Beiträge von Sebastian_RLP

    P.S. habe mich noch gefragt, ob das vielleicht auch etwas aus der Rhodocollybiaecke sein könnte?


    Edit: ich würde sagen Rhodocollybia distorta bzw. Rhodocollybia prolixa var. distorta passt doch hier ganz gut:

    Collybia distorta Rhodocollybia prolixa Verdrehter Rübling


    FeSO4 habe ich ja in der Reiseapotheke, die rosa Reaktion auf den Lamellen lässt sich auch nachweisen, wie ich gerade getestet habe:


    LG Sebastian

    Hallo Ulla, lieben Dank für deinen Hinweis auf G. ocior.

    G. fusipes wächst meist büschlig bei Eiche am Stammfuß und hat einen spindligen Stiel.

    Genau das hatte mich eben auch irritiert, weswegen das nur ein Arbeitsname sein konnte. G. ocior wäre vielleicht auch eine Möglichkeit, der scheint mir aber noch zarter/schlanker zu sein ("gelbblättriger Waldfreubdrübling"), mit gerieftem Hutrand (immer?) und eben gelben Lamellen.


    Mit Gymnopus luxurians fehlt mir auch die Erfahrung. Der scheint aber auch eher büschelig zu wachsen. Der hier wuchs wirklich gesellig, auch über eine größere Fläche verstreut, mit Fruchtkörpern die hier gar nicht mehr ins Bild gepasst haben.


    Irgendwie tue ich mich schwer, dem einen endgültigen Namen zu verpassen. Ich halte mich mal an deinen Wahlspruch "Ich sage nichts ohne mein Mikroskop" :D


    LG Sebastian

    die 06 ist schon X. ferrugineus mit ziemlich einheitlich hellem Fleisch. Die Beschaffenheit der Stieloberfläche aller vier Ziegenlippenarten ist sehr variabel, netzartige Strukturen können also sehr ausgeprägt sein, aber auch ganz fehlen.

    Hallo Thomas, vielen Dank für diese Rückmeldung. Ja ich habe mich schon gefragt, wie wichtig dieses Stielnetz ist, im Feldschlüssel wird es auch nicht erwähnt. Mir fehlt da leider etwas die Erfahrung mit der Varianz der einzelnen Filzröhrlinge.X. ferrugineus hatte ich jetzt auch erst einmal als Einzelfruchtkörper in der Eifel und da war dieses Netz doch deutlich ausgeprägt. Vielen Dank also für deine Erfahrungswerte :daumen: ...


    Hat der jetzt einen neuen Schlaunamen? Ich kenne den mein Leben lang nur als L. turpis.

    L.turpis ist auch richtig, so findet man ihn auch in Index fungorum. Ich arbeite gerade mal aus Interesse mit dem neuen "Pilze - Bestimmungsbuch für unterwegs" von der VAPKO (Gerber & Schwab). Den Pareys kann man nun getrost zu Hause lassen. Die Taxonomie ist hier aktuell. Es gibt aber eben solche Sonderfälle wie L.turpis, die hier als L.necator geführt werden. Scheinbar ein Taxon was von vielen Autoren so genutzt und deswegen auch weit verbreitet ist. Index fungorum: Lactarius necator sensu auct. mult. (Current name L.turpis). Auct. mult. steht für (nach Granzow, 2000, Nomenklatur):


    auct. mult.

    auctorum multorum, lat. = von vielen Autoren. Die Bedeutung entspricht der von "auct. div." (siehe dort).


    auct. div., div. auct.

    auctorum diversorum, lat. = von verschiedenen Autoren. Caunopora placenta GOLDFUSS et div. auct. vide

    Die Abkürzung bedeutet etwa: „C. placenta, wie sie von Goldfuss und weiteren Autoren beschrieben wurde" ,ohne weitere Namen aufzuzählen.


    Wie heißt es doch so schön, die deutschen Namen ändern sich von Region zu Region, die Lateinischen von Woche zu Woche ...


    Also L. turpis passt, habs ergänzt oben.


    LG Sebastian

    Die letzten Male haben mich die Röhrlinge immer gemieden, deswegen habe ich sie heute überrascht und bin von hinten links in den Wald gegangen. Das haben sie nicht kommen sehen ...


    01 Boletus edulis - der Fichtensteinpilz in größerer Menge (vor zwei Tagen gabs da "nur" Mehlräslinge):


    Sehr gefreut habe ich mich über 02 Suillus placidus - der Elfenbeinröhrling an fünfnadeliger Kiefer. Im selben Habitat aus dem ich diesen schon kannte aber an anderer Kiefer! Nur zwei kleinere Fruchtkörper, nicht auszuschließen, dass da jetzt noch einiges nachkommt.


    03 Imleria badia - wunderschöne Maronen (ja links ist noch ein Pfifferling, die standen da auch in rauhen Mengen herum):


    04 Neoboletus erythropus - der flockenstielige Hexenröhrling, der sich nun hervortraut:


    Dieser 05 Caloboletus calopus - Schönfußröhrling durfte stehen bleiben:


    Etwas verunsichert haben mich nun wieder die Filzröhrlinge, ich denke hier bleibt es aber wohl bei

    06 Xerocomus subtomentosus - die Ziegenlippe (blaute null, auch nach längerer Zeit nicht im Schnitt, zeigt eher gelbes Myzel, zwischenzeitlich dachte ich daher schonmal an ferrugineus, aber so ganz ohne Stielnetz?)


    Editz, da das Stielnetz keine ganz große Rolle spielt (Danke an Thomas) doch am ehesten Xerocomus ferrugineus - der braunhütige Filzröhrling (der hier ziemlich olivhütig daherkommt, was er aber auch kann).


    Andere Filzröhrlinge hatte ich ja bereits gezeigt (H. rubellus, X. chrysenteron) oder auch den Pfefferröhrling - Ch. piperatus, die gab es auch weiterhin, vorallem die letzten beiden Arten in Hülle und Fülle.


    Ansonsten zeigen sich nun auch noch mehr Milchlinge:

    07 Lactarius trivialis - der nordische Milchling





    08 Lactarius spec. - nicht näher bestimmt, dachte erst an den Eichenmilchling, vermisste dann aber den durchaus bekannten Blattwanzengeruch (eher süßlich) und habe auch die Milch nicht mehr getestet (Farbreaktion und geschmacklich). Ansonsten Eichen und Fichten in der Nähe.


    Mehrfach auch wieder 09 Lactarius necator bzw. Lactarius turpis - der olivbraune Milchling, der scheint sich hier ebenfalls sehr wohl zu fühlen:


    Weiter gehts mit 10 Lactifluus piperatus - der Pfeffermilchling, diesmal aber nicht der Grünende (glaucescens), den hatte ich die Tage schonmal vorgestellt. Konnte hier also beide finden:


    11 Lactifluus volemus agg. - Milchbrätlinge durften auch heute nicht fehlen. Wirklich ein Massenpilz hier:


    Es gab aber auch Amanitas (den grauen Wulstling und den Perlpilz erspare ich euch mal).

    Das hier will wohl mal 12 Amanita regalis werden - der Königsfliegenpilz, vermute ich ganz stark


    Lustig fand ich auch ... na ... ratet mal, was könnte es wohl sein ....


    Naaa



    ....



    wisst ihrs?



    ....



    eine Idee???



    ....



    Richtig, ihr habts sicher schon längst erkannt 13 Amanita, vermutlich fulva - der rotbräunliche Scheidenstreifling, den man die Tage allerorten findet



    Hier noch von einem anderen Standort:


    Außerdem noch vieles Kleines, hier mal exemplarisch, weil sie mich überrascht haben:

    14 Craterellus tubaeformis - der Trompetenpfifferling


    15 Rickenella swartzii - der Blaustielige Heftelnabeling


    Hier könnte es sich bei bzw. auf Fichtenholz um

    17 Mycena viridimarginata cf. - den grünschneidigen Helmling handeln.

    oder eher auch Mycena rubromarginata (danke Hias)


    Gänzlich chancenlos in der Bestimmung bleibe ich ohne Mikroskop auch bei dieser

    18 Psathyrella spec. mit schwarzem Sporenpulver in einem Erlenbruch


    Und ob es sich hier um 19 Gymnopus fusipes handelt, auch da bleibe ich etwas skeptisch, zumindest auf Artebene (bei Fichte und Erle).


    Edit: Rhodocollybia distorta, siehe unten.


    Die unzähligen Täublinge muss ich euch vorenthalten, sonst werde ich gar nicht mehr fertig, hier ein paar Eindrücke:


    So, ich hoffe es wurde nicht zu lang bzw. zu langweilig ... vielleicht habt ihr zu dem ein oder anderen noch Ergänzungen, Hinweise oder Korrekturen. Würde mich freuen.


    LG Sebastian

    Hi, weile im Urlaub und habe kein Mikroskop dabei. Ich habe die Art auch das erste Mal in der Hand gehabt, obwohl er hier nicht selten zu sein scheint. Offenbar will und soll er auf xanthophyllum hören. Habe im Eingangsthread angepasst.


    LG Sebastian

    Hallo Chris,


    In dieser recht aktuellen Arbeit, die allerdings eine etwas andere Fragestellung hat werden die beiden Arten auch sequenzanalytisch getrennt, wobei für xanthophyllum nur ein Fund aus der Tschechei angeführt wird. Die ganze Klade sei nur schwach dargestellt, letztlich jedoch gut abgegrenzt zu strombodes (sämtliche Sequenzen von Funden aus den USA). Und wenn die Art im Gegenzug zu Strombodes keine Pileozystiden hat, muss man aus meiner Sicht die Trennung der Arten schon ernst nehmen.

    Updated taxonomy on Gerronema (Porotheleaceae, Agaricales) with three new taxa and one new record from China
    Only three Gerronema (Porotheleaceae) species have been previously recorded in China. Here, we report collections of a fourth species in China: G. nemorale…
    mycokeys.pensoft.net


    Man müsste sich in die Originalarbeiten vertiefen, um dem noch genauer auf den Grund zu gehen.


    LG Sebastian

    Hallo Chris, das ist ja sehr interessant. Nein, so tief war ich da bisher gar nicht eingestiegen und zwei Arten waren mir bis dato auch unbekannt. Das scheint ja irgendwie eine offene Frage zu sein? Oder irgendjemand interpretiert die Herkunft willkürlich? Da müsste man sich mal bei den Gattungsspezialisten vertiefen. Leider steht mir hier gerade grad gar keine Literatur zur Verfügung. Aber interessieren täte mich das schon auch ...


    LG Sebastian

    Hallo Raphael,


    aah, mit dieser Unterscheidung hatte ich mich noch nicht befasst. In der Tat ist mir diese gräuliche Farbe auch aufgefallen. Dann Pack ich mal was ein für zu Hause. Bin gespannt. Danke für den Hinweis :daumen:

    LG Sebastian

    In den letzten beiden Tagen nimmt das Pilzwachstum bereits etwas zu. Ich erwarte in den nächsten Tagen jedoch noch stärkeres Pilzwachstum.


    HIer mal ein paar Funde der letzten beiden Tage:


    01 Clitopilus prunulus - der Mehlräsling (kommt hier gerade in Massen)



    02 Lactifluus glaucescens - der grünende Pfeffermilchling, eben mit grünender Milch, höllisch scharf, mit KOH gelb



    03 Gerronema strombodes oder doch G. xanthophyllum (spannender Hinweis von Chris und Diskussion siehe unten)- Gestreifter Nabeltrichter



    04 Sparassis Crispa - Krause Glucke, Fette Henne



    05 Cordyceps militaris - Puppenkernkeule, leider nicht unfallfrei herausbekommen, dass befallene Tierchen vom Fruchtkörper getrennt




    06 Lactifluus volemus agg. - Milchbrätling, hier schonmal häufiger (hatte ich beim letzten mal schon gezeigt)


    07 Lactarius necator - der olivbraune Milchling (bei Fichte, was er wohl kann. Hatte diesen bis dato bei Birke)



    08 Cyathus striatus - der gestreifte Teuerling






    09 Infundibulicybe costata oder Clitocybe costata cf - der kerbrandige Trichterling (den Fund würde ich mal wegen der eher dunkleren Stielfarben und seinem nicht gebuckeltem Hut in dieses Aggregat verorten, Mikro steht nir gerade nicht zur Verfügung)


    Am großen Arbersee ist es ebenfalls sehr interessant, da dort zahlreiche Feuchtgebiete auch am Rundweg um den See liegen.


    Vom Weg aus muss man dann reinfotografieren ins Naturschutzgebiet, daher nur aus der Ferne sehr wahrscheinlich wegen des Standorts im Sumpfigen und bei Fichte 10 Aureonarius limonius - der löwengelbe Raukopf


    Aus der Ferne unbestimmbar, dieser schöne Täubling


    Auch sonst gabs an anderer Stelle noch weitere interessante Täublinge, z.B. 11 Russula decolorans- der orangerote Graustieltäubling, diesen leider bereits im Halbdunkel, daher leider Gottes nur unschöne Bilder mit Blitz:


    12 Russula vesca - der Speisetäubling


    13 Russula parazurea

    bei Fichte und diversen Laubbäumen am Straßenrand, Guajak null (hier noch nach 30 sec)


    14 Russula virescens - der grüngefelderte, obwohl nur ein junges Einzelexemplar, doch schon gut zu erkennen:


    Außerdem noch 15 Russula nauseosa - der geriefte Weichtäubling, von dem nur Studiofotos wegen Dunkelheit:


    Die Röhrlinge meiden mich nach wie vor, immerhin zunehmend Filzröhrlinge, aber auch nur Banales:


    16 X.chrysenteron - der echte Rotfußröhrling


    und Hortiboletus rubellus - der blutrote Filzröhrling:


    An verschiedenen Stellen und häufig noch 16 Chalciporus piperatus - der Pfefferröhrling


    Der Elfenbeinröhrling zeigte sich nach wie vor nicht, leider.


    Ich hoffe, ich habe nicht zu sehr mit Bildern und Banalem erschlagen. Ein paar schöne Sachen waren ja dabei für mich. Einiges, was hier häufig scheint, ist für mich ein Erstfund (Z.B. das Nabeltrichterchen oder auch Lactifluus glaucescens) ...


    LG Sebastian

    Hallo DonColione,


    Zur Bestimmung ist im Feld einfach der Gesamteindruck wichtig. Das spröde Fleisch, das nicht auffasert und wie Apfelstückchen oder Styropor bricht, ist ein wichtiges Merkmal von Sprödblättlern, zu denen auch die Milchlinge gehören.

    Ansonsten schließen die genannten Merkmale ja auch viel aus. Täublinge haben eben keine Hüllen und damit auch keinen Ring oder eine Volva oder Velumfetzen auf dem Hut. Das grenzt dieses auch von anderen Gattungen ab. Die Sporenpulverfarbe ist ein wichtiges Kriterium. Reicht von weiß bis gelb und wird in seinen Nuancen auch herangezogen, um Täublingsarten gegeneinander abzugrenzen.


    Die Stiele sind auch oft weiss oder in charakteristischer Weise Rosa überhaucht. Es gibt auch einzelne Arten mit kräftigeren roten oder lilalichen Stielfarben. Aber ganz oft und in der Mehrzahl sind die Stiele doch nur einfach und weiss. Taste dich doch also mal vom Typischen zum Besonderen voran.


    Die Täublinge zeigen auf den Hüten auch ein markantes Farbenspiel mit oft eher glatter oder auch mal etwas matter Huthaut. Diese ist aber immer auch mehr oder weniger abziehbar. Und zwar in markanter Weise, nämlich nicht wie ein Tortenstück (z.B. Amanita phalloides), sondern es reißt beim ziehen ab einer bestimmten Stelle und man zieht dann eher so breite Stückchen vom Hutrand ab. Mit einiger Felderfahrung gelingt es durchaus, die Gattung oft schon von "oben" anzusprechen. Das entscheidende ist, immer wieder Pilze in die Hand zu nehmen und zu bestimmen. Gerne auch mit Unterstützung auf Exkursionen oder im Forum.


    LG Sebastian

    Liebe Corinne, ich freue mich auch immer wieder über Funde. In Rheinland Pfalz kenne ich persönlich nur eine einzige Stelle, obwohl ich da schon viel rumkomme. An dieser finde ich ab Ende Juli regelmäßig einzelne Fruchtkörpern. Hier unten ist er schon häufiger anzutreffen irgendwie. Auch immer in der Urlaubszeit, Ende Juli Anfang August.


    LG Sebastian

    Hallo

    nr 4. Rickenella fibula

    LG

    Wie gesagt, denn kenne ich von vielen Funden irgendwie deutlich zarter und der ungleichmäßige, wellige Hut ist auch nicht das, was ich da eins zu eins zuordnen würde. Ob der nun auch so daher kommen könnte?


    Hallo

    Ich hätte die 4 als erstes mal in der Gattung Hygrocybe nachgeforscht.

    Zum Beispiel -> Hygrocybe reidii

    BG Andy

    Bei Hygrocybe nochmal zu forschen ist in der Tat eine Idee. Reidii kann man aber glaube ich ausschließen, wegen der ausgebuchtet angewachsen Lamellen, die dieser aufweisen sollte. LG Sebastian

    Servus Sebastian,


    bei 4. passt mMn cantharellus durchaus, allerdings im (alten) Art-, nicht im Gattungsnamen. 8o


    Liebe Grüße


    Hallo Florian, Hygrocybe cantharellus könnte vielleicht hinkommen. Die Fruchtkörper sind übrigens noch deutlich hygrophan.


    Hallo Sebastian,

    vergleich deine Nr. 4 mal mit Xeromphalina campanella, Geselliger Glöckchennabeling.

    Lieber Uwe, ganz lieben Dank für deine Idee. Die hatte ich mir tatsächlich auch schon angeschaut. Irgendwie wollten die mir auch nicht recht passen. Die campanellas scheinen eher büschelig als gesellig, haben offenbar mehr orangebraune Lamellen und auch bunte Stiele mit einer dunkleren Basis.


    Habe jedenfalls Fruchtkörper luftgetrocknet und nehme etwas mit nach Hause. Vielleicht gibt das Mikro dann noch Sicherheit.


    LG Sebastian

    Heute waren wir Wandern am Rothbach und zum Harlachberg bei Bodenmais.


    Obwohl es nun die letzten Tage schon gut geregnet hat, lassen die Pilze hier noch etwas auf sich warten. Ich denke, es wird vermutlich bald intensiver losgehen bei den Regenmengen der letzten Woche. Ein paar Funde gab es aber:


    Los gehts mit 01 Tricholomopsis decora - Olivgelber Holzritterling in auf Fichtenstuppen



    An Röhrlingen durfte ich bis dato nur einen Schönfußröhrling finden - 02 Caloboletus calopus:

    Mit typischem Essiggeruch im Schnitt.


    03 vermutlich Kiefernbraunporling - Phaeolus schweinitzii, im Frühstadium


    weiter bergauf:


    Blick auf den kleinen und großen Arber:


    04: Etwas auf dem Schlauch stehe ich bei folgendem Fund. Kleine Fruchtkörper gesellig (ca. 1,5cm). Aber irgendwie zu "kräftig" für Rickenella fibula. Den kenne ich irgendwie vom Hut auch anders. Für Cantharellus nicht passend, auch zu klein, erinnern an diese die kräftigen, fast leistenartige Lamellen. Irgendeine gelbe Omphalina? Auf vergrabenem Holz? Hut eher matt, nicht klebrig, Stiel auch nicht. Wie gesagt, ich stehe auf dem Schlauch und ein Mikroskop steht mir hier nicht zur Verfügung:


    Mehrere Täublinge, gar nicht alle fotografiert, z.B. Russula velutipes


    Hier mal 05 Russula parazurea - der Blaugrüne Reiftäubling, hier vorallem grau (auch unter der Huthaut), bei Fichten, Guajak null an Stiel und Lamellen. FeSO4 maximal schwach rosa.


    06 Russula integra bei Fichten


    Dann an fünfnadeliger Kiefer hatte ich auf Suillus placidus - den Elfenbeinröhrling gehofft, den kenne ich von diesem Standort, konnte ihn aber nicht finden. Vielleicht kommt ja die Tage noch etwas. Ich bleibe mal dran.


    Dann noch zu meiner großen Freude 07 Lactifluus volemus - der Milchbrätling


    08 Cantharellus amethysteus - der Amethyst-Eierschwamm:


    Die Schuppen habe ich leider nicht gut getroffen ....


    09 ... noch ein unbekannter Becherling, ohne MIkro so recht keine Chance:


    Am gestrigen Tag bereits gefunden 10 der getropfte Saftporling - Calcipostia guttulata:


    Außerdem noch 11 Tapinella atrotomentosa - der Samtfusskrempling:


    Die ganz großen Highlights sind noch ausgeblieben, aber es sind ja auch noch zwei Wochen Zeit hier in ganz anderen Gefilden auf Jagd zu gehen ... LG Sebastian