Der Hund schaut so kritisch zur Seite, hat er womöglich einen Korb Gammel Maronen von wem anders in der Nase... ![]()
Beiträge von Daniel224
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Ich glaub mit Steinpilzen gabs da bereits Versuche zwecks Zucht, aber so wirklich lohnend war das nicht.
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Moin,
Deister geh ich selten. Wenn dann nur da bei Eldagsen rüber Richtung Dörpe, oben bei der Sennhütte ists zu überlaufen. Rechts der Straße geht eh nicht, da ist alles NSG.
Direkt in Hannover nicht, meist nördlich von Hannover, die typischen Kiefern und Fichtenwälder, aber nicht nur, da hast du oft viele Eichen und Birkenwälder, mußt da halt nur aufpassen, da gibts viele NSG, aber wo, da hast du bei Land Niedersachsen online eine Karte, da geh ich natürlich nicht rein.
Steinpilze gibts hier überall, dieses Jahr reichlich. Die ganzen Laubwälder rund um Hildesheim sind alle super interessant. Da hast du auch mal kalkigen Boden, mit anderen Arten.
Die Lage hier rund um Hannover und Hildesheim find ich super, man muß zwar etwas fahren, aber die Auswahl an verschiedenen Wäldern ist reichlich.
Kommt natürlich drauf an, was man finden möchte.
Für Maronen mach ich keine Bergtour, da reichen in meinem Lieblingswald bei Burgdorf gut 200m vom Auto weg und du hast in guten Jahren wie diesem nach dem Regen den Korb in ner Stunde voll, es sei denn du hast wie jetzt nur noch weiches Zeug. Perlpilze mag ich ja auch sehr gern, ich hab dieses Jahr allgemein so viele Wulstlinge gesehen wie lange nicht mehr, Perlpilze...hunderte in manchem Wald, da kannst du dir die richtig dicken rauspicken, die sammeln ja sowieso nicht so sehr viele.
Seit diesem Jahr beschäftige ich mich mit Täublingen, ein sehr interessantes Thema, da hast du hier sehr gute Chancen richtig viel zu sehen.
Das Einzige, was mir noch fehlt sind ein paar Pfifferlingsstellen, ich hab nur eine, da gabs bisher exakt 4 Stück, na immerhin

Und wie bisher jedes Jahr, meine Stelle mit Riesenbovisten, direkt im Ort in einem Wäldchen, auf so einer freien Fläche. Letztes Jahr waren da gut 10 Stück, dieses Jahr 4 große und drei kleinere, leider nah am Weg und irgendwer meinte die zertreten zu müssen, hab die Bruchstücke aufgehoben und weiter rein geworfen, Banausen

LG
Daniel
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Moin Jan,
herzlich willkommen

LG
Daniel
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Moin,
die grünlichen Stellen können die auch schon im ganz jungen Zustand haben, das ist kein Grund die deswegen stehen zu lassen, die muß man schon im Ganzen beurteilen, ob die noch was taugen würden. Der auf dem Foto ist schon ziemlich groß, muß nichts heißen, aber oft sind die dann nicht mehr so wirklich gut. Muß man von Fall zu Fall beurteilen. Wenns Fichtenreizker sind, die nehm ich selten in der Größe mit, nur wenn der wirklich noch top ist, gibts aber auch mal.
Hatte gestern einen riesengroßen Edelreizker, der war wie aus dem Bilderbuch, eine Schönheit und nichts dran, kein Kratzer, keine Maden, nichts, ganz fest.
https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/fichten-reizkern.jpg
So ganz junge mit grünlichen Stellen, machen auf dem Bild zumindest einen guten Eindruck.
LG
Daniel
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Im Gemüsefach hatte ich sie nicht, halt so auf einem Teller nebeneinander, so halb schräg hingelegt, hab eben geschaut, weil ich sie gleich machen wollte, alles bestens, sehen gut aus.
Die grünlich verfärbten Druckstellen sind normal, das hast du nach ner größeren Tour auch bei manchen die weiter unten im Korb lagen und frisch keinerlei Stellen hatten, das ist eben so bei Druck und leichten Verletzungen.
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Ich krieg auch jedes mal das Würgen, wenn ich diesen Matsch sehe, momentan fast ausnahmslos, letzte Woche eine Familie mit drei Körben, zwei davon so Drahtkörbe vom Fahrrad, vollgestopft und gequetscht, alles Maronen zu 99,9% sichtbar hinüber, wie ein Klumpen. Hab mit denen gesprochen weil ich auch da in dem Waldstück unterwegs war zwecks Erkunden.
Ich hatte exakt drei Stück im Korb, die fragten auch nach den anderen Sachen, die ich hatte, Reizker, einen dicken jungen Perlpilz und ein paar Reiftäublinge und wieso ich denn nur so wenig Maronen hätte, es wäre doch alles voll von denen. Ich fragte, ob ich mir mal ein paar von deren Maronen nehmen könnte zwecks Erklärung, kein Thema, bitte, alles labbrig weich, ich hab denen dann meine drei in die Hand gegeben und den Unterschied erklärt, meine waren knackfest, die einzigen drei an diesem Tag, hatte aber auch nicht gezielt nach Maronen gesucht, war eher Zufall, die standen da halt zufällig beim Erkunden. Ich bin ja kein PSV, aber wenn man den Leuten freundlich erklärt, daß das alles überwiegend zu alt ist, dann kommt schnell Unverständnis auf und so Sachen wie ach das haben wir schon immer so gemacht und ähnliches. Bisweilen auch ich wäre zu wählerisch.
Na dann wohl bekomms, igitt.
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Kam mir auch gleich wie ein Edelreizker vor, aber auf dem einen Bild sieht man was weinrötliches an der Schnittstelle am Stiel, daher war ich mir auch nicht sicher, kann aber auch am Foto liegen, das das so dargestellt wird.
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Hallo Oerling,
so war eigentlich der Plan, hab sie gestern wie immer zubereitet, mit reichlich Butter
, wollte heute mal mit den restlichen etwas experimentieren und nochmal was anderes probieren.Werd sie nochmal genau unter die Lupe nehmen und schauen, aber machen alle einen guten festen Eindruck, nichts dran. Geruch keine Veränderung.
Danke für die Erklärung.
LG
Daniel
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Hallo Marcel,
sieht ziemlich nach Ringlosen Butterpilzen aus, bei einem kann man an der Stielbasis eine rosa Färbung erkennen.
Essensfreigabe online gibt es nicht, dafür müßtest du zu einem PSV vor Ort.
Und selbst wenn es diese Art ist, du sie selbst zu 100% erkennst oder ein PSV sie dir freigeben würde, insofern auch die Qualität passt, taugen würde diese Art kaum etwas.
Ich hab sie aus Interesse probiert, da es die bei uns häufig gibt und ich sie erkenne, geschmacklich eine labberige Nullnummer. Trotzdem würd ich dir dringend empfehlen mit dir unbekannten Arten keine Risiken einzugehen, das ist es in keinem Fall wert.
LG
Daniel
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Hallo Monica,
zumindest laut Bildern sicher kein Frauentäubling. Der ist im Buch grün dargestellt, daß der aber zwingend grün sein muß ist ein Irrtum, der ist äußerst farbvariabel.
Der hätte auch weiche schmierige, fast gar nicht brüchige Lamellen, beim Frauentäubling wären die Lamellen eher etwas speckig weich und beim drüberstreichen schmieren die sich durchaus etwa ineinander. Der von Oerling vermutete Ockertäubling kommt gut hin.
Mal ein paar Farbbeipiele vom Frauentäubling:
https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Russulacyanoxantha-000205.jpg
https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/frau-taebl3.jpg
https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Russulacyanoxantha-00001.jpg
https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Frauentaubling-11.jpg
Frauen-Täubling – Wikipediade.wikipedia.orgFrauen-Täubling – Wikipediade.wikipedia.orgLG
Daniel
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Hallo,
ist auf jeden Fall ist es einer der Reizker, ganz ohne jeden Zweifel, die karottenfarbene Milch ist eindeutig zu sehen.
Wenn da Weißtannen gestanden haben, könnte es ein Lachsreizker sein, durchaus auch ein anderer, die sind bisweilen recht variabel.
Beim Lachsreizker würde sich zumindest laut Literatur die Milch schrittweise in Richtung weinrötlich verfärben mit der Zeit, also am Anschnitt, beim Edelreizker würde sich das nicht so verändern. So hab ichs aus der Literatur. Das könntest du mal probieren und in bestimmten zeitlichen Abständen fotografieren, frisch, nach 5, 10 15, 20 min, bis hin zu einer Std. vielleicht und beobachten, wie es sich verändert. Auf dem ersten Foto ist ja am Anschnitt am Stiel schon etwas weinrötlich scheinendes zu sehen. Könnte gut sein, daß es ein Lachsreizker ist.
Die Huthaut und Stiel ist beim Lachsreizker oft etwas schleimig schmierig, vor allem wenns feucht ist, das sieht man hier auch ganz gut.
Ist aber alles nur vermutet, ganz zu 100% kann ichs nicht per Bild sagen, nur schätzen.
Da bräuchte es ein paar mehr Details, vor allem ein Schnittbild und die sich verändernde Farbe der Milch, ein Bild von den Bäumen wär auch ganz gut, also vom Standort, wobei das auch nichts heißen muß, wenn zusätzlich da auch noch Kiefern wären z.b.
LG
Daniel
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Aufschluss würde die orangerote Milch geben, wenn man den Pilz abschneidet.
Oder auch z.b. weiße Milch, falls es kein Reizker, sondern irgendein Milchling ist. Manche Reizker können auch weinrötliche Milch haben, so wie der Weinrote Kiefernreizker.
Irgendein großer Krempling kann auch gut sein vom Aussehen her.
Ob es ein Milchling ist, läßt sich ja schnell feststellen, der Kahle Krempling z.b. würde nicht milchen.
Farblich sind Kremplinge durchaus variabel, das kann von oben gesehen täuschen, manche narren einen im Wald, man denkt von weitem an eine Marone z.b. und nah dran sieht mans dann, spätestens beim entnehmen. Man brächte mehr Details zu dem Fruchtkörper.
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Moin,
ich habe gestern ein paar Edelreizker zuviel gehabt, die sind über geblieben, habe sie sofort nach dem putzen lose auf einen großen Teller gelegt und in den Kühlschrank getan.
Wie lange kann man die im Kühlschrank lagern, wollte die restlichen eigentlich heute verarbeiten? Das ist sicherlich von Art zu Art verschieden, bei gekauften vernünftigen Champignons ist ein Tag ja auch meist kein Problem.
Bei Reizkern, gute Frage, ich weiß es nicht. Machen alle noch einen guten Eindruck, außer den üblichen grünlichen Druckstellen an den Lamellen vom übereinanderliegen im Korb. Konnte keinerlei Geruchsveränderungen feststellen, auch nichts bezüglich der Konsistenz. Im Korb waren einige etwa 5 - 6 Std. so lang war die Tour, habe sowohl am Anfang als auch am Ende der Tour immer wieder welche gefunden.
LG
Daniel
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Hallo Kadir,
bei dir unbekannten Arten bitte zwecks Bestimmungsversuch immer im Ganzen lassen, zumindest das abgeschnittene Stück aufheben, auch wegen einer Nahaufnahme.
Die beiden genannten Arten stehen in der Tat unter Naturschutz und dürfen nicht gesammelt werden. Hatte den Anhängselröhrling auch dieses Jahr, da waren einige Fruchtkörper. War mir nicht sicher, waren aber welche, habe sie dann exakt da hin zurück gebracht, wo ich sie entnommen habe, die Stelle war direkt an einem Weg, wo ich sonst anderes suche, der Wald ist mir bis ins Detail bekannt, ist ein kleinerer Wald.
LG
Daniel
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Hallo Alba,
man kann durchaus auch mal einen großen mit dazu mitnehmen, wenns rein um Bestimmungszwecke geht. Da ists dann gut, wenn man mal einen ganz kleinen, nen guten, aber schon größeren und nen ganz alten mitnimmt. Da gehts ja auch um Farbveränderungen, Konsistenzveränderungen, da hat man das dann mal direkt vor Augen.
Ist durchaus hilfreich sich das mal direkt vor Augen zu führen. Aber am besten man macht das direkt im Wald, wenns um einem bekannte Arten geht, wie Maronen oder Steinpilze,
Rotfüße etc.
Bitte immer nur feste einwandfreie Fruchtkörper sammeln für die Küche. So wie man auch beim Einkaufen vorgeht, wenn man sich lose Ware beim Obst/Gemüse aussucht, das kannst du dir da mal bei Pfifferlingen vor Augen führen, was du da oft für einen Gammel kriegst, bei Champugnons und anderem siehts auch oft sehr bescheiden aus, da gilt dasselbe, bloß nicht kaufen.
In Plastik abgepacktes am besten gar nicht, man sollte ja auch nicht in einer Plastiktüte sammeln, das verdirbt dir schneller als man denkt.
LG
Daniel
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Laut GPS auf meinem Smartphone bin ich gestern fast fünf Kilometer durch den Wald gegangen
Moin,
das geht aber noch, heute waren es bei mir knapp 8km. Allerdings ists um Diekholzen auch bergiger. Hat sich gelohnt heute, reichlich Edelreizker, teils richtig große, aber nix dran, super Qualität, doch heute war die madige Ausbeute doch schon mehr als noch vor einer Woche. Steinpilze, einen riesen alten Schlappen, sonst nix. Marone, bis auf drei Stück alles weich.
Ansonsten einen Sandröhrling, zwei Rotfüße und ein paar Reiftäublinge.
LG
Daniel
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In den Fällen, wo ich mich mit anderen Sammlern unterhalten hatte, hab ich schon drauf angesprochen. Die Reaktionen waren gemischt, von oh das wußte ich nicht bis zu das könne man so essen war alles dabei, naja und dann müssen die Fachleute womöglich mitten in der Nacht raus um sowas zu klären, was man hätte leicht vermeiden können
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Moin,
sieht nach Nebelkappe aus, die erscheinen momentan in größeren Mengen, ist ja auch kein Einzelstück da bei dir, man siehts.
Die stehen bei der DGfM auf der Liste mit den kritisch eingeschätzten Arten, falls es Nebelkappen sind, was schon recht gut hinkommt, zu 99%, ich würde das nicht riskieren, lieber nicht, gibt reichlich genug anderes.
LG
Daniel
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Na dann herzlich willkommen. Das ist ein sehr interessantes Thema. Das ist am Anfang so, das kommt alles mit der Zeit. So lange man keine Risiken bezüglich der Küche eingeht, sondern nur versucht etwas zu bestimmen, was solls. Das kannst du ja auch in heimischen Wäldern ausgiebig machen, da gibts viel zu entdecken.
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Hallo,
sind alles Maronenröhrlinge, die können variabel sein. Die dünneren haben oft eine glattere, nass schmierigere Huthaut, die knubbeligen sind oft fester und auf der Huthaut trocken etwas samtig, feucht etwas klebrig. Sind aber alles Maronenröhrlinge, die Stiele können auch farblich variabel bräunlich sein.
LG
Daniel
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Könnte eben ein mit irgendwas überhauchter Reizker oder Täubling sein. Wenn der weinrot milcht, ist es kein Täubling, dann ein Reizker, was da im Endeffekt an Überzug drauf ist, das ist nicht mehr klar zu ergründen. Kannst ja beim nächsten Mal genauere Bilder machen, wenn du wieder Fragen hast zu einer gefundenen Art.
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Mir ist die letzten drei Wochen kaum jemand anders begegnet, als Sammler die privat unter Kompostmangel zu leiden scheinen.
So Qualität Maronensmoothie. Doch, einmal eine junge Frau, die hatte beim Gassigehen Steinpilze gefunden, die waren aber alle noch ganz jung und nix dran, waren 5 Stück im Fahrradkorb.
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Hallo Alba,
grob geschätzt würde ich etwa 98-100% davon entsorgen, ich vermute, daß kaum noch einer davon einen festen Hut hat, die werden größtenteils schon weich sein, dann sind die nicht mehr zu gebrauchen. Bitte bei denen auch auf Schimmel achten, Rotfüße sind oft schon teils jung vom Goldschimmel befallen und die Maden mögen die auch sehr gern, die sind oft madig.
Goldschimmel – Wikipediade.wikipedia.orgLG
Daniel
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Hallo Kadir,
die in den anderen Antworten genannten Butterpilze sind sehr deutlich zu erkennen.
Die von dir vermuteten Anhängselröhrlinge kommen schon hin, zumindest auf den ersten Blick, aber ohne Schnittbild ist sehr schwer. Dazu wär eine genauere Info zum Fundort wichtig, was für ein Wald war da, was für ein Boden, Erde/Sand etc., weitere Fotos von oben auf den Hut und die Röhren nah und von Stiel, auch etwaige Verfärbungen bei Anschnitt/Druck u.s.w.
Nach Wurzeldem Bitterröhrling siehts zumindest auf den ersten Blick und deiner Beschreibung nach nicht aus. Aber ohne weiteres sehr schwer einzuschätzen.
LG
Daniel
