für mich?


    Noch was nebenbei. Kann das sein, dass viele Youtuber schon ein paar Tage oder 1-2 Wochen vor Veröffentlichung des Videos ihre Funde gemacht haben? Ich hab das Gefühl die Natur ist dort noch nicht so weit wie bei uns. Und Süddeutschland sollte ja eigentlich deutlich weiter sein oder?

    Hi Malker,

    mir geht's genau so wie dir. Ich finde einfach keine. Nie. Das Problem hier in Süddeutschland ist die große Trockenheit im Frühjahr. Wenn es mal gut regnet dann sind wir tatsächlich früher dran. Das ist aber die Ausnahme. Meist, zumindest hier ganz im Südwesten, zeigen sich die Pilze erst später und dann aber auch länger in den milden Winter rein. Aber das frühe Frühjahr ist meist eine Katastrophe weil die Wälder fast alle wie ausgetrocknet sind.

    Interessant. Lactarius Turpis wird ja teilweise sogar als DNS verändernt und krebserregend angegeben. Man liest aber auch dass er wohl nicht mehr so häufig eingelegt wird. Naja, es ist ja auch nicht alles was mal verwendet wurde zwingend zu empfehlen.

    LG

    Ja, sehr interessant. Vor allem dass die Zubereitung in dem Buch ja auch die direkte Verwendung, ohne Vermentation nennt.

    Kannst du den Geschmack beschreiben? Schmeckt das noch nach den Pilzen, oder ist das mehr wie mit den meisten eingelegten Dingen eine Frage des Mediums?


    In direkter Verwendung wäre der Aufwand ja sogar recht überschaubar.

    Ich kann mich sogar daran erinnern dass ich das früher anfangs auch mit Reizkern gemacht habe, weil ich dachte sie würden zu den Milchlingen gehören deren Milch man abgießen muss. Zumindest bei Reizkern macht das, mMn. Geschmacklich und Konsistenztechnisch keinen super großen Unterschied. Der typische Geschmack bleibt und matschig machen kann man die ja sowieso kaum.


    Naja, Ihr habt mir sehr geholfen. Vielleicht werde ich mich im nächsten Schweden Urlaub mal mithilfe von Einheimischen an die "falschen Reizker" ran tasten.

    So, jetzt möchte ich hier mal noch die entsprechenden Seiten nachliefern.


    Wie sich hier lesen lässt wird dieser Pilz als guter Speisepilz angegeben. Es folgt lediglich der Hinweis auf die Zubereitung.



    Die Zubereitung soll dann wie bei den finnischen Milchlingen, durch abgießen der austretenden Flüssigkeit geschehen.



    Jetzt bin ich einigermaßen verwirrt.

    Das Buch, dass ich von unterwegs leider nicht genau zitieren kann, ist eigentlich ein Buch dass sich explizit auf Deutschland bezieht, aber in Zusammenarbeit mit dem schwedischen PSV entstanden ist. Aber ich prüfe das nochmal, nicht dass ich hier Mist erzähle.

    Hallo zusammen,

    Ich hab da mal ein paar Fragen zu euren Erfahrungen und Verwendung von oben genanntem Pilz. Ganz generell wird er ja gerne als Verwechslungspartner der farbig-milchigen Reizker angegeben. Wenn man nicht genau hinschaut könnte der auch durchaus mal im Korb landen.

    Auf den einschlägigen Seiten wird er, wie viele der finnischen Milchlinge, ja gerne als giftig angegeben. Deswegen habe ich ihn bisher auch gemieden.

    Im Schweden Urlaub habe ich beobachten können dass der doch dort auch gesammelt und verzehrt wird. In Abwesenheit der echten Reizker konnten wir ihn auch sehr häufig finden. Und siehe da: mein Pilzbuch von Pelle Holmberg, der mir vor Jahren dort auch als einer der bekanntesten PSVs angepriesen wurde, gibt ihn als guten Speisepilz an. Klar, abgießen der Flüssigkeit die austritt, aber danach wie Reizker zu verwenden.

    Jetzt meine Frage an Euch: Habt ihr da Erfahrungen, verwendet Ihr den? Wie schätzt ihr den Geschmack ein?

    Lieben Dank für eure Hilfe.

    Hi Rika,

    Lieben Dank für deine Hilfe.

    Die Reizker haben sich bei uns einfach noch nicht gezeigt. Es hat hier viel zu lange nicht geregnet. Vorgestern hat es dann endlich angefangen etwas feuchter zu werden. Und Winter kann man das hier im Südwesten ja wirklich noch nicht nennen. Die letzten Pfifferlinge sind auch erst kurz vorbei. Die Reizker die ich heute gefunden habe waren ganz jung und scheinen wirklich erst jetzt anzufangen. Das finde ich aber tatsächlich nicht ungewöhnlich und konnte das die letzten Jahre immer so beobachten. Vielleicht dieses Jahr noch etwas später, aber der Fakt dass es jetzt noch ganz junge gibt, spricht dafür.


    LG

    Hallo Zusammen,

    Heute wollte ich in die Reizker, leider gibt es aber, bis auf ein paar wenige junge, noch nichts. Dafür habe ich die folgenden beiden Kameraden gefunden die ich leider so gar nicht einordnen kann und auch mit der Suche selbst nicht weiterkomme.

    Lieben Dank für eure Hilfe!


    1) Erst dachte ich Schweinsohr, das ist aber schon sehr groß, ich sehe keine Lilatöne. Über den Geruch kann ich nichts sagen da das Ding schon älter war. Man sieht auch gut dass es sehr madenzerfressen ist. Zu erkennen sind auch, was ich als Leisten bezeichnen würde, weswegen auch die Vermutung Schweinsohr erst nahe lag.

    Auf dem letzten Bild kann man links noch ein zweites benachbartes Exemplar erkennen. Beide in der Nähe eines alten Baumstumpfes.

    Konsistenz sehr brüchig und bröselig.

    Das ganze Gebilde war etwa Handballgroß.





    2) Irgendwas das mich an umgedrehte Becherlinge erinnert. Gummiartige Konsistenz. Kein auffälliger Geruch, keine erkennbaren Strukturen auf der Unterseite des Huts.



    Lieben Dank für eure Hilfe!


    Edit: Mist, falscher Themenbereich. Wie verschiebe ich denn den Beitrag?