Hallo,
ich bin auch noch ganz am Anfang, ok, ich investiere größere Teile meiner Freizeit in das Thema, aber trotzdem am Anfang und hab auch aus Unkenntnis hier sicher schon einige nicht richtige Dinge von mir gegeben, einfach weil man noch zu unerfahren ist. Wenns um bestimmte Dinge geht, die mitunter mit einigen Gefahren verbunden sind für die Gesundheit, dann ist Kritik doch durchaus angebracht. So lang das sachlich ist und vernünftig erklärt wird, also damit mans versteht und was draus lernt, dann ist das doch gut. Gut, daß wir u.a. hier zahlreiche solcher Spezialisten haben, die teils ihr ganzes Leben dem Thema gewidmet haben, ich finde sowas immer wieder faszinierend, zumal es die meisten in Ihrer Freizeit tun, vermute ich mal.
z.b. so jemand wie Jürgen, wenn es mal wieder eine lebhafte Diskussion um die ein oder andere Kollektion Rotfüße geht und man mal einen Röhrlingsexperten hat, der seine Meinung zum Gezeigten sagt und zwar so im Detail erklärt, daß man es auch als Anfänger verstehen kann und was davon lernt und viele viele andere, mit den unterschiedlichsten Fachgebieten, da hast du hier doch für quasi fast alles jemanden. Geballtes Wissen auf einem Fleck.
Was würdest du ohne freiwillige Feuerwehr tun? Das was hier einige leisten ist ja auch nichts anderes so gesehen und Brandschutz sollte man auch sehr ernst nehmen oder Arbeitssicherheit oder raucht man ernsthaft im Sommer in nem knochentrockenem Moorwald und schnipst die Kippe dann irgendwo hin oder fummelt irgendwo an ner elektrischen Leitung rum ohne vorher den Strom abzustellen.
Klar, der Ton macht die Musik, aber du liest es hier ja auch öfter, wie genervt manche momentan sind von Sammlern, die nur Matschepampe mitbringen zu Beratungen oder sich sowas womöglich noch in die Pfanne hauen und dann jemand der zusätzlich auch noch berufstätig ist nachts um drei in die Klinik muß zwecks Bestimmungsversuch und Hilfe.
Diese ganze Zeit momentan ist auch nur noch zum
Krieg, Corona, Long Covid, Klima spielt verrückt, Inflation, Pilzentzugerscheinungen in großen Teilen des Landes und dazu dann noch Unmassen unnötige Probleme medizinischer Art, dann ist ja klar, daß man nur noch genervt ist manchmal. Alle hier sind natürlich auch unterschiedliche Charaktere, stammen aus verschiedensten Regionen mit manchmal anderer Mentalität, naja so ist das, jede Region hat ihre Eigenheiten, jeder Wald auch, daß ist ja das Spannende, Einheitsbrei wär doch langweilig.
Das mit den Fotos, meine waren auch oft nicht optimal, aber es war oft so, daß es sich trotzdem klären ließ worum es sich handelte.
Hier hab ich in nicht mal zwei Jahren mehr über Pilze gelernt, als in den 43 Jahren zuvor.
Meinen Dank an alle, die mir hier bisher so viel beigebracht haben.
Bezüglich Steinpilze, das dauert seine Zeit, bis man raus kriegt wo es gut ist, letztendlich tun es ja auch Spuren davon, Schnippelabfälle im Wald, eventuell überständige total verschimmelte, wo mans doch noch gut erkennt und nicht zuletzt der Blick in andere Körbe beim Vorbeigehen, wenn einer welche drin hat, dann weißt du doch, das es im Umkreis welche gibt. Dann heißts eine Wandertour nach der nächsten und wenn der Wald entsprechend groß ist, dannn reicht das für Jahre, den komplett zu erkunden. Hier ist fast kein Wald, in dem ich noch keine gefunden hätte. Mir geht das so beim Thema Pfifferlinge, habe exakt eine Stelle, wo mal ein paar mehr in manchen Jahren wuchsen, aber viel wars auch nicht und auf einem Mittelstreifen eines Moorweges, da steht eine große Birke und daneben ein Vogelbeerbaum, drumrum fast nur Moos und da unter dem Vogelbeerbaum find ich komischerweise jedes Jahr immer ein paar, dieses Jahr bisher exakt einen 100m drumrum exakt nichts, am Weg und im Wald nix, hab da mal nen ganzen Tag verbracht und echt jeden cm abgesucht, weils mich interessiert hat, grundsätzlich immer so Anfang Oktober, aber die Stelle ist zuverlässig bisher, die beobachte ich weiter die Ministelle. Nicht zu dunkel, aber trotzdem feucht ist schon mal gut, Gewässernähe ist immer von Vorteil, Bäche, Seen, Tümpel, dann im direkten Zusammenhang mit dem Ufer des Gewässers bis gut 20 m dahinter, wenn dann die Vegetation passt, perfekt. Oder so ein etwas lichter uralter Buchenmischwald, das ist prinzipiell auch immer eine gute Idee, auch mit entsprechender Feuchtigkeit, oftmals eher am Waldrand. In wärmeren Zeiten z.b. eher die Nord oder Osthänge von Mittelgebirgen, da knallts nicht ganz so drauf und eben Wetter beobachten, ist ja online ein Kinderspiel im Gegensatz zu früher. Das wird schon, glaub mir, ich hab auch lang gebraucht um mir da einen Reim drauf zu machen, hier in meiner Region war die Vermutung oft ein Treffer.
Liebe Grüße