Beiträge von Werner Edelmann

    Hallo zusammen,


    da stand ich heute morgen irgendwie komplett auf dem Schlauch. 5 Stunden Schlaf sind einfach zu wenig. Ich habe gerade in Roloff und Bärtels Flora der Gehölze geschaut. Da werden die beiden Euonymus-Arten unterschieden. Im Schlüssel geht das über die Wuchsform. Bei Interesse kann ich den Schlüssel und die Beschreibungen gerne abfotografieren und hier zeigen.


    Björn

    GriasDi Björn,

    Interesse ist vorhanden!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Danke Irmtraud.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Sandra,

    Agrocybe vervacti kann gut sein.

    Hier Vergleichsbilder aus einem Kulturrasen bei mir um die Ecke, in dem auch A. pediades agg wächst.

    Ich hatte sie deshalb auch mikroskopiert.

    A. vervacti ist auch ein deutlich kräftigerer Pilz mit viel dickeren Stielen.

    An liabn Gruaß,

    Werner


    Servus beinand',

    ich könnt mir schon vorstellen, dass das einfach P. candolleana ist. Ohne Mikroskop geht eh nix.

    Wutzi...wenn Du schon meinst, dass evtl ein Schwärztäubling ist, musst Du zumindest testen ob er z.B. beim Ankratzen am Stiel rötet und schwärzt, oder nur schwärzt ohne röten. Sonst ist das Raterei. An R. nigricans glaub ich aber nicht. Der sollte noch weitere und dickere Lamellen haben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Pablo,

    nein, das Velum von A. submembranacea wird im Verlauf der Entwicklung immer grauer. Das im Alter ocker- bis rostigbraun werdende Velum ist typisch für A. battarae und A. umbrinolutea, wobei A. battarae die mediterrane Art ist, weshalb das bei uns eigentlich A. umbrinolutea sein sollte.

    Vor ein paar Jahren wurde noch A. ochraceomaculata beschrieben, die in den süddeutschen Fichtenwäldern auch nicht selten sein soll, und das Velum

    ockerfarben gefleckt ist.

    Makroskopisch geht da nimmer viel.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    das was der Michael jetzt hier im Post zeigt schaut nach einer typischen A. submembranacea aus. Eine Art aus dem zumindest oberflächlich saurem Nadelwald mit einer Volva, die ziemlich schnell graut. Deshalb auch "Grauhäutiger Scheidenstreifling".

    Der Scheidenstreifling aus dem Ausgangspost kann also schon allein wegen der rostigen Volva keine A. submembranacea sein.

    Der linke ist das, was immer als A. battarae bezeichnet wurde, aber in unseren Gefilden A. umbrinolutea heißen sollte, da A. battarae wohl eine mediterrane Art ist. Typisch ist neben der Zweifarbigkeit eben dieses rostige Velum. Grundsätzlich kann man nur noch wenige Scheidenstreiflinge makroskopisch sicher ansprechen, da mittlerweile fast jede sicher geglaubte Art eine fast identische Schwesterart hat. Wegen dem rostigen Velum würd ich dem Fund vorläufig den Namen A. cf umbrinolutea geben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo zusammen,


    der Beitrag kommt genau zu richtigen Zeit. Meine Eltern haben den nämlich auch im Garten. Da muß ich nachher mal Fotos machen und mir ein bißchen was fürs Mikroskop mitnehmen (und natürlich den Pilz kartieren). Was die Unterscheidung der beiden Arten angeht, geht das wohl nur über den Wirt. Das ist aber ja bei etlichen Mehltauen so, was dann auch dazu führt, daß mitunter mal Arten, die scheinbar ein sehr breites Wirtsspektrum haben, aufgespalten werden, siehe z.B. Golovinomyces orontii.


    Björn

    GriasDi Björn,

    E. euonymicola kommt nur auf den immergrünen Arten E. fortunei und E. japonicum vor.

    Mir ging es um die Unterscheidung dieser beiden immergrünen Euonymusarten.

    Wenn der einzige greifbare Unterschied die Ausbildung der Haftwurzeln ist muss ich mal drauf achten.

    In "Blumen in Schwaben" werden beide scheinbar synonymisiert.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    ich stelle einen Echten Mehltau vor, der wohl stark unterkartiert ist.

    Ich hab in den letzten Tagen mehrfach im Münchner Norden einen Echten Mehltau an kultiviertem wintergrünen Pfaffenhütchen gefunden, der häufig als Bodendecker oder Rankpflanze angepflanzt ist.

    Der Vergleich mit Jules Buch und Klenke/Scholler ergab schnell Erysiphe euonymicola, der nur an wintergrünem Euonymus, wie E. fortunei und E. japonicum vorkommen soll. Wobei ich noch nicht herausbekommen hab, wie die beiden Arten zu trennen sind. Vllt hilft mir da jemand auf die Sprünge?

    Typisch soll auch das auffällig runde punktförmige Initialstadium sein.



    Hier an einer anderen der vielen Kulturformen




    Erst hatte ich mich geärgert, dass noch keine Fruchtkörper gebildet waren, bis ich las, dass in unseren Gefilden wohl noch keine FK-Bildung beobachtet wurde.

    Unser Paffenhütchen, Euonymus europaeus, hat übrigens mit E. euonymi seinen eigenen Mehltau.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Welch ein Kontrast, nobi!🙂

    Erst diese Naturmusik, die einen im Wald spazieren lässt und dann dieses Gitarrenspektakel!

    Beides Konzerte wo ich gern dabei gewesen wäre.

    Einfach toll...

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Ein bisschen Folk gefällig?.....

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    sehr gefällig!🙂

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Es ist jedenfalls kein Rosasporer, deshalb ist Calocybe gambosa sehr wahrscheinlich. Der muss trotz dem Alter aber noch eindeutig nach Maipilz gerochen haben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Ja, der Ohrlöffelseitling, Phyllotus porrigens, hat tatsächlich etwas anders geformte, mehr zungenförmige Hüte, ist praktisch stiellos und deutlich weiss. Er wächst an Nadelholz und Ich hab den bisher auch nur in höheren Lagen (>600m) gefunden.

    An liabn Gruaß,

    Werner