Servus beinand'
das ist schon P. tuberaster.
Der dicke Stiel und die Hutfarbe lassen eigentlich nix anderes zu.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand'
das ist schon P. tuberaster.
Der dicke Stiel und die Hutfarbe lassen eigentlich nix anderes zu.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Dome,
auch von mir ein Herzliches Willkommen.
Bei Deinen aussagekräftigen Bildern macht es auch Spaß sich mit Deinen Funden zu beschäftigen.
Zu den Funden ist schon alles gesagt.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Karl,
das freut mich aber. ![]()
Besten Dank!
An liabn Gruaß
Werner
- Für die zweite Art geistern drei Namen herum, die sich als Synonyme herausgestellt haben: M. strictipes ist wie ich jetzt sehe der älteste und somit gültige Name, M. subalpina und M. substrictipes sind jüngere Synonyme.
Es spricht also nichts dagegen, den Fund als Melanoleuca strictipes zu kartieren. Im Florapp findest du alle drei Namen, das ist taxonomisch nie auf dem neusten Stand.
GriasDi Raphael,
das wusste ich nicht, dass die jetzt als synonym angesehen werden.
Aber schön, dass nicht immer alles weiter aufgespalten wird und es auch mal in die andere Richtung geht.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenHallo zusammen
Vielen Dank für die Antworten.
der zweite sieht optisch schon nach einem aus dem Saponaceum-Aggregat aus. Was mich verunsichert, ist der braune Abdruck im oberen Stielbereich. Du solltest mal einen Sporenabwurf machen. Ist dieser weiß, wäre alles klar.
Einen Sporenabdruck habe ich gemacht, leider war der Pilz nicht sehr sporenfreudig, aber soweit ich das gesehen habe waren sie weiss. Zudem hat er nach einem Tag wirklich diesen typischen Waschküchengeruch entwickelt, daher denke ich, dass ihr mit einem Seifenritterling sicher richtig liegt.
ja, Cortinarius traganus, bei uns heißt er Obstlerdickfuß, weil er halt so riecht, wie ein Stamperl Willi unter der Nase. Das macht übrigens in abgeschwächter Weise auch C. torvus..
Was ich hier ja irgendwie seltsam finde, ist, dass der Geruch auf vielen Seiten im Internet als widerlich oder unangenehm beschrieben wird. Das hat mich zuerst verunsichert, aber im Fungi of Temperate Europe habe ich dann von einem "characteristic, pleasent, fruity smell" gelesen und war dann doch etwas beruhigt, dass den Geruch nicht nur ich als angenehm empfinde.
Weiter habe ich dann auch noch im BLV Pilzführer und Pareys nachgeschaut. Auch dort wird ein unangenehmer Acetylengeruch beschrieben, allerdings mit dem Hinweis auf eine Varietät mit dem Namen finitimus oder odoratus die fruchtig (nach Birnen) riechen soll. Oder ist das nur ein Missverständnis und der Pilz riecht, wie von Uwe beschrieben zuerst (also jung) noch angenehm fruchtig und wenn er älter wird nach Acetylen? Weisst du oder vielleicht auch Cortinarius dazu evtl. noch etwas Genaueres? Vielen Dank
GriasDi Benjamin,
klar...wenn jemand keinen Obstler mag,
dann empfindet er den Geruch so wie Du ihn aus den Quellen zitiert hast.🙂
Bei mir ist das anders.🙃
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
C. elegantior kann gut hinkommen.
Nr. 2 ist bestimmt ein Weichritterling, wie von Clavaria schon gesagt. Weiß und auf Wiese, da ist natürlich M. subalpina eine Option.
Nr.3 ist ein Saftling.
M. acicula wär noch viel schmächtiger
M. acicula ist auch für einen Hemling eine sehr schmächtige Art.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand'
ja, Cortinarius traganus, bei uns heißt er Obstlerdickfuß, weil er halt so riecht, wie ein Stamperl Willi unter der Nase. Das macht übrigens in abgeschwächter Weise auch C. torvus..
Und ich glaub auch, dass Nr2 ein Ritterling ist. Und da fällt mir auch nur was aus dem Seifenritterlingsagregat ein.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Schupfi,
klat R. foetens oder subfoetens...das geht makroskopisch nicht.
Zum anderen Täubling sag ich nichts
Die Rüblinge brennen für mich ganz klar.
Und beim Stinkenden würd ich an Gymnopus impudicus denken.
No an scheena Urlaub.
Werner
GriasDi Tomas,
das istvein Zottiger Schillerporling, Inonotus hispidus. Der kommt häufig an alten Apfelbäumen.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
wir hoffen, dass die vor kurzem recht heftigen Regenfälle und auch die angekündigten Wetterprognosen wieder eine üppige Artenvielfalt auf unserer Pilzausstellung des Vereins für Pilzkunde München e.V. ermöglichen.
Würd mich freuen das ein oder andere Forumsmitglied dort zu sehen.
Druck_Pilze_Plakat_A1_594x846.pdf
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
bei Nr.1 könnt ich mir C. elegantior, Strohgelber Klumpfuß, vorstellen. Da müsste man aber zumindest die KOH- Reaktionen testen.
Zu Nr.2 sag ich so ausm Stegreif nix. Cortinarius saginus hat aber auch jung keine blauen Lamellen. Der ist es also nicht.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
der weiße Helmling könnt vllt M. laevigata sein.
An liabn Gruaß
Werner
Servus Harald, Schupfi und Karl,
besten Dank für Eure Expertise.
Das scheint dann doch recht eindeutig zu sein .
Hier noch ein paar Mikrobilder vom Harald nachgereicht...
Die Sporen sind tatsächlich mehrheitlich recht dickwandig, breitellipsoid und stark dextrinoid.
Die Cheilozystiden mit den Auswüchsen
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
anbei eine Bestimmungsanfrage von H. Ostrow von der PKA Coburg.
Es spricht viel für L. meleagris.
Vllt habt ihr den schon mal gehabt und könnt die Bestimmung bestätigen.
Funddaten:
Gewachsen auf einem Haufen verrottenden Laubholzmaterials (wahrscheinlich Salix sp.)
Beschreibung von H. Ostrow
Fk: büschelig wachsend
Hüte: 4-6cm breit, zunächst glockig, dann ausgebreitet, Oberfäche mit zentral dichten, nach außen locker verteilten, eingewachsen kleinen braun-schwarzen Schüppchen, Hutrand durchscheinend gerieft
Lamellen: weiß, später mit blassgrünem Schimmer, dicht, frei am Stiel ansitzend
Stiel: 6-8cm lang, 0,5cm dick, weiß, mit vielen braun-schwarzen Schüppchen besetzt, deutlicher aufsteigender Ring, bei Berührung stark orange-rot färbend, später schwärzend;
Fleisch: weiß
Sporen: 8-12/5-7µ, Form und Größe sehr variabel, elliptisch, glatt, dextrinoid (MR),
Cheilozystiden: dünnwandig, bauchig mit apikalem dünnem Anhängsel
Zunächst dachte ich an L. badhamii, doch sind die Sporen zu groß und zu breit. Nach den Untersuchungen würde ich den Pilz als Leucoagaricus meleagris ansprechen.
Bei solch seltenen Pilzen bleibt immervein Restzweifel. Vllt kann den ja jemand ausräumen.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
es besteht eigentlich kur die Verwechslungsmöglichkeit mit einem der Schafporlinge.
Das schaut aber schon sehr nach typischen Semmeln aus.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich hätt den als S. sibiricus ssp helveticus angesprochen.
Ist S. americanus nicht synonym zu S. sibiricus ssp sibiricus?
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
ich kann mir bei dem orangen Teil auch einen Schleierling vorstellen. C. renidens schaut so aus, und für den ist auch das sehr spärliche Velum typisch. Ins Habitat passt er auch.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
schaut mal genau hin. Die Milch gilbt sehr wohl! Der hat halt wenig Milch. Im Schnittbild ist das Gilben am Übergang Lamelle-Hutfleisch und auch am Stielrand zu sehen. Und beim Bild von der Hutunterseite sind die Milchtropfen deutlich gelblich.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
Cortinarius sanguineus seh ich auch so.
die stattliche Nr.4 ist Cortinarius saginus.
Ein guter Speisepilz übrigens.
Für typische C. anomalus fehlen mir bei Nr.2 die auffälligen ockerfarbenen Velumbänder am Stiel.
Nr.3 kann schon C. brunneus sein. Da gibt's aber ein paar sehr ähnliche. Die Größe würd mich nicht stören.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Bernd,
Cortinarius acutus schaut so aus.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Bernd,
Nr.1 halte ich auch für Lepista glaucocana.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Andreas,
da hab ich keine Zweifel.
An liabn Gruaß
Werner
Vielen Dank ihr beiden.
Nicht Unterarten, echte Arten!
Eine sichere Unterscheidung zu z.B. C. citrinofulvescens, oder C. tophaceoides geht wohl makroskopisch gar nicht. Das ist was für Spezialisten.
Danke Werner. Ich finde die Arten C. citrinofulvescens oder C. tophaceoides auf Pilze 123 und im Fungi of Temperate Europe gar nicht. Sind diese nur in spezieller Schleierlingsliteratur genauer beschrieben? Haben diese denn auch den speziellen Geruch?
Schau Dir auf der Seite vom Hias (interhias.de) mal seine Dokumentationen an. Da sind 3 als C. callisteus bestimmte Funde, ein als C. tofaceus bestimmter Fund und ein C. infucatus (das ist ein neuer Name für C. citrinofulvescens) dabei.
Da kannst Du dir selbst ein Bild dieser schwierigen Gruppe machen.
Dein Fund tendiert demnach wegen der weißlichen Huttrama eher zu C. citrinofulvescens / infucatus. C. callisteus sollte orangefarben durchgefärbte Trama haben. Inwiefern das von der Durchwässerung des Fleisches abhängig ist, weiß ich nicht.
So jetz geht's aber ins Bett.
Nicht Unterarten, echte Arten!
Eine sichere Unterscheidung zu z.B. C. citrinofulvescens, oder C. tophaceoides geht wohl makroskopisch gar nicht. Das ist was für Spezialisten. Evtl wurde der Komplex schon in noch mehrere Arten aufgedröselt.
Wenn Du ihn kartieren willst, sollte er deshalb als Bestimmung auf Aggregatsebene gekennzeichnet sein. Für eine spätere etwaige Nachbestimmung solltest Du aber dann auch einen Beleg machen.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
ja genau.
In dem Komplex verbergen sich aber mehrere sehr ähnliche Arten. Wenn Du also noch ein "s.l." oder "Agg" dahinter machst, passt das. Der Geruch hat was von "U-Bahnschacht", "bremsende Tram" oder "heißem Blech"
Schön, dass Du die Unterschiede zu C. limonius nachvollziehen konntest.
An liabn Gruaß
Werner
