Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Michael,

    typisch und bestimmungsrelevant ist neben den weißen breiten Lamellen, den Rhizomorphen an der Stielbasis und dem Wachsen auf Holz im Boden, die radialstreifige Huthaut, die etwaige Verwechslungspartner nicht haben. So kannst Du auch untypische Fk, wie z.B. Mickerexemplare (die können auch mal nur Hüte von 4cm haben) auch noch als solche erkennen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kadir,

    Peter hat schon recht. Das ist P. tuberaster. Die Größe, Hutschuppung, Bewimperter Hutrand, Stielbasis...alles ziemlich typisch.

    Wenn er jetzt auch noch nicht nach Gurke riecht...

    Hättst ihn halt mitgenommen, wenn Du ihn schon genau bestimmt haben willst.

    Die Stockschwämmchen sind auch recht typisch und mit dem Waldfreund hast Du auch recht. Schaut nach G. dryophilus s.str. aus.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi,

    det Waldfreundrübling, aus dem Gymnopus dryophilus Aggregat ist ja ein Weißsporer, wie man an den ausgewachsen immer noch weißen Lamellen erahnen kann.

    Als kleine braune LBMs (Little Brown Mushrooms) bezeichnet man eigentlich kleine dunkelsporende Pilze aus teils umfangreichen Gattungen in denen die Arten bis auf einige Ausnahmen nur mikroskopisch mit viel Erfahrung zu identifizieren sind.

    Bei den Weißsporern ist dss grundsätzlich schon einfacher.

    Bei Deinem Bild vom Brandkrustenpilz ist sowohl die ungeschlechtliche Form (weißgrauer Belag) zu sehen, wie auch die geschlechtliche Form. Das ist die schwarze Kruste, die aussieht wie eine Brandkruste.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kersten,

    ja, den würd ich auch als Parasol bezeichnen. Und ja, der ist sehr früh dran.

    Wenn die Umstände aber günstig sind, wie heuer mit den üppigen Wassermengen, entwickeln sich auch die Mycelien gut.

    Deshalb find ich es nicht ungewöhnlich, dass ein Streuzersetzer wie der Parasol schon so früh Fruchtkörper bildet.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    das ist schon ein Tintling aus dem C. atramentarius Aggregat. Schaut nach C. atramentarius s.str. aus.

    Der Stiel ist auch glatt, aber nur überhalb der Zone, an dem der Hut den Stiel berührt.

    Die Schüppchen kommen vom Gesamtvelum. Das sieht man schön an dem jungen Fk auf dem letzten Bild.

    Diese Abrisskante ist bei den Faltentintlingen im unteren Stielbereich, weil sich der in der Entwicklung noch streckt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich seh da auch eine Teilhülle.

    Ich glaub an A. citrina. Die geschwärzten Hüllreste und die kaltgelblich durchschimmernde Huthaut schaun schon sehr danach aus.

    Auch die napfartige Knolle mein ich auf dem dritten Bild schon zu erkennen.

    Was mich aber auch stört, ist der geriefte Hutrand.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Beli,

    dieser ringartige Wulst wird ja vom Gesamtvelum erzeugt. Dein Fund aus blanker Erde schaut irgendwie aus, als ob er Regen abbekommen hätte. An ganz jungen Fk sollte man die Velumreste am Stiel am besten sehen können.

    Ich denke, dass es einer aus der Atramentariusgruppe ist, der halt mikroskopiert werden muss. Da gibt es so aus dem Stegreif, neben C. atramentarius selbst, eben noch den C. acuminatus, der makroskopisch rel. spitzhütig ist und mit wenig Velum daherkommt und C. romagnesiana, der am meisten Velum auf dem Hut hat.

    Klarer Fall für einen Spezialisten und für's Mikroskop.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich tippe neben der typischen Huthaut auch wegen der fehlenden Stielverdickung, die Xerula radicata am Wurzelübergang auszeichnet, weiterhin auf Hydropus subalpinus.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    da bin ich bei Beli.

    Ich weiß nicht, ob es außer den Almenweichritterlingen noch andere so weiße Arten gibt, die dann doch eher im Wald wachsen, oder sich auch bei einem der eigentlich in Wiesen wachsenden Arten mal einer in den Wald verirren darf.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ralf,

    Nr. 3 würd ich für einen Schwefelkopf halten.

    H. fasciculare oder evtl auch lateritium.

    Nr. 4 erinnert mich wegen der Huthaut an der ein paar Fetzen fehlen an den Buchenwaldwasserfuß Hydropus subalpinus.

    Vllt is es aber auch ganzvwas anderes.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Chris,

    kleine gelbleuchtende Becherlinge an Brombeerranke abgebildet nebenbei mit einer Gruppe von Schildrötlingen

    Geiles Foto!

    Das vom Becherling natürlich auch!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfi,

    Nr.2 würd ich schon wegen dem orangefarbenen Hut und den scgwarzen Schuppen als L. versipelle bezeichnen.

    Auch Nr. 1 schaut danach aus.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ogni,

    ich bin eigentlich dafür bekannt in solchen Dingen nicht auf der Höhe der Zeit zu sein und wehr mich auch dagegen solche Dinge anzunehmen. Ich find es z.B. furchtbar, wenn meine Kids bei WhatsApp alles klein schreiben und keine Satzzeichen verwenden. Nicht mal den Punkt nach dem Satz.

    In dem Fall hat das X mit dem Hinweis auf eine Kreuzung ja sogar eine andere Bedeutung. Ich bin froh, dass ich auf den Fehler hingewiesen wurde.

    An liabn Gruaß,

    Werner