Jetz aber, oder?
Beiträge von Werner Edelmann
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Servus beinand',
anbei ein paar Eindrücke aus meinem Niedersachsen-Kurzurlaub.
Ein paar Bilder vom Bad Nenndorfer Kurpark.
Sehr sehenswert sind die Süntelbuchen, eine besondere Wuchsform der Rotbuche.
Benannt nach ihrem natürlichen Vorkommen gleich in der Nähe auf dem Süntel im Weserbergland.
Bezeichnend ist der drehwüchsige Wuchs in die Breite, der scheinbar vererbbar ist.
Die den Boden berührenden Äste können wieder wurzeln und neue Bäume bilden.
Die Allee wurde vor ca 100 Jahren dort angepflanzt.
Auch Pilze gab's.
Der Park hat einen schönen alten Baumbestand. An einer alten Linde waren Fruchtköper von Ganoderma adspersum, Wulstiger Lackporling.
Im Schnitt ist schön die dunkle Trama zu sehen.
Agrocybe dura, Rissiger Ackerling
Noch zwei Brunnen, die mich irgendwie zum fotografieren inspiriert haben.
Ein Blümchen.
Echium plantagineum, Wegerichblättriger Natternkopf, eine unbeständig verwildernde Zierpflanze, eine Schwesterart zu unserem häufigen Gewöhnlichen Natternkopf.
Etwas oberhalb des Parks auf dem Weg zum Deister hat man dann diesen schönen Ausblick.
Dort fielen mir dann in einer hüfthohen Wiese diese durch die langen Kelchblätter sehr auffälligen schönen Kornraden, Agrostemma githago auf.
Ich war überrascht, dass die in ganz Deutschland vom Aussterben bedroht bzw. verschollen sind.
An liabn Gruaß,
Werner
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Servus beinand',
wie auch der Ziegenfußporling zuvor ist auch der Wurzelmöhrling ein sehr leicht identifizierbares Schwammerl. Aber halt auch selten und in großen Landstrichen nicht vorhanden. Nur weil ich beide schon in Händen hielt, hab ich beide sofort erkannt.
Die Süddeutschen und Österreicher waren da aber auch etwas im Vorteil.
Dafür hab ich mich beim Kiefernbraunporling ordentlich verhaun.
An liabn Gruaß,
Werner
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GriasDi Björn,
der Einwand ist berechtigt. Genau so steht's da drin. Harald Ostrow hat mich auch gleich darauf hingewiesen. Die schaun aber so dermaßen anders aus und auch die Erscheinungszeit ist so verschieden.
Und von P. lapsanae sind ja auch schon die Uredien und Telien zu finden.
Julia meinte, dass die Aecien mal zerschlitzt, mal nicht zerschlitzt sein könnten und glaubt schon an P. opizii.
Zum mikroskopieren bin ich noch nicht gekommen. Bin noch fern der Heimat.
Ois ned so einfach...🙂
An liabn Gruaß,
Werner
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Servus beinand',
ich war eine Woche urlauben am Steinhuder Meer und Umgebung. Eine wahrlich schöne Gegend, die ich den nächsten Posts noch vorstellen werde.
Heute möchte ich aber einen Rost vorstellen.
Bei einer kleinen Wanderung in einem Wald in der Nähe von Hess. Oldendorf fielen mir am Wegrand die Aecien eines Rostes an Lapsana communis - Rainkohl auf, die ganz anders ausschauten, als die, die ich Anfang April an den jungen Pflanzen oft fand. Die Aecien von Puccinia lapsanae waren deutlich größer und immer an rötlichen deformierten Blattschwielen.
Deshalb sollte es sich hier um P. opizii handeln, die an Lapsana communis recht selten ist.
An liabn Gruaß,
Werner
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Hallo nochmal.
Danke Pablo für dein Vergleichsbild. Dein Pilz sieht schon auch nochmal anders aus als meiner, wie du ja selbst auch meintest, und deine Kollektion ähnelt schon mehr dem was ich beim Tintling als Beispiel gesehen habe. Und weitere Arten scheint's schon auch zu geben, weil's ja sonst viel zu einfach wäre.
Vermutlich wird's auf "ein schöner gelber Dachpilz" herauslaufen und ich nenne ihn halt Helmut oder so. Das gute daran ist, dass jeder gelbe Dachpilz wieder ein potentieller Erstfund ist, da ja nie eine konkrete Bestimmung durch mich möglich war. Kann man also auch positiv sehen.
Einen kleinen Einblick habe ich trotzdem bekommen und der nächste gelbe Dachpilz wird dann, solange noch kein Mikroskop im Haushalt weilt, lediglich abgelichtet.Danke auch nochmal an dich, Oehrling, für die Sektionsvermutung. Die genannten Merkmale würden, abgesehen von den Nadelbäumen, gut passen. Die Lamellen waren übrigens deutlich queradrig, immerhin das habe ich mir noch gemerkt.
LG.
GriasDi Schupfnudel,
schaut so aus, dass Ludwig mit seiner Synonymisierung von P. roseipes und P. leoninus recht hat, und Dein Fund tatsächlich eine Übergangsform darstellt. Die Hutbeschaffenheit Deines Fundes gleicht makroskopisch meinem Fund von P. roseipes schon sehr. Gefunden im Voralpenland südlich von München. Fichtenforst am Wegrand, scheinbar auf dem Boden.
Hier auch noch ein P. leoninus-Fund aus einem Kiefernmischwald bei Bamberg auf sandigem Boden direkt am Wegrand scheinbar auf dem Boden.
An liabn Gruaß,
Werner
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Das ist schon ein Dachpilz, aber wohl nicht der Löwengelbe, denn er ist auf dem Hut gar nicht richtig gelb. Ich hätte jetzt eher ein stark ausgeblasstes Exemplar vom Rosastieligen Dachpilz (Pluteus roseipes) vermutet.
GriasDi Oehrling, griasDi Schupfnudel,
P. leoninus und P. roseipes werden von manchen Autoren, wie z. B. Ludwig, sogar nur als Varietäten aufgefasst. Beide haben die typisch samtige Huthaut mit den spitz nach oben zulaufenden tropfenförmigen Huthautzellen. Ich hab bisher keine Übergangsfomen gesehen. Nur typische gelbe oder rosagraue. Ich war deshalb sehr überrascht als ich diese Synonymisierung im Ludwig gelesen hab. Unbedingt mikroskopisch abgrenzen muss man P. leoninus mit dem makroskopisch sehr ähnlichen P. chrysophaeus, der eine andere Huthaut hat. Mir ist diese Aufsammlung auf dem Hut nicht samtig genug für P. leoninus.
Schau Dir einfach kurz die Huthaut an, die ohnehin sehr sehenswert, wenn's P. leoninus ist.
An liabn Gruaß,
Werner
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GriasDi gena,
das ist, wie Stefan schon geschrieben hat, einer aus der ehemaligen Sammelgattung Stropharia. S. coronilla ist aber viel kleiner und ein Wiesenpilz. Auch Psilocybe percevalii und S. rugosoannulata hab ich bisher nur außerhalb des Waldes in gemulchten Bereichen und ähnlichem gefunden. Und auch S. caerulea und aeruginosa würd ich ausschließen wollen.
Am ehesten würd ich mir auch S. rugosoannulata denken.
An liabn Gruaß,
Werner
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Servus beinand'
hier noch ein Link zum Scheidenstreiflingsthread im BMG Forum, den der Christoph mal gestartet hat. Da wird auch A ochraceomaculata vorgestellt.
Überhaupt ein sehr anregender Thread sich mehr mit diesen schönen Pilzen zu beschäftigen.
Der Scheidenstreiflings-Thread (Amanita subgen. Amanita sect. Vaginatae)
An liabn Gruaß,
Werner
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So in etwa war's auch bei mir.😃
Mir zeigte ihn der Christoph Hahn mal.
Wie ein A. vaginata, aber mit Braunton im grauen Hut und zarte Flecken auf der Volvaaußenseite.
An liabn Gruaß,
Werner
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GriasDi Pablo,
A. ochraceomaculata ist relativ schmächtig, graubraun, eher einfarbig mit einer weißen Volva, die zart ockerfleckig wird, und einem fast glatten Stiel.
Wohl eher mit A. vaginata zu verwechseln.
Rudi Markones hat schöne Fotos, leider ohne Mikros.
An liabn Gruaß,
Werner
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Ich wünsche Dir gute Besserung. Kurier Dich richtig gut aus, damit Du bald wieder unterwegs bist!

GriasDi Jörg,
Murph spricht mir aus der Seele.
Guade Besserung!
An liabn Gruaß,
Werner
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GriasDi Marcel,
der Buckeltäubling hat das Bittere mit R. amara ja schon im Namen😉
Den würd ich auch nicht zu den Speisepilzen zählen.
An liabn Gruaß,
Werner
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Der passt schon, Jim.
An liabn Gruaß,
Werner
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Auf jeden Fall ein echt interessanter Milchling.
An liabn Gruaß,
Werner
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GriasDi Jörg, das ist ja krass was da schon los ist bei Dir!
Der Lycoperdon/Vascellum pratense schaut eher nach Bovista aus. B. plumbea oder B. nigrescens. Er ist ganz glatt und die typische Staubbecherform hat er auch ned.
Und auch ich würd den letzten weißen eher für einen Clitopilus halten. Ich meine auch in den Lamellen mit Wasser verpapptes rosa Spp. zu sehen.
Die Scheidenstreiflinge schaun interessant aus. Besonders der mit dem zerbrechlichen Velum.
An liabn Gruaß,
Werner
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Servus beinand',
ich finde, dass das sehr gut einer Brauner Büschelrasling sein kann. Schaut sogar recht typisch aus.
Die knorpelige Konsistenz im Hut sollte er aber schon haben.
An liabn Gruaß,
Werner
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GriasDi Bruno,
das ist ein etwas hell geratener "Grubiger Wurzelrübling", Xerula radicata.
Der wurzelnde Stielfortsatz ist leider abhanden gekommen.
An liabn Gruaß,
Werner
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Servus beinand',
ich hab neulich unter alten Weißdornen, wie letztes Jahr auch schon an derselben Stelle, zu Hunderten die Weißdornfrucht-Holzkeule gefunden.
Zum fotografieren musste ich erstmal die Krautschicht entfernen, die dort aus Veilchenblättern von Viola cf odorata besteht.
Dabei fielen die weißlichen rundlichen Flecken auf.
Es handelt sich um Ramularia lactea, die wohl nicht häufig ist, da sie auch in Oberfranken, wo einige Phytojäger unterwegs sind, erst einmal kartiert wurde.
Schöner Fund so nebenbei.
An der Unterseite sieht man in der Mitte der Flecken abgegrenzt schön die Konidienträger.
An liabn Gruaß,
Werner
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Für eine "braune Rotkappe" fehlt auch die überstehende Huthaut.
An liabn Gruaß
Werner
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Hallo zusammen,
da stand ich heute morgen irgendwie komplett auf dem Schlauch. 5 Stunden Schlaf sind einfach zu wenig. Ich habe gerade in Roloff und Bärtels Flora der Gehölze geschaut. Da werden die beiden Euonymus-Arten unterschieden. Im Schlüssel geht das über die Wuchsform. Bei Interesse kann ich den Schlüssel und die Beschreibungen gerne abfotografieren und hier zeigen.
Björn
GriasDi Björn,
Interesse ist vorhanden!
An liabn Gruaß,
Werner
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Hallo zusammen,
die Haftwurzeln bei E. fortunei sind möglicherweise kein sicheres Merkmal, eher die Wuchsform an sich.
Fortunei kriecht am Boden und wächst in anderen Gehölzen als Spreizklimmer hoch. Haftwurzeln habe ich bei meiner Pflanze nicht entdeckt und ich meine mich zu erinnern, dass die nur bei Bedarf ausgebildet werden, z.B. wenn es eine Mauer zum hochwachsen gibt.
Laut Gartenbuch ist E. japonicus ein bis 3, 50 m hoher, breit wachsender Strauch, wobei die panaschierten Sorten niedriger bleiben.
Möglicherweise werden weitere immergrüne Euonymus-Arten in frostfreien Lagen gepflanzt.
LG Irmtraud
Danke Irmtraud.
An liabn Gruaß,
Werner
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Genau Jörg,
so ist es. Ein Birkenschwammerl.
Also ein Raufußröhrling.
Da das Fleisch scheinbar verfärbt ist es aber nicht L. scabrum sondern irgendein anderer.
An liabn Gruaß,
Werner
