Beiträge von Kauz

    Bei uns findet man seit mehr als einem Jahr unter Spitzahornen einen erschreckend hohen Anteil schwarzstammkranker Exemplare. Gestern fand ich mal wieder so ein Exemplar mit sich ablösender Rinde. Was ich nicht erwartet hätte, war das Zutagetreten eines auffälligen Rhizomorphengeflechtes. Für die Schwarzstammkrankheit wäre dies für mich ein neues, also bisher noch nicht wahrgenommenes Merkmal. So richtig kräftige, unverborgen erkennbare Rhizimorphen kenne ich bisher eigentlich nur vom Hallimasch und vom Hausschwamm.

    Guten Morgen, wir waren gestern bei Oelsnitz/E. wandern und umgingen dabei ein großes umzäuntes Stallgelände. Auf einem stillgelegten Plattenweg fielen uns in den vergrasten Zwischenräumen und am Rand der Betonplatten Gebilde auf, die im ersten Augenblick für Becherlinge gehalten wurden. Bei der näheren Betrachtung der schon etwas "überaltert" erscheinenden Strukturen, die eine weichgummiartige Konsistenz aufwiesen, fiel aber wiederum auf, dass sie scheinbar Chlorophyll enthalten. Damit kamen Flechten ins Spiel. Wir vermuten, dass diese Konglomerate schon mal vertrocknet waren und durch den regen der letzten tage wieder aufgequollen sind. Beim Ablösen der Gebilde stellten wir fest, dass sie locker aufliegen und nur wenige Stellen feste fadenartige Verbindung mit dem Boden hatten. Leider habe ich bislang keine Möglichkeit zu mikroskopieren und frage deshalb in diese Runde.

    Bin heute ein Stück ins Erzgebirge gefahren, um dort einen sumpfigen Erlenwald aufzusuchen und nach der Entwicklung der mir von dort bekannten Sumpfhaubenpilze zu schauen. Vor 3 Wochen hatten sich dort schon die ersten gelben Köpfchen gezeigt. Heute waren es deutlich mehr und in allen Entwicklungsstadien. Das ca. 400qm große Areal im Stauwurzelbereich eines verlandenden Teiches ist echt eine Augenweide. Nährstoffarm mit Vermoorungstendenz (schütteres Sphagnum). Was ich dort im äußerst klaren, die Fläche flach überfließenden Wasser und Schlamm fand waren Teichschachtelhalm; Gilbweiderich, Sumpfdotterblume, Brunnenkresse, Sumpfblutauge, Froschlöffel, Hahnenfuß, einige Grasbüsches und auch nicht zu knapp vegetationsfreie Schlammflächen. Leider liegt am Rand des Gebietes eine üble Sturmschadens-/Borkenkäfer gebeutelte Fichtenfläche. Dort hat man nun mit der Bergung der Stämme begonnen und dabei das Gebiet randlich beeinträchtigt. Ich habe dem Naturschutz einen Hinweis gegeben.

    Hallo Kauz,

    interessant. Das radioaktive Zeug bleibt also einfach so auf dem Haufen liegen und wird mit Erde bedeckt. Was passiert mit dem, was darauf wächst? Wird das der ganz normalen Verwertung zugeführt. Ich kann mir vorstellen, dass die Holzbalken der Bäume, die dort später einmal wachsen immer noch ein wenig „leuchten“ und was ist mit Beeren und Pilzen? Soll das Areal eingezäunt werden?


    Der Fuchs tauscht wohl gerade seinen Winter- in einen Sommermantel. Die dunklen Socken sind witzig.

    Danke fürs Mitnehmen.

    Hallo, Wutzi, die WISMUT AG hat in den zurückliegenden Jahrzehnten schon etliche Halden mit riesigem Aufwand saniert und danach freigegeben. Abgezäunt wird nichts. Auf dem sanierten Haldenareal gegenüber wurde sogar ein Golfplatz gebaut, der sich großer Beliebtheit erfreut. Die ca. 1 Meter dicke Lehm-Erde Schüttung legt radioaktive Feinpartikel fest, die ansonsten vom Wind weggetragen werden könnten und immobilisiert aus den Haldenkörpern austretendes Radon-Gas über lange Zeit bis es über teils radioaktive Spaltprodukte zu ungefährlichen Elementen geworden ist. Unsanierte Halden zu betreten ist bei windigem Wetter ungefährlich. Man sollte nur drauf achten, dass man keinen Dreck von dort mit den Schuhen verschleppt. Ich habe zu DDR-Zeiten in einem alten Haus bei Schwarzenberg gewohnt. Nach den Wende kam auch zu uns ein Trupp vom Bundesamt für Strahlenschutz, der im Erdgeschoss gemessen hat. Im Keller war der Grenzwert ums 15fache überschitten. Bei etlichen Häuser gab es noch deutlich höhere Belastungen. Unter den WISMUT-Bergleuten gab es zahlreiche Lungenkrebstote. Zu DDR-Zeiten hat sich auf auf Halden aus den 50er und 60er Jahren oft spontan Kiefern-Birkenbewuchs eingestellt. Dann wuchsen auch Pilze. Diese haben wir stehen lassen. Pilze von sanierten Halden sind unbedenklich.

    Wir hatten uns schon lange vorgenommen, mal wieder die Halde des berüchtigten Wismut-Schachtes 371 bei Bad Schlema aufzusuchen und eine kleine Bilderserie über die einzelnen Schritte der Haldensanierung zu fertigen. Am Mittwochnachmittag trafen wir dort nur noch 2 Arbeiter, die ihre Gerätschaften säuberten und bei unserem Eintreffen am Eingangstor sogar sehr bereitwillig und freundlich Auskunft zu ihrer Arbeit erteilten. Dann gesellte sich noch ein Fuchs hinzu, der von der Belegschaft regelmäßig mit Leckerbissen versorgt wird und deshalb zahm geworden ist. Auf dem Haldenareal ist er sicher, weil die Arbeiter den örtlichen Jäger dazu überredet haben, ihm nichts anzutun. Wir hatten einen schönen Blick auf den Förderturm mit den Nebenanlagen. Der Uranabbau war dort auf mehreren Sohlen betrieben worden; zuletzt bis in ca. 1500m Tiefe. Endziel der Sanierung ist Wald. Zuerst wird der profilierte Schotterabraum mit 80 cm Lehm überdeckt (mit Verdichtung). Darauf kommt Mutterboden, der mit einer speziellen Gras-Kräutermischung eingesät wird. Das Ganze vegetiert paar Jahre vor sich hin und wird gemäht, damit sich die Lehm-Bodenschichten stabilisieren können. Zum Schluss wird aufgeforstet. Ein relativ großer Teil der Halde wird die nächsten Jahre noch weiter mit zu entsorgenden, radioaktivem Schotter aufgefüllt, der immer wieder bei Straßensanierungen entdeckt und geborgen wird. Auf dem Haldenplateau entdeckten wir sogar eine Grube, in der besonderer Sondermüll eingebaut wird (Asbest?). Obwohl wir gut 2 km an einem Waldrand entlang liefen, fand sich kein einziger Pilz.

    Stimmt allerdings, es sind nicht nur Biker, die oft zu mehreren fahren. Bei uns Ruhrgebiet ist es natürlch sehr krass, die Naherholungsgebiete sind Wochenenden überfüllt. Letztes Wochenende war furchtbar, ein Getümmel am Rotbach wie auf dem Jahrmarkt und Biker sind rauf und runter die Böschung vom Rotbach gefahren.


    Vor einiger Zeit hatte ich gelesen das die Umgebung vom Bach für alle gesperrt werden soll. Das ist schade für alle die gerne am Bach spazieren gehen.

    Schaut mal hier wie es aussieht wenn Heerscharen von Besuchern das Ufer plattfahren, laufen: Rotbach, etwas runter gehen auf "Bachlauf im Naturschutzgebiet".

    Vor fast 60 Jahren bin ich mit der Schulklasse den Bach entlang gelaufen, damals standen überall Farne und Gräser. Daran kann ich mich noch gut erinnern. Alles weg.

    Die Mountainbiker sind eine üble Landplage geworden: Die haben uns letztes Jahr den halben Alpen-Urlaub versaut. Findet man am Wegesrand etwas Interessantes und möchte davon ein Foto machen, dauert es keine Minute bis solche Biker solo oder in Gruppen angebrettert kommen und gerade unter den jetzigen Bedingungen auch noch jede Menge Dreck aufwirbeln. Mann muss immer sehr aufmerksam sein, muss die Ohren spitzen und das Wandern auf Wegen ist echt permanent lebensgefährlich. Genauso schlimm war es im Chiemsee-Gebiet. Im Grunde genommen ist Motiv dieses Gebarens unter anderem das Abziehen von Modenschauen und eine Offene Wohlstands-Präsentation nach dem Motto "Schaut her - ich besitze ein tolles teures Fahrrad" In den Alpen findet man ja etliche Wanderwege, welche legal von Einsiedlern, Land- und Forstwirten sowie Jägern mit Autos befahren werden; daran kann man nicht rummeckern. Dadurch entwickeln sich 2 feste Spuren, auf denen sich gut laufen lässt, der Rest sind schotterige Mittel- und Randstreifen. Die Biker rasen natürlich auf den befestigten Spuren und die Fußgänger müssen sich mit den Schotter-/Splitt-Flächen begnügen. Unseren Vermietern hatten wir unser Mißfallen mitgeteilt, wofür sehr großes Verständnis aufgebracht wurde. Die hatten Ähnliches schon von anderen Gästen gehört und deshalb das Problem in Versammlungen des Gemeinderats und beim Tourismusverband vorgetragen. Dort wurde jeweils abgewiegelt, weil die Biker mittlerweile eine große Gruppe zahlender Gäste und damit eine Lobby darstellen.

    Hallo, die Gegenden mit Kalkfelsen sowie trocken- und Halbtrockenrasen haben hier in Deutschland das meiste an Vielfalt zu bieten; werd dort wohnt und naturinteressiert ist, ist zu beneiden. Sehr schöne Bilder sind Dir gelungen!

    Wir waren gestern mal wieder im Leipziger Südraum, um die Pilzsituation zu sondieren. Es war fast nix los, außer dass wir auf einer Altkippe eine mickrige knospende Orchidee namens Vogel-Nestwurz fanden. Wenigstens wussten wir an dieser Stelle, dass dort unterirdisch der Mykorrhizapilz der Orchidee wächst. Also Plan B realisiert und mal an die Kleinbeuchaer und die Rohrbacher Teiche begeben, um dort nach Wasservögeln Ausschau zu halten. Diese Natureindrücke waren die Mühe wert. Auffällig war, dass dieses Jahr anscheinend etliche Drosselrohrsänger, aber kaum Teichrohrsänger da sind. Enttäuschend ist im NSG Rohrbacher Teiche der botanisch artenarme Zustand der Wiesen.

    Außer paar Wiesenglockenblumen, einzelnen Wiesenmargariten und vielleicht einem Dutzend unspektakulären Gräsern nichts Besonders. Ich hoffe sehr, auf irgendeiner sächsischen NSG_Wiese mal auf Prachtnelken zu finden, aber da habe ich keine Hoffnung mehr. Ich würde drauf wetten, dass dieses Grünland der guten Statistik wegen trotzdem unter dem FFH-Lensraumtyp "Flachlandmähwiese" läuft.

    Wow, was für tolle Fotos! Dies muss für Dich ein toller Moment gewesen sein.

    Danke fürs zeigen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke für die Antwort! Der Moment hat 2 Wochen gedauert, innerhalb der ich dann täglich am Bau war. Eine schräge dicke Birke hat mir einen tollen Halt für länger dauernde Beobachtungen gegeben und ein in der richtigen Höhe waagerecht abstehender Ast war Auflage für mein Teleobjektiv. Interessant war, dass bei einem Teil der Jungfüchse die anfängliche Scheu gewichen ist, sie meine Anwesenheit ignorierten und sich ab und an neugierig auf 3 - 4 Meter näherten. Ärgerlich ist, dass ich die Canon-Kamera damals ziemlich neu hatte und nicht wusste, dass diese für jedes Objektiv individuell kalibriert werden kann. Ich hatte hier tatsächlich nicht die maximal mögliche Schärfeleistung heraus geholt.

    Letztes Jahr um diese Zeit hat hatte ich mich mal wieder im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlerevier umgesehen und paar alte Halden abgeklappert. Dabei stieß ich auf diesen attraktiven Zinnoberschwamm. Beim Hantieren mit der Kamera sah ich einen kleinen Fuchs um die Ecke verschwinden. Dem habe ich mich anschließend gewidmet und auch schnell den Bau entdeckt. Die Eingänge lagen überwiegend sehr günstig im Licht, so dass ich paar schöne Aufnahmen machen konnte. War 2 Wochen später noch mal dort und habe festgestellt, dass die Familie 9 Mitglieder hat.

    Wie ich euch um die schönen Orchideen beneide :gklimper: ! So eine Artenvielfalt haben wir hier nicht, schade !

    Um so schöner, dass Ihr uns hier an den Schönheiten teilhaben lasst.

    @Kautz : Das ist herrliche Bilder von den Kleinen Meisen! Voll niedlich :gbravo:

    LG Sandra

    Hallo, Sandra, das Vogtland hat aber auch so einiges zu bieten. Wenn Ihr mal paar ganz besondere orchideen sehen wollt und die grenze zu Tschechien wieder geöffnet hat, so schaut Euch mal den Kammerbühl (Komorny Hurka) bei Franzensbad an. Auf der dortigen alten verwachsenen Steinbruchsohle haben wir 2017 um diese Zeit einige Hundert Kleine Knabenkräuter blühen sehen.

    Guten Morgen, die 5 Fotos unterhalb des Frauenschuhs zeigen das Bleiche Waldvöglein, die zwei folgenden da Helmknabenkraut, dann kommt die Astlose Graslilie, das Purpurknabenkraut und das Stattliche Knabenkraut; wo der Weißlings-Schmetterling dran sitzt ist die Purpur-Taubnessel.

    MfG vom Kauz

    Hallo, Maria, da sind wir ja schon zu zweit gegen das Wahnsinnsprojekt.

    Ich habe der Stadt meine Stellungnahme geschickt. Hoffentlich tun das noch viele, damit die ordentlich zu tun bekommen.

    Gruß aus dem Erzgebirgsvorland.

    Es schadet vielleicht trotzdem nicht sich mal mit NABU oder BUND abzustimmen. Und es schadet keinesfalls dort lebende Tiere und Pflanzen mit in die Waagschale zu werfen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Pilzen die Politik nicht sonderlich interessiert ist; bei Orchideen oder seltenen Vögeln allerdings sehr wohl. Was ich nun nicht ganz verstanden habe. Brüten nun dort Schwarzstörche oder nicht?


    l.g.

    Stefan

    Es gibt eine naturschutzfachliche Bewertung der Wiese durch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz. Da wurden nach Hinweisen von Bekannten alle Register gezogen. Das mit den Saftlingen habe ich nur erwähnt, weil wir halt im Pilzforum sind.

    MfG

    Jetzt geht es ans Eingemachte, denn die Stadt Oberhof hat nun offiziell das Bebauungsplanverfahren eingeleitet.

    Es liegt erstmal ein Vorentwurf vom März 2020 mit der Bezeichnung "Sondergebiet Golfareal Schuderbachswiese" zur Anhörung vor.

    Auch der "Normalbürger" hat das Recht, hierzu bei der Stadtverwaltung Oberhof (bauamt@stadt-oberhof.de) bis 22.05.2020 Stellung zu nehmen.

    Bei der Darlegung des Themas "Schutzgebiete" unter Pkt. 3.5 dieses Vorentwurfs wird das betroffene Flächennaturdenkmal "Schuderbachswiese" mit 5,8 ha und mit der beunruhigenden Bemerkung "unpräzise Grenzen,... in der Natur schwer nachvollziehbar" benannt. Die Schutzvorschrift aus DDR-Zeiten wurde zur Wendezeit nochmal erweitert, und dies anscheinend ein bischen hektisch.

    Von der Schuderbachswiese sollen "großzügigerweise" ca. 2,2 ha im Zentrum des Golfareals erhalten werden. Wer Lebenserfahrung hat wird wissen, dass solche "Restflächen" nach und nach verkommen und sich die umgebende Nutzung immer mehr hineinfrisst. In diesem Zusammenhang verweise ich auf das vergammelte Zauneidechsen- und Glattnatternhabitat auf dem Landesgartenschaugelände Oelsnitz/E.. Schon die Golfplatzbaumaßnahmen werden zu ersten Beeinträchtigungen führen. Beim späteren Betrieb werden. immer wieder Golfbälle auf der Naturschutzwiese landen, die sich die Golfer unter Verursachung vieler kleiner Schäden natürlich herausholen werden. Kontrollen, sowohl behördlich als auch durch Ehrenamtler, werden schwierig, weil Golfplätze abgeschirmt sind. Bei dem Gebiet haben wir es mit einer komplizierten Gemengelage aus mehreren Naturschutzvorschriften zu tun, da spielen auch noch der Schutz von Biotopen nach den nationalen und den EU-Vorschriften sowie der Artenschutz eine Rolle. Glasklar ist nur die naturschutzfachliche Würdigung des Gebiets, die einen sehr hohen Ausstattungswert bescheinigt. Da braucht man, um in Gegnerschaft zu einem Bauprojekt was in der Hand zu haben, nicht erst die Sichtung eines Schwarzstorches ins Feld zu führen. So führt u.a. an der rechtlichen Gewichtung der nach der BArtSchV besonders geschützten Saftlingsarten kein Weg vorbei. Für sehr anspruchsvoll halte ich die für eine sachgerechte Abwägung erforderliche Gewichtung des konkreten Baubelangs. Denn diesen betreffend ist Vieles unsicher. Da wird im Vorentwurf Folgendes zu einer "Landesinitiative Oberhof 2023" ausgeführt:

    Pkt. 2.3 Landesinitiative Oberhof 2023
    Die Region Oberhof bildet das sportliche und touristische Zentrum im Thüringer Wald. Die Ausrichtung sowohl der Biathlon- als auch der Rennrodel-Weltmeisterschaft im Jahr 2023 wird erneut den Blick eines Millionen-Publikums auf den Sport- und Tourismusstandort Oberhof richten. Um dieser Bedeutung gerecht werden zu können werden im Rahmen der Landesinitiative „Oberhof 2023“ Investitionen in Modernisierung und Umbau von Sport- und Freizeitanlagen, in öffentliche Infrastruktur als auch zur Unterstützung touristisch relevanter privater Investitionsvorhaben in Form von Leitprojekten initiiert und koordiniert." Markige Worte wenn man bedenkt, dass wir bereits voll in eine Weltwirtschaftskrise schlittern.

    Soweit so gut; sollen sie erstmal machen. Solch ein Verfahren braucht seine Zeit. Wenn einem Bebauungsplan ernsthafte materielle Naturschutzvorschriften entgegenstehen, machen die Bau- und die beteiligten Naturschutzbehörden immer öfter rechtliche Fehler. Das Bundesverwaltungsgericht kann ein Lied davon singen.

    Aber vielleicht schafft das der bei uns noch in Einzelbeständen vorhandene Langblättrige Sonnentau (Dr. anglica)