Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Michael,

    für mich schaut des sehr nach Ganoderma resinaceum aus. Die flachen stiellosen Fk, der helle Context mit der schmalen dunkleren Zone direkt über den Röhren sind jedenfalls typisch. Obwohl der fast an allen Laubhölzern wachsen kann, ist Weide als Wirtsbaum aber untypisch. Ich kenn den nur von Eiche.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Lukas,

    ich bin da ganz bei Harald. Frische

    Inonotus hispidus Fk sollte es jetzt noch nicht geben, die Poren wären viel dunkler.

    Die Maserung im Schnittbild kenn ich so nur vom Leberreischling. Den hab ich aber so zeitig noch nicht gefunden und an Buche auch noch nicht.

    Trotzdem wär das mein Tipp.

    An den Röhren solltest Du das aber relativ leicht erkennen können. Die sind ganz leicht trennbar. Fistulina hepatica ist ja im Prinzip ein Sammelfruchtkörper von vielen kleinen cyphelloiden Einzelfruchtkörpern.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich würd das auch für Trametes versicolor halten, obwohl die Farbe und die Fruchtkörperform bzw der Ansatz der Fk am Substrat an T. ochracea denken lassen.

    Gegen T. ochracea spricht aber Esche als Substrat und ich meine an der Hutoberseite doch die für T. versicolor typischen seidigen Zonen zu erkennen.

    Eine dieser schwierigen Kollektionen...

    Wurde in dem Aggregat eigentlich schon mal sequenziert? Vllt verbergen sich da ja doch mehr als nur die 2 Arten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Erich,

    Phellinus rhamni such ich seit Jahren vergeblich, obwohl ich Faulbaum und Kreuzdorn immer besonders im Auge hab.

    Phellinus laevigatus konnte ich einmal in besonders schönen Exemplaren finden. An einem liegenden Birkenstamm im Voralpenland auf ca 700m Höhe.

    Der wächst aber am vertikalen Substrat nicht rein resupinat. Er bildet oben eine leicht abstehende schwarze Kante.





    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Erich,

    ich bin nur vom Makroskopischen ausgegangen. Du hast vollkommen recht...mit den Seten scheidet Ph. punctatus aus. Mit "geschichtet" meinte ich mehrere Porenschichten weil mehrjährig. Da hätte Ph. punctatus eine recht charakteristische Form im Schnitt.

    Es scheint eine reinresupinate Art zu sein, wenn der so am vertikalen Substrat gewachsen ist.

    5cm Durchmesser, Moorstandort...evtl Faulbaum?

    Die Seten könnten z.B. zu Ph. rhamni passen.

    Vllt findest Du ja doch die ein oder andere Spore.

    Typisch für Ph. rhamni wär auch ein rosalich gefärbtes Holz direkt unter den Fruchtkörpern.

    Aber ja..ohne Sporen ist wohl keine belastbare Bestimmung möglich.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich könnt mir hier rein makroskopisch gut Phellinus punctatus vorstellen. Erich, schau doch mal, ob die Poren zur Fk-Mitte geschichtet sind. Die ganz flach auslaufenden Ränder passen gut zu Ph. punctatus.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    bei Nr.1 und 6 an Kiefer könnt ich mir gut Antrodia sinuosa vorstellen. Das komplett resupinate Wachstum an Kiefer, die Farbe und auch die zerschlitzten Poren am vertikalen Substrat passen ganz gut.

    Beim "Raspelpilz" kommen die beiden üblichen verdächtigen "Reibeisenpilze" infrage, obwohl ich wegen der Helle der Fk und Eberesche als Substrat Hyphoderma radula favorisieren würde.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Beli,

    Phellinus tremulae ist toll. Den hatte ich noch nie. Schön auch die Trametopsis cervina.

    Danke für's zeigen.

    Die Borstentrameten halte ich beide für C. trogii und den letzten Porling für eine Schizopora paradoxa oder radula.

    Dann sollte es aber doch Laubholz gewesen sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    mir kam schon beim ersten Bild gleich der Grünblättrige Schwefelkopf in den Sinn, bei dem ich dann auch geblieben bin.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bäda,

    das ist neben den berühmten Balladen auch mein absoluter Favorite von Nazareth. :thumbup:


    Hier noch einer meiner liebsten Klassiker von Kansas, die eher im Progressiven angesiedelt sind und sich durch den Jahrhundertlagerfeuerhit " Dust in the wind" unsterblich gemacht haben.


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    An rockigen Gruaß,

    Werner

    Bei der Käppchenmorchen sehe ich auch "nur" eine Verpel, denn alt und angetrocknet sehen die so aus.

    GriasDi Stefan,

    die oberflächliche Ähnlichkeit zu angetrockneten Käppchenmorcheln ist dann frapierend. Du wirst schon recht haben. Bei mir in den Isarauen sind Käppchenmorcheln häufig und Runzelverpeln eine Seltenheit. Bei Euch eher umgekehrt, oder? Die Käppchen schaun aber angetrocknet auch so aus. In dem Zustand sollte man doch mal die ein oder andere durchschneiden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    tolle Sache!

    Ich hab den nur einmal an Rosskastanie im Münchner Süden direkt an der Garmischer Autobahn gehabt. Der war so auffällig, dass ich ihn schon beim Vorbeifahren gesehen hatte. Am bekannten Standort im Urwaldrelikt im Nationalpark Bayrischer Wald hat ihn mir der Holzer Heinz mal gezeigt, und die Rebecca (Snowwhite) zeigte ihn mir mal in Ehrwald an der Zugspitze an Buche. Er ist also sehr selten, aber wohl weit verbreitet.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich würde bei dem vermeintlichen Schüppling eher eine Tubaria furfuracea s.l. vermuten. Der scheint auf jeden Fall hygrophan zu sein und Farbe und Lamellen scheinen auch zu passen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Simon,

    die Speisemorcheln kommen im Münchner Raum erst ab Mitte April, teilweise erst Ende April. Ich mach deswegen meine Morchelexkursionen für die VHS erst um den 1. Mai rum. In den Auwäldern am Isarhochufer z.B. in Thalkirchen oder weiter oben im nördlichen Teil des isarbegleitenden Englischen Gartens beim Aumeister oder weiter Richtung Garching, Ismaning wirst Du sicher fündig werden.

    Wenn's wieder geht, komm doch einfach mal vorbei bei Interesse:


    Verein für Pilzkunde München e.V.


    An liabn Gruaß,

    Werner