hi Helge,
ich finde Deine Fotos auch gelungen -
es muss (und kann) ja nicht immer eine Rarität sein!
Danke trotzdem für's Zeigen. ☺
hi Helge,
ich finde Deine Fotos auch gelungen -
es muss (und kann) ja nicht immer eine Rarität sein!
Danke trotzdem für's Zeigen. ☺
Subjektive Geschichte. Wie schon erwähnt, kommen die besten Geruchsdefinitionen in einer Pilzgerüche-Runde zu stande.
Na gut...
ich sehe schon, dass mich die Fragen wohl noch ein paar Jahre beschäftigen können.
Ich kenne bisher in meiner Ecke ja niemanden für eine "Pilzgerüche-Runde" -
geschweige denn Angebote für Pilzgeruchs-Seminare.
(Danke noch mal für den Tipp mit dem Pilz-Museum.
Wäre toll, wenn dort hin irgendwann einen Ausflug oder sogar die Teilnahme an einer Veranstaltung möglich wär'.)
Stelle immer wieder fest, dass sich die wenigsten Menschen um mich herum sich für Gerüche interessieren...
und ob deren Nasen überhaupt viel wahrnehmen, das wage ich mittlerweile zu bezweifeln.
Mich verblüfft das schon, wie viele Menschen sagen, dass sie bei Mehl *nichts* riechen würden!
Mein Partner hat bei den Samtfußrüblingen übrigens überhaupt gar nix gerochen.
Immerhin haben wir aber seit einiger Zeit so Momente, wenn wir zusammen im Wald spazieren sind,
dass wir gleichzeitig sagen: "Hier hat's doch grad an der Stelle pilzig gerochen?!"
Also vielleicht wird's ja noch mit dem Nasentraining.
Ich muss Schnüffler finden. ![]()
Und mich in Geduld üben.
Ich gehe davon aus, dass der Thread endlos verlängert werden darf...?
Mittlerweile fand ich meine ersten Samtfußrüblinge (vermutlich den gemeinen) -
und natürlich habe ich sie beschnuppert. ![]()
Wieder mal finde ich wenig ausführliche Beschreibungen zum Geruch,
von "angenehm pilzig" bis "süßlich". Die meisten schreiben aber so gar nichts dazu.
Kann es sein, dass Beschreibungen gern wegfallen, wenn der Geruch nicht stark dominant ist?
Meine Nase sagte auch "angenehm pilzig". Ja, okay.
Ich finde aber, dass der Pilz eine dezente individuelle Geruchsnote hat,
die ich leider nicht beschreiben kann.
In Ermangelung eines besseren Vergleichs würde ich sagen ganz ungefähr ähnlich wie Birkenporling.
Ist aber nicht wirklich gut passend.
Was habt Ihr denn gerochen?
Und danke noch mal für alle Antworten oben. Ich lese hier ganz sicher immer wieder mal drin!
Alles anzeigenHallo Pilz_Neuling2020 ,
wäre es dir recht, wenn wir Mods diesen Thread und den von Tuppie genannten zusammenführen würden?
l.g.
Stefan
Das ist doch sicher sinnvoll! ![]()
Zu lange Antworten gibt's wirklich nicht Ingo W und Habicht (†).
Deswegen stelle ich ja Fragen!
Danke an alle!!
Pilzgeruchsseminar klingt total spannend...
wenn ich mal irgendwann dafür Geld haben sollte. ![]()
Wird derartiges denn in NRW angeboten?
Irgendwie scheint so etwas immer ganz woanders zu sein.
ZitatDa hilft nur Erfahrungen sammeln und nach typischen Exemplaren mit typischem Geruch suchen.
Das leuchtet auch ein! ![]()
Hi Ingo W
Ich glaube, *langsam* riechen ist schon ein sehr guter Tipp...
bin sicher einfach zu ungeduldig.
Vielleicht sollte ich auch mal einen Pilz zum Erschnüffeln mit nach hause nehmen.
Sind die Gerüche dann bei Trockenheit weniger stark ausgeprägt?
ZitatThema Violette Rötelritterlinge: das Problem ist, dass es kein gutes Gleichnis gibt, aber wie du an deinen zusammengetragenen Literaturangaben siehst, handelt es sich um eine süßliche Richtung. Du wirst die auch wiedererkennen, aber eben nicht gut beschreiben können.
Übrigens riechen auch andere Lepista-Arten süßlich, aber eben wieder anders.
Das dachte ich mir nach einer Weile Zweifeln bei der Bestimmung auch:
Die Tendenz stimmte!
- Interessant, dass die anderen Lepistas auch süßlich sind. Der Vergleich lohnt bestimmt.
Beim Googlen nach Bittermandel-Geruch las ich schon, dass 20 - 50% der Menschen ihn nicht riechen können. Allerdings war die Formulierung stets "Bittermandel-Geruch der Blausäure" -
und mir ist nicht klar, ob die Pilze nur einen vergleichbar ähnlichen Geruch oder auch ähnliche Inhaltsstoffe haben.
In einem Forum wird gesagt, dass Marzipan so riecht, da Bittermandeln enthalten sind.
Also das ist ja mal ein Geruch, den ich bereits kenne - und riechen kann!
Das ist doch schon mal etwas.
Kann mir so gar nicht vorstellen, dass es derart viele Menschen geben soll, die Marzipan nicht riechen können... ...
Mich interessiert Eure Expertise:
Habt Ihr etwas länger gebraucht, was die Gerüche der Pilze angeht?
Muss man da die Nase etwas schulen...? ![]()
Und beschreibt Ihr den Geruch oft anders als die Pilzliteratur?
Ich habe bisher angenommen, dass ich eine recht gut funktionierende Nase hätte.
Leider konnte ich aber eher selten die in Büchern und anderen Quellen beschriebenen Eigengerüche der Pilze erschnüffeln.
Gestern zum Beispiel meine ersten Violetten Rötelritterlinge mitgenommen (und für lecker befunden).
Wikipedia sagt "Geruch ist angenehm würzig aromatisch", Pilzbuch sagt "aromatisch fruchtig".
Bei 123Pilze "Parfümiert, fruchtig, angenehm würzig, selten auch etwas rettichartig.
Tipp bei feuchtem Wetter: Fruchtkörper in der Hand zerkrümeln und anwärmen und riechen = vergleichbar mit Multivitaminsaft."
Das mit dem Multivitaminsaft wurde auch anderswo angegeben - und diese Geruchsnote konnte ich bei mehreren Exemplaren nicht direkt riechen.
Da der Geruch wohl bei vielen Pilzen ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist, interessiert mich das ganz besonders, was Ihr dazu meint.
Ist der Geruch in allen Teilen des Pilzes gleich stark oder unterschiedlich ausgeprägt je nach Pilz?
Ist der obige Rat "in der Hand zerkrümeln und anwärmen" gut?
Bei einigen Pilzen steht in der Beschreibung "Bittermandel-Geruch".
Nun kann ich mich aber leider gar nicht erinnern, ob ich das jemals gerochen habe, und mir fehlt so der Vergleich.
Habe ich schon gefragt, ob man in der Apotheke eine Geruchsprobe bekommen kann. Vielleicht gibt es eine naheliegendere Möglichkeit?
Danke für jeden Hinweis ![]()
Gut zu wissen... ![]()
Je mehr Details und differenzierte Aussagen - umso besser.
Ich versuche die zusammen zutragen, dann ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.
Hmmm, doch noch mal eine Nachfrage.
Ist es vielleicht so:
Die Regel mit dem hellen Stielnetz als Erkennungsmerkmal gilt für den Gemeinen Steinpilz.
Aber der Sommersteinpilz hat dagegen öfter ein dunkles Netz?
Hatte das zuerst so verstanden als wäre das eine Faustregel für sämtliche Steinpilze. ![]()
Danke für das Nachhaken michl_1211
(habe mich aus mangelndem Selbstbewusstsein nicht getraut).
Sehr nett und hilfreich,
dankeschön für alle Antworten! ![]()
Ich hoffe, dass ich mal mehr Steinpilze finde und ein besseres Auge dafür entwickel'.
Bisher waren das leider nur sehr sehr wenige...
Ja definitiv...
In meiner Erinnerung war der besuchte Wald fast ausschließlich Laubwald.
Aber dieser Stumpf muss ein Nadelbaum gewesen sein.
Merci beaucoup an alle.
Verspäteten Dank Werner Edelmann
Ich muss definitiv nicht nur bei Baumpilzen lernen genauer hinzuschauen! Und auch mal unten drunter gucken!!
(Mir fehlt hier klar das "facepalm"-Smiley.)
Wundere mich, dass ich den Namen so gar nicht finden konnte. Umso schöner, dass ich ihn nun kenne. ![]()
Danke Uwe58 !
Vielleicht hat's ja auch niemand genauer untersucht, wie es zu der Farbe kommt.
Nun bin ich gespannt auf die Bernsteintropfen und werde Ausschau halten!
#4 Samtiger Schichtpilz stimmt hier also?
Ich habe zuletzt öfter so etwas Vergleichbares gesehen. Konnte den aber partout nicht bestimmen.
Auf Fotos sehen alle so bunt aus...
Der, den ich gefunden habe, war immer einfarbig beige und klein.
Womöglich doch ein anderer?
Okay, hier kommt noch eine Frage:
Was macht die rote Flüssigkeit unter dem Baumpilz auf dem Foto?
Ich habe schon verschiedene Bilder von einigen Arten gesehen, die "bluten" - allerdings waren das andere.
Kann es sich hier um einen Laubholzharzporling handeln?
Die Baumart von diesem Stumpf kann ich leider nicht benennen.
War ein Mischwald mit Buchen, aber danach sieht die Rinde ja nicht aus.
Habe grad "Guttation" bei Wikipedia nachgesehen und hoffentlich das Prinzip verstanden...
(also vergleichbar den Tropfen am Frauenmantel, denke ich).
Warum sind die Tropfen denn in dem Fall rot eingefärbt?
Ich hätte nun vermutet, dass es an roten Sporen liegen kann.
Aber wenn die Bestimmung passt, dann hätte dieser Pilz wohl weiße Sporen.
Freue mich über jeden Hinweis. ![]()
Okay, vielen Dank Malone
Dann habe ich das mit dem dunklen Netz und dem hellen Netz wohl noch nicht verstanden.
Keine Ahnung, warum ich da auf der Leitung stehe.
Hallo zusammen!
Nachdem ich länger nichts geschrieben habe, sondern nur mitgelesen und Eure schönen Funde bewundert habe,
bin ich nun wieder eingeloggt und hätte noch ein paar Fragen an die Expertenrunde.
Sorry, wenn das für die meisten sehr simple Anfängerfragen sind.
Ich habe durch ein älteres Pilzbuch geschaut - und bin dabei über eine Abbildung gestolpert.
Ist das auf dem Foto wirklich ein Steinpilz?
Für mich sieht das nach dunklem Netz aus.
Handelt es sich womöglich um einen Gallenröhrling?
Da interessiert mich Eure werte Meinung.
Wie bereitest Du den Birkenporling zu?
Ich habe im Net gesehen, dass man ihn 20-30 Minuten auskochen soll.
Sehe grad, da sind einige YT-Videos dazu... aber frage erst mal Dich ![]()
Ich persönlich finde nicht, dass Stäublinge nach "nichts", neutral schmecken.
Eher ein wenig unangenehm...
Also ein einzelner im Mix fällt nicht auf, aber mehrere würde ich nicht weiterempfehlen.
Anscheinend muss das jeder selber für sich herausfinden, was schmeckt und was nicht.
Immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die Erfahrungen und Geschmäcker sind!
Madig kann ich bestätigen.
Schlechten Geschmack und Konsistenz nicht.
Wäre das Schimmel, den man mit bloßem Auge sehen kann?
Auch was das betrifft habe ich nichts erkennen können.
Guten Abend.
Ich möchte bei der Gelegenheit gern erfragen, warum anscheinend viele Pilzsammler
den Rotfußröhrling stehen lassen.
Persönlicher Geschmack oder andere Gründe?
Bei diesem Fund habe ich keinen blassen Schimmer.
Standort: Anlage parkähnlich, im Kreis rund um eine Eibe? (keine roten Früchte gesehen)
Hutfarbe: helles Braun / Ocker
und an den Fraßstellen leicht rötlich nachgedunkelt
Stiel im Schnitt wirkte eher orange...
Geruch: angenehm, fast süßlich?
Sorry, habe nur diese Handyfotos.
Ja, ein toller Pilz.
Das erste Foto erinnert mich ein bisschen an „Mutter Henne und ihre Küken“.
Verstehe ich. Es ist schon echt einfach ins Schwärmen zu kommen...
irgendwie finde ich alle Pilze schön und faszinierend! ![]()
Dabei bin ich ja erst noch am Anfang.
