Beiträge von Daniel224

    nur leider, so befürchte ich, für die neue "Soziale-Medien-Kompetenz", die hier ganz klar ersichtlich wird, viel zu lang, viel zu kompliziert, viel zu komplex.

    Also Komplexitätsablehnung. Da aber die Pilze ein hochkomplexes Themengebiet sind, dann beißt sich das doch erheblich. Die komplexe Vielfalt der Arten ist ja auch nur ein Teil der Angelegenheit. Dazu kommen vermutlich unzählige noch unerforschte Inhaltsstoffe, die ausnahmslos alle irgendeine bestimmte Aufgabe haben, die wichtig ist.

    Dazu noch die Interaktionen mancher Arten mit bestimmten Bäumen und Pflanzen, der Abbau von organischem Material, unentdeckte und entdeckte Stoffe, die medizinisch eingesetzt werden können. Reaktivierung stark geschädigter Flächen, da können einige Arten auch eine wichtige Rolle spielen, und wer weiß noch, ein gigantisches Thema.

    Wenn man da natürlich mit mal schnell schnell und den weit verbreitet momentan üblichen Formen zu diskutieren dran geht, dann kann man das vergessen.

    Bischen Spaß und auch mal etwas trockener Humor gehört auch immer dazu, daß muß sein :)

    Aber ansonsten faktenbasiert und sachlich.

    Und wenn jemand mich mehrfach immer dasselbe fragt, weil er es nicht gleich verstanden hat, dann erklär ich ihm das, insofern ich es kann, auch gern nochmal, wenn man mich darum bittet, immer gern. Mancher braucht eben etwas länger sich in das Thema reinzufuchsen, das ist eben so.

    Etwas mehr Gemeinsamkeit täte so manchem gut, nicht nur Menschen untereinander, nicht vergessen, wir sind nur eine Spezies unter unzähligen auf diesem Planeten und auf einen vernünftigen Umgang miteinander sind wir lebensnotwendig angewiesen. Und was tun wir seit Jahrtausenden? Uns und alles um uns rum zerstören mit konsequentem Verzicht auf Fakten und Sachlichkeit bisweilen, Umweltzerstörung, Kriege( wie jetzt gerade z.b.), jeder gegen jeden.

    Ist mal langsam gut, es reicht mal, wer das befürwortet und offen dafür eintritt, das das so richtig ist, der möge sich bitte von mir fern halten.

    All das lehne ich zutiefst ab.

    eine Pflanze oder einen Pilz nicht entnehmen, da sie/er einfach so schön ist.

    Das hatte ich bei einer Dreiergruppe Perlpilze dieses Jahr, die standen wie mit dem Lineal gezogen nebeneinander, alles so richtig dicke Dinger ohne jeglichen Kratzer. Ich wollte noch welche, aber die hab ich da gelassen, sowas kann sich gern vermehren an der Stelle da. Unweit davon gabs in der Größe eh noch mehr, da ich aber der einzige bin der welche isst, da brauch ich nicht viel, 250 bis 300 g reichen fürs Essen, da reichen von den richtig stämmigen etwa 5 Stück. Das dauert an meinem Hotspot da 10 Minuten, daher mach ich erstmal ne gemütliche Erkundungstour, und setz mich dann da irgendwo im Wald auf ne Bank oder nen liegenden Stamm mit ein zwei Stück Kuchen und nem Käffchen aus der Thermoskanne und dann erstmal Siesta, das gehört auch dazu, einfach mal im Wald sitzen und entspannen und die Insekten beobachten.

    Pilze sammeln ist was zum Stressabbau, als Massenveranstaltung mit Ähnlichkeiten zu nem Zug durch die Gemeinde an Himmelfahrt, ganz eindeutig am Thema vorbei und zum Abgewöhnen.

    Das mit den Wegrändern habe ich oft in vielen Pilzvideos hören können. Das wird so beschrieben, daß da ja in der Schneise erstens mehr Licht ist, natürlich im Sommer auch trockener, aber wenn es regnet, dann ist der Waldrand zur Schneide dann ja wie so ein Regenvorhang wo dann alles runterläuft auf den Wegrand. Dazu besonders in Heidegebieten wo viele Wälder Monkulturen sind an deren Rändern eine oftmals vielfältigere Fülle an anderen Bäumen und Sträuchern, Gräsern, unterschiedliches Moos, manche Ränder werden gelegentlich gemäht, manche nicht, auch wieder unterschiedlich, und wenn du dann noch nah dabei so einen richtig moddrigen Moorsee hast, wo im Zusammenhang mit dem Ufer noch im Nahbereich wieder unterschiedliche Baum und Strauchvielfalt hast, das ist perfekt für ohne Ende verschiedene Arten. Sowas mußt du dir suchen, wenn du viel sehen und kennenlernen willst, solche Biotope sind oftmals NSG, da darfst du dann eben nur vom Weg aus schauen, aber wenn das nicht so ist, dann ist das oft ein Erlebnis. Ich hab da so meinen speziellen Wald, da ist all das so gegeben.

    Ich hab noch nie im Leben so viele Perlpilze auf einmal gesehen wie da, einer nach dem anderen. Als ob den Tümpel da ein Perpilzmycel komplett umgibt. Da wachsen keine 50 cm vom Ufer auf blankem Boden Dinger raus mit Stielen, die an Steinpilze erinnern, so dick sind die, manchmal auch stellenweise nur so kleine ganz filigrane, die sehen auch toll aus, aber die nehm ich selten, die zerbröseln mir immer beim Huthaut abschälen. Und wer weiß was an Täublingen, vor allem aber blaugrüne Reiftäublinge ohne Ende. Und mittendrin an vielen Ecken Maronen und Steinpilze, oft direkt am Weg, oft auch bischen im Gestrüpp, was da durchaus einen Meter hoch sein kann, muß man ruhig mal reinschauen, ist meist eher am Rand dessen was, weit rein muß man da nie.

    Aus welcher Region kommst du denn?

    Ich könnt ja mal ein bischen mit suchen helfen, wenn du magst, ich mach das auch manchmal mit google maps, da hat man dann irgendwann ein bischen Blick dafür, wo es gut sein könnte.

    In Diekholzen könnt ich dir den Weg am Sportplatz vorbei empfehlen, und dann kurz vor der Brücke über den Bach links den Berg hoch in den Wald entlang einer großen Schneise, die sich einmal über den Berg zieht, bis du auf der anderen Seite im Ort wieder raus kommst, toller Wald, das ist eine meiner Steinpilzstellen, probiers mal aus, da gehen sicher auch andere, aber egal, da gibts oft mehr als genug.

    Kann jeder ja sehen, wie er meint, ich bleib bei weniger ist mehr. Es geht weder um Neid, wenn einer drei Meter vor mir im Wald nen riesen Steinpilz findet, da ärger ich mich nicht, da gratulier ich dem Finder und möchte allenfalls mal das Ding anschauen. Der Wald ist komplexes Ökosystem, was uns alle am Leben erhält und damit müssen wir pfleglich umgehen. Die Pilze haben nicht nur die Aufgabe unsere Ernährung zu bereichern, das darf man nicht vergessen. Weitere unzählige Lebewesen sind ebenfalls auf die Pilze angewiesen, hauptsächlich auch als Nahrungsquelle und als potentielle Verbreiter der Sporen. Es ist nur sinnig einen größeren Teil im Wald zu lassen und sich zurück zu halten.

    Dieser Punkt kommt mir in vielen Antworten eindeutig zu kurz. Wenn wir uns an allem des Waldes, so lange bedienen, bis nichts mehr über ist, dann ist das für uns alle sehr schlecht.

    Die angesprochene Vermüllung ist ein weiteres Thema.

    Und gerade deswegen ist weniger eindeutig mehr, ich sammel deshalb nur kleine Mengen und genieße sie. Dann such ich mir ein paar schöne raus, der Rest bleibt da. Und ernährungsbedingte Notzeiten haben wir ja nun nicht momentan bei uns. Das mit dem Abwiegen ist auch für Arten gedacht, die ich nicht einfrieren kann, weil das nicht wirklich was taugt und ich das gesammelte am Abend allein bzw. mit Freunden oder Familie essen möchte. Wozu brauch ich dann zwei Kg Reizker, wenn wir zu viert nur ein kg essen?

    Bei Perlpilzen handhabe ich das auch so.

    Für ein bestimmtes Rezept brauch ich vielleicht 300 g Perlpilze, wenns die zu kaufen gäbe würd ich 300g kaufen, und nicht 1 kg.

    Natürlich bezahle ich im Wald nichts dafür, das werden manche als Argument anbringen, aber ist das wirklich so?

    Wenn wir uns alle den Wald nicht so bestmöglich erhalten wie es möglich ist, dann zahlen wir alle drauf und zwar mit unserer Gesundheit und spielen Roulette mit unseren Lebenserhaltungssystemen und das auch noch ohne jegliche Not.

    Es geht nicht darum, dem anderen nichts zu gönnen, und schon gar nicht darum sich als Hilfsförster aufzuspielen, es geht darum, ob wir es uns leisten können so viel aus dem Wald zu entnehmen ohne dem Ökosystem zu schaden, das betrifft nicht nur Pilze, auch Früchte, Kräuter, Holz natürlich.

    Das ist der Hauptgrund, warum ich solche Mengen strikt ablehne, das ist eindeutig zu viel und wenn alle das so handhaben würden, was dann?

    So eine unsägliche Gierigkeit ist mir äußerst zuwider. Ich habe für mich und meine Frau und meine Eltern etwa 3 kg eingefroren, das reicht für locker 5 Mal schön zusammen was leckeres kochen. Wenn wir einmal im Monat so einen Abend zusammen verbringen, dann reicht das bis nach Ostern, dann gibts doch bald schon wieder die nächsten, wenn man sich besser auskennt, dann kannst du doch eh je nach Wetterlage vom 01.01 bis 31.12. immer frische haben, irgendwas wächst immer. Und wenn man sich eben noch nicht auskennt, dann eben keine, bis es wieder welche gibt. Ich esse nicht so wirklich oft welche, jetzt im Herbst bei dem riesen Angebot natürlich auch mal jede Woche. Ansonsten so einmal im Monat.

    Das ist für mich kein alltägliches Lebensmittel wie ein Brötchen, für mich ist das eine zum Teil sehr gesunde Delikatesse, die mir die Natur bietet, so lange ich sie pfleglich behandle, damit ist nicht nur der Wald gemeint, unser gesamtes Verhalten gegenüber unserer Umwelt, denn allzu viele haben es scheinbar immer noch nicht verstanden, das auch sie lebensnotwendig drauf angewiesen sind. Daher versuche ich auch mein Leben so nachhaltig wie möglich zu gestalten, weniger Müll zu produzieren u.a.,nicht immer neues zu kaufen, obwohl das alte, z.b. Möbel, noch tadellos ist. Ich kaufe seitdem ich mit 18 zu Hause ausgezogen bin daher auch grundsätzlich bis auf ein zwei Ausnahmen seitdem, nur gebrauchte Möbel. Viele andere Haushaltsgegenstände auch, na und, wer weiß wie viele vor mir in der Kneipe aus dem Glas schon getrunken haben, interessiert doch keinen wirklich.

    Also Flohmarkt und Co. und dann ein zweimal heiß einweichen und gut ist. Diese Wegwerfgesellschaft ist doch auch Teil des Problems, was dem Wald zu schaffen macht, dazu noch eine weit verbreitete zum Himmel stinkende Ignoranz, das einem die Ohren wackeln.

    So können und dürfen wir alle nicht weiter machen auf Dauer, das ist eine Sackgasse.

    Naja Hildesheim Stadt ist doch ein guter Startpunkt, da gäb es doch einiges zu entdecken nicht weit weg.

    Da wäre z.b. der Kalenberger Graben mit dem Park da. Sehr interessant auch der Wald am Wildgatter. Oberhalb von Moritzberg Richtung Sorsum rüber ist komplett NSG.

    Giesener Wald und Ahrberger Wald fast bis an Sarstedt ran auch. Harsumer Wald kann man mal schauen, Borsumer Wald.

    Östlich Richtung Schellerten oder Ottbergen, da wo diese Kirche oben auf dem Hügel ist. Und nicht zuletzt der Hildesheimer Wald, da versuch mal nahe der ersten Tunneleinfahrt der ICE Strecke, da sind so Pferdekoppeln und dahinter rein in den Wald, quasi am unteren Ende des Berges, etwas dichter teils aber viel zu entdecken.

    Giftener Seen ist auch interessant.

    Hallo Manubis,

    Reizker als solches zu erkennen ist vergleichsweise leicht, die jeweiligen Arten haben schon ein recht markantes Äußeres. Es gibt natürlich Arten, die denen ähneln, aber die würden durch eine weißliche Milch auffallen und weitere Merkmale. Eine weißlich milchende Art, die vom Aussehen her schon sehr ähnlich ist, daß wäre z.b. der Lärchenmilchling, der aber weiße Milch hat, aber eine der essbaren weiß milchenden Arten ist, den habe ich bisher aber auch noch nie gefunden.

    Farblich ähnlich wäre auch der Birkenmilchling, der hat weiße Milch, diese ist aber scharf, über Teilen des Hutes ist aber eine wollige filzige Schicht, wie so ein "Teppich", das ist sehr leicht zu erkennen, der ist kein Speisepilz. Auch der Eichenmilchling sieht den Reizkern etwas ähnlich farblich, aber auch weiße Milch und einen markanten Geruch, der an Blattwanzen erinnert.

    Am besten, wie es die anderen schon sagen, sich mit den Milchlingen mal beschäftigen. Reizker als solches zu erkennen ist aber vergleichsweise leicht, die verschiedenen Arten auseinander zu halten ist manchmal etwas schwierig, da das Aussehen durchaus sehr varibael sein kann. Die orangerote/karottenrote Milch, beim Weinroten Kiefernreizker auch weinrötliche Milch, ist bei allen vorhanden, auch wenn die Hüte etwas variabel sind. Das ist dann so gesehen das wichtigste Merkmal, zuerst ob es ein Milchling ist und hat er eine farblich orangerot/karottenrot oder weinrötliche Milch. Wenn man das so erkennt, ist ein Vertauscher bei Reizkern völlig unproblematisch. Das zu lernen ist recht einfach finde ich. Wenn du das einmal kannst dann erkennst du die meist von weitem schon.

    Das würde man höchstens geschmacklich merken, da sind doch Unterschiede.

    Manche sind etwas herber, also ein klein wenig bitter, manche durchaus leicht schärflich, der Fichtenreizker z.b. manchmal, kann aber auch alles variabel sein.

    Am besten sind Kiefernwälder und Fichtenwälder. Drin im Wald oft eher weniger, meistens an freien Stellen und sehr oft am Wegrand, wenn du so unbefestigte Wege hast, die mit dem Rand eine recht breite Schneise bilden. Zumindest meiner Beobachtung nach bei einer meiner Stellen bei jungen kleineren Kiefern oft ziemlich viele.

    Leider sind Reizker eine Delikatesse für die Maden, in manchen Jahren ist das sehr sehr viel, dieses Jahr wenig, wohl auch aufgrund der Trockenheit.


    LG

    Daniel

    Wenn ich fragen darf, aus welcher Gemeinde kommst du denn? Dann könnte man eventuell mehr sagen, wo es sich lohnen könnte.

    Aber die gesamte Region südlich von Hildesheim ist eigentlich gut. Denk aber dran, bei so niedrigen Nachtwerten mit teils Bodenfrost, da sind die bergigen Regionen vielleicht schon nicht mehr so besonders, auch ist da eventuell mit noch niedrigeren Werten zu rechnen, da mußt du dann schon aufpassen, wenn zum Frost bereits da gestandene Fruchtkörper eventuell schon was abgekriegt haben. Die mußt du dann schon sehr genau prüfen, Maronen sind dann meist alle hinüber, Steinpilze oft auch.

    Ist immer eine individuelle Sache, es muß an manchen Stellen im Wald auch nix gewesen sein, wo es geschützter war. Halt genauer hinschauen und im Zweifelsfalle lieber stehen lassen.

    Wässrige Maronen sind in aller Regel nix mehr, das kannst du meistens getrost vergessen, auch wenn sie noch einen gerade so vernünftigen Eindruck erwecken.

    Dann lieber warten, bis es wieder trockener wird und hoffen, daß neue nachkommen, ansonsten lieber lassen, lohnt nicht und die Gefahr sich doch den Magen zu verderben ist erhöht.

    Das mit den Verfärbungen, da geht es ja auch um die Vergänglichkeit dieser Arten, da kannst du mitunter bei zuschauen, das kann sehr sehr schnell gehen.

    Die Alkoholproblematik bei Tintlingen ist schon wichtig, aber dazu steht eigentlich alles zu jeder Art in guten Fachbüchern.

    Im Zweifelsfalle aber immer am besten aus verschiedenen Quellen vergleichen.

    Ich glaube kaum ,das ein Sammler nach 10 Steinpilzen aufhört und nach Hause fährt.

    Doch, ich mache das. Letztes Wochenende hätte ich locker 100 bis 150 Edelreizker haben können, einer besser als der nächste, ja und, bei etwas über 20 war Schluß. Das waren zusammen ungefähr 650 g. Reichte für zwei Tage welche essen. Dazu noch ein Beutel zu ca. 250g Reiftäublinge, gute Tour, hat sich gelohnt. Den rest hab ich nur angeschaut und für schön befunden und mich gefreut sowas schönes zu sehen und habe es anderen Sammlern gelassen und anderen Bewohnern des Waldes.

    Zwei Wochen zuvor, da hätte ich auch locker auch 25 kg Maronen haben können, selbige Qualität, so viel war da überall, bei ca. 1,5 kg war ebenfalls Schluß.

    Ich hab das nicht nötig.

    Das mit dem Müll ist überall ein ziemliches Problem, leider, das wars aber schon immer, hat aber zugenommen in letzter Zeit.

    Die Waage, na und, ich nehm sie mit um auch zu viel zu vermeiden, was ich nicht brauche, da ich nicht allzu viel einfriere von einer Art, ich mag lieber Abwechslung.

    Und da ich das so nicht ganz so gut schätzen kann, was solls, das Teil hat 3 Euro gekostet bei ebay gebraucht.

    Da es sigisagi nun auch persönlich von einem Beamten zu hören bekommen hat, ich direkt bei einer Kontrolle, dann gehe ich davon aus, das ich es richtig handhabe mit um 1kg, selten mal 1,5 bis max. 2 kg. Ich hab denen diese kleine Waage gezeigt, die ich mit habe, fand er gut.

    Exakt so mache ich das auch, ich halt mich ans Tempolimit.

    Mit gelesen meinte ich das es viele schrieben, das sie es entweder so gehört haben oder bei Kontrollen zu hören bekommen haben, ich auch.

    Die Kontrolle war in der Nähe von Seesen/Harz.

    Es wird wohl irgendwo zwischen 1 und 2 kg sein, je nach Bundesland etwas anders in etwa dem Bereich, mit einer gewissen Toleranzgrenze, wenn man sich ein bischen verschätzt hat, da gibts dann eben nur eine Belehrung beim nächsten Mal bitte aufzupassen. Daher hab ich ja auch so ne Mini Waage dabei zum Korb dran hängen.

    Da ich aber nie über 2 kg bin und bei einer Kontrolle selbiges zu hören bekam, ist das wohl die Obergrenze, wie die es zumindest hier in der Region handhaben.

    Da das eine offizielle Kontrolle war, gehe ich davon aus, daß die Beamten mir da das gesagt haben, wie es gehandhabt wird, da verlasse ich mich drauf, das war nicht irgendwer.

    Da an dieser Stelle zufällig auch noch eine größere Ausflugsgaststätte war, war auch die Polizei da und hat daneben gestanden und stichprobenartig auch anderes kontrolliert.

    Da kann man nicht von Hörensagen sprechen, das war eine offizielle Sache und das nehme ich so auf, wie der es mir gesagt hat, 2 kg.

    Meist lieg ich aber eher um 1kg rum plus minus 200 g.

    Hallo Alex,

    es gibt, so viel ich weiß keine eindeutig festgelegte Grenze, in manchen Waldgesetzen gibt es so eine Handstraußregel genannte Sache.

    Also in geringen Mengen für den Eigenbedarf, mit Ausnahme der vollständig geschützten Arten.

    Das bei jedem eine Mahlzeit/Portion anders ist, ist klar, aber oft ist dabei von etwa 250g die Rede, durchschnittlich.

    Kann ja auch sein, daß du für die Familie suchst, 4 Personen, ca. 1kg, mal mehr mal weniger, je nachdem was mancher isst, halt im Schnitt.

    Daher hab ich mich bisher an die 2 kg gehalten, immer, überschreite aber selbst die 1kg nicht oft.

    Wie hoch die tolerierte Menge ist, scheint von Bundesland zu Bundesland verschieden zu sein, bei bussgeld.org wird von einem Fall berichtet, wo zwei Personen mit 9 kg Steinpilzen angetroffen worden sind bei einer Kontrolle und 900€ zahlen mußten, mitnehmen durften die beiden nur 1kg pro Nase.

    Ich bin selbst tatsächlich auch schon einmal kontrolliert worden, da hieß es ca. 2 kg.

    Wie das wo gehandhabt wird, das kann einem wohl nur die jeweilige Behörde beantworten, ich hatte mehrfach für Niedersachsen 2 kg gelesen und auch einmal zu hören bekommen, hatte an diesem Tag knapp 1,5 kg Maronen, alles ok. Habe mehrfach Forstmitarbeiter gefragt, wenn ich mal einen im Wald traf, die sagten alle was von ca. 2kg.

    Ich vermute mal, es geht um die richtig großen Dinger, bei 2,3 kg wird wohl kaum was passieren, aber bei 25 kg zu viert, das hätte anhand dessen, was in BW zu zahlen war, etwa 1700 bis 2000 gezahlt.


    LG

    Daniel

    Hallo Jakob,

    ja das ist er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Der Geruch ist ja sehr deutlich, selbst bei älteren leicht labbrigen noch eindeutig.

    Haben wir auch ziemlich oft dieses Jahr in der Heide. Riecht so richtig nach Gewürzmischung für Weihnachten.


    LG

    Daniel

    Moin,

    hier kannst du es gut erkennen:

    Schopftintling, Spargelpilz, Schopfpilz, Tintenpilz, Porzellantintling (Heilpilz, Vitalpilz) (COPRINUS COMATUS)

    Faltentintling, Grauer Faltentintling, Knotentintling, Grauer Tintling = COPRINOPSIS ATRAMENTARIA (SYN. COPRINUS ATRAMENTARIUS, AGARICUS ATRAMENTARIUS)

    weitere Quelle:

    Wichtig beim Faltentintling wäre auch zu erwähnen, daß es da ein größeres Problem in Bezug auf vorherigem, gleichzeitigem und danach stattfindendem Alkoholkonsum gibt, das können auch kleinere Mengen sein. Das kann zu durchaus stärkeren Vergiftungserscheinungen führen.


    LG

    Daniel

    Sorry, aber diese Antwort erinnert mich ganz eindeutig von der Art der Antwort, eher von der Wortwahl als solches, an gewisse andere Dinge, die manche zur Zeit auch von sich geben, ohne dabei näher ins Detail zu gehen.

    Das ist dir vermutlich alles nicht bewußt, da gibts nichts kleinzureden oder glaubst du etwa diese Dinge sind alle nur Fakenews gewesen, mitnichten.

    Wer auf bekannte und einfach beweisbare Tatsachen so antwortet, der ist bei mir gänzlich unten durch!

    Für diese Antwort kann ich nur einen Daumen nach unten geben! :thumbdown:

    Vom Lehrer in der Schule könnte man durchaus sowas zu hören bekommen, Geschichte ab 1945 zu dieser Thematik bis heute, 6 setzen. Physik, Bio und Chemie ebenfalls.

    Bemerkungen: Die Leistungen in der AG Pilzkunde...ungenügend... :lightning:

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    Da sind doch eher die Maronen aus (dem östlichen) Bayern zu meiden.

    Leider nicht nur, da und in größeren Teilen Österreichs, den angrenzen Staaten Osteuropas, sowie weiteren Teilen Deutschlands, war es punktuell ziemlich viel.

    Aber auch im bayerischen Wald und drumrum nicht überall gleich. Z.b. etwas nördlich von Augsburg war es auch richtig viel, allgemein Bayern ist aber richtig, bloß nicht überall.

    Selbst bei uns in Südniedersachsen lagen die Werte damals in der Luft für längere Zeit um das 15 bis 20 fache über dem Üblichen. Als Proben aus so Gitter Gullis wo immer so viel Laub drin war, genommen wurden bei uns im Dorf, da war es teils über 100 Mal so viel wie normal vorher und auch das war schon zu viel, aufgrund der ganzen Atomtests u.a.

    Von vor der Industroialisierung gibts keine Messwerte.

    Daß nach jetzt bereits 36 Jahren vieles verschwunden ist, leider ein Trugschluß, die erste Halbwertszeit von Cäsium ist erst vor 8 Jahren rum gewesen, da ist nich genug da.

    https://www.bfs.de/SharedDocs/Bilder/BfS/DE/ion/notfallschutz/tschernobyl-bodenkontamination-d.jpg;jsessionid=80E3B00A61AA4C54A7A0F61EE0B3EC46.1_cid391?__blob=poster&v=4

    Was von Tschernobyl übrig blieb - Bayernkurier
    Am 26. April 2016 jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Durch die Kernschmelze in dem damals noch sowjetischen Kernkraftwerk machte…
    www.bayernkurier.de

    https://www.umweltanalysen.com/wp-content/uploads/boden/Karte-der-Bodenbelastung-durch-Caesium-137-von-Oesterreich.jpg

    Tja, warum auch immer, so war das leider keine ganz vernünftige Idee. Der Koch scheint sich wohl ganz sicher gewesen zu sein. Glück gehabt, hätte bei anderen Arten, die tödliche Verwechslingspartner haben auch ganz böse enden können. Was mangelhafte Qualität angeht, ich sortier alles, was mir nicht geheuer erscheint gleich im Wald aus, wenns vielleicht doch nur irgendeine natürliche Farbabweichung war, und wenn schon, gibts eben weniger oder was anderes dazu.