Ob das nun mehr auf Ahnungslosigkeit und Unkenntnis beruht, oder primär auf kurzfristiger Profitgier, ist schwer einzuschätzen.
Hallo Pablo,
definitiv beides, das ist doch mehr als offensichtlich, finde ich.
Wenn man wirklich was tun will, dann bleibt nur der einzig richtige Schritt, die Flächen wieder mit dem zu bepflanzen, wie es früher mal war, bzw, sich selbst überlassen.
Die ganzen Moore, vor allem bei uns, so weit es geht wiederherstellen, zumindest die Flächen, die bisher noch nicht für Landwirtschaft genutzt werden.
Was anderes macht wohl wenig Sinn. Und vor allem muß man mal Dinge aus Holz, z.b. Möbel länger nutzen, bis die wirklich kaputt sind. Wergwerfgesellschaft ade.
Und dann auch mal langlebiges kaufen, nicht so´n gepressten Billig Müll. Das ist ziemlich teuer, aber ich kauf sowas auch gern gebraucht. Als Esstisch hab ich mir so nen großen Holztisch aus ner Kneipe gekauft, die zugemacht hatte, bei ebay für 12 Euro ersteigert, mit Kneipenmacken, bischen abgeschliffen und ein neuer natürlicher Anstrich, fertig.
Um es genau zu sagen handhabe ich das seit meiner Jugend so. Damals haben wir oft von durchaus reicheren Landwirten mal Sofas abgegriffen, die sonst auf dem Sperrmüll gelandet wären, keine 10 Jahre alt, wir habens scheinbar. Außer meinem Bett und Matratze ist exakt alles gebraucht, ebay, Sozialkaufhaus, Flohmarkt. Geschirr, Gläser, Tassen, ebenfalls. Einmal alles einweichen und gut ist. Bei Elektrogeräten ist es anders, da fliegen die alten Stromfresser raus, obwohl die alle noch tadellos funktionierten, aber der Verbrauch ist zu teuer. Ab in den Keller für den Notfall.Ich denke, wir alle sollten und müssen deutlich umdenken und all das, was uns da als notwenig und richtig verkauft wird einmal kritisch und gründlich hinterfragen, sachlich selbstverständlich. Das Argument mit dem Verzicht dürfte sicher aufkommen, nur auf was verzichten wir wirklich im Endeffekt?
Wir leiden unter dem, was uns die vorangegangenen Generationen für ein Trümmerfeld hinterlassen haben. Und unsere Nachkommen? Dieser Egoismus und üble Narzissmus muß ein Ende haben, sonst sägen wir uns alle den Ast ab.
Die von Pablo genannten Gründe sind exakt das Problem.
LG
Daniel
