Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Jo,

    meine erste Idee wär Antrodiella hoehnelii. Die parasitiert aber auf Inonotusarten, hpts I. nodulosus, und ist entsprechend an Buche zu finden. Vllt parasitiert er auch auf I. radiatus und wächst dann auch an Erle?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfnudel,

    ich denke, dass Du mit Deinen Einschätzungen recht gut liegst.

    Der Rettichhelmling ist klar, beim Breitblattrübling würd ich die weiße Farbe nicht überbewerten und einfach als M. plathyphylla abhaken.

    M.haematopus und L. tigrinus sind auch klar.

    Bei der Ramaria würd ich bei den ersten beiden Bildern auch R. strikta vermuten , die auf Holz wächst. Beim letzten Bild könnt ich mir aber auch eine andere R. vorstellen, z.B. eine der Streuzersetzenden, wie R. eumorpha.

    Und den letzten halte ich auch für einen Würzigen Tellerling.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hey, nochmal - kein P.s. in der Nähe, war heut nochmal da. Auch leider keine weiteren FK.

    Also muß der wohl nicht zwangsläufig mit dem P.s. vorkommen. Auch keine Kiefern in weiterer Entfernung.

    LG Sandra

    GriasDi Sandra,

    ich denke, dass der schon auf Phaeolus spadiceus parasitiert. Der parasitiert natürlich auf dem Mycel. P. spadiceus kommt genauso häufig an anderen Nadelhölzern vor. Ich find ihn sogar meist an Lärche.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hat vielleicht jemand doch noch eine Idee zum Milchling (14)? Oder einen Literaturvorschlag?

    Die Farbgebung finde ich schon auffällig mit diesem schokobraunen Hut und orangebraunen Stiel..

    Griaß Ogni

    GriasDi Ogni,

    ich denke auch, dass das L. serifluus ist, wenn die Milch wirklich wässrig war. Der hängt halt dann an der kleinen Eiche. Heilmann /Clausen unterscheiden da noch L. serifluus und L. subumbonatus. Wonach L. subumbonatus die dunklere Variante sein soll. Demnach wär alles was ich bis jetzt fand L. subumbonatus. Wenn Kiefern dabei sind finde ich auf den Flugsanddünen bei Bamberg auch öfter mal L. hepaticus, der sehr ähblich ausschaun kann, aber weiße Milch hat. Ich erwähn es, weil ich bei meinem ersten Fund an L. subumbonatus dachte, aber keine Eiche fand.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kersten,

    R. mustelina hat, wie schon genannt einen auffällig hohlgekammerten Stiel ( ähnlich dem Hasenröhrling), hat nie rötliche Töne, ist sehr festfleischig und im Gegensatz zu R. integra ist der ganze Fruchtkörper ( Stiel, Lamellen, Hut) zwar unterschiedlich intensiv, aber gleich gefärbt. Die Hutfarbe von braunen R. integra kann der des Wieseltäublings ähneln, der weiße Stiel kontrastiert aber sehr stark zu den reif wildlederfarbenen Lamellen und dem Hut.

    R. mustelina kann man mit etwas Erfahrung makroskopisch leicht bestimmen, wenn man auch auf das Habitat achtet. ( Saurer Boden, vorwiegend montan) R. integra ist von mir makroskopisch z.B. von der sehr ähnlichen scharfen R. firmula eigentlich ohne Geschmacksprobe nicht zu trennen.

    Der braune Ledertäubling ist aber auf Kalkböden zuhause.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Es wuchs auf dem Waldboden, also nicht auf Holz

    GriasDi,

    der wächst schon auf Holz.

    Wie andere Schwächeparasiten auch (z.B. Bondarzewia, Sparassis, Inonotus tomentosus) wächst auch Phaeolus spadiceus oft auf den Wurzelausläufern, und deshalb scheinbar auf dem Waldboden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    das ist der Wabenporling, Polyporus mori.

    Der heißt jetzt anders, den neuen Namen hab ich grad ned im Kopf.

    Der Löwengelbe Stielporling, P. varius/leptocephalus ist viel festfleischiger, hat viel engere rundliche Poren und eine schwarze Stielbasis. Oft findet man ihn an dünnen Buchenästen, wo er kaum 2cm erreicht. An Stämmen oder dicken Ästen kann er aber auch licker 10cm erreichen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hi.


    Ja, das ist wie zu erwarten war ein giftiger Krempling. Gutes Beispiel warum es keine Verzehrfreigaben online gibt. ;)


    LG.

    Ganz genau Schupfnudel,

    und wieder ein gutes Beispiel für "keine Kinder, keine Leichen".

    Es geht so schnell, dass man bei so jungen Fruchtkörpern mal was falsches dabei hat.

    Die Schwammerl müssen einfach so weit entwickelt sein, dass alle bestimmungsrelevanten Merkmale erkennbar sind.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    stimmt, das ist ein Synonym zu C. aurora, das ich nicht gern verwende, weil die gelbstielige bzw. gelbe Varietät vom Trompetenpfifferling auch C. (tubaeformis var) lutescens bezeichnet wird/wurde. Mit C. aurora ist klar was gemeint ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    um das Wirrwarr der Deutschen Namen des Pilzes zu entwirren, sollte man ihn einfach auch beim botanischen Namen nennen. Craterellus (früher Cantarellus) aurora.


    Ich denke nämlich, dass hier mit "Gelbe Kraterelle" und "Goldstieliger Leistling" das gleiche gemeint ist.

    Wichtig ist, neben der freudigen Farbe von Stiel und Hymenium, dass die Leisten nur angedeutet sind, während sie beim Trompetenpfifferling deutlich ausgeprägt sind.

    Es gibt auch eine Gelbstielige Varietät und auch eine komplett gelbe Form vom Trompetenpfifferling, die dann auch gern als Gelbstieliger Leistling bezeichnet werden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    was zur Bestimmung vor Ort beachtet hätte werden sollen wurde ja schon genannt.

    Ich würde vom Bild her die genannten "rotbraunen" Arten ausschließen wollen. Ich denke auch, dass da eig. nur L. mitissimus in Betracht kommt. Vllt noch L. fulvissimus, der aber grundsätzlich in eine andere Gewichtsklasse gehört.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi shanks,

    ich denke, dass Du mit C. laniger richtig liegst. Auffällig ist neben dem Habitus und den rötlichen Lamellen auch das stark ausgeprägte weiße Velum. Es gibt noch den sehr ähnlichen C. solis-occasus, bei dem das Velum oft einen leichten Lilatouch hat.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo Werner, ach wie schön solchen Begrüßungen sind. Danke für den Tipp. Mal sehen, ob ich ausreichend Edelreizker finde. Hier gibt es eher den Fichtenreizker. Keine Ahnung, ob man den solo auch so essen kann bei maximalem Geschmack. Probieren werde ich es einmal mit kleinen, festen Exemplaren.
    Bei uns geht die Pilzsaison erst ganz saghaft los. Es hat hier in Sachsen/Großraum Dresden wochenlang nicht wirklich geregnet. Dazu eine Affenhitze. Die Wälder leiden so vor sich hin. Es ist ein Jammer, ich leide mit. Liebe Grüße, engelchen

    Fichtenreizker sind halt dünnfleischiger. Mir schmecken die aber auch.

    An liabn Gruaß,

    Werner