Beiträge von Werner Edelmann

    Servus,

    Zum dritten Schwammerl fällt euch nichts ein ?

    Grüße

    Felli

    GriasDi Bernd,

    mit diesen grauen Lamellen und der Größe könnt ich mir alte durchwässerte Graublättrige Trichterlinge, Clitocybe inornata, vorstellen. Am Lamellenansatz darfst Dich ned stören. Der ist normal so. Ich hab die jetzt schon paar mal ghabt. Die Art ist gut an den großen boletoiden Sporen festzumachen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    auch wenn er schon braun verfärbt ist, ist das, wie Nosozia schon geschrieben und auch begründet hat, L. perlatum.

    Bei den von Stefan erwähnten L. umbrinum und foetidum bestehen die Stacheln aus mehreren zusammengeneigten Elementen. Hier scheinen die Hauptstacheln pyramidenartig aus einem Teil zu bestehen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich bin da ganz bei Beli.

    Die streifigen zugespitzten Stiele passen gar nicht zu Leucopaxillus compactus.

    Zu R. maculata passen sie aber sehr gut, wie auch die engstehenden Lamellen (ob sie auch gesägt sind, sieht man leider ned gscheid) und das Gefleckte. Mir fehlen etwas die Rosatöne im Gefleckten, das könnte aber auf die Jahreszeit und das Kunstlicht zurückzuführen sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ayse,

    ja, typische Perlpilze und Narzissengelbe Wulstlinge.

    Wenn die Temperaturen passen, kann im November in unseren Breiten wohl so ziemlich jeder Pilz Fruchtkörper bilden, außer vllt spezielle Frühjahrspilze wie Morcheln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi gustavson,

    ich würd Pleurotus dryinus, den Berindeten Seitling, vermuten. Ich meine am Hutrand und am Stiel Velumreste zu erkennen. Auch die Huthaut schaut nicht glatt aus.

    Das ist aber natürlich schon ein alter Schlappen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thorben,


    die Huthauthyphen sind zwar stark inkrustiert, wie es im Ludwig erwähnt ist, das mikroskopische Hauptunterscheidungsmerkmal ist aber wohl die Weite der Hyphen. (4-12µm bei G. penetrans, bis 23µm bei G. sapineus). Makroskopisch ist die dunklere Hutfarbe und filzig, faserschuppige Beschaffenheit der Huthaut entscheidend für G. sapineus.

    Anbei Bilder meines Fundes, den ich als G. sapineus benamst hab.

    Der wuchs auch als Einzelfruchtkörper Wochen bevor die G. penetrans flächendeckend auftraten.

    Makroskopisch sieht Dein Fund mit der glatten Huthaut wie ein typischer G. penetrans aus.







    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Beli,

    der G. acervatus ist mit dem bereiften Stiel und den engen Lamellen bestimmt ein (nasser) "confluens".

    Der L. camphoratus gefällt mir ned so recht. Der ist gerade von unten irgendwie zu hell.

    Hat der Geruch denn gepasst?

    Hab aber keinen Vorschlag parat.

    Der erste Helmling könnte M. zephirus sein und die "Simocybe" evtl eine Tephrocybe.

    Beim Phlegmacium würd ich auch an C. anserinus denken.

    Schöne Fotos, vor allem die Trametopsis cervina is toll.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Raphael,

    neben der pleurotoiden relativ kleinen C. hobsonii gibt's ja noch C. rhodophyllus, die deutlich größere Fk haben soll. Im Gröger wird die Art unter C. hobsonii nur erwähnt, in der FN aber eben durch die Fruchtkörpergröße und den deutlich rosa Lamellen unterschieden, wie ich des im Kopf hab. Ich hab vom letzten Jahr auch so eine Aufsammlung eines weißen nach Mehl riechenden auffallend rosablättrigen stiellosen Pilzchens mit rosa Spp an Salweide, dem ich den Arbeitsnamen C. rhodophyllus gegeben hab.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Aber der Sporenstaub schaut schon ziemlich rosa aus. ( 2. Fk von links).

    Auch die Lamellen selbst haben doch einen Rosastich, den ein Crepidotus als Braunsporer nicht haben sollte, oder?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thiemo,

    so wie ich das verstanden habe, ist M. konradii und M. rhodosperma nicht das Gleiche. Sie gehören sogar in verschiedene Gruppen. Man unterscheidet die Gruppe um M. procera mit doppelem komplexen Ring, wobei der obere Bereich aus dem Teilvelum und der untere Teil vom Gesamtvelum herrührt. Beide sollten in etwa gleich groß sein, sodass eine Art Laufrille entsteht. Hierzu gehört M. rhodosperma. Die andere Gruppe ist die Mastoideagruppe mit "einfachem" Ring zu der auch M. konradii gehört. Hier ist der untere Ringteil viel kürzer als der obere, wodurch der obere Teil meist nach unten hängt. Das Ganze sieht dann einfach und dünn aus. Es ist keine Laufrille zu sehen.

    Bei Deinem Fund sieht man deutlich, dass der untere Ringteil viel kürzer als der obere ist, man kann die Abrisskante schön sehen. Der Ring ist also "einfach" und Dein Fund sollte demnach hierher gehören.

    Ich denke, dass das der echte M. konradii sein sollte.

    An liabn Gruaß,

    Werner


    Edit:

    Nein, anders rum ist es richtig: Beim einfachen Ring ist der untere dunkle Ringteil deutlich größer als der obere helle Teil, was hier auch der Fall zu sein scheint. Oder?:/

    GriasDi Jo,

    gerade hab ich auf Deinem Foto entdeckt, dass es sich um einen Braunsporer handeln muss. (Siehe den Belag auf dem Gundermannblatt). Damit scheidet Heterobasidion aus. Du hast wahrscheinlich eine Ganoderma fotografiert.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Frank,

    die drei "Elfenbeinschnecklinge" H. eburneus, discoxanthus und cossus riechen deutlich nach Weidenbohrerraupe (Cossus).

    Klar, dass niemand weiß wie Weidenbohrerraupe riecht. Is aber egal, wenn man sich den Geruch verinnerlicht. Bei Buchen, wenn eine Eichenmykorrhiza auszuschließen ist, bleibt nur H. eburneus und H. discoxanthus, die mit der KOH-Reaktion oder nach dem Trocknen leicht auseinanderzuhalten sind, weil H. cossus mir Eichen assoziiert ist. H. eburneus hat am Hut oder in den Lamellen fast keine Reaktion, H. discoxanthus wird schnell gelblichbraun, dann schwärzlich. Im Exsikkat bleiben die Lamellen von H. eburneus hell, bei H. discoxanthus werden sie schwarz.

    Die Unterscheudung von H. eburneus zu H. cossus ist im geeigneten Mischwald mit Buche und Eiche, aber auch nur dann, schwierig.

    An liabn Gruaß,

    Werner