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letzter Beitrag von WolliPilz am

Diverse Pilze aus Brandenburg in den letzten Wochen - Lungenseitling? - Rotfußröhrling? - Bovist? etc.

  • Hallo,


    anbei zeige ich euch ein paar Pilze aus Brandenburg. Ich habe die Fotos gemacht, bevor ich mich entschlossen habe hier im Forum aktiv zu werden. Deshalb sind es teilweise nur wenige Fotos und wenig Angaben zu Größe, Habitat, Geruch etc.. Ich freue mich trotzdem über Vorschläge, um selbst weiter zu recherchieren :). Herzliche Grüße!


    1. Lungenseitlinge

    An einer umgefallenen Buche. Ich hatte bedenken, ob es sich um den Ohrförmigen Seitling handeln könnte. Vor Ort wusste ich noch nicht, dass dieser an Nadelholz wachsen würde. Besonders die Exemplare unten am Baumstamm, hatten einen wenig ausgeprägten Stiel und waren sehr weiß.


    2. Unbekannter Pilz - Schirmling?


    3. Unbekannte Pilze - Im Wald mitten auf dem Weg - Aus meiner Erinnerung war der Durchmesser des Hutes ca. 3cm


    4. Bovist ganz jung?


    5. Rotfüßröhrling ganz jung? Durchmesser Hut ca. 3-4cm. Mischwald mit Buchen und Nadlegehölz


    6. Unbekannter Pilz - Es hat bei der Aufnahme geregnet - ca. 3cm Hutdurchmesser


    7. Unbekannter Pilz - aus Erinnerung ca. 2cm Hutdurchmesser

  • Hi,


    1. Pleurotus sp. ob nun Auster oder Lunge, kann ich anhand des Bildes nicht beurteilen


    2. Neolentinus lepideus; ein Sägelättling ist das aber in jedem Fall


    3. ohne Detailbilder für mich nicht näher eingrenzbar


    4. Bovista sp. oder junge Amaniten oder, oder, oder...


    5. Xerocomus cf ferrugineus


    6. Psatharella candolleana


    7. Mycena sp.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hi.


    Haupterscheinungszeit von Pleurotus ostreatus (Austernseitling): Januar bis Dezember. :gzwinkern:

    Die Fruchtkörper hier mit den deutlichen Stielchen und scheinbar recht dünnfleischig dürften aber schon ganz gut zu Lungenseitlingen (Pleurotus pulmonarius) passen.

    Pilz 3 sieht tatsächlich makaber aus. Interessantes Ding, da habe ich keine Eingebung im Moment.

    Den Filzröhrling (5) würde ich als Falschen Rotfuß (Xerocomellus porosporus) einordnen: Diese markante "dreifarbigkeit" (zur Basis hin graubraun, dann rote Zone, darüber gelb) kenne ich in der Form nur von der Art.



    LG; Pablo.

  • Hallo Wolli,

    bei Nr. 4 wäre auch ein junger Fliegenpilz oder eine andere Amanita möglich. Junge Fliegenpilze können exakt so aussehen, eine Verwechslung mit einem Bovist hätte unter Umständen fatale Folgen.

    FG

    Oehrling

    PSVs dürfen weder über I-Net noch übers Telefon Pilze zum Essen freigeben - da musst du schon mit deinem Pilz zum lokalen PSV!

  • Danke für die Hinweise. Ich hab den Bovist/Fliegenpilz auch so stehen lassen und nicht etwa längs aufgeschnitten. Mir ist bewusst, dass die Amanita Arten jung so aussehen könnten. Jedenfalls hat mich Nr. 3 im Wald auch abgeschreckt, vielleicht weil er tödlich giftig ist :D.

  • Danke für die Hinweise. Ich hab den Bovist/Fliegenpilz auch so stehen lassen und nicht etwa längs aufgeschnitten. Mir ist bewusst, dass die Amanita Arten jung so aussehen könnten. Jedenfalls hat mich Nr. 3 im Wald auch abgeschreckt, vielleicht weil er tödlich giftig ist :D.

    ein Bestimmungsversuch mit Schnittbild ist aber vollkommen ungefährlich. Vom anfassen hat sich in Europa noch niemand mit einem Pilz vergiftet. Nachdem du das Pilzmesser auch abgewischt hättest, wäre auch die Gefahr einer Vergiftung über Pilzfragmente eliminiert gewesen...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Danke für die Hinweise. Ich hab den Bovist/Fliegenpilz auch so stehen lassen und nicht etwa längs aufgeschnitten. Mir ist bewusst, dass die Amanita Arten jung so aussehen könnten. Jedenfalls hat mich Nr. 3 im Wald auch abgeschreckt, vielleicht weil er tödlich giftig ist :D.

    ein Bestimmungsversuch mit Schnittbild ist aber vollkommen ungefährlich. Vom anfassen hat sich in Europa noch niemand mit einem Pilz vergiftet. Nachdem du das Pilzmesser auch abgewischt hättest, wäre auch die Gefahr einer Vergiftung über Pilzfragmente eliminiert gewesen...


    l.g.

    Stefan

    Absolut. Wollte ihn einfach noch wachsen lassen, weil er so klein war.

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