Beiträge von kruenta

    Moin, der Schnee ist mal wieder weg - so richtig Winter war dies Jahr gar nicht - nie mehr als 25 cm Schnee, und nur mal Anfang Dezember etwas kälter mit -15°C. Daher nun rekordverdächtig früh Pseudoplectania nigrella am Start, an bekannter Stelle


    LG, Bernd

    Moin, ein paar Bilder von einem kurzen Pausenrundgang. Es wird langsam Frühling mit Ciboria amentacea.


    1) an einem Eichenast, zu sowas kommt von Pablo normalerweise der Kommentar "mikroskopierpflichtig, aber ich kann mir vorstellen, dass da Schizopora paradoxa bei rauskommt"

    2) an Esche

    3) Seidelbast

    4) Pyreno an auf dem Boden liegenden Birkenast

    5) kleiner Becher auf Salix caprea

    6) Schleimi ebenda

    7) Resupinatus sp. o.ä., ebenda

    8) Propolis farinosa und Dacrymyces sp. oder so, ebenda

    9) Postia sp. an Kiefer

    10) auch Dacrymyces? Kiefer

    11) Antrodia cf. sinuosa an Kiefer

    12) Skeletocutis amorpha

    13) Ciboria amentacea

    14) Keine Ahnung an Rhamnus cathartica

    15) Schleimi oder Flechte? an Fichte

    16) weißer Schleimi an Fichte


    LG, Bernd

    Hierbei sollte der Boden mindestens 30 Zentimeter abgetragen werden.

    Hallo Harald,

    der Ansatz ist doch schonmal gut, dann zubetonieren und grün streichen, nie wieder Rasen mähen und keine Pilze mehr:D

    viele Grüsse

    Matthias

    Das tägliche Desinfizieren der Fläche (Desinfektionsmittel sollte vom Anfang der größten Krise aller Zeiten noch ausreichend vorhanden sein) nicht vergessen. Damit ja keine Algen oder Flechten sich dort breit machen!


    LG

    Hallo Martin, hallo Pablo,


    der Übergang des Hutes in den resupinaten Teil ist in Bild 3 sehr glatt und zweifellos. In Bild 4 hingegen hat der Hut (der zu Ischnoderma gehört) überhaupt keinen Übergang zu dem resupinaten Teil darunter. Der ist halt einfach da. Auch die Struktur des resupinaten Teils ist eine deutlich andere als in Bild 3. Bild 4 zeigt 2 verschiedene Arten.


    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    also ich kann ja zu Mikromerkmalen nichts sagen, aber die ganzen Pilze ohne Hüte, beginnend bei Bild 4 - wo beide Arten zusammen sitzen - sehen für mich eher wie eine Antrodia aus. Oder irgendwas aus der Richtung. Jedenfalls kein Ischnoderma resinosum.


    LG, Bernd

    Hallo Schupfnudel,

    den Schlüssel hatte ich mir angeguckt, größenmäßig bleiben da aber nur zwei übrig, wovon ich Resupinatus trichotis ausgeschlossen habe wegen der fehlenden Zonierung und Behaarung des Hutes - falls das nicht in trocken dann doch ganz anders aussehen wird. Wobei von Hohenbuehelia sicher noch ein paar Arten mehr dazu kommen, als in dem Schlüssel genannt. Da die einzelnen Arten mal bei R. mal bei H sind, ist wohl auch die Zuordnung zur Gattung schon nicht beständig oder wenigstens nichttrivial.


    LG, Bernd

    Moin allerseits,

    an einer kürzlich abgestorbenen jüngeren Espe habe ich einen schwarzen, braunschwarzen Seitling gefunden und war dann extra mit Leiter im Wald. Die Rinde löst sich schon leicht ab. Größe bis 18 mm. Stiel ist nicht erkennbar, aber nur wenig angewachsen. Huthaut nicht zoniert, wenig haarig. Lamellen in Hutfarbe, aber weiß bereift. Vielleicht geht das Richtung Hohenbuehelia albonigra?



    Nur an einem einzigen Baum in dem Espencluster, wo ich voriges Jahr Innonotus rheades hatte - die alten Fruchtkörper sind noch da, aber im letzten Jahr nicht wiedergekommen, auch nicht an irgendeinem anderen der Bäumchen. Man sollte meinen, dass es eigentlich genug gleichwertiges Substrat gibt.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    Hm, also ich würde das obere Stämmchen von Felli mit dem Pilz als Zitterpappel ansprechen. Aus dem was man sieht, so dick verzweigt doch keine Tanne und die "Warzen" auf der Rinde sind auch nicht tannig. Und bei dem unteren - liegt der Pilz da nur drauf, oder ist das Stämmchen samt Pilz rumgedreht? Da ist es weniger offensichtlich, aber eher Zitterpappel als Tanne.


    LG, Bernd

    Hallo

    @ Jan,

    zur Bestimmung von Totholz gibt es einen oben festgepinnten Beitrag, worinnen es hier Erläuterungen zur Unterscheidung von Nadel- und Laubholz gibt Bestimmen von Totholz Man sieht das hier aber leider nicht besonders gut. Ich würde mich anhand dieses Bildes nicht festlegen wollen.

    @ Ingo W

    Mein Erstfund von H. nidulans war in etwa 30 cm überm Boden, ansonsten, stehendes totes Laubbäumchen, war das da auch so-


    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    danke, hab ich durcheinander gebracht, waren Ingos Fotos, von Dir war nur der Kommentar, das war jedenfalls die Inspiration für die Art an Ahornrinde.


    Physconia sieht sehr passend aus, muss ich morgen noch mal schauen, ob da wirklich nirgends Apothecien sind.


    bei Bild 3a) und 6c) ist jeweils was violett/rosa verfärbt. Teils sind alte Parmelia sulcata fast komplett so violett eingefärbt, wird dann aber so ein dreckiges unansehnliches Violett und die Struktur geht verloren.


    Bei den letzten beiden Bildern bin ich mir nicht mal sicher, ob das in der Mitte von 6d) wirklich die gleiche Art ist, aber vielleicht nur ein späteres Entwicklungsstadium. Bei Trockenheit sollte das besser zu sehen sein. Physcia sp. war mein Arbeitstitel für 6c). Freut mich, dass das nicht daneben war. So langsam nährt sich das Eichhörnchen.


    LG, Bernd

    Moin allerseits,


    1) an Kirsche (kommt aber auch anderswo vor) grüne, weißgerandete Flechte


    2) an einer älteren (~85) Birke eine grüne Cladania


    3) an jüngerer Birke (~20) vermutlich Hypogymnia physodes (wurde kürzlich hier irgendwo gezeigt)


    4) ebenda, ist wohl Evernia prunastri, oder doch was anderes?


    5) ebenda, Ramalina cf. farinacea


    6) und noch einiges von jungem Ahorn (~20)

    a) zunächst Lecidella (cf.) elaeochroma mit Lecanora sp. (inpsiriert von Martins Bild ähnlicher Kostellation)

    b)

    c)

    d)

    LG, Bernd