Servus alle,
grundsätzlich steht es natürlich jedem frei, das zu konsumieren, was er zu brauchen meint. Alkohol, Zigaretten, Drogen, strahlende, schwermetallbelastete, giftverdächtige sowie faktische Giftpilze. Oder, wie man in Bayern sagt: Die Katz frisst die Mäuse roh, ich mag sie nichtmal gebraten. Wer das alles im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und gegen den Stand der Wissenschaft tun will - fühlt euch frei. Aber es ist nicht ok, hier im Forum Neulingen gegenüber die Gefährlichkeit ausgewiesener Giftpilze zu leugnen oder auch nur zu relativieren. Hier lesen auch Leute, die keine Ahnung von Schwammerln haben und an unserem Wissen teilhaben wollen. Keiner hier weiß, was es genau mit der Giftigkeit des Kahlen Krempling auf sich hat. Aber Fakt ist, dass dieser Pilz in der Vergangenheit für Todesfälle verantwortlich war. Solange das Wie und Warum nicht eindeutig geklärt ist, hat er ohne Wenn und Aber als Giftpilz zu gelten.
Zu deinen Einwänden, kruenta
Ich glaube, wir müssen uns derzeit noch keine Sorgen machen, dass keine Speisepilze mehr übrig bleiben. Es gibt genügend, die man guten Gewissens empfehlen kann. Paxillus hat noch nie dazu gehört, nur wüsste man das lange Zeit nicht besser.
Und das mit den Zecken, nun ja, andere Baustelle. Aber mit ein wenig Wissen und Vorsicht sollte sich eine Infektion vermeiden lassen. Und wer deshalb nicht in den Wald gehen mag, dem sei gesagt, dass Borreliose auch - wenn auch seltener - durch Mücken- und Bremsenstiche überragen werden kann. Ich habe zwei derartige Fälle in meinem Bekanntenkreis.
Viele Grüße
Ahemi