Beiträge von Daniel224

    Raubbau ist gut, aber der findet ja leider überall statt und wird leider auch noch überall oft genug verharmlost.

    Naja, die werden sie sicher nicht alle auf einmal gegessen haben, es sei denn es waren zwei Dutzend Gäste zu ner großen Feier eingeladen.

    Die Belastung ist nicht überall gleich hoch, jedoch ist sie da. Daher halte ich mich an die etwa 250 g pro Woche, ok in der Saison auch ein paar mal 500g, also zweimal Pilze, das find ich ok, wenn man das im Herbst ein paar Mal macht, sind ja auch nicht alle gleich starl belastet, ich nehm sowieso immer mal wieder was anderes, auch wegen der Abwechslung.

    Maronen an sich z.b. nur einmal die Woche, grundsätzlich. Jede Art eigentlich. Außer bei Reizkern, die gabs dieses Jahr einmal an zwei Tagen, das ist aber ok, wenn man das zwei drei Mal pro Jahr macht, find ich.

    Kein Thema :)

    Das kommt alles mit der Zeit. Keine Eile, lieber vorsichtig am Anfang und sich das Wichtigste aneignen, währenddessen mit dem weiter machen, was man kennt, bei vielen halt Steinpilze und Maronen, sind doch beides leckere Arten und häufig zu finden. Und wenn das dann alles soweit passt, dann eben weitere Arten erkunden und sich der Reihe nach erarbeiten.

    Das ist dazu noch super gesund wegen der vielen Bewegung, ich hab unzählige Erkundungstouren gemacht, auch im Winter.

    Und teils nur aufgrund der Beschaffenheit des Waldes da vermutet, was es geben könnte, vermeintlich gute Stellen, war nicht immer ein Treffer, aber manchmal schon.

    Ich hab einige Paar Schuhe dabei verschlissen, aber jetz hab ich nach gut 2,5 Jahren ein breites Sammelsurium an Stellen für alles mögliche, auch wenn manches immer wieder nur zwecks anschauen dabei ist. Und immer wieder kommt neues dazu, manche Sachen wachsen in nem riesen Moorwald zumidest am Weg nur an einer kleinen Stelle, sonst nirgends. Einfach nur faszinierend.

    Google dir das mal mit den Blattwanzen, wie die ausehen und was das für Insekten sind, vielleicht entdeckst du mal eine, das reicht die zu berühren und der Finger stinkt teils streng. Das geht aber schnell wieder ab, einfach waschen. Bei den Pilzen gibts schon sehr viele verschiedene Gerüche, bei manchem Speisepilz entwickelt sich das erst beim Braten, unterschiedliche Fette können das sicher auch beeinflussen, die haben ja auch noch ein Eigenaroma, wie Butter. Perlpilze z.b., ein unfassabr tolles Aroma und dieser herb würzige Geschmack mit dem Butteraroma, das schmeckt pur nach Wald, da brauchst du auch kein Salz, die esse ich grundsätzlich pur ohne alles, mit Salz ist ok, aber was ich richtig abgefahren fand, hab ich in irgendeinem Forum aus Österreich gelesen, da hat einer nach dem Braten ein zwei Tröpfchen Waldhonig drauf gemacht, das dann zu sammen auf nem noch warmen Brötchen mit noch etwas Butter drunter, Hüftgold pur, aber soooo lecker. Manche Täublinge haben so ein ziemlich nussiges Aroma, die sind kross gebraten auch super, mit Touch von gerösteten Haselnüssen, ließe sich durchaus auch süß zubereiten, als Füllung für Pfannkuchen, herzhaft genau so, so mit Hähnchen zusammen in nem Fladenbrot, mit ein bischen Feldsalat.

    Also ich seh das auch so, daß andere auch was haben möchten und wenn man mit den anderen Sammlern etwas solidarisch ist, dann läßt man denen auch was und nimmt nur bis 2 kg, klar, das kann ich jeden Tag, aber die anderen auch. Was noch dazu kommt und in der ganzen Argumentation zu kurz gekommen ist, seitens der Befürworter gänzlich fehlt, ist der Umstand, daß nicht nur der Mensch auf die Fruchtkörper und den Pilz im Boden angewiesen ist, sondern unzählige weitere Lebewesen, pflanzlich wie tierisch, sowohl als Nahrungsquelle, als auch zur Gesunderhaltung unserer Umwelt, allem voran unserer Wälder. Da ist nicht nur der Steinpilz eventuell in Symbiose mit der Fichte, da ist alles miteinander verwoben, ausnahmslos.

    Allein aus diesem Grund ist es schon ratsam sehr pfleglich damit umzugehen, wo immer möglich. Wir sind alle lebensnotwendig drauf angewiesen, wenn wir es nicht tun, sägen wir uns alle den Ast ab, zwangsläufig.

    Da ich außer in der Saison vielleicht zweimal pro Woche ab und an, höchstens einmal pro Woche Pilze esse, meist etwa eine Portion zu 250 g geputzt, da reichen mir 1kg locker für 4 Wochen, manchmal esse ich auch gar keine, weils eben was anderes gibt. Wenn ich jetzt mit 2 kg Maronen, nach dem Putzen vielleicht 1,8 kg nach Hause komme, sind das eine schöne Pilzpfanne und locker für 2,5 bis 3 Monate Pilze regelmäßig.

    Daher beschränkt sich mein Wintervorrat auf meist etwa 3 kg. Dazu noch ab und zu mal Austernseitlinge, alles bestens.

    Und die 3 kg sammel ich nicht auf einmal, meist so ein zwei Beutel zu 250 g nach ner Tour,plus essen am Abend.

    In aller Regel bin ich oft so um 800g bis 1kg geputzt nach ner großen Tour, selten mehr.

    Zwei Beutel und essen für zwei, wenn nur für mich dann noch weniger. Und wenn ich 50 Steinpilze sehe, dann schaue ich sie mir exakt alle an und such mir die besten 5 raus, bischen was anderes dazu, paar Täublinge vielleicht, das wars, aber alles nur allerbeste Qualität. Ich pick mir die Rosinen raus, das wars, alles andere bleibt grundsätzlich da.

    Vor drei Wochen bin ich nur wegen Perlpilze unterwegs gewesen und mit exakt 5 dicken Dingern wieder nach Hause gekommen, dazu exakt einen ziemlich riesengroßen aber noch super festen Reiftäubling, da wollt ich mal testen ob so ein Riese noch was ist, ohne Worte, der war richtig lecker, ist aber ziemlich selten so ein Prachtstück. Waren zusammen etwa 325 g.

    Den Rest der Tour hab ich erkundet und mit anderen gequatscht über Pilze und Sammeln, hab dann doch noch Steinpilze gefunden, drei mittlere, die hab ich ner Familie die auch nach denen suchten gezeigt und denen überlassen. Halt zum Anschauen eben, die waren alle super, na die freuten sich, ist doch toll.

    Hallo Ingo,

    hat mir ein Pilzsammler, den ich häufiger im Herbst in einem meiner Stammwälder treffe auch mal auf dem Handy gezeigt.

    War irgendein ziemlich warmes Jahr, bis Weihnachten kein Frost und fast immer über 5 Grad nachts, der hatte ein paar gute Maronen und zwei Flockenhexen und zwei Steinpilze, um den 3. Advent rum, nördlich von Hannover Richtung Celle.

    Irgendwas um den 18,12. rum, welches Jahr hab ich vergessen.


    LG

    Daniel

    Hallo Oskar,

    sieht sehr nach Eichenmilchling aus, die gibts hier bei uns im Norden in Heidegebieten wo Eichen stehen häufig zu sehen.

    Den Geruch, den Werner anspricht kannst du zumindst so ungefähr auch mit anderen Käfern vergleichen. In etwas zumindest. Es gibt manchmal so kleinere Käfer, die man vielleicht in der Wohnung hat, weil die einfach zum Fenster reinkommen und kaum fasst man die an, dann riech mal an den Händen, hier sagen alle paschal Stinkekäfer zu sowas, ohne genau zu wissen,was es für einer ist, ich glaub die sondern sowas wohl bei Bedrohung ab, vermutet.

    Ist eben so ein auffallender Insektengeruch.

    Laut Literatur wäre diese Art tatsächlich essbar, leicht bitter, wenn man ihn sicher bestimmen kann, ich weiß allerdings nicht, ob dieser Geruch beim zubereiten verschwindet.

    Ich erkenne den zu 100%, hab den einige Male wegen dem Geruch in der Hand gehabt. Vielleicht probier ich da mal ein zwei, aus reinem Interesse.

    Hat den jemand schon mal probiert? Wie ist das mit dem Geruch, bleibt das?


    LG

    Daniel

    Hallo,

    das hängt von der Witterung ab, wenn mal ein zwei Tage im Oktober z.b. ein klein wenig Bodenfrost ist, dann mußt du bei dem was grad steht sehr aufpassen, wenns danach aber wieder wärmer wird kann das sehr gut weiter gehen. Regional theoretisch bis in den Dezember rein vereinzelt. Das muß dann schon Idealverhältnisse haben, aber ausgeschlossen ist das nicht.

    Meist wirds irgendwie immer mit Erscheinen größerer Gruppen Nebelkappen weniger, die läuten oft das Ende der Saison ein, wo es dann ruhiger wird, aber immer noch mal was kommt. Kommt mir irgendwie immer so vor. Dann kommen bald wieder andere Arten.


    LG

    Daniel

    Ich denke hier am den Falschen Anhängselröhrling wegen dem überwiegend weißen Fleisch im Schnittbild

    Da liegst du mit großer Wahrscheinlichkeit richtig, denke ich, der Anhängselröhrling würde ja auch durchaus mehr oder weniger blauen u.a. am Hut, der Falsche nicht.

    Des weiteren steht zum Falschen in der Literatur weißes Fleisch, wie du auch schreibst und zum Rand hin mitunter rosa Farbtöne, auf den Bildern auch zu erkennen.

    Passt. Denke auch, es ist der Falsche Anhängselröhrling.

    die anderen die dort wachsen konnte ich eigentlich selbst gut bestimmen mit ner App.

    Hallo Pascal,

    von der App solltest du zum bestimmen unbedingt Abstand nehmen, aus Sicherheitsgründen. Mit Foto App ist es nicht möglich einen Fruchtkörper zu 100 % sicher zu bestimmen.

    Ein Beispiel an drei Arten, wie will die App die beiden auseinanderhalten, wenn du z.b. nur von oben oder von der Seite ein Bild machst, ohne den Fruchtkörper zu entnehmen und genau unter die Lupe zu nehmen, zwei davon sehr gut, sammle ich beide, letzteren natürlich nicht, aber aufgrund der sehr variablen Farbe könnte man sich per App gut vertun. Das wäre in diesem Fall ein scharfes Vergnügen, leicht giftig, aber in anderen Fällen kann das schneller auf dem Firedhof enden als man denkt. Sowas ist was, wenn man mal Langeweile hat und das ausprbieren möchte, um zu sehen, daß es nix taugt.

    1. Frauentäubling

    https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/frau-taebl2.jpg

    2. Papageientäubling

    https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/papa-t.jpg

    3. Wechselfarbiger Speitäubling

    https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/wechselfarbspeitazbe9.jpg

    Wir waren vier Leute, also passt es dann ja mit den 2Kg pro Mann.

    Nein, tuts nicht, damit sind 2 kg pro Person gemeint, die du aus dem Wald zum Auto trägst.

    Sind schlappe 68% zu viel gewesen.

    Um das zu vermeiden hab ich mir für einen kleinen Betrag von deutlich unter 5 Euro so eine Waage gebraucht gekauft bei ebay, wo ich den Korb dranhängen kann, die zeigt bis 10 kg an, was der Korb wiegt weiß ich, das Ding passt in die Jackentasche. Und wenn Schluß ist, ist Schluß. So viel ists aber auch selten, meist so gut ein Kilo, reicht, man geht ja öfter mal los.

    Manchmal ist auch nicht mehr zu finden, obwohl viele da stehen, ich bin sehr sehr wählerisch und lasse sehr viel stehen. Bei der Auswahl in den letzten Wochen, kein Problem, und wenn nicht, auch dann, dann reichts eben nur fürs Essen und das wars, auch gut. Und wenns für gar nix reicht, auch gut, dann hat man sich bewegt und war an der frischen Luft und hat ein paar gute Stellen entdeckt, wenn man mal zig Steinpilzleichen entdeckt hat. Das merken wir uns doch gern :)

    Es scheint sich ja nicht wirklich um eine größere Gruppe gehandelt zu haben mit der ihr unterwegs wart, zumindest drängt sich mir der Eindruck auf.

    Was willst du denn mit so viel? Da würde so mancher vernünftiger Kontrolleur einen kommerziellen Hintergrund vermuten.

    Der Forstmensch da, der ist genau so unmöglich.

    Wenn du dir unsicher bist, insbesondere wegen deiner Kinder, dann ist es am allerbesten wenn du ein paar frisch davon mitnimmst, bitte so wenig beschädigt wie möglich und luftig, kein Plastik oder so und damit zu einem Pilzsachverständigen fährst, der dir das dann erklären kann, worum es sich handelt.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    könnte ein Blaugrüner Reiftäubling sein.

    Der Stiel macht auf dem Bild, wo man ihn abgebrochen sieht auch einen etwas kammerig hohlen Eindruck, das ist dann innen so wattig.

    Die bräunlichen Flecken auf dem Stiel passen auch, wenn er etwas älter ist.

    Der geriefte Hutrand kann mal so mal so ausfallen, der wäre auch wie viele Täublinge ziemlich variabel.

    Die Geschmacksprobe bei dem wär maximal leicht scharf in den Lamellen.

    Ich find den oft in diesem Farbton und mit diesem Aussehen allgemein:

    https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/BlaugrReiftaeu.jpg

    Wenn du Täublinge als solches erkennst, dann gehört die ein oder andere Kostprobe mit dazu, hatte auch schon ein ziemlich scharfes Erlebnis. Ließ aber schnell nach.

    Unbedingt ausspucken, immer, bei jedweder Kostprobe, man kann ja was zum ausspülen dabei haben und Bonbons sind auch nicht verkehrt.


    LG

    Daniel

    Hallo Pascal,

    die sind sehr klein und filigran, so auf die Entfernung nur schwer erkennbar.

    Wenn du noch mehr davon hast auf deinem Grundstück, mach mal bitte ein paar Bilder bei Tageslicht und möglichst nah dran, so daß man mehr Details erkennt, das wär super. Hutoberseite, Unterseite, Stiel, Stielbasis, eventuell einmal den Hut durchgeschnitten, beim Stiel lohnt das wohl weniger. Auch ein Bild vom Pilz, wo er wächst wär ganz interessant. Was wächst da, was für Bäume, was für ein Boden ist da.

    Ist so schwierig, es sei denn einer der Fachleute erkennts auch so sofort.

    Bei künstlichem Licht werden die Farben auch oft verfälscht wiedergegeben.

    Ich hab leider keine Idee, was das sein könnte.


    LG

    Daniel

    Mit wieviel Leuten wart ihr denn unterwegs? Also bei uns in Niedersachsen ist die Faustregel, daß bei maximal 2 kg pro Person das oberste Ende der Fahnenstange erreicht ist, das hab ich einmal knapp erreicht, als es ein paar mehr größere Steinpilze gab, zusammen waren das mit abderebn Sachen etwa 1,75 kg . Aber das Ding könnte bei einer richtig ernsthaften Kontrolle sehr teuer werden, wenn ihr nur mit zwei drei Leuten unterwegs wart.

    Falls das da ein richtiger Förster war, ja sorry, zu dem fällt einem dann auch nix mehr ein. Dann die Plastiktüten. Und einige sehen doch schon etwas weich aus, kann mir kaum vorstellen, daß die alle ok sind. :lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::haue::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning::lightning:

    Gab aber auch Leute, die sich sehr bedankt haben, als ich denen das ein oder andere erklärt habe, oft gings um Maronen, die knubbeligen und die dünnstieligeren, die Qualität sowieso, aber auch wenn ich denen erkläre, was Edelreizker sind, die kennen da viele vom Sehen aber vielen sind die unbekannt.

    Am besten so weit wie möglich nach so nem unangenehmen Termin sich irgendwie mit dem Allerwertesten drauf setzen.

    Du hast getan, was richtig war, das zählt.

    Man hat manchmal das Gefühl, dass diese sich gerade von vernünftiger und emotionsloser Sachlichkeit im Erklären provoziert fühlen

    Ich weiß, was du meist, aber wenn es mir selber ums Thema Wissen bzw. Bildung geht, denn das hier ist klar ein Teil davon, dann will ichs doch erst Recht sachlich haben, also ich zumindest.

    Und wie einen vernünftiger Umgangston zu sein hat, na das ist doch gemeinhin bekannt, eigentlich...

    Ist das ernsthaft so, daß man dann noch regelrecht angepampt wird? Ist ja gruselig, aber was soll ich sagen, hab ja selber auch schon manches hören dürfen, wenn man im Wald mal den Matsch etwas kritisch angeschaut hat oder wie Sonntag, als es hieß, sie sind ja wählerisch, das nimmt er nicht mit, das auch nicht, na und, nach dem Kram hab ich mich erstmal etwas in den Wald verzogen und auf nem umgefallenen Baum gesessen und mir erstmal ein Pils genehmigt, ohne Alk.

    Da ist ok, die Deponie kenn ich, ist weit genug weg. Wenn du mal Lust auf Bergtour mit teils sehr steilen Anstiegen hast, dann geh mal in den Külf oder auf dem Külf, das ist dieser schmale sehr steile Bergrücken zwischen Godenau und Eime, insbsondere der Teil im Norden bei Eime, hochinteressant, aber teils stark bewachsen. Aufgrund der Hänge und der starken Neigung teils nie wirklich bewirtschaftet worden, eher so naturbelassen, da ist von lichtem Buchenwald, Kiefern, Eichen, Dickicht mit wer weiß was alles dabei, auch am Hang bei Deinsen ist super, genau gegenüber auch zwischen Rott und Marienhagen. Weiter östlich z.b. hinter Peine wär u.a. der Wald bei Woltorf und Fürstenau interessant.

    Hallo, wenn die Milch sich rötlich verändert kanns durchaus sein, daß es ein Lachsreizker ist oder ein Weinroter Kiefernreizker z.b., da verfärbt sich das nach einer gewissen Zeit auch weinrötlich. Wenn du Reizker als solches sicher kernnen kannst, dann ist da ein Vertauscher sowieso uninteressant, was eventuelle Gefahren angeht, alle orange und eventuell weinrötlich milchenden Arten sind essbar. Geschmacklich aber durchaus unterschiedlich.

    Am besten finde ich den Wechselblauen Edelreizker, der hat so eine ganz spezielle teils ganz leicht herbe Note, ein tolles Aroma, sowas mag ich ja gern. Bisher einmal gefunden, letztes Jahr, 3 Stück, einer war so richtig graublau und recht groß, farblich so, eigentlich fast zu schade zum ernten:

    Fichtenreizker sind gut, wenn sie noch recht klein sind.

    Dann gäbe es auch noch den Spangrünen Kiefernreizker, da verfärbt sich die Milch auch nach einiger Zeit Richtung weinrot, den gibts bei uns auch, aber eher selten, da gibts bei mir im Wald eine Stelle, bisher dieses wie letztes Jahr, exakt alles hinüber, zu spät, ja nun was solls, man weiß ja wo sie sind, also auf ein Neues 2023, bischen Zeit ist ja noch dieses Jahr, da kommt noch was nach.

    Hallo,

    ich bin auch noch ganz am Anfang, ok, ich investiere größere Teile meiner Freizeit in das Thema, aber trotzdem am Anfang und hab auch aus Unkenntnis hier sicher schon einige nicht richtige Dinge von mir gegeben, einfach weil man noch zu unerfahren ist. Wenns um bestimmte Dinge geht, die mitunter mit einigen Gefahren verbunden sind für die Gesundheit, dann ist Kritik doch durchaus angebracht. So lang das sachlich ist und vernünftig erklärt wird, also damit mans versteht und was draus lernt, dann ist das doch gut. Gut, daß wir u.a. hier zahlreiche solcher Spezialisten haben, die teils ihr ganzes Leben dem Thema gewidmet haben, ich finde sowas immer wieder faszinierend, zumal es die meisten in Ihrer Freizeit tun, vermute ich mal.

    z.b. so jemand wie Jürgen, wenn es mal wieder eine lebhafte Diskussion um die ein oder andere Kollektion Rotfüße geht und man mal einen Röhrlingsexperten hat, der seine Meinung zum Gezeigten sagt und zwar so im Detail erklärt, daß man es auch als Anfänger verstehen kann und was davon lernt und viele viele andere, mit den unterschiedlichsten Fachgebieten, da hast du hier doch für quasi fast alles jemanden. Geballtes Wissen auf einem Fleck.

    Was würdest du ohne freiwillige Feuerwehr tun? Das was hier einige leisten ist ja auch nichts anderes so gesehen und Brandschutz sollte man auch sehr ernst nehmen oder Arbeitssicherheit oder raucht man ernsthaft im Sommer in nem knochentrockenem Moorwald und schnipst die Kippe dann irgendwo hin oder fummelt irgendwo an ner elektrischen Leitung rum ohne vorher den Strom abzustellen.

    Klar, der Ton macht die Musik, aber du liest es hier ja auch öfter, wie genervt manche momentan sind von Sammlern, die nur Matschepampe mitbringen zu Beratungen oder sich sowas womöglich noch in die Pfanne hauen und dann jemand der zusätzlich auch noch berufstätig ist nachts um drei in die Klinik muß zwecks Bestimmungsversuch und Hilfe.

    Diese ganze Zeit momentan ist auch nur noch zum ;( Krieg, Corona, Long Covid, Klima spielt verrückt, Inflation, Pilzentzugerscheinungen in großen Teilen des Landes und dazu dann noch Unmassen unnötige Probleme medizinischer Art, dann ist ja klar, daß man nur noch genervt ist manchmal. Alle hier sind natürlich auch unterschiedliche Charaktere, stammen aus verschiedensten Regionen mit manchmal anderer Mentalität, naja so ist das, jede Region hat ihre Eigenheiten, jeder Wald auch, daß ist ja das Spannende, Einheitsbrei wär doch langweilig.

    Das mit den Fotos, meine waren auch oft nicht optimal, aber es war oft so, daß es sich trotzdem klären ließ worum es sich handelte.

    Hier hab ich in nicht mal zwei Jahren mehr über Pilze gelernt, als in den 43 Jahren zuvor.

    Meinen Dank an alle, die mir hier bisher so viel beigebracht haben.

    Bezüglich Steinpilze, das dauert seine Zeit, bis man raus kriegt wo es gut ist, letztendlich tun es ja auch Spuren davon, Schnippelabfälle im Wald, eventuell überständige total verschimmelte, wo mans doch noch gut erkennt und nicht zuletzt der Blick in andere Körbe beim Vorbeigehen, wenn einer welche drin hat, dann weißt du doch, das es im Umkreis welche gibt. Dann heißts eine Wandertour nach der nächsten und wenn der Wald entsprechend groß ist, dannn reicht das für Jahre, den komplett zu erkunden. Hier ist fast kein Wald, in dem ich noch keine gefunden hätte. Mir geht das so beim Thema Pfifferlinge, habe exakt eine Stelle, wo mal ein paar mehr in manchen Jahren wuchsen, aber viel wars auch nicht und auf einem Mittelstreifen eines Moorweges, da steht eine große Birke und daneben ein Vogelbeerbaum, drumrum fast nur Moos und da unter dem Vogelbeerbaum find ich komischerweise jedes Jahr immer ein paar, dieses Jahr bisher exakt einen 100m drumrum exakt nichts, am Weg und im Wald nix, hab da mal nen ganzen Tag verbracht und echt jeden cm abgesucht, weils mich interessiert hat, grundsätzlich immer so Anfang Oktober, aber die Stelle ist zuverlässig bisher, die beobachte ich weiter die Ministelle. Nicht zu dunkel, aber trotzdem feucht ist schon mal gut, Gewässernähe ist immer von Vorteil, Bäche, Seen, Tümpel, dann im direkten Zusammenhang mit dem Ufer des Gewässers bis gut 20 m dahinter, wenn dann die Vegetation passt, perfekt. Oder so ein etwas lichter uralter Buchenmischwald, das ist prinzipiell auch immer eine gute Idee, auch mit entsprechender Feuchtigkeit, oftmals eher am Waldrand. In wärmeren Zeiten z.b. eher die Nord oder Osthänge von Mittelgebirgen, da knallts nicht ganz so drauf und eben Wetter beobachten, ist ja online ein Kinderspiel im Gegensatz zu früher. Das wird schon, glaub mir, ich hab auch lang gebraucht um mir da einen Reim drauf zu machen, hier in meiner Region war die Vermutung oft ein Treffer.


    Liebe Grüße

    2 Pilze blieben übrig, Rest waren keine Speisepilze oder überständig.

    Klingt ja nach wir nehmen erstmal alles mit was da steht und lassen den Fachmann aussortieren.

    Würde es sich nicht vielleicht lohnen, du investierst in eine Mini Biogasanlage, Material dafür kommt doch zeitweise genug momentan.

    Ich kann schon verstehen, wenn einige sehr genervt davon sind.

    Passiert mir auch, daß ich gerade bei Maronen mal ein zwei mit im Korb habe, die dann zu Hause doch in der Tonne landen, bin aber auch sehr sehr wählerisch und lasse sehr viel stehen, was man durchaus nehmen könnte. Wenns nix in vernünftiger Qualität gibt, dann gibts eben gar keine oder ich kaufe welche, insofern die im Laden dem entsprechen, was ich erwarte.

    Bevor ich mir da wer weiß was genehmige hau ich mir lieber ein paar Bratkartoffeln in die Pfanne.

    Bei Grünenplan mußt du aufpassen, da ist teils stark belastet, einerseits durch die Glashütte und vor allem durch den reichlichen Bergbau. Wenn du über den Berg Richtung Holzen fährst ist alles etwa 2km vor der Kuppe mit dem Gasthaus Roter Fuchs und alles danach eher fragwürdig.

    Da wurde riehclich Asphalt abgebaut und im 2 Weltkrieg hat man hier versucht mit Zwangsarbeit Rüstungsbetriebe und Co unter Tage zu verlegen, allein aufgrund des Asphaltbergbaus lieber mir Vorsicht. Gleiches gilt für das Tal oberhalb von Brunkensen, insbesondere wo diese Lippold Höhle ist, da ist gegenüber ein alter Steinbruch, da wurde im Krieg in offener Art und Weise Treibstoff produziert, gegenüber der Straße sind noch zwei alte Betontanks im Wald zu sehen, da ist sicher einiges in den Boden gelaufen seinerzeit.

    Da oben bei Grünenplan kannst du an einigen nicht komplett gesperrten aber verriegelten Stolleneingängen diesen penetranten Chemie Asphaltgeruch riechen.

    Das zugehörige KZ war in Holzen, bei Lenne und auf dem Berg gegenüber des Roten Fuchs, da gibts weitere Stollen, aber alles abgesperrt und einsturzgefährdet.

    Dan eventuell lieber von Delligsen nach Kaierde, die kleine Straße den Berg rauf und dann oberhalb so einer kleinen Siedlung mit grünem Ortsschild, hab den Namen vergessen.

    Hinter dem Schwimmbad in Freden/Leine Richtung Schildhorsttal kannst du auch mal versuchen. Oben am Selter über Freden ist teils NSG.