Sehen für mich auch nach Leucoagaricus nympharum Syn. Macrolepiota puellaris, Macrolepiota nympharum aus.
Beiträge von Thorwulf
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Hi,
ich wüsste jetzt wiederum nicht, dass Else C. Vellinga sich von Chl. venenatum getrennt hat, aber ich gehe da bei nächster Gelegenheit ihre Papers diesbzgl. mal durch und im Zweifel frage ich dazu bei ihr nach.
Es gäbe da noch Chlorophyllum abruptibulbum (Roger Heim 1968) Else C. Vellinga 2002.
Chlorophyllum agaricoides würde ich auch gerne mal kennenlernen. Ein Ausflug oder Urlaub in Ungarn oder die Türkei erhöht die Chancen, auf diese Art mal zu treffen.

LG + schönen Abend noch!
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Hi Schupfi,
Chlorophyllum agaricoides wurde zumindest in Ungarn gefunden (siehe I. RIMÓCZI & al. 2021: Interessante Pilzfunde aus dem NO-Eupannonicum, S. 172).
Ansonsten hatte ich ja in meinem Beitrag hier vorgetragen, dass man in Europa (also nicht in Deutschland) bislang sieben Arten entdeckt und nachgewiesen hat, darunter u.a. Chl. agaricoides, Chl. brunneum, Chl. olivieri, Chl. rhacodes.
Ich folge hier im übrigen der Nomenklatur von VELLINGA, auch bei Chlorophyllum venenatum (Bon) C.Lange & Vellinga.
Es stimmt aber in der Tat, dass man hierzulande (Deutschland) letztlich bislang nur auf drei, vier Arten stößt.
Und die glatten, nicht genatterten Stiele sind ein gattungstypisches, bei allen Chlorophyllum-Arten anzutreffendes Merkmal, womit man sie von den allermeisten Macrolepiota-Arten m.M.n. schon trennen kann.
LG
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Es scheint aber doch weitere Unterarten zu geben, teils auch giftig wenn ich es richtig gelesen habe. Was wären hier sichere Bestimmungsmerkmale?
[...]Von Chlorophyllum gibt es verschiedene Arten in Europa (sieben sind m.W. bekannt bzw. nachgewiesen), und diese Gattung kann man vor allem an den glatten, nicht genatterten Stielen erkennen (sozusagen ein gemeinsames Merkmal dieser Gattung). Mit diesem Merkmal unterscheidet man sie auch von der Gattung Macrolepiota.
Die einzelnen Chlorophyllum-Arten untereinander zu trennen bzw. zu bestimmen, ist nicht so einfach und oftmals nur mit einer mikroskopischen Begutachtung möglich.
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Hallo Oehrling,
am selben Tag (Sonntag), aber vormittags, am andere Ende des selben Waldgebietes fand ich noch so ein Kerlchen.
Den hätte ich aber auch für einen betagten, verblassenden Amanita muscaria gehalten.
VG
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Ja, sieht ganz sehr nach Chlorophyllum olivieri aus.
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Aber für Armillaria ostoyae, Syn.: Armillaria polymyces, Armillaria solidipes s. auct. hielt ich diese Exemplare jetzt auch nicht....
LG
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Nun, ich denke, die Fruchtkörper dieser Art wechseln mit zunehmendem Alter von rot ins orangene.
Anbei ein Fund von heute.
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Oftmals schauen die Kerlchen besser aus als wie sie schmecken....

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Ich hätte da den Gemeinen Fräsling aus dem Sachsenforst....

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An der Waldkante heute gesehen – in Natur hatten diese Fruchtkörper einen noch intensiveren Goldfarbton.
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N'abend Jan,
mir ist neu, dass die Helvella lacunosa Syn. Helvella sulcata bzgl. Genießbar-/Essbarkeit nun überwiegend für als bedenklich angesehen wird, aber möglicherweise gibt es hier ja neuerdings entsprechende neue Erkenntnisse.
VG, TW
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Also meine Regel dazu wäre wie folgt:
Alle Milchlinge, die der/die PSV nach Begutachtung für genieß- bzw. essbar befindet, können grundsätzlich bedenkenlos verzehrt werden.
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So etwas kann immer mal passieren und es ist gut, wenn man's (noch) merkt/mitbekommt (wobei diese beiden Arten ja prinzipiell essbar wären…..)
Da hat wohl schon ein jeder von uns mal ähnliche Fälle vor sich gehabt, würd' ich meinen.....

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[...]Alles anzeigen
das solltest Du nicht tun, denn nympharum ist KEIN Gebirgspilz, wenn Du die Verbreitungskarte ansiehst.
https://www.pilze-deutschland.…pharum-kalchbr-bon-1977-1
Gruß,
Wolfgang
Ich würde diese Art jetzt auch nicht auf gebirgige Regionen eingrenzen.
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Hallo Stefan,
der Fruchtkörper von Leucoagaricus nympharum wäre aber i.d.R. etwas kleiner als bspw. bei Chl. olivieri, oder?
Hi,
wenn dann nur als Tendenz. Absolut würde ich das nicht so stehen lassen. Eine Bräunung auf Druckstellen habe ich bei denen auch nicht beobachtet. Ich muss aber zugeben, dass ich die Art auch nur 2-3 Mal in der Hand hatte.
l.g.
Stefan
Dann ist wohl letztlich die Fragilität des Fruchtkörpers noch ein entscheidendes Kriterium bei einer makroskopischen Bestimmung/Untersuchung und Abgrenzung z.B. zum Chl. olivieri….?!
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[...]
also ich würde da auch noch mit Leucoagaricus nympharum abgleichen bei der Beschreibung, insbesondere in gebirgigen Regionen.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
der Fruchtkörper von Leucoagaricus nympharum wäre aber i.d.R. etwas kleiner als bspw. bei Chl. olivieri, oder?
Und bei dieser Art (Leucoagaricus nympharum) müsste es an Druckstellen m.W. nahezu immer eine bräunliche Verfärbung geben, allerdings bleibt das Fleisch dort weiß.
LG, TW
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Bei den folgenden bin ich für mich sicher, dass es sich um Safranschirmling handelt [...]
Es dürfte sich um Chl. olivieri handeln.
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Vermutlich/Höchstwahrscheinlich Chlorophyllum rhacodes Syn. Macrolepiota rhacodes.
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Funktioniert aber, Thomas.
Der Geschmackstest hat meine Annahme letztlich bestätigt und das Sahnebonbon machte es erträglicher.

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Nun, es kommt hierbei schon mal darauf an, in welchem Stadium und/oder Zustand sich der jeweilige Fruchtkörper (Chl. olivieri) befindet. Bei älteren oder ausgetrockneten sowie sehr feuchten, d.h. durchnässten Exemplare kann es oftmals sehr schwierig sein, die Fleischverfärbung final zu beurteilen. Häufig tritt sie am Fruchtkörper nur partiell in Erscheinung und dann möglicherweise noch in unterschiedlichen Farbtönen.
Zudem sollte man die Fleischverfärbung im Schnitt des gesamten Fruchtkörpers prüfen, also nicht bloß an der Stielhaut schaben; ich schneide den Stiel immer auf, um dies zu überprüfen.
Und im Zweifelsfall hilft mir dann mein gutes, altes Mikro, wo ich mir die Sporen anschaue.
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Hallo Wolfgang,
ich schließe bei meiner zitierten Aussage gar nicht aus, dass man hier nicht auf Chl. brunneum treffen kann, aber man trifft doch wohl häufiger auf eine andere Art der Gattung Chlorophyllum, insb. wenn man in einem Waldgebiet Fruchtkörper sammelt. Da ist es dann oftmals Chl. olivieri.
Aber jeder Sammler sollte seine Funde einem PSV zeigen, wenn er sich bei der einen und anderen Art unsicher sein sollte.
Gruß zurück!
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Danke, André!
Für mich zählte Lactarius porninsis bislang noch zu der Art der Reizker (vgl. Jorinde Nuytinck, Annemieke Verbeken und Steven L. Miller: Worldwide phylogeny of Lactarius section Deliciosi inferred from ITS and glyceraldehyde-3-phosphate dehydrogenase gene sequences. Mycologia 99(6). 2007. S. 820 – 832).
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Ja, es hilft stets, die Dinge möglichst genau beim Namen zu nennen, und bei der Bestimmung von Safran- und Riesenschirmpilzen sollte man möglicherweise noch anführen, auf welche Literatur man bei der Bestimmung zurückgegriffen hat, da die Namen in diesem Bereich von den Fachbuchautoren/Experten teilweise doch sehr verschieden gedeutet wurden.
Schönes Wochenende!
