Beiträge von Ahemi

    Servus Tomas,

    also nach meiner Erfahrung sind alle Varianten möglich: Steinis und Flockis zeitgleich am selben Platz, oder nacheinander. Oder nur Steinis oder nur Flockis. Wobei ich den Eindruck hab, dass die Flockis sich zeitlich mehr über die Saison verteilen, die Steinis mehr in Schüben kommen.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Loki,

    auf Bild 1,2 sehe ich einen Hallimasch, und der Röhrling ist einer der Birkenrauhfüße leccinum sp.

    Den Täubling wird Dir so wohl keiner bestimmen können.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Jannel,

    das „braun gefiederte“ nennt sich Cortina, das ist zwar unterschiedlich ausgeprägt, aber zusammen mit dem rostbraunen Sporenpulver charakteristisch für die Gattung Cortinarius. Die Gattung ist mit ca. 800 Arten sehr groß, viele sind nicht leicht bestimmbar und es gibt nur ganz wenige Speisepilze.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Uwe,

    das ist gigaboletus ligneus, der extrem seltene Riesenholzröhrling. Er zeichnet sich durch besonders festes Fleisch aus, das auch bei längeren Garzeiten seinen Biss behält. Typisch sind auch die gesägten Strukturen auf der Oberfläche. Schade, dass du kein Schnittbild gemacht hast, der sollte sich im Lauf eines Jahres von gelbbräunlich nach grau verändern.

    Glückwunsch jedenfalls zum Fund, der steht definitiv auch auf meiner Liste.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Waldspazierer,

    von Substrat her würd ich den Blauen vermuten. Er unterscheidet sich vom Grünspan durch den vergänglichen Ring ( bei s. aeruginosa viel robuster) und die nicht weißen Lamellenschneiden.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus WolliPilz,

    das ist lepista nuda, der Violette Rötelritterling. Bei ähnlichen Cortinarien würdest du rostrote Sporenspuren am Stiel finden. Auch der Geruch wäre völlig anders.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus alle,

    grundsätzlich steht es natürlich jedem frei, das zu konsumieren, was er zu brauchen meint. Alkohol, Zigaretten, Drogen, strahlende, schwermetallbelastete, giftverdächtige sowie faktische Giftpilze. Oder, wie man in Bayern sagt: Die Katz frisst die Mäuse roh, ich mag sie nichtmal gebraten. Wer das alles im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und gegen den Stand der Wissenschaft tun will - fühlt euch frei. Aber es ist nicht ok, hier im Forum Neulingen gegenüber die Gefährlichkeit ausgewiesener Giftpilze zu leugnen oder auch nur zu relativieren. Hier lesen auch Leute, die keine Ahnung von Schwammerln haben und an unserem Wissen teilhaben wollen. Keiner hier weiß, was es genau mit der Giftigkeit des Kahlen Krempling auf sich hat. Aber Fakt ist, dass dieser Pilz in der Vergangenheit für Todesfälle verantwortlich war. Solange das Wie und Warum nicht eindeutig geklärt ist, hat er ohne Wenn und Aber als Giftpilz zu gelten.

    Zu deinen Einwänden, kruenta

    Ich glaube, wir müssen uns derzeit noch keine Sorgen machen, dass keine Speisepilze mehr übrig bleiben. Es gibt genügend, die man guten Gewissens empfehlen kann. Paxillus hat noch nie dazu gehört, nur wüsste man das lange Zeit nicht besser.

    Und das mit den Zecken, nun ja, andere Baustelle. Aber mit ein wenig Wissen und Vorsicht sollte sich eine Infektion vermeiden lassen. Und wer deshalb nicht in den Wald gehen mag, dem sei gesagt, dass Borreliose auch - wenn auch seltener - durch Mücken- und Bremsenstiche überragen werden kann. Ich habe zwei derartige Fälle in meinem Bekanntenkreis.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Servus Chorknabe,

    da geb ich dir Recht, hab ich auch in meinem ersten Kommentar so geschrieben.

    Und ne, Rothenfels war ich nicht. Bin zwar schon lang schwammerltechnisch unterwegs, aber in der BMG noch ziemlich neu. Aber vielleicht bei anderer Gelegenheit mal.

    Viele Grüße

    Ahemi

    Hallo,


    Für mich als PSV kann es hier keine Diskussion geben: der Kahle Krempling muss als Giftpilz bezeichnet werden..

    Ja, ganz klar. Der Threadersteller ist ein Neuling, dem kann man nicht sagen, das ist relativ mit der Giftigkeit vom Kahlen Krempling.

    Und ich weiß auch, dass der in Osteuropa viel gegessen wurde und wohl auch noch wird. Und dass es auch dort Vergiftungsfälle gibt.

    Und für den Ratsuchenden ist es schlicht unerheblich, ob er jetzt an einer primärtoxischen Vergiftung oder an einer Allergie sterben kann, wenn er den Pilz verzehrt. Entscheidend ist: er kann. Das ist die klare Linie der DGfM und auch der BMG, in der ich aktiv bin. Alles andere wäre Kaffeesatzleserei, solange man nichts genaueres weiß. Und das ist bei Pilzen keine so gute Idee.


    Viele Grüße

    Ahemi

    Hi Jomilia,


    also, wie schon mehrfach gesagt, kann deine Bestimmung aus verschiedenen Gründen nicht hinhauen.

    Die Gattung Milchlinge hat KEINE Velumreste, also auch keinen Ring,

    Auch keinen faserigen Stiel, so wie die Hallimasch, die ich auf deinen Bildern sehe.

    Und Milchlinge haben, Milch, weiße, orangene, gelbe, klare, die bei Verletzung austritt. Aus das haben deine Pilze nicht.

    Das sind Gattungsmerkmale, wenn du die nicht beachtest, dann landest du automatisch im Urwald - wie geschehen. Allein nach dem Vergleich mit Bildern wirst du kaum einen Pilz korrekt bestimmen können. Viel wichtiger ist es, EXAKT auf die spezifischen Merkmale zu achten, die du in den Beschreibungen guter Pilzbücher findest. Dann wär Dir das mit den Milchlingen nicht passiert.


    Viele Grüße und (welcome)

    Ahemi