Beiträge von Daniel224

    Ob das nun mehr auf Ahnungslosigkeit und Unkenntnis beruht, oder primär auf kurzfristiger Profitgier, ist schwer einzuschätzen.

    Hallo Pablo,

    definitiv beides, das ist doch mehr als offensichtlich, finde ich.

    Wenn man wirklich was tun will, dann bleibt nur der einzig richtige Schritt, die Flächen wieder mit dem zu bepflanzen, wie es früher mal war, bzw, sich selbst überlassen.

    Die ganzen Moore, vor allem bei uns, so weit es geht wiederherstellen, zumindest die Flächen, die bisher noch nicht für Landwirtschaft genutzt werden.

    Was anderes macht wohl wenig Sinn. Und vor allem muß man mal Dinge aus Holz, z.b. Möbel länger nutzen, bis die wirklich kaputt sind. Wergwerfgesellschaft ade.

    Und dann auch mal langlebiges kaufen, nicht so´n gepressten Billig Müll. Das ist ziemlich teuer, aber ich kauf sowas auch gern gebraucht. Als Esstisch hab ich mir so nen großen Holztisch aus ner Kneipe gekauft, die zugemacht hatte, bei ebay für 12 Euro ersteigert, mit Kneipenmacken, bischen abgeschliffen und ein neuer natürlicher Anstrich, fertig.

    Um es genau zu sagen handhabe ich das seit meiner Jugend so. Damals haben wir oft von durchaus reicheren Landwirten mal Sofas abgegriffen, die sonst auf dem Sperrmüll gelandet wären, keine 10 Jahre alt, wir habens scheinbar. Außer meinem Bett und Matratze ist exakt alles gebraucht, ebay, Sozialkaufhaus, Flohmarkt. Geschirr, Gläser, Tassen, ebenfalls. Einmal alles einweichen und gut ist. Bei Elektrogeräten ist es anders, da fliegen die alten Stromfresser raus, obwohl die alle noch tadellos funktionierten, aber der Verbrauch ist zu teuer. Ab in den Keller für den Notfall.Ich denke, wir alle sollten und müssen deutlich umdenken und all das, was uns da als notwenig und richtig verkauft wird einmal kritisch und gründlich hinterfragen, sachlich selbstverständlich. Das Argument mit dem Verzicht dürfte sicher aufkommen, nur auf was verzichten wir wirklich im Endeffekt?

    Wir leiden unter dem, was uns die vorangegangenen Generationen für ein Trümmerfeld hinterlassen haben. Und unsere Nachkommen? Dieser Egoismus und üble Narzissmus muß ein Ende haben, sonst sägen wir uns alle den Ast ab.

    Die von Pablo genannten Gründe sind exakt das Problem.


    LG

    Daniel

    Darf ich diese große Pilzbrücke posten? Die sollte es doch bei euch auch noch geben :D

    Moin,


    na immerhin :)

    Für reine Porlingsfreunde ist das doch interessant, viel mehr war bei mir heute auch nicht zu sehen.

    Zwei geschätzt etwas über eine Woche alte Täublinge, schon ziemlich trocken und das Übliche, siehe Foto von Schrumz.

    Was das für Täublinge waren, gute Frage, ich bin grad am recherchieren, hab einen an den Lamellen und Hutfleisch probiert, ziemlich bitter, scharf eher weniger.

    Foto hab ich keins, war einfach nur mal so unterwegs, ohne Hndy und dergleichen, ich wollt meine Ruhe, mir gehts derzeit wieder etwas schlechter wegen Long Covid.

    Naja das Probieren konnt ich mir dann doch nicht verkneifen :)

    Mensch Nobi, Glückwunsch.


    LG

    Daniel

    Hallo Karl,

    ich denke auch das das sehr ausdauernd ist.

    Ich sag ja, wie mancher Apfelbaum, da ist auch mal Pause. Und das Klima hat meiner Meinung nach einen entscheidenden Teil damit zu tun, aber natürlich auch das von Pablo angesprochene Problem, das schließe ich da aber aus. Ich hab auch mal gelesen und gehört, daß zu nass und es war auch recht kalt dazu, das das nicht gerade förderlich ist, kann das auch verlangsamen oder zum stoppen bringen, so wie Mikromeister das scheibt.

    Mehr Pflanzenwuchs, auch mit ortstypischen Bodengewächsen, ist je auch nicht zwingend schlecht in einem Moor. Die Monokulturen sind es jedenfalls nicht.

    Mit Pestiziden behandelt wird der Wald dirt nicht, weil zu nah an mehreren Schutzgebieten, das sagte mir mal jemand vom örtlichen Forstamt, als ich mal nach sowas fragte, obs stimmt weiß ich allerdings nicht, hab mal Anwohner gefragt, da sind eine Handvoll Häuser, die sagten alle nein.

    Was aber exakt dort letztes Jahr auch der Fall war, mehrere Moorgräben waren quasi versperrt, da platt gefahren, als man ein paar Flächen abgeholzt hat, das kann natürlich auch so einiges möglicherweise da verändern auch an durchaus entfernten Stellen, weil das ja alles irgendwie zusammenhängt.


    LG

    Daniel

    Hallo Pablo, nein damit meine ich nicht irgendein Kraut, die meisten meiner Maronenwälder sind eher aufgeräumt und der Boden wenig bewachsen, diese zwei Stellen aber auch vorher schon zum Teil stark mit Farn bewachsen. Die waren nicht weg, aber es waren deutlich weniger.

    Das war halt am Rand sowieso bewachsen, weil da ein Moorgraben ist. Innen drin auch mehrere alte. Etwa die Hälfte des Waldstücks war vorher schon stark bewachsen, viele kleine Bäume und Sträucher und reichlich Brombeeren. Ansonsten solche typischen Moorgräser, die können recht hoch werden. Dazischen immer Moos und ein ganz weicher Boden, wo du denkst, du läufst auf Watte. Da ist ein Maisfeld etwa 100 Meter entfernt gegenüber, auf der anderen Seite nach 300 m eine Kuhweide mit ein paar Tieren. Die meisten Pilze wuchsen etwa gut

    250 bis 300 m entfernt vom Maisfeld. Ich hab jedenfalls letztes Jahr mehr an den nicht zu sehr feuchten Stellen gefunden. Was es da im Jahr zuvor in großen Massen gab und letztes Jahr nicht, das waren Schwefelköpfe, ich denke fast alles grünblättrige, das andere Jahr ebenfalls kaum. Bei allem eigentlich.

    Ist das nicht auch vielleicht wie bei manchem Obstbaum? Mal ein Jahr so, das andere so? Schadstoffe sind in der Heide nichts neues, von früher vor allem, aber da gabs keine Ölbohrungen und keine Truppenübungsplätze. Und der blöde Maisacker war da auch schon immer, die Weide auch. Aber auch durch weitab in die Luft geblasene Schadstoffe kann hier der Boden in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist aber dort auch fern jeglicher Landwirtschaft genau so gewesen. Direkt angrenzend an mehrere NSG, kilometer weit weg.

    Etwa 10km weg, da wars ganz anders und daneben ist auch Landwirtschaft, Kartoffeln und Spargel, auch so gut 250 m weg.


    LG

    Daniel

    Hallo ins Vogtland,

    ja, ohne größere Laubwälder ist schwierig, aber rund um die doch vorhandenen Talsperren gibts doch auch mal etwas Laubbäume, aber wenig.

    Und dann Kiesteiche, Parks mit Teichen, eher sowas.

    Ist wie bei uns, nördlich von Hannover eher Nadelwald Richtung Heide, südlich durchaus viel Laubwald.


    LG

    Daniel

    Hallo Murph, also in jedwedem Wald rund um Hildesheim, es sei denn es ist natürlich auch dann knochentrocken, da gibts genug Stellen. Unaufgeräumt ist klar besser. Gewässernähe ist meist besser, da reicht an manchem Ententeich irgendein alter riesengroßer Stumpf von einer Weide, da kann gern ein Pfund dran sein.

    Da ich da nicht sammle, weil es ein NSG ist, mal als Tipp, wenn du mal hunderte davon sehen möchtest.

    Dann fahr mal in den Giesener Wald. Da ist ja so ein Rundweg, also mehrere, aber den großen meine ich.

    Direkt oben an einer Kreuzung, wo man am leicht abfallendem Hang nach Westen aus dem Wald raus schauen kann, da liegt ein riesen Stück Buchenstamm, seit Ewigkeiten gefühlt und daneben eine abgebrochene Buche, noch etwa 4-5 Meter, nicht so dick.

    Da waren an beiden zusammen mehrere Hundert kleine Mini Austern dran, der Wahnsinn.

    Keine 150 m weiter genau in Kopfhöhe ein dickes Bündel an einer noch stehenden Buche, aber auch stark geschädigt.

    Dann gegenüber eine liegender Stamm, oben druaf noch kleinere, ganz jung und direkt daneben ebenso kleine Samtfußrüblinge, ein zwei größere, da konnte mans deutlich erkennen, daß es welche waren. Ich mach dieses Jahr mal ein paar Fotos.


    LG

    Daniel

    Moin,

    ja, die sehen vergammelt oft so dunkel aus und oben so felderig aufgerissen. Im Anschnitt sieht man das bei dem einen auch ziemlich gut mit dieser Färbung im Stiel.

    Ziemlich eindeutig ein WuBi würd ich auch sagen.


    LG

    Daniel

    Hallo Murph,


    tja, schwer vorauszusagen, aber ich denk schon. Die Trockenheit hat sicher einiges an Bäumen dahin gerafft, auch einiges an Stürmen letztes Jahr, wenn da viel liegen bleibt, dann gibts die nächsten Jahre vielleicht noch mehr Austernseitlinge. Die gibts hier überall massenhaft, Samtfußrüblinge genau so.


    LG

    Daniel

    aus der Pilzzucht weiß ich, dass der Austernseitling unter bestimmten Bedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit, viel CO2 und wenig Licht) auf den Fruchtkörpern neue Fruchtungsansätze ausbilden kann.

    Hallo Sparassis,


    ich habe des Öfteren schon Fotos von Maronenröhrlingen gesehen, wo direkt aus dem Hut ein Fruchtkörper wuchs, ist das damit zu vergleichen, was hier zu sehen ist?


    LG

    Daniel

    Die Ernte z. B. der genau dort wachsenden Maronenröhrlinge fiel dann auch fast komplett aus.

    Hallo,

    vor allem war stellenweise zu beobachten, daß der Wald im Inneren meterhoch überwuchert war, wie grüner Dschungel, an manchen Stellen.

    An meinen Maronenstellen war auch viel weniger letztes Jahr, dafür an anderen, normalerweise potentiell trockeneren mehr, tendentiell wars aber gegenüber 2020 weniger 2021, dafür gab es Unmassen Reizker und anderes, was im Vorjahr eher mau war, Pfifferlinge waren auch mehr.


    LG

    Daniel

    Hallo Pablo,


    bezüglich des Speisewerts taugen wohl beide wenig. Hab den Ringlosen zweimal probiert, gebraten und in einer Suppe, kann man essen, aber so wirklich besonders fand ich die nicht,

    ist Geschmackssache.

    Den Körnchenröhrling hab ich bisher noch nicht gefunden.

    Butterpilze gibts hier recht oft, die esse ich nicht wegen der möglichen Probleme, die bei denen vermutet werden.


    LG

    Daniel

    Moin,

    das sieht ziemlich nach WuBi aus. Die sind des Öfteren gar nicht so sehr bitter, man schmeckts aber schon, es sei denn man hat bei bitteren Geschmackskomponenten Probleme, diese raus zu schmecken, manche Menschen schmecken kaum oder gar kein bitter.


    LG

    Daniel

    Hallo Murph,


    ja, wo das sein soll hier in der Region Hannover Hildesheim, das frage ich mich auch. Man sieht, wenn es mal etwas geregnet hat, daß es an manchen Stellen etwas grün durchschlägt, aber nur stellenweise. War heute an der laut Bodenkarte "feuchtesten Stelle" der Region, östlich von Hildesheim, bei Ottbergen, der nach Osten abgewandte Hang war teils noch oberflächlich minimal feucht, aber das reicht nicht, schon gar nicht in der kurzen Zeit, da war rein gar nichts.

    Etwas östlicher bei Wöhle, genau das gleiche Trauerspiel.

    Im Harz ists auch etwas feucht, aber das kannst du auch getrost vergessen, allenfalls in den ganz engen "feuchteren" Tälern vielleicht.

    Frühestes in 14 Tagen bis 3 Wochen, vorher kommt hier gar nix.


    LG

    Daniel

    Und damit es nicht zu sehr hart und trocken ist, genehmigt man sich eben ein zwei Gläschen Rotwein und dazu eine schöne Kalorienbombe von der Käsetheke, hab heute so einen gekauft, außen ganz schneeweißer Schimmelpilz und innen wie ein Mix aus Sahne, Creme Double und weicher Butter...70% Fett.

    Blutfettwerte beim Arzt lassen wir die nächsten Tage mal lieber :giggle:

    Hallo Jan,


    ich finds auch gut so, wie es ist, war halt nur eine Idee.

    Ich glaub ich bin wie viele andere auf Pilzentzug...hart und trocken...stellenweise... :lightning::rain:


    LG

    Daniel

    Moin,


    wie es unter der Huthaut aussieht wäre interessant.

    Beim Körnchenröhrling ist darunter eine gelbliche bis weißliche Fleischfarbe, beim Ringlosen Butterpilz eine cremeweiße Färbung mit einer bräunlichen Faserung/Marmorierung.

    Das Rosa beim Ringlosen ist manchmal auch nur ganz schwach am untersten Ende des Stiels zu sehen, direkt an der Basis, da dann aber stellenweise deutlich rosa.

    Sind die Röhren beim Ringlosen nicht auch deutlich ausgebuchteter angewachsen, als beim Körnchenröhrling, siehe auf dem Bild von Jörg, im Vergleich zu den anderen Bildern?


    LG

    Daniel

    Hallo Peter,


    ja sicher, auch manch langjähriger Pilzfreund kann nicht alles wissen, manches ist auch schwierig.

    Wir sind alle nicht perfekt, alles Einzelstücke, wie jeder Fruchtkörper auch. :)

    War eben so eine Idee, um es etwas anders zu gestalten.

    Ist ja ansonsten im Lexikon alles vorhanden.

    War halt so gedacht als extra Kategorie zum Lesen, quasi "Tipps für Einsteiger", zusammengefasst.


    LG

    Daniel

    Hallo Matthias,

    danke für die Erklärung. Ich bin ja erst seit 3 Jahren wieder beim Thema, vorher ja nur in der Jugend und kurz danach mit Familie und Verwandten. Danach immer mal wieder, so ein zweimal im Jahr, aber immer an der gleichen Stelle vor Ort, da wachsen immer recht zuverlässig Birkenpilze, manche Jahre durchaus ziemlich viele.

    Den Schönfuß habe ich bisher noch nicht gefunden.

    Aber so ist das super, man lernt immer wieder gern was dazu.


    LG

    Daniel

    Tja Norbert, was willst du machen, dieses Jahr ist echt Mist, letztes Jahr konnte ich an manche Stellen nicht rein, weil vom vielen Regen alles meterhoch zugewachsen war und dieses Jahr gibts bei uns außer massenweise Brombeeren und wilden Mirabellen nix groß.

    Marmelade hab ich jedenfalls mehr als genug.

    Hab aber auch erst 2020 wieder mit den Pilzen angefangen, hab die Jahre zuvor aber auch immer mal beobachtet.


    LG

    Daniel

    Hallo Christoph,


    es ist ja im Forum so gesehen alles beschrieben, was wichtig ist.

    Angaben zur Pilzbestimmung - Pilzforum.eu
    Die Kurzversion für Angaben: Da Bestimmungen nach Bild oftmals sehr schwierig sind, weil man zusätzliche Angaben wie Standort, Geruch, etc. am Bild nicht…
    www.pilzforum.eu


    Eventuell könnte man diesen und andere wichtige Links zur Bestimmung etwas deutlicher hervorheben für Anfänger, quasi das man sofort auf der HP darüber stolpert.

    Vielleicht ein Link zur DGfM, Listen mit PSV, etc.


    LG

    Daniel

    Moin,


    das mit der nicht zuverlässigen Bitterkeit kann ich bestätigen. Habe ich letztes Jahr selbst probiert.

    Es war ein ganz fester junger Fruchtkörper, defintiv ein WuBi, der hatte schon einen markenten Geruch, Maggi bzw. Liebstöckel ähnlich, gar nicht, dafür so ein Mix aus Schultinte und rohem Rindfleisch, so tintenartig leicht metallisch. Habe ihn am Tag der Entnahme probiert und am nächsten Tag nochmal, bitter, also wenn dann ganz minimal wahrnehmbar und ich habe schon einen recht guten Geschmackssinn.

    Gibt wohl auch bitterere Exemplare, so liest sich das zumindest oft. Von was das abhängt, außer das mancher Mensch vielleicht stärker und einige auch gar nicht wahrnehmen, das weiß ich nicht. Ich vermute das das Klima und auch der Standort damit zu tun haben könnten.

    Fundort bei mir, direkt an einem See in einem alten Tagebauloch, wo früher Ton oder Lehm abgebaut wurde, Bäume drumrum, überwiegend Birken und Weiden. Zeitpunkt etwa Anfang September.


    LG

    Daniel

    Moin.

    Glückwunsch zum Fund.

    Bei uns waren es heute geschätzt ein zwei Liter.

    Waren etwas nördlich von Hannover unterwegs und es sah schon nach Unwetter aus von Westen her und was war dann?

    2 Minuten Starkregen und eine Nieselregen, das wars.

    Wieder zu Hause, leicht windig, eklig schwül trotz 19 Grad. Keine halbe Stunde später wieder 26 Grad.

    Und es sah noch düsterer aus, als nahe Hannover, runter gekommen ist daraus exakt null und dann wars weg.

    Südlich vo uns, etwa 50 km ein paar Mini Gewitter nahe dem Harz.


    LG

    Daniel