Beiträge von durnik

    Danke für die Infos.


    Neee - kann ich nicht lesen. Durnik war mein Underdog Held in Jugendzeiten. In einer Buchreihe voller Zauberer, war er der Schmied - und mir trotzdem am sympathischsten ;) Seither nutz ich ihn als Nick. Dass er slawisch ist und soviel wie "Dummkopf" heisst, hatte ich erst später mitbekommen. Gefällt mir trotzdem und ähnelt meinem eigentlichen Namen: Dominik


    Ich habs bös mit dem Rücken und da ist das leichte Vorgebeugen beim Mikroskopieren immer etwas schmerzhaft. Daher hab ich auf nem Monokular ein USB Okular sitzen und schau mal alles mit geradem Rücken auf dem Bildschirm an.

    Ich finde es halt so krass, wie die Preise auseinander gehen.

    Für mich als Anfänger klingt das Gminder Mikroskop genauso wie das hier bei Amazon: Amazon Beispiel


    Wenn die Ausstattung erst einmal gleich klingt, liegt der Unterschied dann alleinig in der Qualität? Trabbi vs. Mercedes?

    Wenn da bei beiden z.B. ein 100x Objektiv NA 1,25 drin ist, dann ist das eine soviel besser als das andere? Und wie äussert sich das? Das Bild ist klarer, fokussierter? Linsen haben weniger Fehler? Weil - die Auflösung selbst sollte ja eigentlich die Gleiche sein..


    Man selbst hat daheim halt keine 20 Mikroskope, um überall mal durchzusehen und einen AHA Effekt bei den Unterschieden zu bekommen.

    Was suchst du? Nur etwas günstiges oder ist es auch die geringe Größe?

    Naja, ich möcht halt Pilze mikroskopieren und wollt nicht unbedingt einen 4stelligen Betrag ausgeben. Aber vermutlich kommt man nicht drum herum.

    Was haltet ihr von dem Gminder Angebot?

    Mikroskop HPM D3, trinokular, 4x/10x/40x/100x, LED, Messokular inkl. - Andreas Gminder
    Forschungs-Mikroskop für Pilzmikroskopie Trinokularer Tubus mit Adaptionsmöglichkeit für Kameras Weitfeld-Okulare 10x/22 (!), mit Dioptrienausgleich - mit…
    www.myko-service.de

    Moin zusammen,


    kennt jemand die russischen Biolam Lomo Mikroskope? Die werden ja nicht mehr gebaut und bei Ebay gibt es die teilweise für ein Appel und ein Ei (<200 Euro). Ich frag mich, warum sie so günstig sind. Nur weil sie "alt" sind? Das Lomo hat 4 gefederte Objektive. Das beste vergrößert 90fach und hat ein 1,25 NA. Es ist nur ein Monokular, aber hat ein Full HD Okulur für den Stream auf den PC. Das klingt doch alles nicht verkehrt, oder? Kennt ihr diese Baureihe und wisst, was ggf dageben spricht? Für mich klingt es, als würde man damit die Sporen gut genug erkennen und im Preis/Leistungsverhalten sehr gut abschneiden.


    Beste Grüße

    Dominik

    Dübener Heide dieses Jahr:

    Zecken gab es zum Sommeranfang, dann gar keine mehr

    Hirschlausfliegen sind ne Plage.


    Allerdings wurde ich (Holzgeklopft) von Letzteren noch nie gebissen.

    Die springen/fliegen mich nur an und da sie recht groß sind und viel krabbeln - merkt man das ja fix und kann sie ablesen.


    Ist aber echt von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wenn ich mit meiner Mutter und ihren Lebensgefährten in die Pilze gehe, ist ER der Zeckenmagnet, ich bin der Hirschlausfliegen-Magnet und meine Mutter hat gar nix. Egal welche Klamotten wir tragen ...

    Hi,


    ich finde die von Nika anfangs angesprochene Idee - makroskopisch problemlos die Gattungen zu erkennen - einen guten und wichtigen Schritt. Mir hat das beim Bestimmen der Arten später immer gut geholfen. Damals hab ich mir selbst ein Dokument mit den Gattungsmerkmalen gebastelt. Aber das bekommt man ja mittlerweile ganz gut aus dem Netz, oder man nimmt sich mal ein fettes Bestimmungsbuch zur Hand und schaut wie dort (meist erstmal) auf die Gattungen geschlüsselt wird. Ala: Lamellen? Freiblättler? Dunkles SP? .. Egerlinge, Tintlinge ..

    Dabei kann man die Gattungsnamen gleich mit auf Latein lernen. Das ist noch gut machbar - auch rein theoretisch in langen Wintermonaten.

    Und dann kann man diese Schubladen hübsch mit ihren Arten füllen. Das ist dann meines Erachtens nach eher eine Frage der Zeit und Praxis.

    "Huch, was hab ich hier denn gefunden. Scheint der Gattung nach ein Dachpilz (Pluteus) zu sein. Aber die Farbe? So gelb? Hab ich ja noch nie gefunden ... ah der "Löwengelbe Dachpilz" soso..


    Beste Grüße

    Dominik

    Moin,

    mich hat es heut gleich doppelt erwischt. Zuerst mit einem heftigen Hexenschuss, als ich den Pilzkorb (so schwer war der gar nicht) aus dem Auto nehmen wollt und dann, nachdem ich mich mühsam in Haus geschleppt habe und mir eine heisse Wärmflasche in den Rücken gelegt hab, ist diese zerplatzt und hat mich grossflächig kochendheiss verbrüht!

    Ich weiss momentan nicht, wie ich sitzen, stehen, liegen soll und muss das Treffen am Wochendende damit auch absagen. 😢

    Ich hab ein bezahltes Einzelzimmer. Keine Ahnung, ob noch jemand in der "Warteschlange" war und Interesse daran hätte - dann bitte mal via PN anschreiben.

    Beste Grüsse

    Dominik

    PS: Geruch ist angenehm pilzig, keine Sonderheiten und die Bilder zeigen schon sehr gut alles das was man in Worten nicht besser beschreiben könnte. Einzige Inof wäre noch, dass an diesen Stellen normal nur Boletus luridus wachsen oder auch mal Boletus radicans.

    Ein Milchling muss nicht unbedingt "sprudeln". Es gibt unter der Masse der Milchlinge einige (z.B. aus den Sektionen Colorati und Obsurati) die schon grundsätzlich spärlich absondern. Kommt dann noch das Alter hinzu, sieht man manchmal gar nix mehr. Daher der Tipp der "Kollegen" ein frisches, junges Exemplar zu nehmen.

    Ein Pilz dessen Hut trichterförming ist, muss kein Trichterling sein - leider. Die Pilze sind da etwas eigen und halten sich nicht immer an die Regeln.


    Rein vom Bild her bin ich auch bei einem Milchling. Um ihn nun auf Artebene zu bestimmen braucht es bei Milchlinge Infos zur:

    * Milch (Farbe/Geschmack/Verfärbung an Luft/Intensität)

    * Hut (Farbe, Zonierung, Randfransen, trocken/klebrig/schmierig)

    * Geruch (Maggi, Kaffee ...)

    * und gern auch den Baumpartner - so bestimmbar

    Habe gehört es gibt Pilze die sogar nach einem Monat einen noch umbringen können (das war was mit Schlaganfall glaube ich, die Experten hier werden das genauer wissen)

    Einige Schleierlinge enthalten Orellanin (siehe Spitzgebuckelter/Orangefuchsiger Raukopf), das auch nach sehr langer Latenzzeit noch zu Nierenversagen führen kann


    Stimmt. Während der Knolli (der ja auch nach langer Latenzzeit Leber/Niere kaputt macht) nach einigen Stunden wenigstens noch mit Erbrechen/Durchfall auf sich aufmerksam macht und damit der Verdacht aufkommt "Da war was mit den Pilzen nicht in Ordnung", gibt es solche erste Anzeichen bei Orellanin eher selten/kaum. Da kommen die ersten Symptome in der Tat erst 1-2 Wochen später. Und keiner wird da bei Durstgefühlen und Kopfschmerzen als Erstes an die damalge Pilzmalzeit denken. Böse böse.

    Die Anistrichterlinge, die ich so finde, sehen eher anders aus. Nicht sooo intensiv hellblau wie bei Dir. Die Lamellen (insofern am Bild erkennbar) sind bei mir gräulicher und enger stehend. Aber das kann alles auch vom Foto/Winkel abhängen. Ich hab aber auch auf die Schnelle auch nix gefunden, was ich als Alternative anbieten könnte.


    Ich nehm den Anistrichterling nicht mehr mit (früher immer mal 1-2 zur "Würze") - der ist mir einfach zu heftig im Geschmack und übertüncht die anderen Pilze komplett.

    Und! ...Nicht alles was nach ANIS riecht ist essbar! Der weisse AnisTrichterling z.B. ist recht giftig. Ich würde daher dringend vor weiteren Experimenten dieser Art abraten.

    And the winner is ... der tapfere gelbblättrige Ritter!

    Zumindest gab es im Abwurf weißes Sporenpulver!


    Danke für die Hilfe, wär ich nie drauf gekommen

    Ein Parasol hätte einen genatterten Stiel. Das scheint dein Pilz nicht zu haben. Wenn Du ihn anscheidest läuft er vermutlich safranrötlich an. Somit ist es ein Schirmpilz aus der Ecke der Safranschirmlinge (Cholorphyllum). In diese Gattung gibt es auch giftige (Magen-Darm) Arten. Um die Auszuschliessen bräuchte man ein Bild der Lamellen und ein Bild der Stielbasis "Knolle".

    Ich lese hier, das der nicht auf Holz gewachsen ist.

    ich sehe hier alter Kahler Krempling.

    Mag sein. Krempling dacht ich ja auch zuerst. Hab ihn mitgenommen, weil der Hut eher untypisch aussah und die Lamellen lassen sich nicht "wegschieben", daher die Suche nach einer Alternativlösung hier. Ansonsten bleibts ein alter, brauner unbestimmter Pilz.

    Moin, moin


    Schleierlinge sind für mich noch ein unbeackertes Feld, eine Handvoll kennt man und der Rest ist Nachschlagen/fragen. Ich dachte die Cortinarie hier im Bild ist anhand ihrer rostorangenen Farbe und dem leichten weissen Reif am Hutrand gut bestimmbar, aber icv hab mich durch diverse Bücher gewälzt und keinen 100% Treffer gehabt. Daher wollt ich den Pilz mal hier einstellen, vielleicht kommt er Euch bekannt vor.

    Er riecht leicht suesslich und ist nicht schmierig/schleimig.

    Ja, ich weiss Steffen. Werd die nächsten Tage nochmal zum Spot gehen, evtl wächst ja noch was Frisches nach. Ich hatte gehoft, dass die Merkmale reichen.

    Hi,

    ich weiss der FK ist schon etwas älter. Der wird auch nicht besser , wenn er hier unbestimmt herum liegt. Ich hatte ihn mit dem Gedanken mitgenommen, "Oh, ein mir unbekannter Krempling?" wohl wegenden Lamellen. Doch daheim, war ich dann ratlos. Ein Krempling ist das nicht. Hut passt nicht, Lamellen sind nicht abschiebbar. Mit ca 10cm fürn Risspilt zu gross und "unrissig", fürn Fälbling zu dunkel, fürn Schleierling keine Schleierzone .. dafür Streifen am Hutrand.

    Hmm, und nun steh ich da ... eine Idee?

    Ok, hab was dazu gelernt. Es zerstört halt nicht der Harvester meine Pilze, sondern der Forwarder. Das Mycel ist halt recht dicht unter der Oberfläche und das schwere Gerät zerwühlt es bzw. verdichtet den Boden. Beides schlecht für den Pilz. Holzwirtschaft ist nötig und heutzutage ernten halt die Maschinen, kann man nix ändern.

    Ich geh halt durch den "Lieblingswald" und heul fast, wenn ich die Zerstörung seh. Das darfst Du mir nicht krum nehmen. In der nächsten Zeit braucht man als Pilzsammler auch nicht mehr hin. Es ist traurig anzusehen. Die Pilze wachsen nicht mehr an den zerstörten Stellen und man bricht sich eh die Beine, weil überall Äste herum liegen.

    Mittelfristig bin ich bei Dir Joana, wenn der "Eingriff" gut durchdacht ist, wirds mit der Zeit wieder besser. Äste verotten und bilden neues Substrat. Die verbliebenen Bäume haben mehr Platz, neue Bäume sind ggf gepflanzt oder siedeln selbst an ... die Zeit richtet es. "Mittelfristig" ist in Pilzsammleraugen dummerweise nicht die gleiche Zeitspanne wie aus Forstwirtschaftlicher Sicht.


    Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist: ich dachte immer Forstarbeiter haben eine grüne Seele. Da lieg ich häufig falsch. Bei der Pause wird Plastemüll liegen gelassen und Flaschen und neulich hab ich neben den gefällten markierten Stämmen, nen Stapel der weggeworfenen Markier-Sprüdosen gefunden - zack in den Wald damit. Da frag ich mich - was sind das für Leute? Billig Lohnarbeiter denen das ganze Wumpe ist?


    Beste Grüße

    Dominik

    Ich nehm hin und wieder mal ein Butterpilz mit und zieh schon vor Ort die Haut ab. Das geht bei denen ja auch recht gut und man hat dann keine Kleberei im Korb. Ok, ich merk schon - bin keine Hilfe. Aber mich würde auch interessieren, ob/wie die Haut das Gericht beeinflusst und ob es dann vermehrt Verdauungsprobleme gibt. Bin gespannt, ob sich hier "Ich mags so richtig Glitschig" Fans melden, und was Sie berichten.

    Ist halt die Frage wie man "invasiv" definiert. Bei Pilzen seh ich das nicht so. Es gibt einige Pilzarten, die jetzt hier zu finden sind, und die es vorher nicht gab. Das ist ja noch nicht invasiv. Saphrobionten - es gibt soviel zu zersetzten, ich glaub nicht, dass es da großes Gerangel gibt. Selbst, wenn die neuen Pilze Bäume beanspruchen die auch heimische Pilze nutzen, seh ich das nicht als invasiv an. Von daher...

    Gegenbeispiel. Bei uns in den Flüssen gibt es seit einiger Zeit die Grundeln (Fische) als wahre invasive Plage. Die vermehren sich fast explosiv. Fressen so ziemlich alles und vor allem auch die Fischeier heimischer Arten. DAS ist invasiv.

    Ich wohn in der Dübener Heide (zwischen Leipzig und Berlin). Es geht mit dem Niederschlag. Immer wieder mal ein bissel. Es könnte mehr sein, es ist aber auch nicht trocken. Der Wald macht einen frischen Eindruck. Die Saison nimmt ganz langsam Anlauf. Zuerst die Zersetzer, jetzt auch neue Täublinge, Schmierröhrlinge, Rauhfüsse ... noch KEINE Dickfußröhrlinge, keine Filzer und auch so findet man zwar was, aber es ist vereinzelt bzw Spot-ig und es ist mit Lauferei verbunden. Nix mit Massenwachstum irgend einer Art.

    Hey Frank,


    das kenn ich. Wir haben bei uns eher Buchen- Eichen- und Mischwald und wenn Kiefern, dann eher weniger Alte bzw nur Vergraste/Verbrommbeerte.


    ABER ein Stück ca 2kmx2km ist tatsächlich alter DDR Forstbestand mit dicken, größen Kiefern, gepflegt und eben und ohne Büsche, Brombeeren, hohem Gras. Nur Nadeln und Moos.

    PERFEKT. Man kann super durchschauen und das kann man sich zu Nutzen machen.

    Man schaut dann nicht vor sich auf den Boden beim Suchen, sondern scannt wie ein Leuchtturm in einem 10-50m Bereich die Sämme unten ab und läuft dabei zügig zickzack durchs Terrain.

    Wenn Glucken Zeit ist, hab ich so recht schnell meinen (großen) Korb voll.


    Beste Grüße

    Dominik