GriasDi Andri,
das sind junge Schafporlinge.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Andri,
das sind junge Schafporlinge.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Schupfnudel,
die brauchst ned aussporen lassen.
Ganz typische Würzige Tellerlinge!
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Oehrling,
ich kenn T. viridilutescens vom Zillertal genau so wie Du ihn gerade beschrieben hast und auch T. fucatum aus den Kalkalpen kenn ich. Du hast vollkommen recht. Dein Fund ist typisch für T. fucatum. Den hatte ich nur nicht aufm Schirm.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Carina,
schöner Bericht. Das war sicher ein tolles Habitat in dem ihr da unterwegs gewesen seid.
Der Reizker schaut interessant aus.
Könnte evtl auch L. quieticolor sein.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Oehrling,
besten Dank für die Präsentation dieser außergewöhnlichen Funde.
Ich hatte den Ritterling übrigens auch falsch. Ich hatte T. viridilutescens getippt.
Den S. fennicus würd ich auch gern mal finden.
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenHallo,
Oh mein Gott , was habe ich hier losgetreten.
Ich wollte doch nur fragen , ob die gefundenen A.phalloides (unzweifelhaft) mit rein weißer Hutfarbe
eventuell als Var. alba eingeordnet werden können.
Nach Stöbern in meiner diversen Literatur und im Netz musste ich tatsächlich feststellen ,
dass es in dieser Gruppe diverse Ungereimtheiten und gegenläufige Meinungen/Ansichten gibt.
Friede auf Erden......
Grüße
Norbert
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Alles anzeigenHallo zusammen
Hier ist es im Moment entsetzlich trocken. Alpin ist einiges los, in den Wäldern aber nur wenig.
Gestern Mittag bin ich deshalb an eine offene Wasserleitung (Suone) gegangen, die freundlicherweise von unseren Vorfahren mehrere Kilometer durch den montanen Fichtenwald gebaut wurde.
Zum Glück sind die meisten Suonen bis heute in Betrieb, für Landwirtschaft und Tourismus. Die Pilze und ich profitieren nebenbei auch davon.
Ein paar Pilze gab es dann doch:
6) Bonomyces arnoldii
Hier bin ich mir ziemlich sicher, eine Art gefunden zu haben die lange als Synonym von Bonomyces (Clitocybe) sinopica galt.
Boudier hat sie Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieben, später haben Harmaja und andere sie zu Clitocybe sinopica gestellt.
Auch Ludwig 2011 folgt dieser Auffassung. Clémençon in seinem Clitocybe-Kompendium hingegen nicht.
2018 kamen dann die Sequenzierer (hier), und stellten fest dass arnoldii tatsächlich eine eigene Art ist.
Nach Abgleich meines Fundes mit der Original-Beschreibung von Boudier und der genannten Arbeit von Alvarado, Moreau et al. passt eigentlich alles zusammen.
GriasDi,
das ist sehr interessant. Ich hab nicht gewusst, dass es da eine Schwesterart gibt.
Das Schuppige ist aber auch deutlich.
Riecht der auch so stark nach Mehl?
An liabn Gruaß,
Werner
2) Leucopaxillus gentianeus
Anderswo ist der angeblich selten.
GriasDi,
ja, das kann man so sagen.
Hier im Münchner Umland z.B.
L. gentianeus ist mir noch nicht untergekommen, wir hatten ihn auch noch nicht auf unserer Ausstellung.
Ich hab schon viele Pilzarten gesehen, den aber noch nicht.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Benjamin,
der dritte Pilz sieht sehr nach Lepiota alba / erminea aus.
An liabn Gruaß,
Werner
Hallo Karolin,
hier kommt von mir ein klares Nein, auch wenn der früher einmal als Birkenreizker bezeichnet wurde. Dein Fund höhrt auf den Namen Birkenmilchling. Reizker haben alle roten Milchsaft mit Ausnahme des Indigo-Reizkers (Lactarius indigo), dessen Milch blau ist.
VG Jörg
Servus beinand',
ich bin auch dafür, dass man den deutschen Begriff "Reizker" nur für die orangemilchenden essbaren Arten verwenden sollte. Dadurch wird dieses Merkmal hervorgehoben und Verwechslungen mit irgendwie orangerötlichen Milchlingen mit weißer Milch vermieden. L. torminosus sollte deshalb Birkenmilchling und nicht -reizker genannt werden und auch andere wie der " Bruchreizker - L. helvus" oder der "Blaureizker - L. trivialis" sollten mit anderen deutschen Namen versehen werden.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
der M. "cohaerens" ist bestimmt ein "torquescens". Das durchscheinend Geriefte, der weite Lamellenabstand, die ungefärbten Lamellenschneiden und auch der Stiel ist nicht wirklich glatt...
Der Chroogomphus ist C. helveticus. Der hat einen filzigen Hut und verfärbt rel schnell auf Berührung rosaviolettlich.
C. helveticus ist auch ein Fichtenbegleiter (obligat?) und C. rutilus wohl ein strikter Kiefernbegleiter.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Karl,
wieder tolle Bilder von tollen Schwammerln.
Erlaube mir bitte zwei Anmerkungen zu den Bestimmungen.
Die weißen Stinker im Eichen-Hainbuchenwald ohne Grautöne in der Mitte würd ich für T. album halten. T. lascivum hat's bei uns in den Buchenwäldern auf den Jungmoränen und die bekommen immer so einen Grautouch hutmittig.
Und den Trockenen Schneckling solltest Du wenn bei Eiche gewachsen auch mit H. penarioides vergleichen. Den hab ich in meinem Hotspot gehabt mit Hüten bis 15cm und deutlichem Geruch nach Maracuja.
H. penarius fehlt der Geruch und ist viel schmächtiger.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Matthias,
ja, stimmt, kann sehr gut ein Krönchenträuschling sein.
Den Krönchenkranz haben aber mehrere Strophariaarten
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Harald,
das ist interessant. Wusste ich nicht.
Das wundert mich aber nicht, wir finden bei uns im Voralpenland öfter mal Körnchenröhrling, die sicher an Fichte dran sind.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Horst,
trotzdem hängen die an der "Minikiefer" dran. Für die kiefernbegleitenden Schmierröhrlinge ist bekannt, dass schon mit den Sämlingen Mykorrhizen gebildet werden.
Dein Fund sollte der "Ringlose Butterpilz", "Suillus fluryi" sein, auch wenn auf den Bildern kein rosa Basismyzel erkennbar ist.
Die dunklen eingewachsen faserigen Hüte und das fehlende Teilvelum lassen keine andere Bestimmung zu.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
das Spp und auch die tiefsitzende oberseits geriefte Ringzone deutet in der Tat auf die Gattungen Stropharia, Leratiomyces, Psilocybe.
Obwohl ich da eine Psilocybe ausschöießen würde.
An liabn Gruaß,
Werner
Hallo
Phalloides var alba wegen Genatternten Stiel kommt in frage nicht .Normale A. phalloides ganz weiß ( auch mein Bildschirm ist ganz weiß ) ist bis heute noch nicht aufgetauchten . A. virosa gibt mit so Genatterte Stiel überall . Das ist mein Argument .
LG beli !
GriasDi beli,
Amanita virosa heißt aber nicht ohne Grund "Kegelhütiger Knollenblätterpilz". So regelmäßig geformte Hüte hat der nicht. Außerdem ist bei A. virosa eigentlich immer der obere Scheidenrand nah am Stiel anliegend.
Ich denke auch, dass das eine helle Form von A. phalloides ist.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ist ja cool!
Von dem Röhrling hatte ich noch nicht mal was gehört!
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Jo,
die Citrinella ist doch, so wie ich das im Kopf hab, eine kleine resupinate Art, die auf alten Fomitopsis pinicola Fruchtkörpern, und meist im morschen Holz auf dem Mycel parasitiert. Eine Art, die in naturnahen Wäldern mit entsprechend dickem Fichtentotholz vorkommt. Ich weiß noch, wie sich der Christoph (Tricholomopis) gefreut hat, als er im Nationalpark Bayr Wald gefunden wurde.
Aber, ich bin mir nicht sicher mit A. hoehnelii. Ich kenn halt keinen anderen hutbildenden Porling mit so gelben Zuwachskanten. Deshalb war das meine erste Idee.
Schau ma moi was der Pablo oder der Frsnk sagt.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich halte das auch ganz klar für einen Weichritterling. Auch der längsfaserige Stiel mit dem braun gefärbten Fleisch ist ganz typisch.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Jo,
meine erste Idee wär Antrodiella hoehnelii. Die parasitiert aber auf Inonotusarten, hpts I. nodulosus, und ist entsprechend an Buche zu finden. Vllt parasitiert er auch auf I. radiatus und wächst dann auch an Erle?
An liabn Gruaß,
Werner
Servus,
das ist einer der Filzröhrlinge. Ich denke an die Gattungen Hortiboletus und Xerocomellus. Nicht nur die Farben, auch der Habitus passt nicht zu Hemileccinum.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Schupfnudel,
ich denke, dass Du mit Deinen Einschätzungen recht gut liegst.
Der Rettichhelmling ist klar, beim Breitblattrübling würd ich die weiße Farbe nicht überbewerten und einfach als M. plathyphylla abhaken.
M.haematopus und L. tigrinus sind auch klar.
Bei der Ramaria würd ich bei den ersten beiden Bildern auch R. strikta vermuten , die auf Holz wächst. Beim letzten Bild könnt ich mir aber auch eine andere R. vorstellen, z.B. eine der Streuzersetzenden, wie R. eumorpha.
Und den letzten halte ich auch für einen Würzigen Tellerling.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Axel,
Wow...der Rhodotus.
Glückwunsch zu dem krassen Fund!
An liabn Gruaß,
Werner
Hey, nochmal - kein P.s. in der Nähe, war heut nochmal da. Auch leider keine weiteren FK.
Also muß der wohl nicht zwangsläufig mit dem P.s. vorkommen. Auch keine Kiefern in weiterer Entfernung.
LG Sandra
GriasDi Sandra,
ich denke, dass der schon auf Phaeolus spadiceus parasitiert. Der parasitiert natürlich auf dem Mycel. P. spadiceus kommt genauso häufig an anderen Nadelhölzern vor. Ich find ihn sogar meist an Lärche.
An liabn Gruaß,
Werner
