Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Stefan,

    so einfach ist es leider nicht.

    Es gibt noch eine Psathyrella pygmaea, die dem Gesäten Tintling sehr ähnlich ist.

    Die Unterschiede sind nicht groß, wie z.B.

    weiter aufschirmende Hüte und enger stehende Lamellen.

    Der Gesägte Tintling hat aber Pileozystiden, die bei frischen Fk den Hut mit guter Lupe als kurz behaart erkennen lassen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfnudel,


    die Ackerlinge schaun mit den im Verhältnis zur Hutgröße langen Stielen schon sehr nach dem typischen A. pediades Aggregat aus.

    A. vervacti kenn ich mit deutlich kräftigeren auch im höheren Gras im Verhältnis zum Hut kürzeren Stielen.

    Der ganze Habitus ist anders.

    Auch sind die Hüte nicht so glänzend und irgendwie freudiger.

    Hier ein paar Bilder aus einer Wohnanlage auf Kulturrasen. Die Fruchtkörper kommen regelmäßig jedes Jahr.






    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Phaeotremella fimbriata soll aber an Betulaceae ( besonders Alnus) vorkommen und da (nur?) auf S. rugosum parasitierend.

    Ich glaub, dass mit dem Schwärzen der Fk ein Schwärzen beim Eintrocknen gemeint ist.

    Ph. frondosae auf, wie hier, Stereum hirsutum parasitierend passt besser.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thomas,

    in Auwäldern werden gern Pappeln ( Schwarz- oder Hybridpappeln) oder Silberweiden so stark, wie auf Deinem Bild der Schwefelporlingsstamm. Auf Deinen Bildern sind viele dazu passende Pappelblätter zu sehen.

    Ich denke, dass Du mit Maiporling richtig liegst.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    letztes Jahr noch vergeblich danach gesucht, konnte ich ihn gestern gar nicht übersehen.

    Urocystis colchici, der Herbstzeitlosen-Blasenbrand.


    Die Brandlager sind längsstreifg hauptsächlich zu den Blattspitzen hin im Gewebe eingebettet und schimmern gräulich durch.



    Im Alter reissen die Lager dann auf und zeigen das purpurschwarze Sporenpulver.






    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich freu mich in dem Kontext genannt zu werden, bin aber kein Spezialist oder gar Experte für irgendeine Gattung oder Pilzgruppe. Es ist nicht so, dass ich gar ned mikroskopier, aber halt noch viel zu wenig. Ich hab schon viel gefunden und gesehen, bin noch immer ganz breit gefächert an vielem Pilzigem interessiert und hab mich in viele Gruppen so weit eingearbeitet, wie's makroskopisch halt geht. Entsprechend hab ich bisher Gattungen, bei denen man ohne Mikroskopie gar ned anfangen braucht, wie Psathyrellen, Conocyben, Telamonien, Entolomen oder kleine Ascomyceten bis auf makroskopisch auffällige Arten wenig beachtet, obwohl ich mittlerweile gar ned wenige dokumentierte Aufsammlungen belegt hab, die einen Arbeitsnamen haben und "nur noch" auf die Mikroskopie warten.

    Besonders interessieren mich Milchlinge, Röhrlinge ganz allgemein, Porlinge und anderes an Holz ganz unspezifisch, Phlegmacien, Ritterlinge und auch andere Weißsporer und seit drei Jahren auch Phytoparasitische Pilze.

    Wie gesagt sehr weit gestreut.

    Ich les zwar eh immer mit und geb meinen Senf schon dazu, wenn mir danach ist, bin aber auch gern bereit auf eine direkte Anfrage zu helfen soweit es mir nöglich ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Für den Waben-Porling hat der zu kleine Poren.

    GriasDi Ulla,

    den Einwand kann ich gut nachvollziehen.

    Sie sind tatsächlich noch rel. klein.

    Ich denke aber, dass es sich hier um noch sehr junge Fk handelt, bei denen das Hymenophor noch nicht gut ausgebildet ist. Die fast orange Hutfarbe spricht mE. auch deutlich für den Wabenporling.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Thomas,

    mit Kastanienbrauner Porling und Wabenporling liegst Du richtig.

    Beide sehr typisch.

    Der Maiporling hätte eher eine faserige nicht so glänzende Huthaut, die auch nicht kastanienbraun ist. Auch die schwarze Stielbasis fehlt beim Maiporling.

    Auffallend kleine zentral gestielte trichterförmige Fk sind mit Polyporus tubaeformis zu vergleichen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    auf der Suche nach dem Falschen Mehltau und Rost am Milzkraut, die ich übrigens beide nicht fand, fielen diese weißen Flecken auf, die sich als Entyloma chrysosplenii, dem Milzkraut-Fleckenbrand entpuppten.



    Der Befall ist gar nicht leicht zu erkennen. An der Blattoberseite sind nur leicht gelbe Flecken zu sehen.



    An der Blattunterseite sind die auffälligen weißen Flecken in denen die Sporenmasse eingeschlossen ist.




    Die Flecken verfärben sich später gelblich, bräunlich



    In Durchsicht gegen das Licht gehalten erscheinen die Flecken dunkel.



    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Helge,

    deine UV-Licht-Aufnahme ist toll!

    Zur belastbaren Bestimmung reichen Deine Angaben aber nicht aus. Wichtig wären neben der Mikroskopie zumindest Angaben zu Geruch und etwaig gefärbten Lamellenschneiden.

    Nur vom Foto her spricht nicht viel gegen Mycena rubromarginata. Ist so aber mehr

    "Lustiges Pilzeraten".

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    die Vuilleminia an Hasel muss nicht immer V. coryli sein. Ist mikroskopierpflichtig.

    Nr. 5 schsut nach Merismodes anomalus agg. aus.

    Der Pyreno danach ist die an Hasel sehr häufige Hypoxylon fuscum, die auch an Erle und Hainbuche zu finden ist. Zumindest Funde an Erle sind mit dem makroskopisch identischen H. fuscoides abzugleichen.

    Mreul hat die Tage ein tolles Porträt davon verfasst.

    Nr. 8 würd ich auch für Dichomitus campestris halten.

    Wenn Nr. 10 auch an Hasel war würd ich so aus der Ferne auch H. fuscum vermuten. Auf nacktem Holz bildet die Art im Gegensatz zu den isolierten Stromata auf Rinde auch so flächige Fk.

    An liabn Gruaß,

    Werner