Beiträge von Peter

    Hallo Erich,


    solche "Nester" von Cheilozystiden gibt es bei G. marginata schon, man muss nur etwas danach suchen. Mit einem einzigen Präparat wird das meist nichts.


    Als Tipp: Schneide vom getrockneten Pilz einfach die Lamellenschneide ab, lege sie auf den Objektträger.

    Dann auf Größe schneiden (max. 2x5 mm) und einen großen Tropfen Wasser (oder KOH 3% oder Phloxin) dazu.

    5(-10-20) Minuten warten.

    Das Fragment mit einem Deckgläschen abdecken und mit einem Radiergummi quetschen.

    Dabei driften die Zellen auseinander.

    Jetzt bleibt nur noch die Suche nach den Cheilozystiden.


    Viel Erfolg!

    Gruß

    Peter


    PS: Geschmacksprobe nicht probiert?

    Hallo Erich,


    die Cheilozystiden könnten stimmen - soweit man das erkennen kann. Bei meinen Galerina marginata fand ich ähnliche (flaschenförmig mit langem Hals).

    Versuche vielleicht mal, die Schneide stärker zu quetschen.


    Dass du den Mehlgeruch nicht wahrgenommen hast, kann sein. Wenn du den Pilz fest drückst, sollte er stärker sein. Den Geschmack nach Mehl würdest du sicher wahrnehmen. (Ich weiß, Giftpilze sollte man nicht versuchen, aber eine winzige Geschmacksprobe, die anschließend wieder ausgespuckt wird, hat noch niemanden umgebracht...)


    Gruß

    Peter

    Hallo Pinto,

    ganz einfach: sauberer arbeiten. ;)


    Im Ernst, Schimmel lässt sich nie ganz vermeiden. Je steriler du arbeitest, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich kein Fremdschimmel bildet.

    Ohne zu wissen, wie du gearbeitet hast, können wir auch keine Ratschläge geben.


    Gruß

    Peter

    Hallo "rumpel",


    wir hatten es versucht mit der Schopftintlingstinte. Etwas Nelkenöl ist unerlässlich, sonst ist die Tinte kaum haltbar und schimmelt.

    Das Schreiben mit Schreibfedern (Tuschefedern zum Eintauchen wie früher in der Schule) hat hervorragend funktioniert.


    Kolbenfüller haben wir nicht getestet.


    Berichte uns, wenn du es versucht hast, von deinen Ergebnissen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Schrumz,


    der Verzehr ist absolut bedenkenlos. Wikipedia interpretiert die Quellen nicht ganz richtig. Der Schopftintling "dürfte nur unbedeutende Mengen an Coprin enthalten" (Flammer 2014).


    Und die Schopftintlinge sind hervorragende Speisepilze! :daumen:


    Gruß

    Peter

    Hallo rumpel,


    es sind keine Wiesenchampignons.

    Mehr kann ich aufgrund der suboptimalen Bildqualität und einer komplett fehlenden Beschreibung nicht dazu sagen - sonst wäre ich ein "Spekulant".


    Gruß

    Peter

    Hallo Nadin,


    würdest du wirklich irgendetwas essen, wenn dir wildfremde Menschen, die unter Pseudonym im Internet agieren, dir sagen, das kannst du tun? =O


    Das nenne ich echt (todes-) mutig!


    Gruß

    Peter

    Hallo Uwe,


    auch wenn keine Bilder zu sehen sind kann ich dir helfen.


    Keine Sorge: Beim Pilzesammeln gibt es keinen "Bekleidungscode". :giggle:


    Trage die Schuhe, die der Witterung entsprechen, oder die die dir bequem sind, oder die, die dir gefallen.

    Ein Trage-Körbchen ist prima (Material egal), ein Messerchen dazu wäre eine gute Ergänzung.

    Mehr braucht es nicht.


    Viel Spaß bei deiner Pilzsuche!


    Gruß

    Peter

    Hallo C. Valentin,


    es sieht so aus, als hätten die Kinder Rotfußröhrlinge gesammelt.

    Und sie haben komplette Fruchtkörper und somit auch alle evtl. bestimmungsrelevanten Merkmale mitgenommen. :daumen:


    Zur Frage der Essbarkeit ist es unumgänglich, einem Pilzsachverständigen/Pilzberater die Pilze vorzulegen. Adressen findest du z. B. hier: Pilzsachverständige finden / DGfM


    Gruß

    Peter

    Hmm, da ich bisher jedes Jahr nur relativ wenige Fruchtkörper "ernten" konnte, kann man daraus schliessen das das vorhandenen Mycelium eher klein ist?

    Hallo michael,


    die Größe des Myzels und die Anzahl der Fruchtkörper müssen nicht automatisch korrelieren.

    Es gibt genug andere Faktoren, die die Fruktifizierung negativ/positiv beeinflussen können (Temperatur, Feuchtigkeit, Bodenverhältnisse,.......).


    Manche Pilzarten bleiben für mehrere Jahre fast ganz aus. In einem Jahr steht der Wald dann plötzlich voll davon.

    Ein gutes Beispiel sind bei mir z. B. Leuchtende Prachtbecherlinge Caloscypha fulgens, die selten kommen, dann aber in großen Mengen auf großen Flächen.


    Wir wissen einfach noch zu wenig von den Pilzen.


    Gruß

    Peter

    Hallo michael,


    wenn man bei einem Apfelbaum immer ein paar der Äpfel am Baum lässt, kommen dann irgendwann mehr Äpfel in den Folgejahren an diesem Baum?


    Hoffen darfst du natürlich. :saint:


    Gruß

    Peter

    Hallo Xiping,


    das was du zeigst, sind typische Lachsreizker.

    Sie wachsen in Gesellschaft von Weißtannen (müssen in der Nähe sein), haben lachsartige Farben und Grübchen am Stiel.

    Die von Beginn an orangefarbene Milch verfärbt sich nach längerer Zeit nach weinrot.


    Sieht man alles auf deinen Bildern gut. :)


    Beim echten Reizker (L. deliciosus) ist die Milch beim Anschneiden auch orange, aber sie blasst einfach aus, mehr nicht.


    Gruß

    Peter


    PS: Du siehst schon, nicht alle sind dieser Meinung. Wem du glaubst und was du mit den Pilzen machst, ist nun deine Entscheidung.:giggle:

    Hallo Schrumz,


    es ist wie bei allen Lebensmitteln. Bezüglich der "Frische" und der "Essbarkeit" wird sehr unterschiedlich verfahren.


    Im Supermarkt sieht man immer wieder Leute, die jeglichen Apfel in die Hand nehmen und genau untersuchen. Wenn da das kleinste Fleckchen zu finden ist, wird er aussortiert. Mein Opa hingegen war nicht so wählerisch. Er hat alten Käse auch gegessen, wenn bereits Maden darin wohnten.


    Irgendwo zwischen "pingeliger Etepetete Dame" und "schwäbischem Geiz" (des geht scho no), wirst du dich wiederfinden. :)


    Konsistenz und Geruch werden dir helfen, selbst eine Entscheidung zu treffen. :daumen:


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich sehe das ähnlich.

    Es ist nicht strafbar, Psilos zu fotografieren und diese Bilder zu zeigen.

    Es nicht strafbar, Anfragen zur Bestimmung zu stellen.

    Es ist nicht strafbar, Pilze - egal welche - zu bestimmen

    Da spielt es keine Rolle, ob das jemand zu Hause, bei der Pilzberatung oder im Internet macht. Das sollte eigentlich jeder Jurist wissen. ;)


    Persönlich setze ich auf korrekte(!) Aufklärung, statt auf Sanktionen rein auf Verdacht hin.


    Gruß

    Peter


    PS: Irgendwie erinnert mich in dieser Sache die Reaktion der Moderation an meine Kindheit, als ich die Erwachsenen gefragt habe, woher eigentlich die Kinder kommen. :giggle:

    ACHTUNG!!!


    Niemals die Okulare und Objektive mit Isopropanol reinigen. Die Linsen in den Objektiven sind in den äußeren Metallhülsen verklebt. Da läuft man Gefahr die Verklebungen zu lösen und dann kann man das Objektiv wegwerfen!!!

    Hallo,


    dem möchte ich doch entschieden widersprechen.


    Das mag für sehr alte Mikroskop-Objektive gelten, da ist dieses eventuell von Belang. Nicht aber für die neueren Optiken.

    Außerdem wird das Objektiv nicht stundenlang gebadet, sondern nur kurz die Front-Linse gereinigt.


    Ich habe kein Problem, meine Optiken damit sauber zu machen (wenn es nötig ist) und habe die letzten 30 Jahre Null Schäden an Objektiven, Okularen, Kondensoren....


    Gruß

    Peter