Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi wunjo,

    der "Ring" hängt am Hutrand.

    Zwischen Hutrand und Stiel ist beim jungen Fruchtkörper ein Häutchen, Teilvelum. Beim Aufschirmen des Hutes reißt es normalerweise am Hutrand ab und hängt dann am Stiel. Manchmal kann das Velum aber auch am Stiel abreißen, hängt als flüchtige Fetzen dann am Hutrand und gaukelt dann einen Pilz ohne Teilvelum vor.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasSi beli,

    stimmt, Nr. 2 schaut aus wie A. serpula = A. hoehnelii. Die wächst aber eigentlich auf dem Mycel bzw. Fk alter Inonotusarten, wie I. nodulosus auf Buche.

    Dein Täubling ist ein Milchling und zwar ein Pfeffermilchling. Mit dem gelb in der Hutmitte würd ich Lactifluus glaucescens vermuten.

    Der nächste ist schon ein Trichaptum. Ich wüsst ned was sonst. An Laubholz und mediterran kommt eigentlich nur T. biforme in Betracht.

    Dann kommt ein Steccherinum.

    Mit den kurzen Stacheln vllt einfach S. ochraceum?

    Zum Xerocomus und dem letzten resupinaten Porling sag ich nix.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    das ist schon ein ganz typischer T. rutilans.

    Die seltenen Arten sind alle schmächtiger, vom Habitus her wie T. decora und haben wie T. decora abstehende Schüppchen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Stuggi,

    das ist ein ganz typischer Rubroboletus rubrosanguineus, Weinroter Purpurröhrling.

    Rubroboletus legaliae ist eine Art thermophiler Laubwälder bzw. Parks.

    An liabn Gruaß,

    Werner


    Edit: Hat sich mit Andreas' Beitrag überschnitten

    Ich wollte wissen welchen Fk der rechten ( 2.) du umgedreht und fotografiert hast.

    Den rechten, oder?

    Du hast doch nur zwei Fk umgedreht fotografiert

    Einen der linken (1.) und einen der rechten(2.)

    An liabn Gruaß, Werner

    GriasDi Mischa,

    ist das jetzt der ganz rechte Fk?

    Das schaut jetzt stark nach Bjerkandera adusta aus. Für Cerrena müssten die Poren zerschlitzt sein und für Trametes hirsuta sind die Poren und auch Röhren zu dunkel.

    Ich glaub immer noch, dass der linke von Nr. 2 was anderes ist, nämlich T. hirsuta.

    Bei der Borstentramete glaub ich trotz der recht dunklen Trama an C. trogii. Bei F. gallica sollte die noch dunkler sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    das könnte mit dem knallig orangen Hut und relativ spärlich genatterten hellen Stiel auch A. subnudipes sein.

    pop77:

    Der Kaiserling hätte noch eine Teilhülle (Ring) und gelbe Farben an Stiel und Lamellen. Außerdem eine deutliche Knolle.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Ich denke aus denselben Gründen, die Pablo schon genannt hat, dass der borstige eher C. trogii ist. Die Tramafarbe ist zur Abgrenzung halt ganz wichtig.

    Ich denke aber, dass für das Porenbild der ganz rechte Fk umgedreht wurde. Wenn's so ist, kann das nicht auch C. trogii sein.

    Vom Porenbild und dem striegeligen Hut her könnt ich mir schon Cerrena unicolor vorstellen, auch wenn die Fk ein wenig dick dafür sind. Drei verschiedene Porlinge sind zwar a bissl viel, aber der mittlere schaut schon sehr nach Trametes hirsuta aus.

    So vom Foto und dann ohne alle wichtigen Merkmale dargestellt, sind so eigentlich leicht bestimmbare Porlinge doch nicht sicher bestimmbar.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Stefan,

    klar ist die Datenbank BRD Onlinekartierung noch aktiv. Ich kartier alle meine Funde so.

    Zum Jahreswechsel werden die neuen Daten dann automatisch an die Landeskoordinatoren der DGfM Kartierung weitergeleitet. In Bayern funktioniert das ganz gut. Ich hab aber vorhin grad gesehen, dass meine thüringischen Funde da noch nicht übernommen sind. Da muss ich mal nachforschen, wie das in den anderen Bundesländern funktioniert hat.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    Das hat sich ja rentiert.

    Die Stellaria ist S. aquatica, der Wasserdarm.

    Daran hab ich das Microbotryum auch oft.

    Das Crepidotus crocophyllum ist toll.

    Das haben wir letztes Jahr bei Bamberg

    auch erstmalig gehabt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Grüß euch,

    ist Laetiporus montana eine seltene Art? Falls ja, würde es sich eventuell lohnen den Fruchtkörper nochmals aufzusuchen und ein Exsikkat von der ÖMG bestimmen zu lassen. Der Fund ist auf ca. 900m (nicht 400) gemacht worden, und in der Steiermark, AT.

    LG Bernhard

    GriasDi Bernhard,

    wenn Du einen Bezug zur ÖMG, z.B. zur Irmgard oder zum Gernot, dann mach einen schonend getrockneten Beleg. Ich könnt mir schon vorstellen, dass da Interesse an einer Sequenzierung besteht.

    Ich hab übrigens noch nie einen Schwefelporling an Nadelholz gefunden, aber einmal an Eibe.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi andri,

    wenn Du in nächster Zeit nicht selbst welche findest, schreib mir eine PN. Ich werd die nächsten, die mir über den Weg laufen mitnehmen und trocknen. Ich wollte ohnehin mal welche sammeln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    ein typisches Merkmal für Clitocybe gibba, (ich weiß...die Gattung heißt jetzt anders) dem Ockerbraunen Trichterling, ist, dass der Stiel so hell wie die Lamellen gefärbt ist, und in der Hutmitte meist ein Buckel zu erfühlen ist. Wegen dem dunklen Stiel würd ich hier C. costata, den Kerbrandigen Trichterling, vermuten, dessen Hutrand nicht gekerbt sein muss.

    Ich weiß allerdings nicht was es da in der Fachliteratur noch ähnliches gibt.

    An liabn Gruaß,

    Werner