A. ochraceomaculata ist relativ schmächtig, graubraun, eher einfarbig mit einer weißen Volva, die zart ockerfleckig wird, und einem fast glatten Stiel.
Wohl eher mit A. vaginata zu verwechseln.
Rudi Markones hat schöne Fotos, leider ohne Mikros.
GriasDi Jörg, das ist ja krass was da schon los ist bei Dir!
Der Lycoperdon/Vascellum pratense schaut eher nach Bovista aus. B. plumbea oder B. nigrescens. Er ist ganz glatt und die typische Staubbecherform hat er auch ned.
Und auch ich würd den letzten weißen eher für einen Clitopilus halten. Ich meine auch in den Lamellen mit Wasser verpapptes rosa Spp. zu sehen.
Die Scheidenstreiflinge schaun interessant aus. Besonders der mit dem zerbrechlichen Velum.
ich hab neulich unter alten Weißdornen, wie letztes Jahr auch schon an derselben Stelle, zu Hunderten die Weißdornfrucht-Holzkeule gefunden.
Zum fotografieren musste ich erstmal die Krautschicht entfernen, die dort aus Veilchenblättern von Viola cf odorata besteht.
Dabei fielen die weißlichen rundlichen Flecken auf.
Es handelt sich um Ramularia lactea, die wohl nicht häufig ist, da sie auch in Oberfranken, wo einige Phytojäger unterwegs sind, erst einmal kartiert wurde.
Schöner Fund so nebenbei.
An der Unterseite sieht man in der Mitte der Flecken abgegrenzt schön die Konidienträger.
da stand ich heute morgen irgendwie komplett auf dem Schlauch. 5 Stunden Schlaf sind einfach zu wenig. Ich habe gerade in Roloff und Bärtels Flora der Gehölze geschaut. Da werden die beiden Euonymus-Arten unterschieden. Im Schlüssel geht das über die Wuchsform. Bei Interesse kann ich den Schlüssel und die Beschreibungen gerne abfotografieren und hier zeigen.
die Haftwurzeln bei E. fortunei sind möglicherweise kein sicheres Merkmal, eher die Wuchsform an sich.
Fortunei kriecht am Boden und wächst in anderen Gehölzen als Spreizklimmer hoch. Haftwurzeln habe ich bei meiner Pflanze nicht entdeckt und ich meine mich zu erinnern, dass die nur bei Bedarf ausgebildet werden, z.B. wenn es eine Mauer zum hochwachsen gibt.
Laut Gartenbuch ist E. japonicus ein bis 3, 50 m hoher, breit wachsender Strauch, wobei die panaschierten Sorten niedriger bleiben.
Möglicherweise werden weitere immergrüne Euonymus-Arten in frostfreien Lagen gepflanzt.
der rosa Stich ist mir auch schon aufgefallen. Drum hab ich nach dem Röten oder nur Schwärzen gefragt. Für R. anthracina hat mir aber die Hutfarbe ned gefallen.
ich könnt mir schon vorstellen, dass das einfach P. candolleana ist. Ohne Mikroskop geht eh nix.
Wutzi...wenn Du schon meinst, dass evtl ein Schwärztäubling ist, musst Du zumindest testen ob er z.B. beim Ankratzen am Stiel rötet und schwärzt, oder nur schwärzt ohne röten. Sonst ist das Raterei. An R. nigricans glaub ich aber nicht. Der sollte noch weitere und dickere Lamellen haben.
Also ist das deutlich bräunende, ockerliche Velum ohne Grautöne denn so ein typisches merkmal für den Grauhäutigen Scheidenstreifling (Amanita submembranacea)?
So nebenbei: Die Intensität der Zonierung ist bei Amanita battarrae s.l. (Zweifarbiger Streifling iwS) schon sehr variabel. Mittlerweile sind da auch zwei Arten anerkannt (Amanita battarrae und Amanita umbrinolutea), eine mit deutlicher genattertem Stiel, eine ohne, und eine im thermophilen Laubwald, die andere eher Mykorrhiza mit Nadelbäumen in kühler temperierten Gebieten. Fragt mich bitte nicht, welche welche ist.
LG; Pablo.
Alles anzeigen
GriasDi Pablo,
nein, das Velum von A. submembranacea wird im Verlauf der Entwicklung immer grauer. Das im Alter ocker- bis rostigbraun werdende Velum ist typisch für A. battarae und A. umbrinolutea, wobei A. battarae die mediterrane Art ist, weshalb das bei uns eigentlich A. umbrinolutea sein sollte.
Vor ein paar Jahren wurde noch A. ochraceomaculata beschrieben, die in den süddeutschen Fichtenwäldern auch nicht selten sein soll, und das Velum
vielen Dank für die schnelle Rückmeldung, dürfen wir Fragen an was du das fest machst? Auf die Art wären wir ehrlich gesagt überhaupt nicht gekommen.
Amanita submembranacea haben wir eher mit grün-bräunlichem Hut, weißen Flöckchen und weißer Volva im Kopf - zum Beispiel:
Vielen Dank und viele Grüße
Alles anzeigen
Servus beinand,
das was der Michael jetzt hier im Post zeigt schaut nach einer typischen A. submembranacea aus. Eine Art aus dem zumindest oberflächlich saurem Nadelwald mit einer Volva, die ziemlich schnell graut. Deshalb auch "Grauhäutiger Scheidenstreifling".
Der Scheidenstreifling aus dem Ausgangspost kann also schon allein wegen der rostigen Volva keine A. submembranacea sein.
Der linke ist das, was immer als A. battarae bezeichnet wurde, aber in unseren Gefilden A. umbrinolutea heißen sollte, da A. battarae wohl eine mediterrane Art ist. Typisch ist neben der Zweifarbigkeit eben dieses rostige Velum. Grundsätzlich kann man nur noch wenige Scheidenstreiflinge makroskopisch sicher ansprechen, da mittlerweile fast jede sicher geglaubte Art eine fast identische Schwesterart hat. Wegen dem rostigen Velum würd ich dem Fund vorläufig den Namen A. cf umbrinolutea geben.
der Beitrag kommt genau zu richtigen Zeit. Meine Eltern haben den nämlich auch im Garten. Da muß ich nachher mal Fotos machen und mir ein bißchen was fürs Mikroskop mitnehmen (und natürlich den Pilz kartieren). Was die Unterscheidung der beiden Arten angeht, geht das wohl nur über den Wirt. Das ist aber ja bei etlichen Mehltauen so, was dann auch dazu führt, daß mitunter mal Arten, die scheinbar ein sehr breites Wirtsspektrum haben, aufgespalten werden, siehe z.B. Golovinomyces orontii.
Björn
GriasDi Björn,
E. euonymicola kommt nur auf den immergrünen Arten E. fortunei und E. japonicum vor.
Mir ging es um die Unterscheidung dieser beiden immergrünen Euonymusarten.
Wenn der einzige greifbare Unterschied die Ausbildung der Haftwurzeln ist muss ich mal drauf achten.
In "Blumen in Schwaben" werden beide scheinbar synonymisiert.
ich stelle einen Echten Mehltau vor, der wohl stark unterkartiert ist.
Ich hab in den letzten Tagen mehrfach im Münchner Norden einen Echten Mehltau an kultiviertem wintergrünen Pfaffenhütchen gefunden, der häufig als Bodendecker oder Rankpflanze angepflanzt ist.
Der Vergleich mit Jules Buch und Klenke/Scholler ergab schnell Erysiphe euonymicola, der nur an wintergrünem Euonymus, wie E. fortunei und E. japonicum vorkommen soll. Wobei ich noch nicht herausbekommen hab, wie die beiden Arten zu trennen sind. Vllt hilft mir da jemand auf die Sprünge?
Typisch soll auch das auffällig runde punktförmige Initialstadium sein.
Hier an einer anderen der vielen Kulturformen
Erst hatte ich mich geärgert, dass noch keine Fruchtkörper gebildet waren, bis ich las, dass in unseren Gefilden wohl noch keine FK-Bildung beobachtet wurde.
Unser Paffenhütchen, Euonymus europaeus, hat übrigens mit E. euonymi seinen eigenen Mehltau.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Einmal in den schier unendlichen Wäldern der Taiga Pilze suchen - auch so ein Traum!
Wegen der Vielfalt in diesem Musikforum möchte ich Euch nun noch etwas völlig anderes zu Gehör bringen.
Ich träume ja von einer Welt ohne Grenzen, ohne Hass und ohne Kriege!
Von einer FREIEN WELT!
Neil Young hat dazu einen wunderbaren Song geschrieben.
Und Eddie Vedder mit seiner Band Pearl Jam hat diesen live grandios gespielt. Ab 03:45 dürfen wir auch den Vater dieses Songs erleben.
Welch wilde Orgie - nix für Gitarrenmuffel. Und wie ich immer sage - Play It Loud!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Viel Spaß, Nobi
Alles anzeigen
Welch ein Kontrast, nobi!🙂
Erst diese Naturmusik, die einen im Wald spazieren lässt und dann dieses Gitarrenspektakel!