HI,
ich würde dieses Jahr auch gern kommen, habe aber nur am 28.10 Zeit.
LG, Andreas
HI,
ich würde dieses Jahr auch gern kommen, habe aber nur am 28.10 Zeit.
LG, Andreas
Moin ![]()
mit dem Schlüssel aus dem MHK (Michael-henning-Kreisel) Band 5 kommt man auch schon recht weit, wenn man die Sporenpulverfarbe und den Geschmack (scharf vs mild) hat. Damit sortiere ich ein bisschen vor, bevor ich dann z.B. Marxmüller oder Sanari benutze.
LG, Lütte
Guten Morgen,
ich bin da ganz bei Wolfgang P. , a. strobiliformis passt m.M.n., genauso wie a. solitaria, nicht ins Habitat. Habe beide bisher nur auf im Laubwald auf Kalk gefunden. Da er nicht rötet ist wohl doch ein grauer Wulstling sehr wahrscheinlich.
LG, Lütte
Hallo Steffen,
hier ist ein schöner Artikel dazu (mendax vs. luridus).
https://www.zobodat.at/pdf/Boletus_36_0165-0175.pdf
LG, Lütte
Hallo, ich bin ja noch recht neu.
Darf ich fragen warum das Netzhexen sind? Mein Anfängerauge hätte Schönfußröhrling gesagt.
Gruß
Hallo Hanshier,
der Schönfuß hat meistens einen Stiel, der ein kräftiges Rot aufweist, die Röhren sind zumindest im jungen Zustand hellgelb (vielleicht bis zitronengelb, vgl. oben links das junge Exemplar hat Orangetöne in den Röhren) und auch die Hutfarbe ist anders. Die netzstieligen Hexenröhrlinge haben im Hut zwischen Fleisch und Röhren die sogenannte Batailinie, die im im Querschnitt sehen kann. Zuletzt unterscheiden sich beide Arten(kreise) durch die Ökologie. Schönfuß wächst im sauren Nadelwald, Netzhexe auf basischen Boden bei Laubbäumen (Linde, Eiche Buche, Birke).
Jetzt könnte man noch die Netzhexen aufdröseln (s. luridus, s. mendax...), aber das macht es nur unnötig kompliziert.
LG, Lütte
Lieber Jörg,
der erste Täubling sieht nach den Farben (blassroter Rand, gelbe Mitte) eher nach dem Morgenrot-Täubling (r. velutipes) aus. Der war bestimmt ein bisschen fester im Fleisch,oder? Bei der Nr.2 würde ich auf Frauentäubling tippen.
LG, Andreas
Hallo Michael,
der große Grüne sieht auf Grund der starken Eisensulfat-Reaktion schwer nach r. heterophylla. Die Eisensulfat-Reaktion würde bei r. aeruginea anders ausfallen. R. heterophylla kann man schnell mit dem Mikroskop durch die "crins" in der Hutmitte absichern.
Die zwei kleinen Täublinge sind von der Hutfärbung entweder Frauen- oder Papageientäubling. Ersterer macht eine leicht grüne Reaktion mit FeSO4 und ionochlora ein zartes orange (aber nicht so heftig wie auf Deinen Bildern. Einfach mal FeSO4 auf den Stiel bringen.
Die letzten großen Täubling mit dem rosa überhauchten Stiel sind vermutlich ionochlora. Manchmal haben die einen leicht rötlichen Stiel.
R. violeipes kann man im Feld ganz einfach an der Hubeschaffenheit erkennen. Sie haben eine wachsartige Konsistenz. Einfach mal mit dem Finger drüber streichen. Das fühlt sich wachsig an ![]()
Achso, hatten die Täublinge brüchige Lamellen? Wenn nein, dann Frauentäubling. Aber, machmal zeigen auch schon etwas ältere, angetrocknete FK nicht brüchige Lamellen ![]()
LG, Andreas
Lieber Axl,
vielen Dank für Deine Einschätzung
Dann bleibt im Grunde nur obscuratus, wohin meine Tendenz ohnehin ging.
LG, Andreas
Liebes Forum,
diesen wunderschönen Milchling habe ich an einem sehr nassen Teichrand gefunden. Grundsätzlich kommen hier ja drei Arten in Frage (L. obscuratus, L. omphaliformis und L. cyathuliformis), die sich, wenn ich das Konzept nach Heilmann-Claussen richtig verstanden habe, durch Sporengröße und Aufbau der HDS unterscheiden.
Fundort: nasser Teichrand; sandiger, saurer Boden
Begleitbäume: Schwarz-Erle (sowie Espe und Ohr-Weide)
Sporenmaße: 6,11-7,93-9,74 x 5,51-6,35-7,19; Q-Wert 1,18-1,30
Ornamentation: weinige einzelne Warzen, teilnetzig bis fast komplett netzig, Plage inamolyd
Sporenpulverfarbe: weiß
Milch: kaum vorhanden (daher keine Frabangabe)
Geruch: nicht vorhanden
Geschmack: mild mit einem leicht bitteren Einschlag
Die Hutmitte weist eine kleine Papille auf, was in den Bildern nicht zu erkennen ist. Der Stiel ist brüchig und hohl.
Sporen in Melzer
HDS
Cheilomakrozystiden
Auf Grund der wesentlich größeren Sporen von L. cyathuliformis (7,2-11,2 x 6,1-8,5) würde ich den hier ausschließen. Bliebe noch der wesentlich seltenere L. omphaliformis......
Was meint Ihr dazu?
LG, Lütte
Hallo Pilzfreund,
Schwefelporling an Robinie gewachsen habe ich schon gegessen, was hier allerdings keine allgemeine Freigabe sein soll. Wie Du ja schon selber geschrieben hast, ist das Gift hitzelabil und sollte sich beim Braten zersetzen. Es kann aber wiederum bei empfindlicheren Menschen vielleicht doch zu Unverträglichkeiten kommen.......Man weiß ja nie.
Bei der Traubenkirsche sähe für mich der Fall aber komplett anders aus (unter der Annahme, dass das Gift zum Pilz aufgenommen wird), da hier die Blausäure beim Braten sich nicht zersetzt, sondern (mit dem Dampf) freigesetzt wird. Somit könnte es beim Braten zur unfreiwilligen Aufnahme und damit auch zu Vergiftungen kommen. Dieses Problem tritt ja auch bei den Frühlingslorcheln auf. Als anderes Beispiel sei der Goldfarbener Glimmerschüppling genannt. Dieser enthält ebenfalls Blausäure und auch hier gehen die Meinungen über den Verzehr auseinander.......
Hier hätte man man also zwei verschiedene Fälle a) Zersetzung des Giftes (z.B. Robin) und b) Freisetzung des Giftes (Blausäure)
Allerdings bleibt noch die Frage, ob man es bisher final geklärt, dass der Schwefelporling oder andere Pilze die Gifte der Wirtspflanze aufnehmen.
LG, Lütte
Hallo Finalforce,
nein, die Pilzgifte in Europa sind keine Kontaktgifte (vgl hierzu z.B. Bärenklau). Wenn das so wäre, dann müssten viele Pilzsammler (auch ich habe grüne Knollenblätterplize angefasst) erhebliche Schäden davon getragen haben.
Es gibt wohl einen Pilz in Asien oder Australien, der ein Kontaktgift besitzt.
Viele Grüße, Lütte
Guten Morgen Stefan,
wenn ich die neueste Nomenklatur zu den Becherlingen richtig verstanden habe, dann ist tenacella der aktuelle Name für die alten Namen praetervisa, violacea und subviolacea (Van Vooren 2020). Vor einer Woche hatte ich ähnliche Becher mit der Sporengröße und Ornamentation, die ich nach breitenbach als Peziza praetervisa bestimmt habe, was a) zu deinen Angaben passt und b) dann g. tenacella heißen müsste.
LG Andreas
Hallo Steffen,
meine ersten Funde in diesem Jahr der Anemonenbecherlinge waren allesamt im Auwald. Allerdings hatte ich sie schon in diversen anderen Habitaten. Hauptsache ist, es sind Unmengen an Anemonen vorhanden (das erhöht die Chance).
VG, Andreas
Hallo Hans,
habe dir eine PN auf deine email gesendet.
Viele Grüße
Andreaa
Hallo Oliver,
ja, wenn Du mit R. praetervisa die R. recondita meinst.
LG, Andreas
Hallo Oliver,
ob der Täubling mittlerweile auch bei uns angekommen ist, kann ich Dir nicht sagen. Letztes Jahr war ich bei Felix auf dem Täublingskurs und wir hatten alle bei uns vorkommenden Kammtäublinge. R. hortensis wurde bei der Besprechung nicht erwähnt. Daher würde ich schließen, dass hier bei uns noch nicht wirklich angekommen ist....aber das ist jetzt auch nur so eine Vermutung.
LG, Andreas
Hallo Adrian,
wenn ich dich richtig verstanden habe, dann brauchst du das Muscarin einfach nur als Vergleich, oder? Oder geht es Dir in die Mischung in den Fruchtkörpern?
Wenn es ersteres ist, dann wäre das auch über Chemikalienhändler zu beziehen. Das sollte als Uni ja kein Problem sein.
Viele Grüße
Andreas
Hallo Sepp,
es sieht fast so aus als hätte sich auf dem zweiten Bild links neben dem zweiten roten Becher von oben ein weiterer kleiner Becher einer anderen Art geschmuggelt ![]()
Waren da zufällig Erlen in der Nähe ?
Lg Lütte
Hallo Schrunz,
du könntest auch noch schauen, welche Pilze in dem Gebiet bisher kartiert worden sind. Mit ein bisschen Glück lassen sich so Rückschlüsse auf dein Gebiet ziehen.
VG, Lütte
Hallo Bernd,
zu den rothütigen Arten würde ich auch R. graveolens hinzufügen, auch wenn das nur eine Farbvariante ist. Allerdings finde ich die häufiger mal mit dieser Farbe.
Viele Grüße
Andreas
Hallo Frank,
ich könnte mit vorstellen, dass für tuber der Basalt nicht ausreicht. Selber kenne ich die Funde von tuber aestivum immer nur von Muschelkalk. Aber das wird bestimmt auch der Anbieter der Bäume sagen können. Ansonsten wird’s halt eine teure Haselnussplantage …..
LG, Lütte
Hallo Daniel,
so von den Bildern würde ich sagen, weder noch. Die sind für minitula recht groß und für velutipes (neuer Name für Aurora) zu rot. Vermutlich mag dein Täubling die Birke 😀 In dein Habitat würde gut mit der hutfarbe velenovsky passen. Wenn man den aussporen lässt, sollten die Sporen cremefarben sein.
Lg Lütte
Moin,
bei den Täublingen sind schon einige scharfe Kaliber bei, wobei der Zedernholztäubling (russula badia) kaum zu toppen ist.
Vorsicht Scherz: Scharf-champignon?
Etwas ernster: Wir haben früher immer Pfeffer-Röhrlinge gesammelt, getrocknet und als Wurzpulver verwendet. Wirklich scharf habe ich sie aber nicht in Erinnerung.
Die findest du gerne auf kalkhaltigen Böden, gerne in Gesellschaft mit Fliegenpilzen und Fichten-Steinpilzen, also einfach nach diesen suchen die kann man besser sehen und die kleinen Pfeffer-Röhrlinge können in der Nähe stehen.
VG Bernd
Pilzfinder: Deine genannten Arten mögen sauren Boden ![]()
LG, Lütte
Hallo Reinhard,
bei der Guajak-Reaktion hilft leider die Farbe alleine nur wenig. Nach Chalange wird der Farbumschlag nach 10 sec in den Lamellen und dem Stiel beurteilt.
Anbei der Link: https://www.pilzforum.eu/attac…-gai-ac-russules-ocr-pdf/
LG, Andreas
