Hallo, im Naturschutzgebiet ist das Ernten sowieso untersagt. Da auch die Wege nicht verlassen werden dürfen, ist es für Pilzfreunde sowieso ziemlich schwer, dort die Pilze überhaupt zu Gesicht zu bekommen.
Beste Grüße vom Stefan
Hallo, im Naturschutzgebiet ist das Ernten sowieso untersagt. Da auch die Wege nicht verlassen werden dürfen, ist es für Pilzfreunde sowieso ziemlich schwer, dort die Pilze überhaupt zu Gesicht zu bekommen.
Beste Grüße vom Stefan
Danke für die Hinweise, damit sollte eine Unterscheidung gelingen. Dass die Verpel nur an der Stielspitze mit dem Hut angewachsen ist, scheint mir das eindeutigste Merkmal, oder?
Beste Grüße vom Stefan
Hallo Pilzfreunde,
am Ende des gestrigen Videos von Buschfunkistan auf youtube wird eine Böhmische Verpel gezeigt. Mein erster Gedanke ging allerdings sofort in Richtung Frühjahrslorchel. Daher habe ich mal in mehreren Bücher nachgeschaut. In keinem sah die B. Verpel dem gezeigten Pilz im Video ähnlich, sondern war stets mit deutlichen Rippen dargestellt, sowohl gezeichnet, als auch auf Fotos. Nun war ich verwirrt. Auf wikipedia schließlich fand ich im Artikel zur B. Verpel ein Bild, das dem gezeigten Pilz nun wieder sehr ähnlich war. Im Text dazu steht auch: Die Hutoberfläche ist unregelmäßig runzelig/hirnartig oder mit hervortretenden Längs- und dazwischenliegenden Querrippen strukturiert, ihre Farbe reicht von gelb über ocker- bis dunkelbraun.
Wenn also weder Farbe noch hirnartige Runzeln ein eindeutiges Merkmal für die Frühjahrlorchel sind, dann frage ich mich nun also: Gibt es sichere, makroskopische Merkmale, die die beiden Arten zu unterscheiden machen? Auf wikipedia steht auch: Die Hutunterseite ist dagegen kontrastierend weißlich bis ockerfarben.
Handelt es sich hierbei um ein gutes Merkmal zur sicheren Unterscheidung, oder geht es auch irgendwie anders? Über Hilfe wäre ich wirklich froh, bisher hatte ich eigentlich gedacht, eine Frühlingslorchel sei leicht zu bestimmen. Ein Irrtum?
Danke für eure Hinweise, bzw. thank you for your hints. Bin dann doch auch eher bei L. nuda denke ich, vor allem wegen des Geruchs.
Wie gesagt, der Geruch war deutlich parfümiert, ich dachte eigentlich, beide Arten hätten das. Wegen der eher blassen Huthaut hatte ich sordida vermutet. Auf dem Bild kommt das nicht so ganz rüber, aber sie wirkten eher bräunlich.
Beste Grüße
Stefan
Hallo Pilzfreunde,
diese Fruchtkörper habe ich heute auf einer Wiese im Park am Wegesrand entdeckt. Den Geruch würde ich als leicht parfümiert beschreiben, ähnlich der Nebelkappe. Das Hutfleisch war deutlich lilafarben. Ich vermute hier Lepista sordida, den schmutzigen Rötelritterling. Liege ich damit wohl richtig? Würde mich über Hinweise freuen,
beste Grüße vom Stefan.
Hallo,
an welchen Merkmalen kann man Dachpilze hier ausschließen?
Vielen Dank im Voraus und ein schönes Restwochenende vom
Stefan
Hallo und danke für die ausführliche Antwort. Leider finden sich halt all die genannten Merkmale nicht an den gefundenen Fruchtkörpern, vom Sporenpulver mal abgesehen. Für mich gerade ein echtes Rätsel.
Hallo ihr beiden und Danke für eure Antwort. Müssten nicht sowohl Schleimfüße als auch Fälblinge Hüllreste zeigen? Schleimig waren die FK überhaupt nicht, eher das Gegenteil. Welche Merkmale haben euch denn zu Schleierlingsartigen gebracht? Damit ich das mal nachvollziehen kann.
In meiner Naivität hatte ich diesen Pilz als besonders leicht bestimmbar eingeschätzt, als ich ihn mitgenommen habe....
Vielen Dank im vorraus
Stefan
Hallo Harald,
beim Durschneiden war mir keine Milch aufgefallen, aber natürlich sind es Milchlinge, mir fehlt einfach noch die Erfahrung Details richtig einzuordnen, wenn sie leicht zu übersehen sind. Zumal ich die FK nicht als brüchig empfand. Jedenfalls habe ich wieder Erfahrung gesmmelt, danke für das feedback,
beste Grüße vom Stefan
Hallo Pilzfreunde,
bei diesem Pilz, gefunden im Buchenwald, komme ich bei der Bestimmung überhaupt nicht weiter, nicht mal die Gattung bekomme ich heraus. Daher würde ich mich über Hilfe sehr freuen.
Meine Beobachtung sieht wie folgt aus.
Der Pilz wuchs massenhaft unter Buchen, Hutdurchmesser bis ca. 6cm, strohgelb, zum Rand ausbleichend. Nicht hygrophan(?). Trama weiß, dick. Stiel deutlich heller, fast weiß. Keine sichtbaren Velumreste. Lamellen jung hellbraun, später dunkelbraun aufgrund der dunkelbraunen Sporen, angewachsen(?), mit regelmäßigen Zwischenlamellen. Geruch auffallend pilzartig, an Steinpilz erinnernd.
Wäre schön, wenn jemand etwas damit anfangen könnte, insbesondere ob meine Beobachtungen richtig sind wüsste ich gerne. Viele Dank und schöne Grüße
Danke für die super schnelle Antwort, der stinkende Schwager vom Grünling also. Was es nicht alles gibt...
Hallo Pilzfreunde,
kann mir jemand auf die Sprünge helfen, wo ich diesen holzbewohnenden(Zaunpfahl) Pilz einordnen kann. Auffällig ist sein penetrant widerlicher Geruch, irgendwie chemisch(?).
Vielen Dank und ein schönes Restwochenende vom
Stefan
Hallo Andreas,
danke für die schnelle Antwort. Du hast natürlich Recht, das dritte Bild gehört da nicht rein, habe es rausgelöscht.
Ich hatte vor Ort einen relativ großen FK zerbrochen, der brach überhaupt nicht brüchig, wie ich es von den Täublingen kenne und milchte null. Daher hatte ich Milchlinge direkt ausgeschlossen. Leider habe ich wie gesagt die FK verloren, die ich daheim genauer untersuchen wollte. Vielleicht bin ich am Montag nochmal vor Ort, dann schaue ich nochmal nach Milch, mache ein Schnittbild und versuche einen Sporenabdruck. Und schaue im Buch nochmal bei den Milchlingen![]()
Hallo Pilzfreunde,
bin ich bei diesem Pilz wohl richtig bei Clitocybe unterwegs?
Stand zu vielen im Birkenmischwald, Geruch unbedeutend. Hutfleisch auffällig dick, was ich leider nicht zeigen kann, weil ich die FK leider unterwegs verloren habe![]()
Das was auf dem Bild so wirken könnte, war keine Milch, das Fleisch brach faserig, nicht brüchig.
Ich wäre ja bei Clitocybe gibba, aber dafür fehlt eigentlich der Buckel auf dem Hut, oder? Außerdem konnte ich keinen besonderen Geruch wahrnehmen.
Bin gespannt, ob jemand weiter helfen kann, ein schönes Wochenende allen,
beste Grüße vom Stefan
Danke für die Bestätigung.
Danke für die ausführlichen Antworten.
Hallo Pilzfreunde,
ich hätte mal eine rechtliche Frage, würde mich über eine fundierte Antwort sehr freuen.
Angenommen als nicht PSV, Pilzcoach und auch keinen anderen "offiziellen Titel" tragend, leite ich in meinem Verein eine Veranstaltung zum Thema Pilze, bei der Teilnehmer auch Pilze sammeln. Darf ich dann diese Pilze zum Verzehr freigeben, so ich sie bestimmen kann, oder ist das rechtlich ausgeschlossen? Welche haftungsrechtlichen Aspekte kommen da ins Spiel?
Wäre schön, wenn jemand das erläutern könnte,
beste Grüße vom
Stefan
Hallo Werner,
danke für die Richtigstellung, habe ich wieder was gelernt.
Beste Grüße vom Stefan
Alles anzeigenHi,
streng genommen der falsche Pfifferling, da müsste man sich nur anstrengen den mit einem Täubling zu verwechseln.
Lg,
Lukas
Hallo Lukas,
beim falschen Pfifferling sind die Lamellen ja gegabelt, was sie bei Russula ja überhaupt nicht sind.
Beste Grüße,
Stefan
Hallo Matthias,
danke für die Infos, das ist in der Tat eine gut gemachte und informative Internetseite! Wenn ich Gelegenheit habe werde ich mal in dem Gebiet schauen, ob ich noch andere FK finde.
Beste Grüße Stefan
Hallo Matthias,
galericulata war auch mein Gedanke, nachdem ich bei mycena gelandet bin, aber irgendwie war ich nicht ganz sicher, weil die Lamellen nicht rosa waren, der Geruch völlig unauffällig und nur ein FK wuchs, statt büschelig. Das in Summe ließ mich an galericulata zweifeln.
Beste Grüße Stefan
Hallo Pilzfreunde,
wer kann/möchte mir bei der Bestimmung dieses Pilzes behilflich sein?
Der FK wuchs einzeln auf einem verwitterten Weidezaun im Wald. Der Geruch war unauffällig, kaum vorhanden. Die Hutmitte hob sich farblich minimal vom Rest der Huthaut ab(etwas ins rötliche gehend).
Ich würde ihn wie folgt beschreiben: Hutdurchmesser etwa 3 cm mit dünner Huthaut, Stiel elastisch, hohl, etwa 6cm lang, mit weißem Mycelfilz an der Basis. Lamellen weiß, mit Zwischenlamellen, ausgebuchtet angewachsen. Weißes Fleisch. Der ganze FK ohne sichtbare Hüllreste.
Würdet ihr meine Merkmale so ebenfalls einordnen und bin ich bei Mycena richtig, oder auf dem Holzweg? Vielen Dank im vorraus,
beste Grüße vom Stefan
