Beiträge von Werner Edelmann

    Da hat der Uwe vollkommen recht. Der ist allenfalls gebietsweise etwas regelmäßiger anzutreffen. Im Münchner Raum ist er selten bis sehr selten. Ich hab den nur mal im Urlaub direkt in der Leipziger Innenstadt an einem riesigen Ulmenstumpf gefunden.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    bei Nr. 2 könnt ich mir gut Lyophyllum/Leucocybe connatum vorstellen. Das büschelige Wachstum, der beschriebene süßliche Geruch, und die auffällig schmalen Lamellen bringen mich zu der Idee. Ich finde die zwar immer erst später im Jahr und fast ausschließlich an Wegrändern im Wald, das muss aber nix heißen. Der in der Literatur beschriebene Geruch nach Lerchensporn ist für mich einzigartig und zielführend.

    Der würde auf dem Hut mit Eisensulfat rosaviolettlich reagieren.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    für S. bresadolae fehlen mir die Gelbtöne am Hutrand und das Fleisch ist arg weißlich.

    An einen normalen S. viscidus glaub ich aber auch nicht. Evtl tatsächlich Dein vorgeschlagener S. (viscidus var) brunneus.

    Den kenn ich nicht von eigener Anschauung, auch wenn der Christoph Tricholomopsis mir den mal erklärt hat.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Ibex,

    ich geh mit bei Deinen Bestimmungen.

    Ich halte den letzte Schmierröhrling auch nicht für einen normalen S. viscidus. Leider sieht man die Trama- und Velumfarbe nicht.

    Mit den Orangetönen am Hut wär neben S. brunneus auch S. bresadolae denkbar.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    na ja...dass das ein Raustielröhrling ist, scheint doch sicher. Die Stielschuppen sind doch deutlich zu sehen. Die Huthaut steht über, das Fleisch scheint sich auch zu verfärben, also wird es wohl eine Rotkappe sein. Auch wenn das Foto schlecht belichtet ist, scheint mir das postulierte gelb kein echtes gelb zu sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner


    Panaeolus semiovatus (Ringdüngerling) ((auf Pferdeäpfeln))


    Habe ich drei mal bis jetzt gefunden und immer ohne den Namengebenden Ring!!!

    GriasDi Chris,

    ich hab auch mal eine Kolkektion auf einem Pferdedunghaufen gehabt ohme Ring. Bei der Recherche kam ich wegen dem schleimigen Hut in die Nähe von P. semiovatus. Wenn ich mich recht erinnere, war da ein ringloser Ringdüngerling beschrieben, der auch einen eigenen Namen hat.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    wo Du Dich überall rumtreibst.

    Aber Dir geht's wie mir...ich kann nirgends hingehen ohne nach Phytos zu schaun.🙂

    Die Sawadaea am Spitzahorn ist aber schon S. tulasnei, oder?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    dann beteil ich mich auch mal am Pilzeraten..

    Nr.2

    Der Goldschimmel an Xerocomellus / Hortiboletus sollte Hypomyces / Sepedonium microspermum sein

    Nr.3

    Der "Täubling" schaut a bissl nach Rhodocybe gemmata aus.

    Nr.4 schaut tatsächlich nach Gymnopilus aus. Mir fällt aber keine Art dazu ein. Pholiota alnicola wär eine Option

    Nr.8 bei Dachpilz geh ich mit. P. romellii glaub ich nicht.

    Nr 9 auch ohne karottenfarbene Pünktchen in der Stielbasis denknich an Hortiboletus.

    Nr 10 Entoloma undatum kann gut sein. Zumindest E. lanicum schaut aber auch so ähnlich aus...

    Nr. 12 da denk ich auch an Inocybe geophylla, oder was man halt noch vor einiger Zeit so bezeichnet hat. Das sind ja jetzt einige Arten, da geht makroskopisch nix mehr. Ein Aggregat

    Schön wieder a paar Schwammerl zu sehen, wenn auch nur virtuell.


    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Nobi,

    Du hast recht, ganz junge Zottige Schillerporlinge können jungen Schwefelporlingen sehr ähnlich sein, wie auf Deinem verlinkten tollen Porträt schön sichtbar. Deshalb darf die von mir nur nach den Fotos getätigte Aussage " das ist ein Schwefelporling" unabhängig davon, dass er sich jetzt doch als solcher herrausgestellt hat, so absolut nicht getätigt werden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    ich denke, dass S.neesii synonym gestellt wird zu S.rufa.

    In der österreichischen Kartierung erscheinen, obwohl in den Alpen die Gattung Spathularia deutlich häufiger ist als bei uns, nur S. flavida und S. neesii mit S. rufa als Synonym.

    Interessant ist, dass in der DGfM Kartierung S. neesii separat aufgeführt ist und S. rufa mit S. flavida var alpestris synonym ist.

    Neben S. flavida ist dort noch eine S. alpestris aufgeführt.

    Würd mich auch interessieren wie da der aktuelle Stand ist, bzw welche Arten tatsächlich echte Arten sind.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    ich hab keine Zweifel an Deiner Bestimmung.

    Ich hab die Art im Zillertal und im Voralpenlandvsüdlich Münchens schon ein paar mal gehabt. Ichvdenke, dass er montan verbreitet und gar ned sooo selten ist.

    Mach auf jeden Fall einen Beleg.

    Von Deiner Spathularia rufa natürlich auch.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Raphael,

    die Nr.3 hätt ich schon rein farblich bei O. pyxidata oder O. hepatica verortet.

    O. obscurata sollte doch deutlich dunkler sein, mehr grau-schwarz mit weniger Brauntönen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Luca,

    das könnte gut Amanita franchetti sein.

    Der passt auch gut zu der Pilzgesellschaft wärmeliebender Laubwaldpilze, die Du da gefunden hast.

    Der Riesenrötling ist ganz typisch mit den jung gelblichen Lamellen.

    Glückwunsch zu den schönen Funden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    tolle Sachen habt ihr da gefunden.

    Eine Frage zu dem Mehltau auf Hasel...

    Diese E. corylacearum ist doch die erst vor kurzem in Europa aufgetauchte asiatische Art, die in Haselplantagen schon arge Probleme bereitet. Die ist für unser Gebiet si neu, dass sie im "Klenke/Scholler 2015" noch gar nicht erwähnt ist.

    Der hat doch bestimmt noch keine Fruchtkörper gehabt, oder?

    Habt ihr den von der häufigen Phyllactinia guttata wegen dem Mycel auf der Blattoberseite getrennt, oder anhand der Konidien?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bäda,

    meine Vermutung ist reine Gefühlssache.

    Es ist außer dem gerieften Ring und vllt noch dem Habitus ja nichts zu sehen, was meine Vermutung untermauert.

    An einen Knolli im engeren Sinn kann ich aus genannten Gründen nicht recht glauben.

    Und Du hast ja recht.

    Es ist sicher ein Knollenblätterpilz und er ist eindeutig weiß.

    An liabn Gruaß,

    Werner