Beiträge von Werner Edelmann

    Servus beinand',

    ich denke, dass zumindest bei der ersten Kollektion allein wegen der engstehenden Lamellen und dem abgesetzten Hutrand nur T. stiparophyllum infrage kommt.

    Der zweite Fund schaut schon ganz anders aus. Da bin ich dann bei T. album / lascivum, wobei farblich T. album für mich wahrscheinlicher ist.

    Wenn, wie in so einem Mischwald, die Ökologie bzw der Mykorrhizapartner als zusätzliches Unterscheidungsmerkmal nicht hersnzuziehen ist, ist's echt schwer...

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Nobi,

    beinahe wär mir Dein wunderbarer Beitrag durch die Lappen gegangen.

    Den Herbst, den Wald und unsere geliebten Schwammerl bildlich und textlich perfekt in Szene gesetzt.

    Ich hab's genossen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Beli,

    Nr.1 kann gut S. bourdotii sein. Da bei Dir gibt's aber auch noch diesen S. robustius.

    Wird ohne Mikroskop nicht zu bestimmen sein.

    Ich seh bei Nr. 2 keine Stacheln sondern Poren. Ich würd da Gloeoporus dichrous vermuten. Eiche passt da gut dazu.

    Nr.3 ist wohl dasselbe.

    Ist Nr.4 nicht einfach Stereum hirsutum?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich würd das eher für einen normalen Sparrigen Schüppling, Pholiota squarrosa halten.

    P. squarrosoides ist eine seltene Art an totem Laubholz urwaldartiger Wälder, wobei das Wachstum am Stammgrund vitaler Bäume für P. squarrosa typisch ist.

    Für die Abgrenzung ist der Geruch wichtig.

    P. squarrosoides riecht fruchtartig, wogegen P. squarrosa nach Rettich riecht. Der Hut von P. squarrosa ist niemals schmierig oder schleimig, wogegen die Huthaut und Schüppchen von P. squarrosoides feucht deutlich schmierig werden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    L. variicolor ist allein anhand der braunen Hutfarbe schon auszuschließen. Der zeichnet sich eben dadurch aus, dass sich die Hutfarben in Grau- und Schwarztönen, ohne braun bewegen.

    Was spricht denn gegen den am naheliegendsten normalen Birkenpilz L. scabrum?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi,

    ich denke, wie Stefan, dass das ein dunkelhütiger Schwefelritterling, das was man mal als Tricholoma bufonium abgegrenzt hat, ist.

    Die Lamellen Deines Fundes sind nicht herablaufend, sondern leicht ausgebuchtet.

    Der Leuchtgasgeruch ist evtl nicht von jedem gut nachvollziehbar, hat aber mit Rettich ned viel gemein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich denke auch, dass Nr.1 einer der weißen Stinkritterlinge ist. Ohne Buche mit wahrscheinlicher Eichenverbindung aber eher T. album. Mir fehlt da auch die "gräuliche Scheibe" für T. lascivum. Bei meinem T. sulphurescens-Fund heuer war die Gelbverfärbung vergleichbar mit dem Gilben beim Karbolchampignon.

    Nr. 2 sollte eine Dermocybe sein. Mit so knallig orangen Lamellen würd ich an C. cinnamomeus denken. Vllt waren da auch ein paar Fichten dabei?

    Und bei 3 könnt ich mir auch gut eine satt violette Form von L. sordida vorstellen. So schmächtiges Wachstum zusammen mit undeutlichem Geruch ist immer ein gutes Indiz, auch wenn der Hut scheinbar ungerieft ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    zu Nr.1 sag ich nix.

    Bei Nr.2 könnt ich mir den Laubwalddoppelgänger von C. varius, nämlich C. variiformis vorstellen, wenn da eine Fichte auszuschließen ist.

    Den C. elegantior Nr.3 seh ich mit der rosa Verfärbung in der Stielbasis auch so.

    Zumindest beim zweiten C. anserinus Nr.5 kannst das cf glaub ich weglassen.

    Der C. triumphans bei Birke is klar, der C. venetus und C. trivialis auch, obwohl da grad mehrere Arten draus gemacht wurden.

    Bei C. delibutus ohne gscheid violette Lamellen bin ich immer unsicher. Da gibt's noch diesen C. illibatus und vllt noch andere?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi lubeca,

    die schwärzlichen Reste am Hutrand sind im Velum verhangenes Sporenpulver. Man sieht deutlich, dass es schwarz ist, weswegen es keine Hebeloma oder ein anderer Braunsporer sein kann. Da bleibt nur Hypholoma oder Psathyrella. Mit den Farben würd ich mich auf H. capnoides, den Rauchblättrigen Schwefelkopf festlegen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hi.


    Der erste ist der grünblättrige Schwefelkopf. Beim zweiten bin ich bei Norbert. Bei beiden hätte ein Sporenabwurf deine Ideen entkräftet.


    LG.

    GriasDi Rumpel,

    Schupfnudel hat natürlich recht. Blätterpilze bestimmen zu wollen ohne die Sporenpulverfarben zu beachten geht nicht.

    In vielen Fällen kannst Du dich auch einfacher an die Sppfarbe herantasten. Hier z.B. kannst Du bei den Schwefelköpfen am Hutrand an den Velumfasern oder in den Lamellen das schwarzviolette Spp feststellen, auch ohne Abwurf.

    Wenn, wie bei den Hallimaschen die Lamellenflächen bei reifen Fruchtkörpern immer noch sehr hell sind, kann der kein dunkles Spp haben. Gerade bei büschelig wachsenden Pilzen, wie den Schwefelköpfen oder Hallimaschen, schaust Dir einfach die von anderen sporulierenden Hüten überdeckten Hutoberseiten an, die schon vom Spp des darüberliegenden beaufschlagt sind.

    Ohne Sppfarbe geht's nicht, Rumpel!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ogni,

    ich stimme mit Deinen Bestimmungen überein. Bei der Lepiota trau ich mich michts sagen die ist wohl mikroskopierpflichtig. Evtl kann den ein Spezialist auch makroskopisch schon eingrenzen.

    Bei der Größe wird der Körnchenschirmling wohl schon C. terrei sein. Zur sicheren Abgrenzung zu C. granulosum würd ich aber die Brennhaarzystiden checken.

    Die Ph. astragalina und I. benzoinum sind sehr typisch.

    An liabn Gruaß,

    Werner