Hallo Peter, ich habe auch interesse an den Bänden. Du hast PN.
lg Rainer
Hallo Peter, ich habe auch interesse an den Bänden. Du hast PN.
lg Rainer
Alles anzeigenHallo,
Der verwuschelte Weiße ist bestimmt ein Clitopilus, aber ohne Mikros wird er wohl keiner Art zuzuordnen sein, C. passeckerianus wäre ein plausibler Arbeitsname, sowohl vom Standort wie vom Aussehen.
Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
das Sporenpulver sieht schon jetzt nach braun/rosa aus und bestätigt deine Einschätzung (Clitopilus), danke.
Herr Bender hat C. passeckerianus schon mikroskopiert und beschrieben. Die makroskopischen Eigenschaften treffen sehr gut zu.
Clitopilus passeckerianus (Pilát) Singer, Farlowia 2: 560 (1946)
Das Bild vom SPP kommt noch...
lg Rainer
Alles anzeigenHi.
Im Tropenhaus muss man halt wieder mal außereuropäisches Filzröhrlingsgedöns in die Analyse einbeziehen. X. chrysenteron gefällt mir hier jedenfalls auch nicht.
Stehen da denn überhaupt gängige europäische potentielle Mykorrhiza-Partner?
LG.
Hey Schupfnudel,
eine berechtigter Hinweis auf den notwendigen Mykorrhiza Partner für Filtzröhrlinge! Den Pflanzenbestand der betreffenden Stelle werde ich mir beim nächsten Besuch genauer anschauen. Ich habe keine europäschen Baumarten gesehen, aber bisher auch nicht gezielt danach suchen müssen ![]()
Der wahrgenommene Pflanzenbestand besteht nur aus Exoten. Danke!
Vielleicht trockene ich doch schon eine Teil der FK ![]()
lg Rainer
Alles anzeigenHey Andre,
das Blauen wurde nicht stärker und dauert auch etwas bis es sichbar wurde.
naja mal davon ab das es nicht stärker geblaut hat, bei cisalpinus dauerts auch mal 2 - 3 Minuten.
Chrysenteron mag mir aber auch nicht so recht gefallen weil mir da einfach rotes Stielfleisch fehlt, allerdings fällt mir jetzt auch nix Anderes ein. Ich finde immernoch cisalpinus am Wahrscheinlichsten.
Grüße Andre
In den ersten Minuten war von der Blaufärbung nichts zu sehen, dies ist erst ganz langsam erschienen. Und wurde dann nicht weiter beobachtet.
Das Zweite Bild ist erst nach einer Stunde zu hause gemacht worden.
Meine Idee wäre noch Rheubarbaribolettus persicolor, aufgrund des Pfirsischfarbenen Hutes, gewesen?
Edit:
Das Schnittbild von Rheubarbaribolettus persicolor würde aber im Hutbereich ein Weiß mit leichtem blauen und im unteren Stielbereich ein gelb zeigen. Da passt nichts...
lg Rainer
Servus Rainer,
hat sich die Blaufärbung, speziell des Stielfleisches vielleicht noch etwas verstärkt? Ich würde dann X. cisalpinus nicht ausschließen wollen
Grüße Andre
Hey Andre,
das Blauen wurde nicht stärker und dauert auch etwas bis es sichbar wurde. Des weiteren reagierte die Röhrenmündung nicht auf Berührung.
Daher würde ich X. cisalpinus auschliessen wollen.
lg Rainer
Hallo Zusammen, der aktuelle Regen lässt auch im Tropenhaus die FK schieben.
Diesmal konnte ich einen Filzröhrling und eine unbekannten weißen Lamellen Pilz finden.
Den Filzröhrling halte ich für Xerocomellus chrysenteron, auch wenn ich diese Hutfarbe, Pfirsich-like, so nicht kenne. Die Frasstelle, in einem Bild zu erkennen,
scheint nicht zu verfärben. Das Schnittbild wurde erst 2 Stunden später gemacht und es sind zwei unterschiedliche Gelbtöne zu erkennen.
Das Fleisch blaut erst spät. Siehe Bilder.
Es wurden noch zwei neue unbekannte weiße Lamellenpilz mit 2-4 cm Durchmesser gefunden. Bevor ich makroskopisch diesen Pilz beschreibe ist es wohl einfacher diesen zu zeigen.Da beide FK eine ungewöhnliche Wuchsform habe gehe ich nicht von einer Wuchsanomalie aus
Ich sehe eine leichte Rötung/Rose in den leicht gelblichen Lamellen. Vielleicht ist es ein Entoloma oder Clitopilus oder doch keine heimische Art? Das SSP ist in arbeit.
Edit: Sporenpulver rosa mit braun Anteil, damit ist clitopilus immer wahrscheinlicher, vielleicht C. passeckerianus! Jetzt braucht es ein Mikroskop.
Beide Pilze wurden getrocknet ![]()
lg Rainer
Hallo Wolfgang, vielen Dank für deinen Hinweis.
Die niedergedrückte Hutform im alter in Kombination mit einem dreieckigem Lamellenwuchs, wird wohl eher bei einem
Clitocybe zu finden sein. Bei Ellerlingen ist der Lamellenwuchs mit einem Schneckling zu vergleichen (bogenförmig). Die Jungen
gezeigten Findlinge gehören wohl zu selben Art.
Und dein Vorschlag, Cl. squamulasa, neigt auch im alter zu ausgesprochnen Querlamellen. Die Geruchsbewertung ist unter diesen Umständen eher schwierig.
Bleiben wir bei einem Clitocybe.
lg Rainer
Hallo Wolfgang und Oehrling, welches FK Merkmal lässt euch an meinem vermeintlichen Ellerling zweifeln?
Der schon etwas ältere Fruchtkörper hat einen leicht gebuckelten konvexen geformten Hut, stark herablaufende Lamellen deren Queradrigkeit, typisch für Ellerlinge, sehr gut zu erkennen ist. Der Geruch ist eher unauffällig.
Das Habitat wäre untypisch, da dieser wohl eher in einer Magerwiese zu finden ist. Die Lamellen sollten nicht so dicht und wachsartig sein.
Die letzte Eigenschaft habe ich nicht so wirklich genau untersucht.
Gibt es den Trichterlingen mit dieser
ausgeprägten Anastomose!?
Wenn ja, welcher kommt euch in den Sinn?
lg, Rainer
Hallo Rainer,
an E. griseocyaneum habe ich keinen Zweifel. Ich kann mir das Material gerne ansehen, aber das wird sicher nichts ändern.
LG Karl
Hallo Karl, vielen Dank für die Bestätigung.
lg Rainer
Hallo Thiemo, danke für die Information über die Stielbeflockung in der Roseinae Sektion.
Beim nächsten mal erkenne ich das Merkmal schon im Feld und nehme mir zum bestimmen den wirklich interessanten Täubling mit ![]()
Nach der Sichtung der Sektion ist die Anzahl recht übersichtlich. Ich halte R. velutipes jetzt auch für sehr wahrscheinlich.
Die Hutfarbe als kühles Rosa zu bezeichnen halte ich auch für zutreffend.
Frau Maxmüller schreibt:
Zitat: ...
Wichtig für die Bestimmung sind der unten
meist keulige Stiel, der oben plötzlich enger wird, um sich dann wieder kurz vor dem Lamellenansatz
zu verbreitern sowie die bei frischen, unberührten Exemplaren flockig bepuderte Stielspitze (Lupe!)
...Zitat ende
Die Stielform ist dann wohl auch makroskopisch auffällig.
Vielen Dank, la Rainer
Hi.
Ich würde da mit Tubaria conspersa abgleichen. Psathyrellaceae wird man hier mit einem Sporenabwurf ausschließen können.
LG.
Hallo Schupfnudel, deine makroskopische Einschätzung ist deutlich zutreffender. Bei Tubaria war ich auch schon nur der Geruch hat mit
von einer weiteren Suche innnerhalb dieser Gattung abgehalten.
Das Geruchsproblem hat sich aus folgendem Fauxpas ergeben. Die Gläser für die Geruchsprüfung werden zwar immer gründlich mit Spüli
ausgewaschen, aber je nach vorherigem Prüfling, in diesem Fall war dies Russula melliolens, ist der Geruch immer noch etwas vorhanden.
Daher meine völlig falsche Annahme ![]()
lg Rainer
Hallo Rainer
Ich denke eher an ein Entoloma, welche Art kann ich aber nicht sagen.
Dein Vorschlag kommt auf Holz.
BG Andy
Danke Andy,
ich gehe mitlerweile auch nicht mehr von einem Pluteus aus. Bisher habe ich die Lamellen als absolut frei eingeordnet.
Mit dieser Annahme wären die Rötlinge nicht mehr in betracht gekommen, daher meine Wahl auf Pluteus cyanopus.
Damit wären fast zu gut wie alle Entoloma raus. Aber nach dem entfernen des Hutes kann man erkennen, daß diese ganz schwach angehefte waren.
Auf der Suche nach einem Entoloma mit schwach angehefteten Lamellen, einem fein faserschuppigen Hut mit dunkler Scheibe und
und einem lila/blauen Stiel.
Da lande ich nun bei E. griseocyaneum.
Nun gut, sollte sich jemand für meinen Fund interessieren und diesen mirkoskopieren wollen, würde ich den FK trocknen.
lg Rainer
In der Heide diese Velum behangene Saprobiont am einem Stengel wachsend gefunden.
Der süssliche Geruch und der schuppige Hut und Stiel führen mich
Psathyrella sacchariolens.
Edit: Die Geruchsbewertung war falsch und irreführend. Es ist wohl eher von einer Tubaria auszugehen.
Vielleicht Tubaria conspersa (Danke Schupfnudel)
Fundort war am Wegesrand in der Heide und das Substrat erinnert an einen Brombeeren Stängel
Gibt es bessere Vorschläge ?
LG Rainer
Hallo zusammen,
ich gestern auf der Magerwiese folgenden kleinen jungen braunen Pilz mit zur Basis bläulich werdenden Stiel gefunden.
Die Lamellen waren frei und der Hut ca 1 cm. Der Stiel 4 cm, dieser scheint ein Saprobiont zu sein (Gras/Pflanzenreste)
Die hellen Lamellen haben noch einen leichten Braun- oder Rotton.
Der Hut war nicht erkennbar gerieft sondern ist feinschupping befasert mit einer dunkleren Mitte
Ein Geruch war nicht zu erkennen.
Der FK würde zur Analyse mitgenommen.
Meine Suche führt mich zum sehr seltenen Pluteus cyanopus? Es ist wohl eher ein Entoloma (Danke Andy)
Edit: Unter der Annahme das die Lamellen frei sind. Dies Annahme trifft aber nicht zu. Aufgrund schwach angehefteter Lamellen und
dem Habitat ist wohl von einem blaustieligen Entoloma auszugehen.
Ich finde E. griseocyaneum würde gut passen.
Fundort
Hut
Frei Lamellen, der Hut wurde entfernt
Wie seht ihr meine Einschätzung?
Völlig abwegig, mal wieder ![]()
LG Rainer
Alles anzeigenHallo Rainer,
bei solchen Täublingen hast du immer das Problem, dass es 8 bis 10 Arten gibt, die so oder so ähnlich aussehen, und die daher ausgefeilt und zielorientiert bestimmt werden müssen. Bei deinem ersten Täubling kann R. parazurea hinkommen, aber da würde man gerne das netzige oder wenigstens teilnetzige Sporenornament sehen,um Klarheit zu haben. Beim zweiten Täubling dreht es sich um ein junges Einzelexemplar, da ist schon makroskopisch kaum etwas zu machen. Mit der von dir gemachten Geschmacksangabe kann es jedenfalls nicht R. vesca sein, die wäre perfekt mild. Der rote Täubling erinnert mich persönlich an Russula velutipes, aber zum Bestimmungsnachweis müsste man da jetzt Sulfovanillin auf die Stielrinde geben (Magentaverfärbung).
Nr. 6 sind für mich Trichterlinge, auch der davor präsentierte ist in meinen Augen ein Trichterling und kein Cupophyllus. Das Samthäubchen scheint dagegen zu stimmen.
FG
Oehrling
Hallo Oehrling, vielen Dank für deine Einschätzung.
Die Täublinge werde ich wohl vorest nur mitnehmen, wenn sie sich besser eingrenzen lassen oder sie sehr Markant sind. Und was die Anzahl der Bestimmlinge angeht, wäre weniger eindeutig mehr wenn schon kein Mikroskop vorhanden ist. Für die Russulabestimmung ist dann
zumindest der Reagenzien-Koffer reichlich zu füllen. Es fehlt: Eisensulfat Kristalle, Anilin und Sulfovanillin.
Für die Sattellorchel und der potenzielle Cupophyllus werde ich noch einen eigenen Bestimmung-Thread starten.
Beim Samthäubchen bin ich sehr zufrieden, wenn die Gattungseinschätzung richtig ist.
lg Rainer
Alles anzeigenHallo zusammen,
bei Täubling Nr. 3 hätte auch ich R. melliolens in Betracht gezogen und hänge mich einfach an Claus dran. Bei Nr. 4 hänge ich mich an den Vorschlag dran, dass das ein Dachpilz und kein Rötling ist. Beim Risspilz könnten verschiedene Arten vorliegen, ohne Mikroskop lässt sich die Sache wohl nicht klären. MmN könnte der Parkanlagen-Risspilz (Inocybe obsoleta) dabei sein, welcher zwar einen stark rimosen Hut hat, aber nicht spermatisch riecht.
Zum Kammtäubling. ich hatte selber schon pectinata-Funde (einen davon gerade vor 3 Wochen), die gescheit scharf waren. R. amoenolens ist mMn auch nicht auszuschließen, auch wenn der meistens auf dem Hut dunkler und auch etwas kurzstieliger ist. Beide unterscheiden sich aber leicht im Geruch: pectinata riecht ungefähr wie ein Stinktäubling, also gummiartig-tranig, wohingegen R. amoenolens nach Camembert-Schimmel riecht. R. sororia ist mMn auf dem Hut recht neutral dunkelgrau und nicht so gelb. Wenn man's ganz genau wissen will, müsste man halt mikroskopieren.
FG
Oehrling
Hey Oehrling,
in diesem Fall war die makroskopische Unterscheidung von Pluteus und Entoloma für mich nicht leicht. Nur die Huthaut und der Farbtone
(Dachpilz braun) hätte mich stutzig machen sollen.
Deine Risspilz-Einschätzung werde ich mir ansehen, danke.
R.amoenolens erkenne ich am Geruch schon recht gut. Ich esse gerne Käse, das scheint die Analyse des Geruches etwas zu erleichtern.
Die Funde waren definitv nicht R.amoenolens.
Beim nächsten Fund werde ich ihn dann mitnehemen und mit Guajak testen.
Und das Mikroskopieren ist z.Z. aus unterschiedlichen Gründen leider in meinem Fall nicht möglich.
lg Rainer
Gestern hatte ich wieder etwas Zeit, um mit meiner Tochter für 2 Stunden einen Kurzausflug
zu einem bisher unbekannten Waldfriedhof zu machen.
Auf dieser recht kleinen Fläche waren schnell viele Arten zu finden.
1. Ein blauer Täubling (5cm) bei Quercus, leicht schärflich und später etwas bitterlich werdend. weisse nur leicht büchige Lamellen, ein leichter
Geruch ist vorhanden (vielleicht Jodartig?) fester Stiel, Hut mittig heller etwas gelb und früh niedergedrückt.
Das Fleisch verfärbt sich unter der Huthaut und diese ist nicht ganz bis zur hälfte abziehbar.
Die Guajak Reaktion ist mit 20-30 sekunden eher banal (aussagelos).
SSP ist 2a/2b
Ich bin noch auf der Suche nach der Art. In der Sektion gibt es viele Kandidaten.
Edit: Mit dieser Schieferblaunen Hutfarbe und einem gelblichen Mitte liegt in der Sektion Griseinae. Das Sporenpulver hat einen Roseeinschlag
und der Russula ist leicht schärflich in den Lamellen. Mein Arbeisttitel wäre R. Parazurea.
2. Eine graue/dunkle Helvalla (Sattellorchel) mit ebenfalls dunklem Stiel. Die lappige Hutstruktur ist nicht mit dem Stiel verwachsen. Der Geruch ist
erdig Pilzig. Der Stiel zeigt nach ober deutliche feine Strukturen (feine Haare?) und wird richtung Stielbasis heller.
Nach der 2 stündigen Heimreise waren die FK deutlich dunkler.
Edit: Schnittbild der Sattellorchel, hohl bis weiss wattig.
Bei der Betrachtung der nachgedunkelte FK lassen mich an Helvalla atra denken.
3. Ein weitere kleiner junger Täubling (4 cm) als Buchenbegleiter, weiss mit leichtem Rotanteil in Hut. Jung sehr fester speckiger FK (Hut und Stiel).
Die Madengänge im Stiel bräunen. Hut stark eingerollt, feucht schmierige Oberfläche.
Der Geschmack ist schärflich werdend mit bitterer Geschmacksnote zum Ende. Der Geruch ist absolut unauffällig. Huthaut nicht abziehbar.
Edit: Dieser einzelnen FK ist für einen weitere Untersuchung und Bestimmung zu Jung
Die Guajak Reaktion ist schnell. Der Farbumschlag liegt bei ca Sekunde 5.
Nur sehr wenig SSP bei der geringen Menge unsicher auf 1a
Edit: Das sieht mit diesen Parametern eher nach R. Vesc aus.
4. Ein braunes Samthäubchen (Conocybe) mit einem Hutdurchmesser von ca 1,5 cm. Der braune, geriefte und spitzkegelige Hut mit dunkler Scheibe
in der Mitte ist mit ca 1,5 cm recht klein. Der FK ist im allgemeinen sehr fragil. Eine Berühung beim Grasrupfen und der Hut hing schräg :/.
Die Lamellen sind gut braun und die Schneiden etwas heller. Der Stiel ist für die Hutgrösse recht lang gewesen und zeigte feine längsrillen.
Dieser eine FK stand wie fast alle anderen Funde zwischen den Gräbern im Gras mit hohem Moosanteil. Ein Geruch wurde nicht wahrgenommen.
Die Bilder von der Hutoberseite sind leider recht schlecht. ![]()
Darf Conocybe eine so ausgeprägte Hutriefen aufweisen? Ist Conocybe überhaupt die richtige Gattung?
Meine Einschätzung: Aufgrund der Hutriefung wäre mein Bestimmungversuch Conocybe rickeniana.
5. Ein Cuphophyllus (Ellerling) Clitocybe ca 3 cm. Wenn ich mir den Habitus anschaue, leicht gebuckelt und den Fundort (Wiese) bewerte,
stark herablaufende Lamellen die Anastomosen bilden.
Ein hell ocker bis leicht gelblicher Stiel. Der Geruch ist unbedeutend bis leicht pilzig und ein Geschmackstest wurde nicht gemacht.
Ich finde der FK ist makroskopisch recht markant und führt mich zu Cuphophyllus flavipes - den Gelbfüßiger Ellerling
Edit: Es ist eher von einem Clitocybe auszugehen (Danke Wolfgang)
6. Ein nach dem Habistus zu urteilender Trichterling mit spitz gebuckltem Hut mit herablaufenden Lamellen. Der FK ist nur max 1 cm.
Vielleicht hat jemand eine Idee?
7. Ein Gruppe roter Täublinge mit einer Buche in der Nähe. Leider wurde die Gruppe schon ordentlich angefressen. Mit dieser Hutfarbe und weissen Lamellen.
Da würde ich einen Speitäubling mit starker Schärfe erwart. Dieser Täubling war aber mild und wurde später nur etwas bitterlich!
Der Lamellenverlauf war am Stiel leicht ausgebuchtet angewachsen und diese liefen sogar etwas herablaufend am Stiel. Der Stiel war nicht rot überhaucht.
Die Huthaut war bis ca 1/3 abziehbar und zeigte nur sehr leichte Rötung.
Edit: Der milde kühl rosa Täubing mit einer erkennbar Beflocktung am Stiel verweisst auf die Sektion Roseinae auf eosinrot hätte für Klarheit gesorgt. Wahrscheinlich ist von R. velutipes auszugehen (Danke Oehrling und Thiemo).
Mitgenommen haben ich Ihn leider nicht. Dies wurde einfach zu viel.
8. Und zum Abschluss eine schöne Gruppe Zwerg Schwindlinge.
Der Besuch des kleine bisher unbekannten Waldfriedhofs hat sich gelohnt.
Vielen Dank für eure Hinweise und ich hoffe das mitnehmen hat euch gefallen.
lg Rainer
Alles anzeigen3. Ebenfalls unter Eiche wurde dieser milde Rot/Braune Täubling gefunden. Dieser konnte ich nicht direkt zuordnen.
Dieser richt nach Marzipan, dies gilt vor allen dingen für das ältere Exemplar.
Hallo Rainer,
ich könnte mir vorstellen, dass der mehr nach Honig riecht anstelle Marzipan, überhaupt wenn der einen Tag rumliegt.
Auch die Bräunung insgesamt würde dann noch zunehmen. Mikroskopisch ebenfalls einzigartig mit seinen Sporen.
Das wäre meine Arbeits-Idee dazu.
LG
claus
Vielen Danke Claus
, du meinst natürlich Russula melliolens
deinen Hinweis nenne ich mal zutreffend. Nun stimmt alles, das SPP 1b und die schnelle Guajak reaktion, die Verfärbung, Partner....usw
Ich habe die reste des FK in einen verschlossenen Glas hinterlegt und am Abend auch meine Frau daran richen lassen. Die meinte auch spontan
unangenehm stark nach Marzipan richend. Unter diesen Umständen führt die Suche schnell ins leere ![]()
lg Rainer
Hallo Rainer,
die Nr. 4 würde ich für einen Pluteus und nicht für ein Entoloma halten. Hast du bei Täubling Nr. 3 auch mal die Reaktion mit Eisensulfat geprüft?
Björn
Hey Björn,
für die Nr 4 mit diesem Habitus auf einer Wiese ohne erkennbares Altholz wäre ich nicht auf die Idee gekommen einen Pluteus anzunehmen.
Ob das SPP die Lamellen braun oder leicht rot aussehen lässt, ist unter diesen Umständen nicht leicht erkennbar.
Welche Art schwebt die vor?
Das Eisensulfat ist leider nicht mehr zu gebrauchen, daher konnte ich diese Prüfung nicht durchführen. Und die Kristalle sind schon seit einer gefüllten ewigkeit nicht bei Andeas (Myko shop) verfügbar.
lg Rainer
Im Zeichen der Täublinge kann man den heutigen Tag nennen, obwohl es noch anderes zu finden gab.
Die meisten Funde sind für mich leider nicht bestimmbar, aber zeigen möchte ich Sie euch trotzdem.
Zu sehen gab es nicht nur Pilze ![]()
Fangen wir mit den Täublingen an.
1. Heute mein zweiter Fund von Russula virescens unter Eiche (Quercus), leider wie fast alle Funde nicht im makellosem Zustand.
2. Dieser sehr häufig immer unter Eiche zu findene sehr scharfen Kammtäubling. Dieser wurde aber nicht weiter untersucht.
3. Ebenfalls unter Eiche wurde dieser milde Rot/Braune Täubling gefunden. Dieser konnte ich nicht direkt zuordnen.
Dieser richt nach Marzipan, dies gilt vor allen dingen für das ältere Exemplar. Der Habitus ist kugelartig und
sowohl der Hut als auch der keulige Stiel ist sehr fest. Der Hut wirkte feucht glänzend und ist deutlich befleckt.
Der Stiel, die Stielbasis zeigen braune Flecken und die Madengänge ebenfalls sehr deutlich. Die Huthaut lässt sich
bis zur hälfte abziehen. Der Hutrand ist leicht gerieft.
Die Guajak Prüfung zeigt einen schnellen Farbumschlag (ca 3-4 Sekunden).
Das SPP ist 1b.
Ich werde leider bei meiner Suche, RI von Maxmüller, nicht fündig, vielleicht hat einer von euch eine Idee?
Das erste Bild entspricht ca. der Sekunde 6, zu dem Zeitpunkt war der Farbumschlag schon lange durch.
4. Ein kleiner (ca 2 cm) brauner Entoloma neben Quercus mit unauffälligem Geruch und verdrehtem Stiel.
5. Ein weiterer schöner Inocybe Fund, von den vielen in den letzten Tagen. Dieser hatte aber einen recht auffälligen spitzgebuckelten
Habitus und Hutschuppung. Dieser hat fast weißen Lamellen mit welligen Schneiden, der Stiel ist gleichmässig überfassert und voll, leicht verdickt.
Die Kollektion wurde auf der feuchten Wiese ebenfalls bei Quercus gefunden.
Zu finden war auch eine Wolfspinne im feuchten Gas, die ihren Nachwuchs schnell in Sicherheit bringen wollte. Den Nachwuch wurde
erst bei 5 Fachervergrösserung bemerkt und führte mich erst zu einer Wolfspinnenart.
Und zum Abschluss des Besuchs wurde ein kleinen regungsloser Falter gefunden. Die Färbung, Grösse und kurzen Schwanzansätze
führen mich zu einem blassen Kurzschwänzigem Bläuling-Weibchen (Cupido argiades)?
Danke für das mitgehen, lg Rainer
Hallo Werner,wie recht du doch hast.
A. retiruga ist stiellos
So ist es, vielen dank und Marasmius vaillantii passt sehr gut
lg Rainer
Hallo Pilzfreunde, ich hatte heute mal wieder eine Gelegenheit nach FK zu suchen und habe diesen kleine weissen FK im feuchten Moos zwischen Eichen entdeckt.
Edit: Arrhena retiruga ist ungestielt! (Danke Werner)
Nach ein wenig recherche halte ich diesen für einen blassen Adermoosling, Arrhena retiruga!? Es war nach gründlicher Suche im Umfeld zwei Exemplare zu finden.
Die FK waren < 1 cm im Hutdurchmesser einen dünnen ausgebreiteten schon fast faltigen Hut der in der Mitte etwas dunkler leicht genabelt war. Die FK sind sehr vergänglich.
Nach 2 Stunden in der Dose war diese nicht mehr zu gebrauchen. Die besonders adrig gegabelte weissen Lamellen sind ebenfalls auffällig.
Ich bitte um eure Einschätzung
Vielen dank, lg Rainer
Vielen Dank ihr beiden, im reifen Zustand kann Physarum compressum richtig gut aussehen (weißer amorpher Kalk).
Die wenigen zu findenen Bilder sehen gut aus. Die Art scheint aber nicht sehr verbreitet zu sein (Kartierung)
lg Rainer
Hallo Pilzfreunde,
ich konnte heute diesen Schleimpilz im Tropenhaus (Zoo) finden und frage mich, ob ich Ihn makroskopisch etwas eingrenzen kann?
Für mich sieht dieser nach einem jungen Stemonitis/Stelzenschleimpilz aus, aber diese sind jung immer Spitz.
Mein Fund zeigt aber eine keulige Kopfform, deher vermute ich eine andere Art gefunden zu haben.
Das Substrat scheinen diese Pflanzenreste oder Holz-Schnippsel zu sein?
Vielleicht kennt Ihn ja jemand von euch. Es muss ja nicht immer etwas exotisches sein.
Ich bitte um eure Einschätzung.
Vielen Dank, lg Rainer
