Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Tarikbund,

    Der Jörg hat natürlich recht...bei Blätterpilzen ist eine Sicht auf die Lamellen zur Beurteilung extrem wichtig.

    Deine Pilzchen schaun aber mit dem Vorkommen in einem Kulturrrasen so heudüngerlingstypisch aus, dass ich da keine Zweifel habe.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Bezüglich der Kartoffelboviste, Zitat von 123pilzsuche:

    "Boviste/Stäublinge: Wenn die innere Fruchtschicht schnee-weiß ist und keine Lamellenansätze zeigt, sind sie in der Regel immer essbar! Eventuell können Kartoffelboviste fast weiß erscheinen, deshalb gilt bei braungelben Arten zusätzliche Vorsicht!"


    Besteht denn die Möglichkeit, dass diese jung tatsächlich so "hellweiß" erscheinen wie hier auf den Bildern zu sehen?

    GriasDi lubeca,

    ja, das gibt es.

    Wenn Kartoffelboviste noch ganz jung sind, können sie noch weiß sein. Sie sind aber dann steinhart.

    Man muss als Pilzberater also sagen, dass Boviste und Stäublinge essbar sind, wenn das Innere weiß ist und die Fruchtkörper nicht hart, sondern weich und zerdrückbar sind.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    mit dem weißen Stiel und dem weißen Velum glaub ich hier auch nicht an Amanita fulva. Grundsätzlich sind wohl nur wenige Scheidenstreiflinge makroskopisch sicher anzusprechen. A. beckeri kennt ich nicht, ich denk aber, dass das ein interessanter Scheidenstreifling ist, den ich wohl noch nicht hatte.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Pablo,

    wenn Dir diese Tabelle vom Jürgen mal zufällig wieder in die Hände oder auf den Bildschirm fliegt....

    Ich würde mich freuen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Pablo,

    besten Dank für die aufschlussreiche Gegenüberstellung der beiden Arten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Fungus,

    das schaut nach dem Fransigen Wulstling, Amanita strobiliformis, aus.

    Eine wärmeliebendes Art, die gerade im Stadtbereich immer häufiger wird.

    Typisch ist das zerbrechliche Teilvelum, das zu kleinen Fransen zerbricht, die dann am Hutrand hängen und am Stiel nur eine Ringzone hinterlassen.

    Frisch fühlt das Teilvelum cremig, schlagsahnig an.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ralf,

    zur genaueren Beurteilung ist ein Längsschnitt durch den Fruchtkörper nötig.

    Fleischfarbe im Hut und Stiel, eventuelles Blauen oder Röten, oder z.B. das Vorhandensein kleiner karottenfarbener Flecken in der Stielbasis sind wichtige Bestimmungsparameter.

    So kann man nur sicher sagen, dass es ein Filzröhrling ist.

    Ich würde Hortiboletus (Xerocomus) communis, den Eichenfilzröhrling vermuten. Der wächst nicht nur bei Eichen. In dem Fall hängt er halt an der Hainbuche dran.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    ich bin da ganz beim Feli.

    Das erste ist bestimmt Mycena pura. Da hast bloß ned gscheid grochen. Das andere ist ein Braun- und ein Weisssporer. Einer sollte A. pediades sein. (drittletzten Bild).

    Die Gruppe am Schluß ist evtl nochmal was anderes. Der Weisssporer erinnert mich a bissl an einen Gurkenschnitzling oder einen der nach faulem Kohl stinkenden Gymnopusse.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hier auch Mal ein Panter von mir, liebe Grüße, gena

    Sehr schön gena,

    da sieht man auch schön, warum ein typischer Panterpilz keinen gerieften Ring hat. Der Ring ist so tief sitzend, dass das Teilvelum beim jungen noch nicht aufgeschirmten Fruchtkörper die Lamellen nicht berührt. Bei Perlpilz und Grauem Wulstling ist die Ansatzstelle am Stiel viel weiter oben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Toll Karl!

    Da wär ich gern dabei gewesen.

    Mein Hotspot in einem wärmebegünstigten Eichen-Hainbuchenwald bei Bamberg ergab leider nur ein paar alte Boletus aereus und eine Amanita ceciliae. Leider hat es schon wieder 3 Wochen nicht geregnet.

    Schöner Beitrag!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Peter,

    in dem Fall würd ich sagen, dass der Pilz da ist, weil der Baum kaputt ist. Der Rotrandporling ist eigentlich nicht als Parasit bekannt, ich denke auch nicht als Schwächeparasit, wie z.B. Ganoderma adspersum oder Inonotus dryophilus und dryadeus. Fk des Rotrandporling findet man eigentlich nur an Totholz.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Alexander,

    ja, ich wüsste nicht, was das sonst sein sollte.

    Das Wirtsspektrum von I. hispidus ist doch beträchtlich. Anfangs hab ich speziell an Apfelbäumen geschaut, wo er doch recht regelmäßig dran ist. In den letzten Jahren hab ich ihn aber auch oft an Esche gehabt, auch an Platane schon mehrmals. Und heuer hatte ich auch einen Fund an Mehlbeere.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    der Stefan hat natürlich recht, nur von oben betrachtet käme zur wahrscheinlichen Trametes hirsuta auch Lenzites betulina in Betracht. Durch den sonnenexponierten Standort neben Schizophyllum wird das aber ziemlich sicher Trametes hirsuta sein. So frisches sonnenexponiertes Laubholz hat ganz spezielle Pilzgesellschaften. Pycnoporus cinnabarinus würd noch gut dazu passen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    das ist schon Ganoderma applanatum.

    Ich hab den schon öfter an Fichtenstümpfen gefunden. Schön sieht man im Durchschnitt auch die helle zimtfarbene Trama, speziell unter der Hutdeckschicht.

    Die ersten beiden Täublinge würd ich rein makroskopisch unter Berücksichtigung des moorigen Standortes erstmal mit R. claroflava und R. paludosa vergleichen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Sebastian,

    ich weiß nicht wie sie Sporen ausschaun müssten, aber ich würd das einfach für Pycnoporus cinnabarinus halten.

    Sonnenexponiert zusammen mit Trametes hirsuta an Laubholz. Ein Klassiker. Fehlt noch Schizophyllum commune.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    an den neuen Bildern ist keinerlei Netz am Stiel zu erkennen, auch im oberen Bereich nicht. Auch sonst passt alles für Hemileccinum impolitus. Die auffällig gehämmerte Huthaut von H. depilatus ist hier nicht zu erkennen.

    Beim Kleinen könnt ich mir mit den schön gelbgrünen Poren auch X. subtomentosus s.str. vorstellen. Leider ist das Badismycel nicht vorhanden. Ich finde aber selbst gerade im Laubwald oft Kollektionen, die ich mir nicht zuzuordnen trau.

    An liabn Gruaß,

    Werner