Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Stefan,


    im Buchenwald sollte es eben gerade nicht T. album, sondern T. lascivum sein.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    ein M. maculata könnts auch sein. Die Stiele schaun ned ganz nach M. inclinata aus. Der gelbliche Anteil fehlt. M. inclinata ist aber ganz leicht am Geruch zu erkennen. Hast Du denn mal dran gerochen, Chris?


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Lactarius quietus wäre viel dunkler rotbraun, auch der Stiel.

    Mein erster Gedanke war auch L. chrysorrheus, weil ich den heute auch gehabt hab. Aber auch da bin ich bei Oerling.

    Die anfangs weiße Milch verfärbt schon sehr schnell nach gelb. Das dauert nicht mal eine Minute. Kaum vorstellbar, dass die Heidi das nicht bemerkt hat.

    Als Alternative bleibt aber nur der Formenkreis um L. zonarius /evosmus. Die sind aber vom Habitus her ein anderes Kaliber. Die wären hier mit den 5 bis 6cm und den dünnen Stielchen schon arg mickrig.

    Leider wurde scheinbar keine Geschmacksprobe gemacht.

    Schau ma moi,ob die Heidi doch eine Gelbverfärbung beobachtet hat, oder nicht.

    An liabn Gruaß aus München,

    Werner

    Servus beinand',


    da muss ich Oerling recht geben. Ein grauer Schneckling mit markanten Geruch nach Marzipan lässt keine andere Bestimmung als H. agathosmus zu. Da wird schon eine Fichte oder Kiefer dabei gewesen sein.

    Der Hinweis vom Stefan immer alle möglichen Mykorrhizapartner, am besten in der Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit, zu notieren solltenatürlich trotzdem beherzigt werden für eine belastbare Bestimmung.


    An liabn Gruaß aus München,

    Werner

    GriasDi Claudia,

    Danke für den schönen Frostbericht.😊

    Der erste "Pablopilz" an dem Fichtenstumpf schaut sehr interessant aus. Das sollte Antrodia heteromorpha sein.

    An liabn Gruaß aus München,

    Werner

    Servus beinand',


    das ist schon Climacocystis borealis.

    Die Poren sind für Postia lactea/tephroleuca zu weit, und die Hüte zu ockerfarben. Die Ökologie passt mit dem Fichtenstamm auch besser, obwohl ich P. tephroleuca als Laubholzart auch regelmäßig an Fichte finde.


    An liabn Gruaß aus München,

    Werner

    GriasDi Lana,


    ich denke auch, dass Du die Ritterlinge richtig bestimmt hast, sofern der Erdritterling nicht nach Mehl gerochen hat. Vom Bild her kann das natürlich z.B. auch ein noch nicht gilbender Ritterling aus der Gruppe um T. scalpturatum sein, die aber deutlich nach Mehl riechen.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich würd mich da an Gröger halten. H. unicolor und H. carpini sind ja Grögersche Arten. Wobei er die Konspezifität von seinem H. carpini mit dem Moserschen H. lindtneri, die an Hasel gebunden sein soll, diskutiert. Er unterscheidet nach Ökologie bzw. Mykorrhizapartner und auch jung schon trockener oder schmieriger Stiel. H. unicolor ist bei Buchen auf unseren Jungmoränen regelmäßig zu finden, wobei wir hier wegen der Buchenzugehörigkeit gar nicht den Versuch unternehmen ihn mit H.carpini/lindtneri zu vergleichen. Ich hab allerdings einen ähnlichen Schneckling bei Hainbuche oder Hasel auch noch nicht gefunden. Wenn der Mykorrhizapartner ned klar ist, wird's schwierig. Auf jeden Fall sind die Dinger immer mit "sensu..." zu bestimmen, wobei ich mich an den Gröger halten würd.

    An liabn Gruaß aus München,

    Werner

    Servus beinand',


    das zweite sollte auf jeden Fall ein Vertreter der Gattung Boletus s str. sein. Der ist natürlich schon alt. Aber auch so alt hab ich noch keinen so gelbhütigen Steinpilz gesehen.

    Den müsste man mal in einwandfreiem Zustand sehen.


    An liabn Gruaß und vui Schwammerl da drunten,

    Werner

    Servus beinand',


    ich finde, dass ihr bei den weißen Stinkritterlingen um T. album, lascivum, stiparophyllum dem Geruch zu viel Bedeutung beimesst. Die riechen iwi mehr oder weniger alle nach einer Mischung aus Leuchtgas ( T. sulphureum, inamoenum), Mehl und Frucht/Honig.

    Hier im Münchner Raum ist T. lascivum in den Buchenwäldern auf den Jungmoränen ziemlich verbreitet und auch T. album in den Lohwaldresten mit Eichen nördlich von München häufig. Und auch T. stiparophyllum mit deutlich engerstehenden Lamellen kann man in den Fichtenwäldern mit eingestreuten Birken gut nachvollziehen.

    Der im Vergleich zu T. album und stiparophyllum reif fast gänzlich graue Hut ist ein gutes Merkmal um T. lascivum abzugrenzen. Deshalb sind Peter's "Stinker"für mich typische T. album.

    Wir haben die Arten bei jeder Pilzausstellung des VfP München direkt nebeneinander. Da kann man die Unterschiede gut sehen und auch tatsächlich riechen. Das sind aber im Geruch Nuancen.

    Ich kann nur raten "weiße Stinker" mal im typischen Habitat zu suchen. Im reinen Buchenwald, im Eichen-Kiefern bzw. Eichen-Hainbuchenwald, und dann auch mal typische T. stiparophyllum bei Birke. Trotzdem wird man bei Kollektionen im Mischwald ohne sicheren Baumpartner immer wieder verunsichert bleiben.


    An liabn Gruaß aus München,

    Werner

    Servus beinand',


    ich sehe hier keine M. galericulata. M. zephirus passt m.E. gut. Ich kann den Radigeruch förmlich riechen.

    Aber es ist natürlich was anderes den Pilz in der Hand zu haben.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    ich würd den noch unbestimmten Schneckling für H. nemoreus halten.

    C. ionides ist übrigens ein toller Fund. Den hatte ich hier bei mir noch nie.


    An liabn Gruaß aus München,

    Werner