Unglaublich! Hatte schon nicht mehr geglaubt, dass sich dieses Jahr noch Krause Glucken blicken lassen. Letztes Jahr waren sie bei uns Mitte August erschienen.
Beiträge von Kauz
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Hallo, Stefan, leider nicht. War ein schnelles Urlaubsfoto.
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Im Übergangsbereich zwischen Au- und "normalem" Laubwald gefunden
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Lieber Werner, ich danke für den Hinweis.
Dann werde ich in 2-3 Wochen dort nochmal wandern und paar Folge-Fotos machen.
MfG Kauz
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Anbei zwei Fotos einer mir bisher unbekannten Porlings-Art
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Am Sonntagnachmittag in einem Auwaldbereich der Zwickauer Mulde bei Aue gefunden. Meine Gattin stieß zunächst auf zwei achtlos abgerissene und an den Wegesrand geworfene Fruchtkörper, die bei uns gleich großes Interesse weckten, weil wir diese Art vorher noch nie zu Gesicht bekommen hatten. Eine Suche auf der benachbarten Auwaldfläche führte uns zu 3 verrotteten Baumstämmen (wahrscheinlich Schwarzerle), die etliche unberührte FK trugen.
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Heute war bei mir Feuersalamander-Tag.
Sehr gelungene Fotos. Feursalamander sind meine heimischen Lieblings-Amphibien und der Inbegriff für heile Natur (jedenfalls lokal gesehen).
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Haben sich im Vergleich zu den letzten Jahren bisher etwas rar gemacht.
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Hatte heute auch meinen Erstfund; 4 kleine Exemplare zusammen mit sich entwickelnden Orange-Seitlingen auf einer liegenden Buche
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So eine ähnliche (Peziza-) Art habe ich heute auf einer verrottenden liegenden Altbuche auch gefunden.
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Hallo, Jörg, danke für Deinen Kommentar. Ich stelle mal noch ein weiteres Foto ein. Die Huthaut fühlte sich schleimig an. Der Hutdurchmesser des großen Exemplars betrug 8 - 9 cm. Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich diese Art vorher schon mal gesehen habe. Vorkommensgebiet: polnische Odertalhänge ggü. Schwedt.
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Diese Gruppe stand am Rand eines naturnahen Waldkiefern-Waldes auf Sandboden.
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Lieber Bernd,
ein herzliches Glück Auf aus dem Erzgebirge übermittelt Thomas.
Wäre unser ehemals in Tilsit/Ostpreußen ansässiger Verwandschaftszweig dort nicht ausgestorben, würden wir uns bestimmt öfter in diesen Gefilden blicken lassen.
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Am Rande eines Uckermärker Dorfes gefunden
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Schöne Gruppe in einem Saum junger Espen neben einem Wanderweg in der Uckermark
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Am besten, man steckt sich jetzt an, denn aus welchem Grunde auch immer verlaufen die Infektionen milder als im Frühjahr
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Vor 2 Wochen bei uns im Wald gebaut - ein völlig überflüssiger, ca. 200m langer "Weg" von 4 - 7 Meter Breite in einen Hang hineingekeilt, kiesiger Lehm ohne Tragfähigkeit, Den Waldeigentümer habe ich angezeigt, mir reicht´s langsam mit der immer stärkeren urbanen Überprägung der letzten Naturwinkel in unserer stark besiedelten Gegend. Das Schlimme ist, dass die Treuhand/BVVG diesem Kerl vor 20 Jahren ca. 70 ha ehemaligen "volkseigenen" Wald verhökert hat. Jetzt werden für diese Typen wieder Millionen an Steuergeldern zur Beseitigung von "Waldschäden" locker gemacht.
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Ich bin Fan naturnaher,vor allem totholzreicher Wälder und mache von den Waldgesellschaften gerne Fotos. Dafür kann ein Weitwinkelobjektiv gute Dienste leisten. Aber gerade bei diesem Typ von Objektiven war es für mich besonders schwer, entweder für eine MFT- oder für eine Kamera der 60000er-Reihe von Sony das Richtige hinsichtlich Preis, Leistung, Größe und Gewicht zu finden. Ich habe für meine Entscheidung sehr lange gebraucht und viele rezensionen gelesen. Nunmehr habe ich meine Sony alpha 6300 mit einem Voigtländer Hyperwide Heliar 10mm, f 5,6 bestückt, da es dazu einige vielversprechende Kritiken gibt. Diese Optik ist besser als ich erwartet hatte. Die mittig hohe Schärfe des Objektivs schon bei nur leichtem Abblenden fällt zum Rand nur wenig ab, da dieses recht kompakte, für Vollformat gerechnete Objektiv von mir an einer APS-C-Kamera verwendet wird. Vignettierung gibt es deshalb auch nicht. Für die 6000er Reihe gibt es ansonsten noch das 10-18mm, f4-Zoomobjektiv, das immerhin auch 700 € kostet, aber nur ein billig wirkender Plastikbomber ist. Die umgerechnet 15mm Brennweite wirken immer noch extrem weitwinklig; bei den "Normalzooms" fängt die BW ja (VF-umgerechnet) erst bei 24mm an. Es macht herrliche Sonnensterne und im Gegenlicht wenig bis keine Flares.
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Hallo, Piotr, Deinen Beitrag über die Pilzsammeltradition in Polen und die kaum wahrnehmbaren Auswirkungen auf die jährlichen Erträge finde ich sehr interessant.
Aus welchen vorrangigen Erwägungen der bundesdeutsche Gesetzgeber in § 39 Abs. 3 Bundesnaturschutzgesetz die Pilzentnahme auf "...eine geringe Menge für den persönlichen Bedarf... " beschränkt, ist mir persönlich nicht bekannt. Die verschiedenen Kommentare zu diesem Gesetz geben hierzu nicht viel Aufschlussreiches her; ich denke auch nicht die Begründung zu dem BNatSchG. Wäre es die Schonung des jeweiligen Pilzorganismus würden dies Deine Ausführungen aus Polen sowie die aus Weißrussland und Russland bekannten Traditionen ziemlich klar widerlegen.
Ich persönlich sehe das eigentlich nicht so restriktiv.
Mich hat im hier aufgemachten Threath vor allem das reißerische Vorgehen der Presse geärgert.
Es kann im Übrigen nicht sein, dass man beim Vollzug der Gesetze mit vielerlei Ellen misst. Einerseits wird hier ein Gesetzesbrecher wie ein Held hingestellt, andererseits würde man jemanden, der das Aufsetzen der Maske vergisst, jetzt keine Gnade mehr zukommen lassen und etwa auf die Bußgelderhebung verzichten.
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Heute Nachmittag auf der Rücktour vom Arzt
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es ist ja alles sehr ehrbar, was ihr hier vorbringt. Aber beim genauen Hinsehen werden wieder die kleinen "Verbrechen" ganz groß geschrieben.
Den Fall habe ich hier mal reingestellt, weil er in der Presse aufgezogen wurde. Bei einer persönlichen Begegnung mit diesen Leuten hätte ich sie sie vielleicht angesprochen und etwas mit ihnen geplaudert. Eine Anzeige wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Nun ist es aber so, dass der gute Vater wohl den Wesenszug eines besonderen Geltungsbedürfnisses hat und die Kleinen möglicherweise nicht dazu erzogen werden, sich etwas in Bescheidenheit zu üben, die Natur zu achten und zu überlegen, ob vielleicht andere Pilzsammler an dem gleichen Tag auch noch etwas finden möchten. Da täte ein Bußgeld für den Vater, nicht schlecht und würde zum Nachdenken anregen. Ich kenne übrigens einen vergleichbaren Fall, wo sich ein Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes hinter einem viele Kilo schweren Haufen seines Pilzfundes von der Presse ablichten lassen hat und Angaben zu seinem Arbeitgeber machte. Die Behördenleitung hat ihm nach Erscheinen des Artikels eine ordentliche Abreibung wegen Schädigung des Ansehens verpasst. Ich persönlich habe der Presse meine Meinung geschrieben. Die werden jetzt paar Tage ein schlechtes Gewissen haben, vor allem weil sie ja noch nicht wissen, ob sie einen ihrer Leser der Behörde "ans Messer" geliefert haben.
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Wie weit geht der persönliche Bedarf? Es ist einfach nicht geregelt. Mit solch schwammigen Formulierungen kann jeder machen was er will.
Hallo, Hannes, nicht bedarfsgerechte Pilzentnahme ist im SächsWaldG bußgeldbewehrt; anders als im Naturschutzrecht. Die zuständige untere Forstbehörde würde überhaupt kein Risiko eingehen, im vorliegenden einen Bußgeldbescheid gegen den werten Herrn in der Bildmitte zu erlassen. Falls dieser dagegen Einspruch einlegen würde, käme die Sache über die Staatsanwaltschaft zum zuständigen Amtsrichter. Der ist in seiner Entscheidung zwar nicht an die Entscheidung der Forstbehörde gebunden, wird ihr aber i.d.R. folgen, falls deren Bescheid . formell- und materiellrechtlich i.O. ist und die Akte eine plausible Würdigung der Sachlage enthält.
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Diesen Pilz habe ich das erste Mal gefunden. Die Gruppe dieser hübschen Exemplare stand im Kraut des Wegesrandes.
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Wenn man im Erzgebirge durch Wälder führende Straßen befährt, findet man kaum noch eine Zufahrt, die nicht durch Autos zugeparkt ist. Das war im letzten Jahr noch ganz anders. Die Leute haben jetzt u.a. Kurzarbeits-bedingt viel Zeit. Überall trifft man auf umgelatschte Pilzfruchtkörper; auf auserlesene Fotomotive hoffe ich kaum noch Die Tageszeitung "FREIE PRESSE" hat heute online den folgenden Artikel präsentiert: Ich nenne dies mal Gesetzeswidriges Massensammeln (siehe § 39 Abs. 3 BNatSchG und § 14 Abs. 1 SächswaldG). Wahrscheinlich fühlen sich, um auch mal in die Zeitung zu kommen, jetzt einige Zeitgenossen angespornt, mit Wäschekörben und Mörtelkübeln in den Wald zu ziehen.
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Bei diesem Pilzfund scheint es sich um Crepidotus epibryus zu handeln
