lg Rainer
T. stiparophyllum hat nicht diese Riefung, ist nicht so cremefarben, sondern schon weiß und an Birke gebunden.Ich sehe hier auch acerbum.
Beste Grüße Harald
Vielen Dank Harald, ich lege den Tricholoma dann als T. acerbum ab.
lg Rainer
lg Rainer
T. stiparophyllum hat nicht diese Riefung, ist nicht so cremefarben, sondern schon weiß und an Birke gebunden.Ich sehe hier auch acerbum.
Beste Grüße Harald
Vielen Dank Harald, ich lege den Tricholoma dann als T. acerbum ab.
lg Rainer
zu 4. Hat einer von euch eine Vorstellung in welcher Gattung sich dieser Kandidat einordnen lässt. Auch meine over all suche für
einen gelben Hut, weisse Lamellen und Stiel mit rosa/roten Tönen hat keine Treffer.
Vielen Dank und auf weitere interessante Funde ![]()
Alles anzeigenHallo Rainer,
die Ritterlinge sind schon besonders. Ich halte die auch für T. acerbum. Eine ziemliche Rarität, die ich auch gerne mal fände. Aber thermophil und Kalk - das läuft hier im Sandkasten nicht.
Das mit dem (blassen) Lila Lackierten ist nicht so wild. Da sind auch schon Experten bei Pilzrätseln drauf reingefallen.
Übrigens: phantastische Bilder, wie ich finde.
Grüßlis Ingo
Danke für deine Einschätzung und das Lob
auch wenn die Bestimmungsversuche verbesserungswürdig sind ![]()
Ich frage mich, wie Ihr beiden so sicher richtung T. acerbum verweisen könnt?
Aus meiner Sicht hat T. stiparophyllum fast identische Eigenschaften, dicht stehen Lamellen, die weisse Farbe, einen gekerbten Hutrand, einen auffälligen Geruch.
lg Rainer
Alles anzeigenGriasDi Rainer,
Nr. 2 und 3 hat Dich ganz schön "tratzt"
Eine bauchstielige Marone, weshalb Du auch kein Stielnetz gefunden hast, und einen ausgebleichten Lila Lachtrichterling.
Der Ritterling ist toll und schaut nach T. acerbum aus. Der Erdritterling schaut mit den Kiefernnadeln und Deiner Geruchsangabe nach T. terreum aus. T. scalpturatum kann aber auch so aussehen. Der helle Schleimfuß ist interessant, wird aber ohne Geschmacksangabe der Huthaut und Fleisch und sichere Angabe des Wirtsbaumes nicht auf Art eingrenzbar sein.
Du schreibst Nadelbaum, ich seh Nadeln und Eichenblätter.
Nr. 1 ist ein Scheidenstreifling. Da kommt einiges in Betracht, nicht aber A. fulva.
An liabn Gruaß
Werner
Hey Werner, jeder kann ja mal einen schlechten Tag haben ![]()
Bei der Marone muss ich zugeben, das diese in einer so ungewöhlichen Ungebung, trockenen Laubwald vor einer Birke, gefunden wurde, dass ich Imleria badia für absolute abwegig gehalten habe ![]()
Für den Lila Lachtrichterling lasse ich mir noch einen Ausrede einfallen ![]()
Nun zum Fundort des weissen Schleimfuss. Diese Gruppe, ist zwischen den Bäumen erkennbar, stand zwischen einem Eiche und einem Nadelbaum.
Eine Geschmacksprobe gibt es leider nicht.
Den Scheidenstreifling halte ich auch nicht für fulva.
lg Rainer
Ich möchte euch einen ausgesuchten Teil meiner unbekannten Funde von diesem Jahr zeigen. Aus meiner Sicht habe
ich nur Funde mit makroskopischen besonderen Merkmalen ausgesucht, die eine Bestimmung erleichtern sollten. Eine umfassende
Dokumentation,z.B. Geruch und Geschmacksprobe, war teilweise nicht möglich (Familienausflüge)
Wie immer freue ich mich über Sachdienliche Hinweise meiner Bestimmungsversuche.
1. Amanita: Ein hell/beige brauner junge Scheidenstreifling mit leicht gerieftem weissen Hutrand. Der Fundort war in einem steilen Böchung
mit Laubbaumbestand. Fundzeitpunkt Sommer. Der weisse Stiel ist fein beflockt und steckt in einer ausgeprägten grossen Vulva
die außen braune Töne zeigt. Eine weitere Analyse blieb leider aus. Es reicht nur für eine kurze Aufnahme.
Einschätzung: Ein recht gedrungener grosser Scheidenstreifling mit ausgeprägt grosser und robuster Scheide
a.) Brauner Riesenscheidenstreifling, weisser Stiel mit Natterung und grosser Vulva
b.) Umbrabrauner Scheidenstreifling, etwas kleinerer Vulva und leicht braunen Stiel
c.) Dickscheidiger Scheidenstreifling, der massive Vulva und braunen schüppchen am Stiel
Edit: Es könnte vielleicht Amanita lividopallescens der ockergraue Scheidenstreifling sein (Danke Oehrling)
2. Butyriboletus: Ein Röhrling im trockenen Laubwald. Partner ist eine Birke. Leider nur ein FK der gelbe Röhren zeigt. Der Stiel ist zur Stielbasis
braun strukturiert und zum Hut wird dieser gelb. Es wurde keine Netzstruktur gefunden! Das Schnittbild zeigt sofort ein citronen
gelb das nach wenigen sekunde verblasst. Im Hut bleibt ein schwaches blau. Die Madengänge sind deultich braun verfärbt.
Wenn eine gelbes Netz zu sehen wäre, würde ich sofort wieder Richtung Butyriboletus appendiculatus
tendieren. Ohne Netz bleibt dieser Fund ein Fragezeichen.
Edit: Mleria badia, der Maronenröhrling ![]()
Einschätzung: Junger Butyriboletus appendiculatus ohne Stielnetz
3. Entoloma: Ein etwas überalterter weißer Rötling. Dieser wurde in der Böchung/Graben eines Waldweges gefunden, Datum 12.9.23.
Der Geruch war auffallend. Der Habitus wirkt niedergedrückt und der Hut zeigt einen stark ausgefransten Hutrand.
Die Lamellen sind ausgeprägt rötlich (Alter), entfernt stehend und deutlich herablaufend! Stiel ist weisslich.
Edit: Es ist wohl eher ein völlig überalteter Lacktrichterling, Laccaria agg.
Einschätzung: Mit diesen Merkmalen lande ich immer bei Entoloma neglectum, dem Isabellenfarbenen Nabelrötling
4. Gattung nicht einschätzbar:
Fundort Magerwiese/Heide Torfmoos, Datum 18.10.23. Auf meiner Hausstrecke im Gras gefunden. Leider sind die Bilder
sehr schlecht. Die Informationslage ist eingeschränkt. Der Hut ist weissgelb und die Lamellen wirken frei,
sind aber am Stiel angewachsen. Der Stiel zeigt Braune/rote Töne. Wiesenbewohner. Totholz war nicht zu sehen.
Die Lamellen erinnern an einen Dachpilz. Vielleicht doch ein Mycena? Ich bin selbst bei der Gattung überfragt!!!
Edit: Der Vorschlag von Harald, das es sich um Mycena luteovariegata (gelbhütige Varität) handeln könnte, makroskopisch passend.
Vielleicht finde ich ihn im nächsten Jahr wieder, dann gibt es eine besser Dokumentation.
Einschätzung nicht möglich!
5. Otidea: Hier möchte ich wissen, ob ich in der Richtigen Gattung abgebogen bin. Friedhofsfund, Datum 30.10, teilweise Ohrförmiger Wuchs
hellbraun ohne Rottöne, glatt und sehr brüchig, kein Geruch wahrnehmbar. mitten im Moos. Der Baumbestand war sowohl Nadel
als auch Eiche vorhanden.
Einschätzung: Otidea, Öhrling?
6. Tricholoma: Friedhofsfund, Datum 30.10, Im Hexenring unter einem rhododendron Strauch, richt deutlich, aber keine Zuordnung möglich.
Recht grosse ca bis 15 cm Hutdurchmesser, Hutrand gerippt, Weisse Lamellen ausgebuchtet angewachsen
sehr dicht stehend, Gemacksprobe wurde nicht gemacht.
Edit: Es ist wohl doch Tricholoma acerbum, der gerippte Ritterling, vielen Dank!
Einschätzung: Aufgrund der des gerippten Hutrandes -> Tricholoma stiparophyllum, der Gerippter Gasritterling
7. Tricholoma/Erdritterling: Friedhofsfund, Spätherbst, Hut zeigt feinschuppig strukturen und kleinem Buckel, der Stiel ist kräftig, hohl und
faserig, die Lamellen sind auffallend grauweiß und ausgebuchtet angewachsen, Scheinden wellig. Der Geruch war nicht auffällig
Habitus mittelgross, bis 12 cm
Edit: Aufgrund der deutlichen Velumrest am Stiel könnte es doch Tricholoma gausapatum sein (Danke Öhrling)
Einschätzung: Tricholoma terreum, kann T. scalpturatum und T. gausapatum ausgeschlossen werden?
8. Cortinarius/Schleimfuss: Friedhofsfund, Datum 14.11, Unter Eiche und Nadelbaum.
Ein weisser ausgesprochen bereifter Cortinarius, Der Hutrand ist eingerollt, die Lamellen würde ich als ockergelb
beschreiben der braune Schleier ist sehr deutlich am weissen zylindrischen Stiel zu erkennen. Der Hut war nicht schleimig feucht.
Geruch unaufällig. Eine Geschmacksprobe wurde nicht gemacht.
Ein weisser cortinarius mit ockergelben Lamellen und ausgesprochen bereiften Hut In diesem Dunstkreis sollte doch etwas zu finden sein.
Einschätzung: Ich tendiere zu Cortinarius ochroleucus, Trockener Schleimfuss oder Cortinarius emollitus, Weichstieliger Schleimfuss
Vielen Dank für eure Hilfe
LG Rainer
Laccaria stimmt natürlich, obwohl die die Lamellen frei sind
Hallo,
dein Fund lässt mich eher an einen älteren Pfefferröhrling denken...
LG Rotfuß
Hallo Rotfuß, danke für deine Klarstellung.
Meine bisherigen Funde von Chalciporus piperatus zeigten nie soviele Rottöne im Hut, Stiel und den Röhren. Aber Chalciporus rubinus sieht doch anders aus (Schnittbild und Stielfärbung)
lg Rainer
Nach der Sichtung meiner Bilder der letzten Tage ist mir dieser kleine rötliche Röhrling (3-4 cm Hut Durchmesser) aufgefallen.
Der Röhrenmündung ist deutlich rot und der Stiel zeigt auch deutliche Rottöne.
Der Fundort war im Umkreis einer Rotbuche (Friedhofsfund).
Die Fk zeigten im Schnitt einen Rosaton im Hutfleisch und in Richtung Stielbasis kann man deutlich gelb sehen.
Der Habitus und die Schnittfärbung lässt mich an Chalciporus rubinus
denken.
Edit: Mein Fund ist wohl ein Chalciporus piperatus!
Wie sieht ihr dies?
Eindeutig überstimmt, nennen wir meinen ersten Fund Chl. Oliveri und den zweiten Fund Pholiotina spec. mit hoher Wahrscheinlichkeit Pho. arrhenii
Wenn man die wenigen Pholiotina nach den Kriterien: Mit Ring und typischer Wuchort Wiese, sowie rötenlichem Hut mit mittiger Ringtone am Stiel, sowie Recht häufig zu finden ist man schnell bei Pho. arrhenii.
Danke, wieder eine neue Gattung kennen gelernt 😃
LG Rainer
2. Ich möchte vorsichtig Richtung Conocybe apala - weißen Mistpilz tendieren. Eine andere Idee habe ich leider nicht
Ich halte mit Atheniella flavoalba (= Mycena flavoalba), dem Gelbweißen Helmling, dagegen!
LG, Nobi
Ich gebe mich schnell geschlagen, dein Vorschlag passt doch deutlich besser :), danke Nobi
Noch zwei weitere Erstfunde die ich euch zeigen möchte.
1. Eindeutig ein Safranschirmling, dieser zeigt eine gedrunge Wachstumsweise. Er hat einen 10 cm Hutdurchmesser und auch ebenso hoch. Dieser rötet sehr stark am Stiel und ebenso
in den Lamellen bei Berührung. Der Fundort war im Nadelstreu einer Fichte und wie zu erwarten auf einem Komposthaufen. Der Friedhof bietet aber genug Kompost in der Fläche.
2. Nun der Unbekannte, dann bin ich etwas unsicher in welcher Gattung ich suchen soll.
Ein recht kleiner Wiesenpliz mit 1,5 cm Hutdurchmesser. Der Hut ist Rot und leicht gerieft. Dieser hat einen auffälligen dünnen Stiel der unterhalb der Ringzone
ausgesprochen befassert ist. Der Rind selbst ist sehr Dünnhäutig lappig und klein. Die Ringzone liegt in der Mitte des Stiels.
Also vielleicht ist es ja ein Häubling? Ich bin überfragt.
Vielen Dank, lg Rainer
Mal wieder neue Funde und neue Bestimmungstheorien. Wie immer nicht so leicht und natürlich alles Erstfunde.
1. Ein kleiner brauner Lepiota. Dieser wurde unter einer Fichte gefunden und hat einen deutlich braun gefärbten Hut und einen braune beschuppten Stiel.
Der Geruch ist schwer zu beschreibbar, hat vielleicht eine leicht süsslich Note nach Birne. Die weißen Lamellen sind nicht wellig und fast frei und stehen nicht dicht.
Als beste Kandidaten sehe ich aufgrund der ausgeprägten Farbe und geraden Schneiden L. castanea. - Kastanienbraune Schirmling. Aber L. fulvella - der Fuchsigbraune Schirmling
würde mit seinen Eigenschaften auch gut passen?
2. Vielleicht ein Mistpilz, Conocybe? Die wurde auf meiner Hausstreck in der Heide gefunde. Fussweg an beweideter Fläche. Ein sehr kleiner Pilz, Fingernagelgross, sehr fragil,
Ich hatte keine Ahungung welche Gattung dies sein könnte. Der Stiel ist und Hut sind sehr dünnfleischig und transparent. Der Hut ausgesprochen gerieft, ausgebreitet und hat
eine gelbe Färbung in der Mitte. Die Lamellen sind weiß, weit stehend und angeheftet.
Ich möchte vorsichtig Richtung Conocybe apala - weißen Mistpilz tendieren. Eine andere Idee habe ich leider nicht ![]()
3. Ein Agaricus mit unangenehmen Geruch. Dieser wurde neben dem Radweg am Straßenrand im Laub gefunden. Der Ring ist aufsteigen lappig und dünn. Dieser gilbt nicht bei
Berührung und das Fleisch zeigte nur an der Stielbasis eine leicht Verfärbung. Aber eher ein Braun als Gelb, siehe Bilder.
Ich tendiere aufgrund des Geruches und der makroskopischen Eigenschaften zu A. impudicus. Was meine die Agaricus Experten zu meiner Einschätzung?
4. Zum Abschluß noch etwas einfaches zum Bestimmen ![]()
Vielen Dank für eure Hilfe und Einschätzungen
lg Rainer
Ich würde eher mal bei den Hautköpfen recherchieren
Hallo Thomas, da kannst du recht haben
Welchen Namen möchtest Du meinem Fund geben?
Edit: Meine Einschätzung geht Richtung C. croceus
lg Rainer
Ich konnte heute wieder einen interessanten Fund machen. Diesen halte ich aufgrund der Lamellenfarbe für Cortinarien. Die Struktur der Huthaut war aufgrund des anhaltenden Regens schwer zu bewerten. Die Lamellen haben eine deutliche gelb/orange-braune Färbung und ich finde die Reise könnte Richtung Hautkopf gehen.
Mit einer weiteren Einschätzung (Art) halte ich mich vorerst zurück und ich zeige euch zuerst einmal die Bilder.
Der Geruch war für mich nicht auffällig. Der Baumbestand war ein Nadelbaum und eine Eiche in direkter Nähe. Der Untergrund war ausgesprochen bemoost und der Pilzbestand sehr umfangreich. Alle FK sind am Fundort geblieben.
Fundort / Baumbestand:
Vielen Dank und lg Rainer
Alles anzeigen2. Pilz ein Inocybe, disemal sollte die Bestimmung aber leichter sein, weil dieser sehr deutlich nach Bittermandel / Marzipan gerochen hat.
Nach meiner recherche kommt in diesem Fall nur Inocybe Hirtella in frage.
Hi,
leider eben nicht. Die echte Hirtella ist zweisporig. Es gibt aber auch 1-2 viesporige Arten. Das ist leider nur mikroskopisch sicher zu bestimmen.
Deinen letzten würde ich mit Chl. olivieri abgleichen.
l.g.
Stefan
Hey Stefan, vielen Dank für deine Einschätzung.
Inocybe: Nun gut von I. hirtella gibt es noch eine 4 sporige Varität (Basidien). Damit bin ich mehr als zufrieden.
Aufgrund welcher Eigenschaften legst du dich auf Chl. olivieri fest?
lg Rainer
Hallo, ich möchte euch ein paar Funde der letzten Tage Vorstellen.
1. Dieser rote Pilz scheint auch makroskopisch leicht bestimmbar zu sein. Der Rote schleimige Hut mit dem gewolbt abgeflachten mittigen Buckel. Der untere Stielbereich zeigt auffällige
Rötungen. Die Lamellen sind olivbräunlichen ausgebuchtet am Stiel angeheftet und führen mich zu einem Träuchling
In diesem auffälligen Rot kommt wohl nur Leratiomyces ceres, der Orangerote Träuschling, in betracht.
Die Bilder sind leider Suboptimal, weil ich mich durch ein Brombeergeflecht arbeiten musste...
2. Pilz ein Inocybe, disemal sollte die Bestimmung aber leichter sein, weil dieser sehr deutlich nach Bittermandel / Marzipan gerochen hat.
Nach meiner recherche kommt in diesem Fall nur Inocybe Hirtella in frage.
Fundort:
3. Einen aus der Gruppe der Safranschirmlinge (Chlorophyllum). Ob sich dieser makroskopisch eingrenzen lässt? Dies scheint wohl etwas schwirig zu sein,
daher möchte ich Ihn euch vorstellen. Fundort Friedhof und die rote Verfärbung bei Verletzung ist wohl eindeutig Chlorophyllum.
Vielen dank und lg Rainer
Hallo Rainer,
das sehe ich jetzt auch so. Mögliche Kandidaten habe ich dir oben aufgelistet.
Allerdings bin ich kein Inocybe Spezialist und kenne sicher nur einen Bruchteil der möglichen Arten.
und ohne Mikros wirst du da wohl kaum weiterkommen.Das ganze war aber lehrreich ( zumindest für mich) , wie man sich bei Bildern ohne Massstab und teilweise verfälschten Farben täuschen kann.
LG
Uwe
Hey Uwe,
auch wenn die Bestimmung des Inocybe etwas holprig gewesen ist, finde ich deine Vorschläge mit I.cincinnata var. major und I.griseolilacina sehr gut und für mich ohne Mikro völlig ausreichend und nachvollziehbar, vielen Danke für deine Unterstützung!
Jede Bestimmung ist für mich auch immer sehr Lehrreich. Meine Feldkenntnisse habe ich ausschliesslich alleine ohne jegliches Begleitung erarbeitet.
Bezüglich der Farben meiner Cam. Diese übertreibt vielleicht manchmal etwas in der Farbsättigung
aber die frischen Funde des Inocybe waren einfach eine Pracht und sahen im Feld auch so aus!
lg Rainer
Der Sporenabdruck des Kandidaten spricht aus meiner sicht für Inocybe, dieser ist Tabakbraun (sehr dunkel).
Als Vergleich habe ich ebenfalls einen Gürtelfuss mitgenommen und diesen auch absporren lassen. Diese Farbe würde ich eindeutig, wie für einen cortinarius erwartet, rostbraun nennen.
Oben der Unbekannte unten der Gürtelfuss.
LG Rainer
Einen weiteren FK hatte ich leider nicht mehr, daher wurde heute für Nachschub gesorgt. Der Zustand wird aber nicht besser! D.h. ob die noch aussporen?
wollen ist fraglich. Etwas anderes als Braun wird wohl nicht werden.
Baumbestand: Im Umkreis von 10m kommt noch eine Eiche als potenzieller Partner in frage.
lg Rainer
Alles anzeigenHallo Rainer,
Jetzt sehe ich die Grössenverhältnisse, das war bei den ersten Bildern nicht so ersichtlich.
Die Pilze sind also deutlich schmächtiger wie ich dachte.
Jetzt fehlt nur noch eine Angabe zu den Farben.
Auf den ersten Bildern haben die Hüte mittig ein fuchsiges, rotbraun, bei den neuen Bildern ein schmutziges mittelbraun ohne jegliche Rottöne
Was entspricht denn der Realität ?
Mit den Farben wäre ein Risspilz schon wieder denkbar, kann aber auch eine der kleinen Telamonien sein.
Da würde ein Sporenabdruck helfen, ansonsten bin ich da raus.
LG
Uwe
Hey Uwe, die sind wirklich sehr klein 2-3 cm im Hutdurchmesser. Die Farbe der Hutmitte ist in beiden Bildern braun. In den letzten Bildern deutlich verblasst. Im Hut sind keine Röttöne vorhanden. Nur der Stiel zeigt violette Farben.
lg Rainer
Alles anzeigenHallo Rainer,
Ist deine "Inocybe" nicht doch eher ein Cortinarius.
Auf dem 6. Bild mit der Schnecke am Stiel (Lamellenansicht) sieht man das Sporenpulver als braunen Ring auf dem weissem, wolligem Velum. Hatte es dort auch Buchen ?
Vergleich mal mit C.vulpinus, der Hut mit dem geknickten Rand und der fuchsigen Farbe in der Mitte und blasserem Rand mit weißem wolligen Velum am Stiel ist sehr typisch für diesen Artenkomplex
In dem Umfeld gibt es noch zwei weitere Arten,
C.pseudovulpinus ( gilbend bei Hainbuche) und C.obsoletus (kleiner und schmächtiger, Laubwald)
Gruß
Uwe
Hallo Uwe, vielen Dank für deinen Hinweis. Der Schleier ist aber sehr schlecht zu finden!
Am 3.11 war ich wieder Vorort und habe weitere Bilder gemacht. Vielleicht kann ich noch etwas zur Bestimmung bietragen.
Die FK sind weiterehin sehr klein geblieben, 2-3 cm. Einen weiteren Wachstum hat es nicht mehr gegeben.
Zum ersten fällt, wie Ditte schon richtigerweise festgestellt hat, der Stiel mit deutlich violetten Tönen auf. Die Stielbais neigt zu knollenartigen Verdickung. Der Geruch wurde von mir über mehre Tage hinweg mehrfach geprüft und ich würde diesen als moderig muffig beschreiben wollen. Die KOH Prüfung fällt am ganzen FK negativ aus. C.pseudovulpinus fällt definitv heraus. Ich habe im Friedhof keine einzige Hainbuche gesehen.
C.vulpinus ist wohl normalerweise deutlich größer, oder? Der Laubbaumbestand war im wesentlichen Eiche eine Rotbuche habe ich auch nicht wahrgenommen. Über C.obsoletus ist nicht viel zu finden. Werde aber noch weiter recherchieren.
Nun die Bilder
lg Rainer
Servus Rainer,
deine Koralle ( auf dem Tisch) kannst du mit Ramaria abietina vergleichen.
Bei deiner conica stimm ich dir zu.
Grüße
Felli
Hallo Felli, vielen Dank sehr zutreffend. Die Tischversion entspricht der älteren Ramaria am Stamm. Das Blauen hat erst mit der Zeit eingesetzt.
lg Rainer
