Hi Pilzkörble,
bei Netzhexen kann die Bataillelinie schon mal fehlen. Wenn sie aber da ist, ist es definitiv kein Flockie. So herum ist das Merkmal sicher nutzbar.
LG Michael
Hi Pilzkörble,
bei Netzhexen kann die Bataillelinie schon mal fehlen. Wenn sie aber da ist, ist es definitiv kein Flockie. So herum ist das Merkmal sicher nutzbar.
LG Michael
Hi Matthias,
ich war auch nicht beim PSV, habe aber hier so oft mitgelesen, andere Anfragen für mich bestimmt, selber mit Literatur meine Perlpilz-Funde bestimmt, dass ich mit jetzt sicher bin. Wichtig war mir, den Pantherpilz als giftigen Verwechslungspartner auch gefunden zu haben und sicher bestimmen zu können. Zweifelhafte Exemplare kann man ja zudem getrost stehen lassen. Ich finde die häufig total verwurmt, nicht meine Lieblingsspeisepilze.
Letztlich kannst nur du selbst entscheiden, ob du dir zu 100% sicher bist. Wenn die Angst mit isst, schmeckt's eh nicht.
LG Michael
Edit: was ist das denn deiner Meinung nach für ein Pilz, der morgen wieder in den Wald wandert? Ich finde den eindeutig.
Wenn es kein Steinpilz ist was könnte es dann sein
Vieles. Der Stiel scheint unten sehr dunkel zu sein, die Röhren scheinen, auf dem Wenigen was ich sehen kann, eher bräunlich. Hast du ein helles oder braunes Stielnetz gefunden? Hast du probiert, ob er bitter schmeckt? Einen Gallenröhrling würde ich nicht ausschließen. Um sicher zu sein braucht es mehr Infos und detailliertere Bilder.
LG Michael
Hi Racoon,
blasse Pfifferlinge sind das auf keinen Fall. Ich kann die Hautoberfläche auf deinem Bild schlecht erkennen, denke aber es sind Cantharellus cibarius.
Das Foto ist sehr düster, aber so richtig überzeugt vom Steinpilz bin ich nicht.
LG Michael
Hi Adriano,
hübsche Teile. Das ist eine Hundsrute https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Hundsrute
Sehr dekorativ, finde ich. Der schadet deinen Pflanzen nicht, ist auch nicht giftig, allerdings ungenießbar und riecht wahrscheinlich nicht so lecker.
LG Michael
Hier im Thread nicht, im Forum.eu schon.
Och, ich finde, es ist kein Stil, wenn man hier oft den Stiel als Stil bezeichnet und dabei nicht bemerkt, dass Stiel als Stil zu bezeichnen keinen Stil hat. Besonders brisant wird es dann, wenn man das Merkmal Stielbruch als Stilbruch bezeichnet und dabei den Stilbruch nicht mitbekommt.
LG Michael
Oder: ohne Stil
LG Michael
Hallo Andreas,
ich will keinesfalls die Expertise der von dir genannten Pilzkenner bezweifeln und will nicht behaupten, dass es sich doch um Perlpilz handelt.
Mein Handybildschirm zeigt aber hier dezentes rot:
LG Michael
die Röhren zeigen im Bruchbild einen boletoiden Röhrenaufbau, das heisst sie sind nicht zerissen wie es bei Filzröhrlingen passiert.
Daher ist es sehr unwahrscheinlich hier den Blutroten Röhrling zu haben,
Da sind doch die roten Röhrenenden das eindeutige Ausschlusskriterium, oder interpretiere ich da was grundlegend falsch?
LG Michael
Edit: Hej Ottmar, solche Verständnisprobleme könntest du übrigens vermeiden, wenn du die Bilder in den Text einbindest und kenntlich machst, welchen Text du auf welches Bild beziehst. Gleiche Fruchtkörper bekommen die gleiche Nummer, dann weiß man, um wieviele es geht und worauf sich deine Frage bezieht.
Nochmal LG Michael
Hi,
ich halte den für Boletus edulis. Das letzte Bild gehört mir den roten Röhrenenden aber nicht dazu, nehme ich mal stark an.
LG Michael
Der Fund
Ganz weit hinten im dichten Busch
Da krabbelt der Wilhelm, für ihn einen Tusch!
Er findet dort nach fast 20 Jahren,
Und etlichem Raufen in seinen Haaren,
Einen lange gesuchten, begehrten Schatz
An diesem kratzigen, dornigen Platz.
Den Willi, den kennt man in seinem Dorf gut,
Die Nachbarn ziehen vor ihm ihren Hut.
Er hat ein Haus, früher auch mal 'nen Benz,
Den führt' er gern aus, doch im letzten Lenz
Zeigten den Mittelfinger ihm garstige Knaben,
Vor Ärger und Wut fuhr er stracks in den Graben.
Der Willi kennt Pilze. Fast wie einen Nerd,
Halten die Leute ihn für leicht gestört.
Der hat viele Bücher, ist wirklich sehr schlau,
Auf dem Schild seiner Haustür da steht "PSV".
Im Herbst pilgern Menschen zu seinem Haus,
Packen dort Körbe und Taschen aus.
Der Wilhelm, der macht dann ein wicht'ges Gesicht,
![]()
Hält über Pilzen ein strenges Gericht:
![]()
"Bei diesen und jenen fehlt leider der Stiel...
![]()
Wieso sammelst du denn von denen so viel?
![]()
Die meisten von denen sind längst schon perdü

Den Magen und Darm verdürben dir sie"

Der Wilhelm, der hat auch ein Mikroskop
Unter das er schon so manchen Pilz schob.
Erkennt dann der Willi: "Ein seltenes Stück"
Freut er sich sehr und jubelt verrückt.
Oft ist er im Wald, ist dort auf der Suche.
Sehr gern unter Eiche oder an Buche.
Es regnet in Strömen, gestern war's heiter,
Auf klatschnassen Knien kriecht Willi weiter.
Du wunderst dich, welchen Pilz er dort findet,
Für den er dort in dem Busche sich windet.
Freudig enttäuscht zieht er ihn hervor,
Den Schlüssel vom Benz, den er einst verlor.
Und die Moral von der Geschicht':
Nach Vergangenem suchen lohnet sich nicht.
Hi Rolf,
Leck mal dran oder probiert mal ein Stück. Die dürften ziemlich bitter sein. Gallenröhrlinge haben eine dunkles, kräftiges Stielnetz und ein leicht rosanes Röhrenende, das schnell bräunt.
LG Michael
Edith: zeitgleich
Liebe Pilzler*innen,
mein Fahrrad-Weg zur Arbeit ist gesäumt von arg (trocken?)geschädigten Schwedischen Mehlbeeren. Ich hatte letztens schon eine Bestimmungsanfrage zu einem Pilz daran gestellt. Der vermutete Feuerschwamm stellte sich als Striegelige Tramete (T. hirsuta) heraus. Weiter oben am Stamm fand ich gestern ältere Fruchtkörper, die für mich etwas typischer geformt sind:
T. hirsurta
Die vertrockneten Fruchtkörper an einem anderen Stamm haben frische Geschwister bekommen. Sehr erfreulich, mitten in der Stadt und noch nicht Futterräubern in die Hände gefallen. Tatsächlich die ersten, die ich bei starkem Sammeldruck hier in der Gegend frisch gefunden habe. Sie dürfen weiter leben.
Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus)
Besonderes freue ich mich über diesen Pilz, der in der gleichen Reihe, allerdings an einem Apfelbaum wächst. Gestern hat er wegen des starken Regens in der Nacht zuvor Guttationstropfen gebildet. Ein einziger Fruchtkörper, den ich ausgesprochen hübsch finde. Schwierig zu fotografieren, weil er so hoch hängt, aber sehr kuschelig.
Zottiger Schillerporling (Inonotus hispidus)
Alle drei nicht selten, aber nah beieinander gewachsen und mir sozusagen "zugeflogen".
Danke für's mitradeln
.
LG Michael
Weißstielige Rötling / Entoloma lividoalbum
BG Andy
Danke Andy, das könnte gut hinkommen. Ich finde die Pilze oft und werde sie künftig mit diesem Vorschlag nochmal genauer anschauen.
LG Michael
Entomorphthora muscae H3 ![]()
Puccinia taraxaci D4 ![]()
Hygrocybe (conica?) J10
Craterellus cornucopioides B6/7
Ich habe aber nur auf dem Handy geschaut, da lässt sich manches nicht so gut erkennen. ![]()
LG Michael
Liebe Pilzler*innen,
trotz schon wieder wochenlang anhaltender Trockenheit und Temperaturen von 30 °C war ich heute nochmal im Park. Zuletzt fand ich dort immer mal wieder für einige Mahlzeiten Pfifferlinge, die sind jetzt aber entgültig der Hitze zum Opfer gefallen. Es gab nur wenige Pilze, einzelne Fruchtkörper, aber erstaunlich viele Arten. Täublinge unterschiedlichster Färbungen, da lasse ich, bis auf wenige Ausnahmen, zunächst noch die Bestimmungs-Finger von.
Diese Farben habe ich aber an verschiedenen Stellen gefunden. Weiter geprüft habe ich nicht (Geschmack, Huthaut, Sporenfarbe...) Lamellen sind brüchig mit leichtem hellgelb-Stich. Mein Smartphone filtert immer zuviel gelb aus, das ist in Natura etwas kräftiger. Vielleicht hat ja jemand auch so eine Idee
1a. Täubling unbestimmt
1b
1c.
Einzelne Sommersteinpilze, auch schon als Babys nahezu hohl gefuttert von Pilzfliegenlarven
2a. Boletus aestivalis
2b. Ein älterer Herr(enpilz) im Spätsommer
Diese Pilze finde ich immer wieder und bekomme sie nicht eingeordnet. Nicht büschelig wachsend, aber rasig. Die Hüte speckig glänzend aber trocken, grau-braun ohne erkennbaren Ring. Lamellen leicht rosastichig. Wenig spektakulärer Geruch. Vielleicht Rötlinge?
3a. Pilz
3b. Pilz von unten
3c. Pilz zerteilt
Den folgenden würde ich als Ziegenlippe bezeichnen. Habe ich erwähnt, dass mein Phone gelb nicht gut kann? Die Hüte hatten einen deutlichen Gelbstich.
4a. Xerocomus subtomentosus
4b.
4c.
Dieser Trichterling? war so zäh vertrocknet, dass ein Längsschnitt fast nur mit der Laubsäge möglich war.
5a. Clitocybe?
5b.
5c.
5d. nochmal etwas frischer
Pfifferlinge gab es nur noch in winzig und kurz vor dem Trockentod. Diese hier waren auch in feuchten Zeiten so hell. Ich würde die Blasser Pfifferling nennen. Und: nein. dieses mal liegt's nicht an Handy.
6a. Cantharellus pallens
6b.
An anderer Stelle seltsam gewachsen. An diesem Myzel waren die schon deutlich gelber, als es feuchter war. Alle mit bräunlich-violetter Schuppung. Ich nenne die Violettschuppiger Pfifferling.
7.a Cantharellus amethysteus seltsam gewachsen
7b.
7c.
Scheidenstreiflinge, 2 verschiedene Arten, wie ich vermute.
8a. Amanita spec.
8b.
8c.
8d.
8e.
Ein einsamer, verlotterter Perlpilz
9a. Amanita rubescens
Zu guter Letzt noch ein Birkenpilz, der 17! m Abstand zur nächsten Birke hatte.
10a. Leccinum scabrum
10b.
Vor vier Tagen gab es noch winzige Laubwaldrotkappenbabys, von denen heute nur noch Schneckenspuren übrig waren. Wer ist denn hier der Babymörder? Eine Kollektion Flockies war komplett seltsam gewachsen: krumme, dünne Stiele und sogar diese ausnahmslos vermadet.
Wenn sich jemand berufen fühlen sollte, zu dem ein oder anderen Fragezeichen hier einen Vorschlag zu machen, würde ich mich freuen. Danke für's Lesen und drüberschauen.
LG Michael
Hallo Alexsia,
uff, eine schwierige Anfrage stellst du, die nur schwer sinnvoll zu beantworten ist. Erst einmal zu deinen Bildern: es ist schwierig bis unmöglich mit einem wenig detaillierten Foto eine einigermaßen verlässliche Bestimmung zu versuchen. Allgemein ist es immer wichtig, neben einem Bild von oben oder von der Seite auch die anderen Ansichten zu zeigen: von oben (gerne an Standort), von der Seite mir Ansicht auf den gesamten Stiel incl. Basis (Knolle, Scheide, Wurzel etc.), auf die Fruchtschicht (Blätter, Röhren, Stacheln etc.) und von einen kompletten Längsschnitt durch Hut und Stiel. Dann helfen genauere Angaben zu Begleitbäumen und Geruch meistens sehr.
So würde ich sagen, die Pilze aus den ersten beiden Fotos sind schon A. phalloides. Die Braunen könnten gebänderter Hainbuchenmilchling (Lactarius circellatus) sein mit hohem Unsicherheitsfaktor. Beim Letzten traue ich mit keine Raterei zu.
Alleine wegen der Anzahl der Fruchtkörper auf die Art zu schließen finde ich sehr kreativ. Sich auf so etwas zu verlassen entweder mutig oder naiv. Aber das hast du ja auch nicht.
Bei fehlender absoluter Sicherheit Pilze stehen zu lassen und nicht für den Kopftopf zu ernten ist eine gute Idee und u.U. lebensrettend. Eine Magenverstimmung kann dass kleinste Übel sein.
Eine Möglichkeit: wenn du glaubst, dass eine Netzhexe in Betracht kommt, 2-3 Pilze vom gleichen Myzel in verschiedenen Altersstufen entnehmen, einige gute Fotos machen, Fruchtkörper mitnehmen, zu Hause Kriterien zur Bestimmung untersuchen (mit Literatur), Verwechslungspartner vergleichen und ggf. hier zur Bestimmungsunterstützung einstellen. Bei mir bringt das große Freude und stetigen Lernerfolg.
Zu deinem Habitat lassen sich, so vermute ich, keine Aussagen über mögliche Speisepilze machen. Das ist ein sehr komplexes Thema.
LG Michael
Hi Toni,
schadet es dem Apfelbaum, wenn du einen Apfel pflückst? So ähnlich verhält sich das mit Fruchtkörper und Myzel.
LG Michael
Ja, Pfifferlinge ist - selbst mir 😅 - klar
Na ja, der Post steht halt im Thread "Ein besonders echt aussehender falscher Pfifferling?" Da kann man das schonmal anders verstehen ...
LG Michael
Hi Azalee,
ich nehme an, die hat du im Park Nähe von Buchen oder Eichen gefunden? Oder im Laubwald? Die haben gerade Saison und mit meinen rudimentären Kenntnissen würde ich sagen:
Pfifferlinge auf jeden Fall.
Und ich nenne die für mich auch immer violett schuppig.
Und Pfifferlinge kenne ich nur madenfrei. Aus irgendwelchen Gründen sind die verschont von Pilzfliegen oder Pilzmücken oder wie diese 1 Mio verschiedenen Nahrungskonkurrenten noch heißen.
LG Michael
Ist die Hutoberfläche samtig?
Hallo Andy,
samtig könnte man vielleicht sagen. Ich würde das eher filzig nennen. Aber wenn man in das letzte Bild hinein zoomt, kann man schon im oberen Drittel aus dem braunen Streifen plüschiges ahnen. Die Idee scheint mir plausibel. An eine Tramete hätte ich hier genauso wenig gedacht, wie an den Rotrandigen. beli 1 hat ja mit runden Poren auch T. hirsuta in den Ring geworfen, dann aber ausgeschlossen. Warum eigentlich?
Danke euch jedenfalls für's miträtseln.
LG Michael
Hi,
ich kann dir leider nicht raten, weil ich weder Ahnung von Risspilzen habe, noch Mikrobilder interpretieren kann. Aber ich möchte dir ein Kompliment machen zu deiner Dokumentation: ich finde das sehr übersichtlich und anschaulich gemacht. Die Mikrobilder mit den vorangestellten Erläuterungen könnten einen Lehrbuch entnommen sein. Wie du die Sporen in nebeneinander gestellten Einzelbildern präsentierst finde großartig. Für mich als Anfänger ist deine Dokumentation sehr lehrreich, so kann ich nachvollziehen, wie 4sporige Basidien und Caulozystiden im Präparat aussehen.
LG Michael
Hallo Werner,
danke. Wenn ich die Tage nochmal vorbei komme, entnehme ich mal einen Fruchtkörper.
LG Michael
