Beiträge von Werner Edelmann

    Ich wollte wissen welchen Fk der rechten ( 2.) du umgedreht und fotografiert hast.

    Den rechten, oder?

    Du hast doch nur zwei Fk umgedreht fotografiert

    Einen der linken (1.) und einen der rechten(2.)

    An liabn Gruaß, Werner

    GriasDi Mischa,

    ist das jetzt der ganz rechte Fk?

    Das schaut jetzt stark nach Bjerkandera adusta aus. Für Cerrena müssten die Poren zerschlitzt sein und für Trametes hirsuta sind die Poren und auch Röhren zu dunkel.

    Ich glaub immer noch, dass der linke von Nr. 2 was anderes ist, nämlich T. hirsuta.

    Bei der Borstentramete glaub ich trotz der recht dunklen Trama an C. trogii. Bei F. gallica sollte die noch dunkler sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    das könnte mit dem knallig orangen Hut und relativ spärlich genatterten hellen Stiel auch A. subnudipes sein.

    pop77:

    Der Kaiserling hätte noch eine Teilhülle (Ring) und gelbe Farben an Stiel und Lamellen. Außerdem eine deutliche Knolle.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Ich denke aus denselben Gründen, die Pablo schon genannt hat, dass der borstige eher C. trogii ist. Die Tramafarbe ist zur Abgrenzung halt ganz wichtig.

    Ich denke aber, dass für das Porenbild der ganz rechte Fk umgedreht wurde. Wenn's so ist, kann das nicht auch C. trogii sein.

    Vom Porenbild und dem striegeligen Hut her könnt ich mir schon Cerrena unicolor vorstellen, auch wenn die Fk ein wenig dick dafür sind. Drei verschiedene Porlinge sind zwar a bissl viel, aber der mittlere schaut schon sehr nach Trametes hirsuta aus.

    So vom Foto und dann ohne alle wichtigen Merkmale dargestellt, sind so eigentlich leicht bestimmbare Porlinge doch nicht sicher bestimmbar.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Stefan,

    klar ist die Datenbank BRD Onlinekartierung noch aktiv. Ich kartier alle meine Funde so.

    Zum Jahreswechsel werden die neuen Daten dann automatisch an die Landeskoordinatoren der DGfM Kartierung weitergeleitet. In Bayern funktioniert das ganz gut. Ich hab aber vorhin grad gesehen, dass meine thüringischen Funde da noch nicht übernommen sind. Da muss ich mal nachforschen, wie das in den anderen Bundesländern funktioniert hat.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    Das hat sich ja rentiert.

    Die Stellaria ist S. aquatica, der Wasserdarm.

    Daran hab ich das Microbotryum auch oft.

    Das Crepidotus crocophyllum ist toll.

    Das haben wir letztes Jahr bei Bamberg

    auch erstmalig gehabt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Grüß euch,

    ist Laetiporus montana eine seltene Art? Falls ja, würde es sich eventuell lohnen den Fruchtkörper nochmals aufzusuchen und ein Exsikkat von der ÖMG bestimmen zu lassen. Der Fund ist auf ca. 900m (nicht 400) gemacht worden, und in der Steiermark, AT.

    LG Bernhard

    GriasDi Bernhard,

    wenn Du einen Bezug zur ÖMG, z.B. zur Irmgard oder zum Gernot, dann mach einen schonend getrockneten Beleg. Ich könnt mir schon vorstellen, dass da Interesse an einer Sequenzierung besteht.

    Ich hab übrigens noch nie einen Schwefelporling an Nadelholz gefunden, aber einmal an Eibe.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi andri,

    wenn Du in nächster Zeit nicht selbst welche findest, schreib mir eine PN. Ich werd die nächsten, die mir über den Weg laufen mitnehmen und trocknen. Ich wollte ohnehin mal welche sammeln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    ein typisches Merkmal für Clitocybe gibba, (ich weiß...die Gattung heißt jetzt anders) dem Ockerbraunen Trichterling, ist, dass der Stiel so hell wie die Lamellen gefärbt ist, und in der Hutmitte meist ein Buckel zu erfühlen ist. Wegen dem dunklen Stiel würd ich hier C. costata, den Kerbrandigen Trichterling, vermuten, dessen Hutrand nicht gekerbt sein muss.

    Ich weiß allerdings nicht was es da in der Fachliteratur noch ähnliches gibt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    hier noch die Bilder dazu.

    Für Abortiporus biennis, Rötender Saftwirrling, ist eine solche Anamophe ja beschrieben und die Bildung von Chlamydosporen in der Trama bekannt. Dörfelt gibt das sogar als wichtiges diagnostisches Merkmal an. Diese Anamorphen Gebilde bilden dann im Inneren nur solche Chlamydosporen aus.

    Die Dinger wuchsen am Stammgrund einer gerade sterbenden Eberesche in einem Vorgarten.

    Ich hab die Entwicklung über Wochen verfolgt. Es wurden keine Hüte ausgebildet.





    Das hier war ein komischer Fund von Hapalopilus nidulans, dem Zimtfarbenen Weichporling, der ebenfalls keine hüte sondern nur so komische Gebilde ausbildete.

    Da hab ich aber in der Literatur noch nichts über ein bekanntes anamorphes Stadium gefunden.

    Evtl ist diese Wuchsform nur eine Laune der Natur.




    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi,

    zur Bestimmung von Röhrlingen und Boleten im Besonderen ist die Stielbekleidung ganz wichtig.

    Deshalb ist ein Foto auf dem man die Stieloberfläche ausmachen kann ganz wichtig. Sowohl der Wurzelnde Bitterröhrling als auch Anhängselröhrlinge ( die gesamte Gattung) haben ein deutliches erhabenes Netz auf dem Stiel. Bei deinem Fund scheint das, soweit ich das am Foto beurteilen kann, nicht der Fall zu sein. Da schaut es eher leicht schürfelig schuppig aus. Das deutet auf Hemileccinum hin. Da die Huthaut glatt und leicht bereift aussieht sollte das H. impoltus sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    wenn ich den so von oben seh, ist das erste was mir einfällt R. violeipes. Auf den Fotos wurde aber der Stiel komplett außen vor gelassen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    vllt ist es ja ein anamorphes ? Stadium eines Porlings, das nur so Knubbel bildet. Ich kenne das z.B von Abortiporus biennis und Hapalopilus nidulans. Vllt gibts sowas bei Inonotus auch.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    da geht's mir wie der Schupfnudel.

    Bin direkt a bissl geplättet von Deinen tollen Funden.:thumbup:

    Die Tricholoma schaut tatsächlich a bissl anders aus als das normale T. argyraceum/scalpturatum-Zeug was man sonst so findet.

    Schaust Dir die noch genau an, oder hast die auch stehen lassen?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Weiße Orchidee an deren Namen

    GriasDi Stefan,

    danke für den schönen Bericht.

    Ich liebe es auch bei z.B. "Tage der Artenvielfalt" Biologen aus anderen Gebieten über die Schulter zu schaun.

    Die weiße Orchidee schaut sehr nach dem Epipactis helleborine Aggregat aus, Breitblättrige Stendelwurz.

    Alibipilz diesmal wars mit der Bestimmung leicht, da schwärzend Hygrocybe conica

    Wenn der nicht geschwärzt hätte, hätte ich den für einen typischen H. persistens gehalten.

    eine violette Orchidee

    Das ist aber keine Orchidee.

    Das ist eine Betonie, Heilziest, Betonica officinalis.


    An liabn Gruaß,

    Werner